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Vio
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23. Mai 2018 08:17

Technokrat hat geschrieben:Es sind Feinheiten, die man gerne überliest, die aber Stimmung machen. Sowohl links, als auch rechts.
Ich bin gestern fast vom Stuhl gefallen, als ein ntv-Kommentator Horst Seehofer als (sinngemäß erinnert) "resoluten Aufklärer" des Skandals um HIV-verseuchte Blutspendekonserven während seiner Amtszeit als Gesundheitsminister in den 90er Jahren bezeichnet hat.
De facto hat er taktiert und Tatsachen und Fakten geleugnet, so lange es irgendwie ging und am dicken Ende haben, wie immer, die mit HIV infizierten Bluter um Entschädigung kämpfen müssen. So kann man auch Geschichte machen...
Ein Anriss, worum es damals ging: http://www.taz.de/!1597372/


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15. Jul 2018 23:05

Das hat bislang nichts mit KI zu tun oder fliegenden Autos, ist aber ein schöner Schritt in einer Entwicklung. Vielleicht geht es demnächst mit weniger Tierversuchen:

http://www.sueddeutsche.de/wissen/toxik ... -1.4053696" onclick="window.open(this.href);return false;


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15. Jul 2018 23:42

Ich möchte nicht stänkern, ich zum Beispiel werde morgen gar keine Zeit zum Lesen haben. Ich finde das ist nur ein schönes Beispiel, wie die EU Vorteile in unserer Entwicklung bringen kann. Weltweit ist sich der Mensch ja noch recht uneins - begeht mitunter schwere Massaker an sich selbst.

In aufgeklärten Bewohnern sollte jedoch schon ein Wille zur Gemeinsamkeit erkennbar sein - wenn man denn einen solch schönen Erfolg haben kann, unschuldige Tiere zu retten. Falls jemand nicht so viel lesen möchte: ein kurzer Auszug als Zitat:
Das Team um Thomas Hartung nutzte eine riesige Menge an Daten der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) zu etwa 10 000 chemischen Stoffen und 800 000 Tierversuchen. Auf dieser Basis berechnete dann ihre Software die Wahrscheinlichkeit einer giftigen Wirkung für unbekannte Substanzen. Während Tierversuche teilweise bei mehreren Testdurchgängen unterschiedliche Ergebnisse liefern, führte der Algorithmus zu eindeutigeren Befunden: Die Computersimulation konnte eine gesundheitsschädigende Wirkung zu 85 - 95 Prozent richtig vorhersagen. Dagegen liegt die Wahrscheinlichkeit, dass ein Tierversuch im zweiten Durchgang zu dem gleichen Ergebnis kommt wie im ersten, bei 78 - 96 Prozent, berechneten die Forscher.


ReginaSF
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16. Jul 2018 08:49

Technokrat hat geschrieben:Ich möchte nicht stänkern, ich zum Beispiel werde morgen gar keine Zeit zum Lesen haben. Ich finde das ist nur ein schönes Beispiel, wie die EU Vorteile in unserer Entwicklung bringen kann.
Ich empfinde es nicht als "stänkern", wenn jemand positiv denkt und Vorteile der EU sieht. :daumenhoch:


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21. Jul 2018 22:51

http://www.indiskretionehrensache.de/20 ... on-fenster" onclick="window.open(this.href);return false;

Viel Text aetsch

Wie auch immer, wahrscheinlich hat sich die Meinungsbildung durch die klassischen Medien schon lange überholt. Nicht ohne Grund bin ich ausgestiegen. Die Auflagezahlen im klassischen Geschäft kann man auch mit wissenswerter Qualität und Mühe schlichtweg nicht halten. Ich habe das lange genug im Team versucht.

Wir sind in einem schnellen Wandel, in dem ein gedrucktes Wort nicht mehr viel zählt, in dem man eben aufpassen muss, dass nicht durchdachter Populismus (EU abschaffen, Flüchlinge ersaufen lassen, Zölle) mit der Mischung von Verschwörungstheorien und schlichtweg erfundener Fakten Einzug hält.

Ich gehe so weit zu sagen, dass die vergangenen Kriege und all ihre Opfer nur im geringsten etwas wert sein können, wenn wir bisher Erreichtes weiterentwickeln. Eine Umkehr und Rückbesinnung wäre Spucke in jedes Gesicht sinnlos verstorbener Menschen. Wer will und fördert das aktiv? Keiner, oder?


euromann
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21. Jul 2018 23:56

Besoffen? Samstagabend halt saufen

Ich bin ehrlich gesagt froh, dass das Overtonfenster geöffnet, bzw. (wieder) ein bisschen nach rechts verschoben wird. Ich finde nichts unerträglicher, als Denkverbote. Im Entefeck erreicht man mit Denkverboten nur das Gegenteil. Ein Diskurs wird verhindert, VT erhalten Zulauf, die Ränder erstarken.


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22. Jul 2018 08:54

Weißte, wenn das ohne vorangestellten Unterstellungen ginge, die eine Meinung direkt entwerten sollen, dann wäre das vielleicht sogar ein interessanter Austausch. Kein Interesse daran, oder schon so in Gewohnheit übergegangen?


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Vio
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22. Jul 2018 09:05

Viel Text, aber das bin ich gewohnt. :lol2:

Ich brauche noch nen zweiten Kaffee, weil man da viel zu sagen kann, aber spontan:
Thomas Knüwer hat geschrieben:„Die Zeit“ scheint nicht zu realisieren, dass sie Teil eines größeren Problems ist: Sie öffnet rechtsextremen Gedanken den Weg ins Bildungsbürgertum – und genau das wurde von den Rechten so kalkuliert.
Ich hab als Antiquarin nirgendwo anders so viel "echte" rechte Literatur gesehen, wie in Haushalten von Bildungsbürgern der Generation vor mir. So mit Widmungen und Notizen (Notizen am Rande des erträglichen) und so. Das ist alles schon da, die Türen stehen weit offen, schon lange.

euromann hat geschrieben:Im Entefeck
:lol:


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Vio
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22. Jul 2018 09:56

Technokrat hat geschrieben:Ich gehe so weit zu sagen, dass die vergangenen Kriege und all ihre Opfer nur im geringsten etwas wert sein können, wenn wir bisher Erreichtes weiterentwickeln. Eine Umkehr und Rückbesinnung wäre Spucke in jedes Gesicht sinnlos verstorbener Menschen. Wer will und fördert das aktiv? Keiner, oder?
Ich stimme Dir zu, aber das ist ja "nur" die humanistische Ebene, Kriege zu "werten". Wenn alle nur diese Ebene bedienten, würden wir nicht darüber diskutieren. Es gibt da ja noch die wirtschaftliche Sicht, die geostrategische usw usf.

Der aktive Einfluss, den überhaupt irgend jemand nehmen kann, ist glaube ich gar nicht mal so groß, wenn die Manipulation nicht auf gedanklich fruchtbaren Boden fällt. Und ich sehe es so, dass jüngere Generationen aus Unwissenheit / Unkenntnis bisher erreichte Standards nicht wertschätzen, weil sie es einfach nicht besser wissen, sie haben keinen Bezug dazu.


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koshop
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22. Jul 2018 09:59

Ja, früher hatten Journalisten wenigstens noch Zeit bis zum Redaktionsschluss um noch ein paar Infos zu recherchieren, heute kann jeder Politiker sagen was er will, das wird dann einfach innerhalb von zehn Minuten rausgehauen und bleibt erstmal unwiedersprochen stehen, selbst wenn es der größte Blödsinn ist.

So sitzt man dann gemütlich in seinem Garten, liest Online Nachrichten und kann den Eindruck bekommen direkt an der deutschen Grenze stehen Horden von Flüchtlingen und die Lage ist so schlimm dass ein Innenminister ohne Absprache mit seinen europäischen Kollegen da jetzt Maßnahmen ergreifen muss und eine Regierungskrise vom Zaun bricht. Irgendwann später erfährt man dann: Es ging um drei Flüchtlinge am Tag.

Wir leben im Zeitalter der ständigen Massenhysterie.

Die Arbeitslosigkeit ist niedrig, die Lebenserwartung hoch, genauso wie der Lebensstandard, die Kriminialität geht zurück, wie im Schlaraffenland kann ich mir alles was ich haben will per Knopfdruck ins Haus bestellen und mein größtes Problem ist wo ich genau den Link zum EU Schlichtungsportal hinplatzieren soll. Schlag ich die Zeitung auf, dann könnte ich meinen der Untergang steht kurz bevor.


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6. Aug 2018 22:42

koshop hat geschrieben:
22. Jul 2018 09:59
Ja, früher hatten Journalisten wenigstens noch Zeit bis zum Redaktionsschluss um noch ein paar Infos zu recherchieren, heute kann jeder Politiker sagen was er will, das wird dann einfach innerhalb von zehn Minuten rausgehauen und bleibt erstmal unwiedersprochen stehen, selbst wenn es der größte Blödsinn ist.
Das ist das Problem mit den Richtigstellungen - die sind vernachlässigbar. Die eigentliche Message - auch wenn sie völlig falsch war - ist draußen und verbreitet sich.

Vor ein paar Monaten musste die Bild eine Richtigstellung online veröffentlichen, war ein Artikel der Stimmung gegen Flüchtlinge machte: Weder Bild noch Text waren richtig. Also gar nichts - einfach nur Stimmung/Quote gemacht. Beidem musste widersprochen werden. Wurde auch brav im unteren Teil gemacht - aber der gewünschte (?) Effekt ist ja schon da.

Ich kenne die eigentliche Quelle (Märchen?) nicht, habe das hier und da mal gehört, so ähnlich wie in dem Link funktioniert das mit den Richtigstellungen:
http://www.sprachfuchs.de/index.php?men ... eporeid=35

Der eigentliche Grund hier wieder zu tippern ist, dass sich die KI anschickt, anzufangen das Bier wegzutrinken:
https://www.heise.de/newsticker/meldung ... 29052.html

Man stelle sich vor, die reproduzieren sich selbst und nehmen Bier als Treibstoff - dann wird die Lage aber schon sehr ernst.

Warum ist das eigentlich in den Ängsten vor Flüchtlingen noch nicht thematisiert worden?
Ich glaube ich gründe nun auch eine Partei: Dass die Bier wegsaufen und Bratwürschtel wegfressen, so dass wir nichts mehr haben und unsere Fettleibigkeit verlieren!
Ja geht nicht, machen sie ja nicht. Aber drauf gesch.... weil siehe oben :-)

In der Richtigstellung (1) muss man dann schreiben, dass man leider doch noch fett ist, und die Frau lieber mit einem flotten Flüchtling durchgebrannt ist.

Die Richtigstellung (2) darauf wäre dann die folgende, dass die fette Frau leider doch dageblieben ist, weil der Flüchtling auch keinen Bock darauf hatte und lieber einen Deutschkurs macht. Auf unseren Kosten!!!

Die dritte Richtigstellung (3) wäre dann, dass der Flüchtling mittlerweile was gelernt hat, und darauf hinweist, dass es "Auf unsere Kosten!" heißen müsste. Weil das ist in der Grammatik eben ein Fall. Jetzt machet uns de Flüchtling de Sproch kapott!!!!!argh11elf

Richtigstellung nummer (4), näääää des waret mir scho selbscht. Ha no.

Und am Ende des Tages hasst wieder jeder die Schwaben :-)

Ich denke die Konzentration sollte eigentlich in die Richtung gehen, was bei uns und mit uns derzeit technisch passiert. Nicht um überfordert zu sein, sondern einfach um den Wandel zu sehen. Und wie man sich dem in welchem Maß aussetzen muss, sollte, will. Aber das ist sicherlich anstrengender als gegen irgendwas zu wettern, was einen im Grunde gar nicths direkt angeht oder beeinflussen kann.

Vielleicht braucht die Menschheit auch eine Art Showdown um sich selbst neu zu erfinden. Aus alten Lehren scheint das derzeit sehr schwierig zu sein. Zumindest bei einigen.


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8. Aug 2018 01:22

Weil es gerade noch so halbwegs passt:

Während der Schwangerschaft meiner Kinder habe ich denen ein Büchlein gemacht, in dem pro Tag der Schwangerschaft meist halt die Kuriositäten aus der Tagespresse stehen. Jemand sprengt versehentlich sein Haus in die Luft, die schwäbische Maultasche wird geschützt... Damals spielte die Politik nur recht nebensächlich eine Rolle.

Auch damals habe ich solche Bilder vom trockenen Rhein bei Köln abgedruckt. Die sind ja nicht neu. Die Sonne ist halt zu heiß. Verbiete ihr das wer. Pro Tag gab es da eine Seite mit um die 5 Meldungen, die ich halt grafisch ein wenig aufbereitet habe.
Damals war es manchmal schwierig, lustige, irre, oder wegweisende Meldungen für einen Tag zusammen zu bekommen.

Sooo furchtbar lange ist das ja nicht her. Das hat einen Haufen Spaß gemacht.

Weil es privat war/ist, habe ich die Bilder dazu fröhlich zusammen geklaut - gewerblich sehe ich keine Chance, das auf wirtschaftlich grüne Beine zu stellen, wegen der Lizenzkosten. Es juckt mich aber dermaßen, weil mittlerweile - und das ist nicht lange her, ist der Zirkus so schräg geworden, dass 5 Themen pro Seite viel zu wenig wären. Ich hätte da sehr viel Lust darauf, das neu zu machen und zu veröffentlichen.

Entweder ist die Vernetzung besser geworden, die Qualität ist generell gesenkt worden, und eben Hintergründe sind egaler geworden.
Mit dem einfachen :shit: bekommt man die Leser vermutlich besser.

Ich habe kürzlich eine Studie gelesen, in der es um die Intelligenz ging, dass die ein wenig sinken soll. Das ist meines Erachtens nicht wirklich das Problem. Ich denke, die Aufmerksamkeitsspanne sinkt durch Verzettelung und Ablenkung extrem. Es braucht immer neuere Hypes und krassere Aussagen um im täglichen Geklicke noch wahrgenommen zu werden. Die Hintergründe oder Zusammenhänge wären dann schon mühsam. Die Leute fahren ja mittlerweile Krankenwagen im Einsatz weg und finden das normal.

Ich streite mich gerade mit meiner Anwältin um kurze Formulierungen. Ich will einen Satz, der rechtssicher ist. Sie schickt mir einen Absatz. Kürzer ginge nicht. Mit dem kann ich nichts anfangen, den liest keiner. Ich will eine möglichst kurze Handlungsanweisung.
Naja, irgendwann sind wir vielleicht wieder so kurz angebunden, dass ein kleiner Schlag mit dem Knüppel über den Schädel als Argument reicht.


Bene
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9. Aug 2018 08:18

Zum Thema wohin die Reise geht.

Ich studiere gerade die Bedienungsanleitung für den Rasentraktor.
IMG-20180809-WA0000.jpg
Glaube die haben es auch nicht leicht, wenn man schon so etwas in die Anleitung schreiben muss. :?


Sollte direkt mal die Anleitung von meinem Fahrrad raussuchen.
Wenn Sie den Lenker nach links einschlagen, fahren Sie nach links.
Bei zu langsamer fahrt kann es passieren dass Sie umkippen.

Bin gespannt was die Menscheit in 5 - 10 Jahren noch alleine auf die Reihe bekommen wird, wenn man Ihnen heute schon erklären muss was passiert wenn man am Ruder dreht. :besserwiss:

Mfg B.
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Soviel zu den wer weiß wie gehypten Fähigkeiten von AI:

Kampf gegen Krebs: Dr. Watson enttäuscht Erwartungen

Offenbar ist es nicht so einfach mit "Big Data" ...


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16. Aug 2018 07:56

euromann hat geschrieben:
21. Jul 2018 23:56
Besoffen? Samstagabend halt saufen

Ich bin ehrlich gesagt froh, dass das Overtonfenster geöffnet, bzw. (wieder) ein bisschen nach rechts verschoben wird. Ich finde nichts unerträglicher, als Denkverbote. Im Entefeck erreicht man mit Denkverboten nur das Gegenteil. Ein Diskurs wird verhindert, VT erhalten Zulauf, die Ränder erstarken.
Ich finde es lustig, dass in dieser Richtung immer mit irgendwelchen "Denkverboten" argumentiert wird. Es scheint mir da eher genau umgekehrt zu sein, man hat sehr oft das Gefühl, die uns in unserer Gesellschaft garantierte Denkerlaubnis würde schlicht nicht genutzt.
Diese Art der Argumentation (ohne Argumente, aber mit Scheinbegründungen) ist typisch für den in letzter Zeit auflebenden Populismus, der m.E. hauptsächlich durch unbegründete oder eingeredete Unzufriedenheit in Kombination mit fehlender Weitsicht unterstützt wird.


welpe
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16. Aug 2018 08:24

Xantiva hat geschrieben:
16. Aug 2018 00:15
Soviel zu den wer weiß wie gehypten Fähigkeiten von AI:

Kampf gegen Krebs: Dr. Watson enttäuscht Erwartungen

Offenbar ist es nicht so einfach mit "Big Data" ...
Scheinbar verwenden die es nur um rauszufinden welche Behandlung sie nehmen sollen.

Um Krebs wirklich zu besiegen bräuchte man eig. in jedem Körper einen Chip der erkennt was passiert in dem Moment wo man Krebs bekommt.


ReginaSF
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16. Aug 2018 10:15

amaseller hat geschrieben:
16. Aug 2018 07:56
Ich finde es lustig, dass in dieser Richtung immer mit irgendwelchen "Denkverboten" argumentiert wird.
Nicht zu vergessen den Entzug der Meinungsfreiheit, wenn man dagegen argumentiert.


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18. Aug 2018 23:16

Was ich schade finde und verwundert den (linken) Medien anlaste, sind die sogenannten Gehaltreports. Da wird fröhlich das Gehalt bundesweit verglichen und das war es. Obwohl sie es besser wissen müssten.

Als Wessi nehme ich das so wahr, dass ich die Wiedervereinigung gut finde und ich das als abgeschlossen betrachte. Wenn ich im Osten bin, bin ich immer wieder darüber erstaunt, wie wenig das abgeschlossen zu sein scheint.

Gleichwohl bin ich immer wieder überrascht, mit wie wenig Geld man aus den Geschäften, Supermärkten, Metzgern etc. rauskommt. Wie wenig eine Tageskarte im Nahverkehr kostet. Dafür parkt man in anderen Gegenden gerade mal eine Stunde.

Genau das war das Manko und auch der Frust bei uns in der Redaktion: Man hatte wegen dem Leistungsdruck schlichtweg irgendwie aus den Augen verloren, dass Menschen auf die Veröffentlichungen reagieren.

Wenn man nun Gehaltszahlen vergleicht, ohne die regionalen Lebenshaltungskosten auszurechnen und in ein Verhältnis zu setzen, ist das ein zerstörerischer Journalismus, der Leute unzufrieden macht, die vielleicht gar keinen Grund dafür haben. Letztendlich haben allle immer zu wenig, egal welche Schicht.

Viele Zeitugen nutzen das zur Auflage, aber es spaltet nach wie vor, obwohl das bei genauerer Betrachtung gar nicht nötig wäre und zu einer Unzufriedenheit führt, die auf einer Auflage einer Zeitung basiert.

Ich finde die nach wie vor offensichtlich existierende Spaltung sehr schade, da sie im persönlichen Miteinander eigentlich schnell aufgehoben ist. Dafür braucht es keinen Hass gegen etwas Fremdes, sondern nur einen Dialog untereinander..


Ralf
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19. Aug 2018 10:54

Die Leute sind halt leichter für Konsum zu gewinnen, wenn sie unzufriedener sind. Daher wird alles unternommen, um ein Gefühl der Unzufriedenheit zu erzeugen - verbunden mit entsprechendem Marketing.

Wenn man sich aus der ganzen Maschinerie von News, Meinungen und Werbung verabschiedet, hat man nicht nur sehr viel mehr Zeit, sondern man lebt auch viel entspannter. Ich verzichte schon einige Zeit auf tagesaktuelle Nachrichten und lebe sehr gut damit. Da ich auf dem Fernseher/Monitor fast nur aufgezeichnete Sendungen schaue, bekomme ich auch keine Werbung mehr mit. Ich befriedige meine Bedürfnisse, wenn sie entstehen und nicht weil sie mir suggeriert werden.


"Das Leben wird nicht an der Anzahl unserer Atemzüge gemessen, sondern an den Momenten, die uns den Atem rauben." George Carlin
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