Mit Karte im Geschäft zahlen - Karte verfolgbar?

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Re: Mit Karte im Geschäft zahlen - Karte verfolgbar?

Beitrag von Wolkenspiel » 23. Jul 2020 07:19

Ja, du sagtest ja schon, dass du noch sehr jung bist. Da kann man das dann durchaus so sehen. Das ändert sich dann irgendwann, wenn die Lebenserfahrung Fahrt aufnimmt. :wink:
Das ist so ähnlich wie "die können ruhig alles über mich speichern, ich habe nichts zu verbergen". Ist halt genauso doof.



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Re: Mit Karte im Geschäft zahlen - Karte verfolgbar?

Beitrag von Fotoshooter » 23. Jul 2020 08:08

Bleibt bitte alle freundlich und sachlich! Diskussionen gerne, aber nicht auf persönlicher Ebene!

Danke. :winken:

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Re: Mit Karte im Geschäft zahlen - Karte verfolgbar?

Beitrag von hkhk » 23. Jul 2020 08:10

Auf Wolke war das jetzt aber nicht gemünzt, oder?
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Re: Mit Karte im Geschäft zahlen - Karte verfolgbar?

Beitrag von Fotoshooter » 23. Jul 2020 08:14

hkhk hat geschrieben:
23. Jul 2020 08:10
Auf Wolke war das jetzt aber nicht gemünzt, oder?
Der Beitrag entwickelt sich in die Richtung, daher einfach mal vorsichtig der Hinweis. War nicht explizit an eine Person gerichtet, daher auch niemanden zitiert ;)

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Re: Mit Karte im Geschäft zahlen - Karte verfolgbar?

Beitrag von hkhk » 23. Jul 2020 08:51

Die Gefahr, die entsteht, weil wir überall unsere Daten hinterlassen, die einzeln genommen vielleicht harmlos sind, zusammengesetzt aber ein umfassendes Bild über uns vermitteln, welches durchaus zu unseren Ungunsten ausgenutzt werden kann, wird leider viel zu sehr verharmlost.
Ich möchte nicht z.B. in China leben.

Siehe z.B. https://www.dbresearch.com/servlet/rewe ... 0000496404
Um von einer bestimmten Person ein so vollständiges Bild wie möglich zu bekommen, kaufen und kombinieren entsprechend spezialisierte Unternehmen („Datenmakler“) Daten aus verschiedenen Online- und Offline-Quellen und liefern ihren Kunden Informationen über genau definierte Zielgruppen.
...
Die Datenhalter behaupten häufig, personenbezogene Daten würden lediglich in anonymisierter Form verwendet. Datenschutzinstitutionen haben jedoch nachgewiesen, dass die Daten zumeist lediglich pseudonymisiert wurden und einzelne Personen leicht identifiziert werden können.4 Forscher konnten 90% von 1,1 Millionen Kreditkarteninhabern allein anhand ihrer „anonymisierten“ Kartentransaktionen im Zeitraum von drei Monaten korrekt identifizieren.
...
Bargeld stärkt den Einzelnen
Bargeld bietet im Zahlungsverkehr einen hohen Grad an Privatsphäre und trägt so dazu bei, den Anstieg der Informationsasymmetrie zwischen Verbrauchern und Unternehmen sowie zwischen Bürgern und staatlichen Institutionen zu verlangsamen. Da Wissen über die Gegenseite Macht ist, spielt die Privatsphäre für den Einzelnen eine entscheidende Rolle, wenn es um den Schutz der eigenen Position geht im Umgang mit Organisationen, die mächtiger sind als das Individuum.
bzw. als pdf:
https://www.dbresearch.de/PROD/RPS_DE-P ... 496404.pdf

Aber jeder wie er will. Nur zu! Google, Android, IOS, EC und KK, vernetzte Autos etc etc etc are your "friends"
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Re: Mit Karte im Geschäft zahlen - Karte verfolgbar?

Beitrag von Wolkenspiel » 23. Jul 2020 10:20

Auf die Datenspeicherungen bei google und Co hast du ja zur Not noch Einfluss durch diverse Einstellungen.
Wenn aber Bargeld verschwindet, weiß der Staat jederzeit, was du wo liegen hast. Und kann somit genau planen, auf was noch irgendwelche Solis, Gebühren, Umlagen, Abgaben und andere Steuern fällig werden könnten. Das Problem ist, dass das nicht jeder blickt und dann nach Abschaffung von Bargeld kräht. Das ist aber generell ein Problem dessen, dass sich viele nicht mit Themen wirklich beschäftigen, sondern nur die eigene Bequemlichkeit sehen.
Natürlich ist es toll, überall mit Karte zahlen zu können. Das Verbot von Bargeld ist aber dadurch nicht zwangsweise gegeben.
Alleine die Pflicht zur Registrierung einer PV-Anlage dient einzig und allein dazu, den Erzeuger des Privatstroms zur Kasse zu bitten. Ansonsten wäre es doch super, wenn man einfach nur erzeugen könnte und dann, wenn man keine Registrierung wünscht, einfach auch nicht einspeist. Geht aber nicht, weil unser Staat gerne an dem mit der privat finanzierten PV-Anlage (mit bereits versteuertem Geld finanziert!) privat erzeugten Strom verdienen möchte. Sensationell.

Man muss sich einfach mal mit der Geschichte unseres Staates beschäftigen, was so alles in der Vergangenheit passiert ist. Vor einem Krieg, währenddessen und auch danach. Zwangshypotheken, Verbot von Goldbesitz usw. usw. Das ist schon eine ziemliche Palette an Werkzeugen, die ein Staat einfach mal so heute ankündigen kann und morgen früh durchzieht. Die Bargeldabschaffung ist dann nur noch der letzte Schritt und eine große Gefahr.
Dafür muss man nichtmal Steuern hinterziehen wollen. :wink:

Ich merke selbst gerade, wie junge Menschen mit der Zeit erst das System erkennen, in dem sie leben. Den Eltern wird ja nix geglaubt. Wolkenspiel-Junior hat sich jetzt eine Wohnung gekauft. Als ich ihm erkläre, was nun alles auf ihn zukommt und die Grundsteuer erklärte, meinte er ungläubig: Ich muss Steuern zahlen, weil ich etwas besitze?? So werden aus überzeugten, linken jungen Menschen auf einmal kritische Bürger. Das meinte ich mit "wenn die Lebenserfahrung mal Fahrt aufnimmt".

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Re: Mit Karte im Geschäft zahlen - Karte verfolgbar?

Beitrag von xMerchant » 23. Jul 2020 10:35

Jeder Eigenverbrauch muss versteuert werden. Wenn du eine Creme aus deinem Lager selbst verbrauchst, müsstest Du sie theoretisch auch als Geldwerten Vorteil versteuern und die USt abführen. Macht keiner, Gesetz ist es trotzdem und mancher Betriebsprüfer schaut drauf, ob für Eigenverbrauch etwas angesetzt wurde.

Erklär mal deinem Sohn, dass unser Staat finanziert werden muss und zwar von allen und nicht nur den anderen. Seine gute Schulausbildung gab es nicht kostenlos, die hat den Staat einen 6-stelligen Betrag gekostet und die erste Zahl ist keine 1.

Grundsteuer zahlt übrigens jeder, auch der Mieter. Der böse Vermieter darf die an den Mieter weiter berechnen. Nicht bezahlt hat die bisher nur der, der im Hotel Mama gewohnt hat. Falls er bisher in Miete gewohnt hat, soll er sich mal seine Nebenkostenabrechnung ansehen.

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Re: Mit Karte im Geschäft zahlen - Karte verfolgbar?

Beitrag von hkhk » 23. Jul 2020 10:37

Der Staat gibt dir nur das Recht, Grundeigentum zu erwerben und es zu nutzen.
Es gehört weiterhin dem Staat. Du bist nur Nießbraucher.
Du kannst also nicht ein Grundstück kaufen und dann eine Mauer drum herum bauen und vom Staat Deutschland loslösen, auch wenn das so manche Reichsbürger gerne so möchten.
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Re: Mit Karte im Geschäft zahlen - Karte verfolgbar?

Beitrag von Wolkenspiel » 23. Jul 2020 10:39

Dir ist schon klar, dass wir die höchste Steuerlast haben, die es überhaupt gibt? Was genau wird denn davon alles finanziert? Kindergartenplätze für alle? NÖ. Straßen, die nutzbar sind und nicht im Nirgendwo aufhören? Nö. Flughäfen, die zeitnah fertig werden, bevor sie zu klein und veraltet sind? Nö.
Renten? Nö.
Jeder von uns trägt eine Last von ca. 70%, wenn man alle Steuern zusammen rechnet. Davon werden die EU, Einwanderung und die Pensionen des kolossal großen Beamtentums bezahlt. Denn es ist genau, wie Du sagst: DER STAAT muss finanziert werden. Eigentlich sollten aber die Bedürfnisse der Bürger finanziert werden.

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Re: Mit Karte im Geschäft zahlen - Karte verfolgbar?

Beitrag von koshop » 23. Jul 2020 13:29

Davon werden die EU, Einwanderung und die Pensionen des kolossal großen Beamtentums bezahlt. .
Also wenn ich alleine ausrechne wieviel Umsatz ich im EU Ausland mache, dann sind das schon 30% meiner Steuern die aus der Kasse von Bürgern anderer EU Staaten kommen. Bei Exporten von Deutschland in die EU in Höhe von 700 Mrd Euro im Jahr finanziert sich der deutsche Beitrag zum EU-Haushalt quasi von alleine.

Was Migration betrifft, seh ich das langfristig auch eher als Plusgeschäft. Da sähe es hier bei uns in einigen Großstädten in Baden-Württemberg ziemlich duster aus, da wäre ja zum Teil die Hälfte der Einwohner weg. Wer würde dann bei Audi in Neckarsulm die Autos zusammenschrauben oder in Stuttgart beim Daimler?

Und die deutschen Beamten arbeiten ja schliesslich auch was für ihr Geld. Sicherlich der eine mehr, der andere weniger, wie überall.

Also ich bin im großen und ganzen eigentlich zufrieden mit der Verwendung meiner Steuergelder. Gibt sicherlich Optimierungspotenzial wie überall.

Aber irgendwie hab ich immer das Gefühl die Leute schimpfen wo es überall hackt und wo Geld fehlt. In dem Moment wo sie dafür den Geldbeutel aufmachen müssen sind dann die Löcher im Schuldach vergessen und der Staat mutiert zum ultimativen verschwenderischen Schwarzen Loch. :D

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Re: Mit Karte im Geschäft zahlen - Karte verfolgbar?

Beitrag von Wolkenspiel » 23. Jul 2020 13:40

Kannst du gern so sehen. Finde ich halt wenig reflektiert, welcher Staat braucht denn so viele Steuern? Keiner, außer Deutschland. Für die Einwanderer in den Autowerken zahlen wir ja nicht, die zahlen ja hier sogar Steuern, das ist doch prima. Du weiß schon, was ich meine und dein Einwand diesbezüglich ist halt an meinem Thema vorbei.

In anderen Ländern läuft es auch ohne diese immense Steuerlast (nein, ich meine damit nicht Italien und Spanien). Gut, diese Länder zahlen jetzt auch nicht 133 Milliarden für die Schulden anderer, was auch ein großer Vorteil ist. Und sie haben auch keinen Beamtenwasserkopf, der von den Steuern im Alter finanziert werden muss.
Wofür genau brauchen wir nochmal diese Beamtenarmee? Könnte es sein, dass das gar nicht notwendig ist? Warum müssen da Menschen sitzen, die beamtet sind? Könnte das kein normaler Angestellter des Staates, der auch in seine Pension einzahlt und NICHT unkündbar ist? Ich glaube schon.
Aber da hier ja die Mehrheit zufrieden ist, was ich sehr lustig finde, wird sich hier auch nichts ändern. Bis der Euro resp. die EU crasht. Was bis jetzt noch durch Gelddrucken verhindert wird.

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Re: Mit Karte im Geschäft zahlen - Karte verfolgbar?

Beitrag von koshop » 23. Jul 2020 13:51

Aber da hier ja die Mehrheit zufrieden ist
Find ich jetzt gar nicht so schlimm, wenn die Leute zufrieden sind. :D

Du hast sicherlich Recht, das in manchen Bereichen die Steuern zu hoch sind. Und zwar immer bei denen die nicht abhauen können. D.h. vor allem Steuern auf Arbeitseinkommen.
Ich finde es schon ein Witz das ich für den Teil meines Geldes den ich dadurch erwirtschafte das ich tatsächlich arbeite bis zu 42% zahle. Und für die Kohle die ich irgendwo bunkere und sich alleine vermehrt nur 25%.

Auf der anderen Seite kommt die verbreitete Zufriedenheit schon auch daher, das die Leute für ihr Geld ja eine Gegenleistung erhalten. Wenn ich hierzulande die Polizei anrufe, kommt da immerhin jemand nach 10-15 Minuten. Das ist nicht überall so.

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Re: Mit Karte im Geschäft zahlen - Karte verfolgbar?

Beitrag von Wolkenspiel » 23. Jul 2020 14:15

Dann hast du Glück, hier kommt die Polizei am WE nicht, weil sie im Nachbarort sitzt und nur 2 Einsatzkräfte hat. Wenn du also nicht gerade von einer Waffe bedroht wirst, musst du alleine klar kommen.
Und deine 42% Behauptung ist natürlich eine Milchmädchenrechnung, wenn du mal ganz ehrlich auf die Steuern schaust, die du bezahlst. Dann kommt das nämlich nicht mehr hin. Das ist wahrscheinlich der Grund, warum den meisten das egal ist, weil sich 42% nicht so übel anhört wie die tatsächlichen 70%, die sich durch Umsatzsteuer, Stromsteuer, Versicherungssteuer, Benzinsteuer und und und ergeben. Und zwar für alle. Nicht nur die Unternehmer, die es sich leisten können. ;-)
Ich möchte auch keine Steuern zahlen, damit dann Italien die Schulden erlassen bekommt, die u.a. dadurch entstehen, dass dort nicht genug Steuern eingezogen werden und die Frauen dort mit 57 Jahren in Rente gehen, während wir hier über ein Eintrittsalter von fast 70 diskutieren. Usw usw.
Diese Steuerlast ist einfach zu viel. Auch in Anbetracht dessen, dass wir noch nichtmal Masken hatten. Aber wait - DAS konnte ja niemand ahnen, dass es irgendwann mal ein Virus zu uns schafft. :lol:

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Re: Mit Karte im Geschäft zahlen - Karte verfolgbar?

Beitrag von knoge » 23. Jul 2020 14:27

Aber es ist halt so das in Deutschland die Forderung nach höheren Steuern deutlich populärer ist als die nach Steuersenkung. Und gibt dann doch mal ne Senkung (die natürlich durch eine andere Erhöhung kompensiert wird) ist das ein SteuerGESCHENK. Und kaum einer stößt sich an dieser etablierten Wortwahl an.

Pomperipossa in Monismanien von Astrid Lindgren passt im übrigen gut dazu
Lou mi sa.

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Re: Mit Karte im Geschäft zahlen - Karte verfolgbar?

Beitrag von Wollomo » 23. Jul 2020 16:28

marcibet hat geschrieben:
12. Jul 2020 12:54
Wir sind bei Ingenico, bei unseren Abrechnungen wird kein Name gespeichert, weder bei der Monatsabrechnung direkt von Ingenico, noch in der Wawi. Ich sehe hier jeweils nur die letzten 4 Zahlen der Kartennummer. Diese 4 Ziffern werden wohl nicht ausreichen für einen Vergleich wie oft mit der Karte eingekauft wurde....
Bei uns läuft das ganz genau so ab wie bei dir. Ich kann mir keine Zuordnung vorstellen. Schon aus Gründen der Höflichkeit vermeiden wir es die Karten zu "mustern" oder gar den Kunden mit Namen anzusprechen. Wenn man natürlich aus einem Gespräch den Namen des Kunden erfährt, dann ist das wieder etwas anderes.

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Re: Mit Karte im Geschäft zahlen - Karte verfolgbar?

Beitrag von Wollomo » 23. Jul 2020 16:33

marcibet hat geschrieben:
22. Jul 2020 21:19
So sprechen nur diejenigen, die im Ladengeschäft gerne mal den einen oder anderen EUR an der Finanz vorbei verdienen ;-)
Sorry aber das ist absoluter Schwachsinn. Gerade in solchen Läden wird recht fleißig kontrolliert. Wir hatten bei uns auch schon zwei Testkäufer vom FA (ohne Beanstandung). Das Zauberwort lautet Registrierkasse!

Ich kann jeden verstehen der auf sein Bargeld vertraut. Warum auch nicht? Was wäre der Vorteil einer Abschaffung?

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Re: Mit Karte im Geschäft zahlen - Karte verfolgbar?

Beitrag von AndreM93 » 24. Jul 2020 00:49

koshop hat geschrieben:
23. Jul 2020 13:51
Und für die Kohle die ich irgendwo bunkere und sich alleine vermehrt nur 25%.
"Nur" 25 % auf Kohle, die du von deinem (mit bis zu 50 %) versteuertem Geld auf Seite legen konntest, um im Alter nicht dem Steuerzahler auf der Tasche zu liegen. Gewinne auf Trading kannst du ja gerne mit dem regulären Steuersatz besteuern, das Investitionen zur Altersvorsorge überhaupt versteuert werden, finde ich: :shit:

Eine Spekulationsfrist - und danach steuerfreier Verkauf - von z.B. 10 Jahren (wie bei Immobilien) fände ich sinnvoller.

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