Amazon Flex - Nebenjob als Paketbote für Amazon - Flex Erfahrungen Verdienst Forum

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Bagwell
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Re: Amazon Flex - Nebenjob als Paketbote für Amazon - Flex Erfahrungen Verdienst Forum

Beitrag von Bagwell » 3. Dez 2019 15:59

Hallo,

die hier im Thread geäußerten Vermutungen stimmen mich wütend - sie entsprechen nicht der Realität und entbehren jeder Grundlage.

ich fahre seit einem guten Monat für Amazon Flex und verdiene mir während des Studium etwas dazu - ich habe im November 1.900€ brutto verdient mit ca 2 h Arbeitsaufwand pro Tag (knapp 1 Woche bin ich aber nicht gefahren!).
Für mich bietet es einfach den Vorteil, dass ich nur wenig arbeiten brauche um - ungelernt und in Nebentätigkeit - Geld zu verdienen. Die Arbeit macht sogar Spaß, man entscheidet selber, wie schnell man arbeitet und freut sich über glückliche Kundengesichter.
Der tatsächliche Stundenlohn liegt ein gutes Stück über den 25 €, denn man braucht nie so lange, wie man bezahlt wird. Üblicherweise erhält man 3-Stunden-Blöcke (also 75€).
In dieser Zeit erwartet Amazon de facto, dass man ~33 Pakete (also 11/h = 5,45 min pro Paket) schafft. Zum Black Friday sind es 30-40.

Man braucht in der Realität aber nur 2-3 min pro Paket, vor allem wenn die Leute/Firmen zu Hause sind oder alternativ Nachbarn aufmachen oder man Sendungen mit einem Warenwert hat, der unter der Grenze liegt, oberhalb derer ein Empfänger (und somit eine Unterschrift) erforderlich ist.
Wo kein Empfänger da sein muss, kann man die Sendung also auch in den Hausflur legen oder (sofern passend) in den Briefkasten schmeißen.

Blöcke mit über 30 Paketen hatte ich in meinen 24 Fahrten (31.10-2.12.19) aber nur selten. Oftmals kriege ich Käfige, in denen nur 12-20 Pakete enthalten sind. Besonders fix sind die ausgeteilt, wenn man viele auf einmal abgeben kann (Bsp: 13 meiner 31 Pakete konnte ich mal an der Poststelle der Zentrale eines großen Unternehmens abgeben) oder generell, wenn man an Gewerbe liefert - denn die sind nun mal immer da.
Einmal hatte ich einen Block auf dem Land. Ich habe zwar 20 min Anfahrt benötigt, war allerdings nach einer Stunde schon durch und wurde für die 14 Pakete mit 100€ vergütet (über 7€ pro Paket).
Letztens musste ich eine 75€-Tour fahren mit nur 5 Paketen (der Kollege hatte sogar nur 3), dafür aber weite Distanzen. Durch den Stau ging es von Ddorf nach Remscheid (1h Anfahrt). Für die Auslieferung habe ich nur 45 min gebraucht.
Nach gut 2 h war ich also wieder zurück.

Das längste was ich bisher gebraucht habe, waren 3 h. Das war aber ganz am Anfang. Inzwischen hat man Routine und weiß, wo man Zeit, Kraft und Nerven sparen kann. Man kann sagen: Eine Schicht dauert eigentlich nie länger als 2 h.
Doch sollte man mal länger brauchen, kontaktiert man einfach den Support und begründet, warum man länger gebraucht hat (zu viele Pakete bzw. zu weite Anfahrt). Dann kriegt man die Mehrzeit nachvergütet.

Es gibt hier und da auch Blöcke, die besser vergütet werden. Das ist vor allem der Fall, wenn der Disponent dringend einen Lieferanten braucht, um übrig gebliebene Pakete ausliefern zu lassen.
Das sind dann also sehr spontane Aufträge, die rein kommen, teils weniger als 30 min bevor die Schicht beginnt (man muss wissen: Man kann bis zu 15 min vorher da sein, aber nur max. 5 min zu spät).
Hier gibt es dann auch mal 90 € für 3h Arbeit.

Einmal sollte ich einen riesigen 4K-Fernseher in meinen Coupé einliefern. Nachdem die restlichen - dieses Mal allesamt außergewönlich großen Pakete - im Auto waren, war der Wagen aber schon randvoll gefüllt.
Den Fernseher durfte ich dann einfach da lassen - das war kein Problem!

Ich werd den Verdacht aber nicht los, dass Amazon das Flex-Programm nur als Promo bzw. zum Lastenausgleich nutzt. Ich kriege zwar so ziemlich jeden Tag (außer an Feiertagen) Aufträge rein, kann mir aber nicht vorstellen, dass es wirtschaftlich sein kann.
Zum Vergleich: Die angestellten Fahrer haben für ihre 8-Stunden-Schicht rund 160 Pakete eingeladen - das sind 20/h und somit 3 min pro Paket. Und diese kriegen nur gut 11 €/h = 55 Cent pro Paket.
Wahrscheinlich kriegen die Subunternehmer auch 25€/h und geben 11 an den MA weiter.

Ich persönlich kann Amazon Flex bisher aber nur empfehlen. Ärgerlich ist jedoch, dass es oft zu wenig Aufträge gibt, oder wenn, dann nur in entfernten Depots (teils 70 km Anfahrt). Bisher habe ich eigentlich jeden Tag in meinem Stammdepot einen Auftrag erhalten, oftmals aber nur sehr spontan und weil ich ständig die App checke, damit mir kein anderer einen Auftrag wegschnappt.
Regulär erhält jeder Fahrer immer Freitagnachmittag reservierte Schichten für die nächste Woche. Diese sind kurzfristig reserviert, danach kann sie jeder andere annehmen. Bis zu 45 min vor Schichtbeginn kann man auch ablehnen.

Sollte man über 17.500 € pa kommen, müsste man USt bezahlen. Ein anderer Flex-Fahrer sagte, in dem Falle würde Amazon einem entsprechend auch 19% mehr zahlen (statt 75 also 89€). Die Selbständigkeit bietet mir auch den Vorteil,
dass ich alle Kosten, die ich für das Business habe, absetzen kann (Handy, Tarif, Sprit, Auto, Versicherung, Kfz-Steuern, StVA-Anmeldung, Kennzeichen, Autopflege/Werkstattkosten).


Fazit: Sehr empfehlenswert. Die MA in den Depots waren stets sehr nett und versuchen, Wünsche zu berücksichtigen (ich versuche in der Woche, zu normalen Arbeitszeiten, immer Städte/Liefergebiete zu kriegen, die potentiell einen hohen Anteil an Gewerbekunden haben). Englischkenntnisse sollte man besitzen, viele MA und Flex-Fahrer können kaum Deutsch, sind aber immer stets auf Englisch verhandlungssicher.

Vorschriften (Warnweste tragen, Warnblinklicht, Schrittgeschwindigkeit, Überholverbot) werden pingelig eingehalten. Es gibt immer mindestens einen Operator mit einer ASK ME-Warnweste. Die sprechen muttersprachlich Deutsch und waren immer hilfreich. Der Job ist fair bezahlt, da bis auf eine Anfängertour ALLE deutlich kürzer gedauert haben, als die Zeit, für die man bezahlt worden ist. Mit Abzocke hat das nichts zu tun: im Gegenteil. Braucht man durch widrige Umstände länger als 3 h, wird ohne Murren nachbezahlt.

Das schwerste Paket bisher war ein großer Fernseher, ansonsten können alle Pakete auch von einer schmächtig gebauten Frau getragen werden. Trinkgeld habe ich bis dato leider erst 3x erhalten - insgesamt auch nur 6 €.

Da man in der Stadt nur kurze Distanzen fährt - und der Motor bei der Anfahrt zum Depot schon warm ist - hält sich der Spritverbrauch in Grenzen. Dass der Anlasser sehr oft belastet wird muss aber einkalkuliert werden, ein Austausch ist ziemlich teuer. Für Auslieferungszwecke scheint mir ein Elektroantrieb die beste Lösung zu sein.



eluno
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Re: Amazon Flex - Nebenjob als Paketbote für Amazon - Flex Erfahrungen Verdienst Forum

Beitrag von eluno » 3. Dez 2019 16:11

Das war ja ne richtige Werbetrommel für Amazon Flex...

Ähm - wie schaut es denn dort mit dem Thema Scheinselbständigkeit aus?
Zuletzt geändert von eluno am 3. Dez 2019 16:12, insgesamt 1-mal geändert.

Baam
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Re: Amazon Flex - Nebenjob als Paketbote für Amazon - Flex Erfahrungen Verdienst Forum

Beitrag von Baam » 3. Dez 2019 16:11

Und wie sieht das mit der KFZ Versicherung und der Registrierung bei der Bundesnetzagentur aus? LG

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Re: Amazon Flex - Nebenjob als Paketbote für Amazon - Flex Erfahrungen Verdienst Forum

Beitrag von online-beobachter » 3. Dez 2019 17:29

Ich könnte mir auch gut vorstellen das die relativ gute Vergütung noch unter Werbung läuft, wenn das dann genug machen gibts mehr Paket bzw. weniger Geld.

Bagwell
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Re: Amazon Flex - Nebenjob als Paketbote für Amazon - Flex Erfahrungen Verdienst Forum

Beitrag von Bagwell » 3. Dez 2019 20:55

eluno hat geschrieben:
3. Dez 2019 16:11
Das war ja ne richtige Werbetrommel für Amazon Flex...
Mein Gott, was für gehässige Menschen hier herumirren (-S
Ich habe meine Meinung und Erfahrungen geäußert. Für dich ist vielleicht jeder Wortlaut, der nicht Anti-Amazon ist, Werbung.
Ich bin unvoreingenommen, bin seit 2011 Amazon-Kunde und immer sehr zufrieden mit dem kulanten Support. Auch als Zusteller werde ich nicht enttäuscht.
eluno hat geschrieben:
3. Dez 2019 16:11
Ähm - wie schaut es denn dort mit dem Thema Scheinselbständigkeit aus?
Eine Scheinselbständigkeit liegt vor, wenn man nur einen Auftraggeber über eine längere Zeit hat und primär in den Räumen des Auftraggebers arbeitet. Da FLEX dafür vorgesehen ist, dass man nur gelegentlich Schichten vor 1-4 Stunden durchführt, sehe ich die Voraussetzungen für eine Scheinselbständigkeit nicht als gegeben, denn Flex stellt nur einen Zuverdienst zum regulären Einkommen (sei es Bafög, Sozialhilfe oder Einkommen aus einem nichtselbständigen Arbeitsverhältnis) dar.

Ansonsten kann man aber auch einfach für andere Firmen, die dieses Konzept anbieten, arbeiten. Beispiel wäre Zalando. Kunden, die den Same Day-Versand extra bezahlen, werden von selbständigen Kurierfahrern beliefert. Diese erhalten aber nur 55€ für 12-20 Pakete + 5€ extra, wenn alle Pakete ausgeliefert werden.
Baam hat geschrieben:
3. Dez 2019 16:11
Und wie sieht das mit der KFZ Versicherung und der Registrierung bei der Bundesnetzagentur aus? LG
Von welcher Registrierung ist hier die Rede? Mir wäre nur die BG Verkehr-Mitgliedschaft bekannt, und diese fällt (wie IHK-Beiträge) eben nur an, wenn man so und so viele Stunden im Jahr arbeitet. Die Kfz-Versicherung unterscheidet zwischen überwiegend geschäftlich und überwiegend privat. Wie schon x Mal erwähnt - übrigens auch auf der Flex-Seite von Amazon - handelt es sich um einen Gelegenheitsjob. Wenn man in einer Unregelmäßigkeit fährt, wird keine Gewerbeversicherung notwendig. Ansonsten: Diese kostet rund 100 € mehr im Jahr.

online-beobachter hat geschrieben:
3. Dez 2019 17:29
Ich könnte mir auch gut vorstellen das die relativ gute Vergütung noch unter Werbung läuft, wenn das dann genug machen gibts mehr Paket bzw. weniger Geld.
Die Vergütung wurde doch erst vor einigen Monaten von 16€ auf 25€/h angehoben. Und es machen jetzt schon genug, heute waren über 10 weitere Flex-Fahrer um 17 Uhr im Depot. Ich habe versucht ein Paket für meine Heimatstadt zu bekommen, damit der Rückweg möglichst kurz ist. 8 Pakete sollte ich ausliefern - 75 € habe ich dafür bekommen. Eigentlich neun Pakete, aber ein beschädigtes musste ich reklamieren, und da hieß es, dass der Inhalt ausgelaufen sei und ich deswegen ohne dieses losfahren könne.

Wenn es mehr Pakete gibt und man dadurch länger braucht, als bezahlt wird, fordert man einfach die Nachbezahlung ein. Ein Fahrer sagte mir heute, seine Nachzahlung sei binnen einer Stunde nach Reklamation beim Kundendienst gebucht worden.

Es ist also so, dass man nicht bis zu 25€/h verdienst, auch nicht 25€/h, sondern mindestens. Im Regelfall ist man deutlich schneller durch und wenn man länger braucht als bezahlt wird, schreibt man das einfach dem Support. Der ist während der Zustellung auch ohne Wartezeit immer erreichbar.

Wie auch bei Kundenanrufen/SMS übernimmt Amazon die Minutenpreise, denn den Supportanruf fordert man an (d.h. Amazon ruft den Zusteller unter seiner Nummer an).

Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass es dauerhaft haltbar ist, wenn so viele Chargen mit so wenigen Paketen ausgehändigt werden, denn man zahlt mir meist über 5€ pro Paket, und das ist einfach nicht wirtschaftlich. Da wäre es für Amazon deutlich billiger, über DHL zu versenden (zahlten damals unter 3€/Paket). Das höchste, das ich pro Paket bekommen habe, waren vor einigen Tagen 18,75 € (bin dafür aber auch rund 90 km gefahren). Ich denke nicht, dass der Stundenlohn gesenkt wird, sondern, dass längere Schichten verteilt bzw. mehr Pakete pro Schicht ausgeteilt werden.

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Re: Amazon Flex - Nebenjob als Paketbote für Amazon - Flex Erfahrungen Verdienst Forum

Beitrag von Baam » 3. Dez 2019 21:10

@Bagwell

Man muss sich bei der Bundesnetzagentur als Postdienstleister Registrieren. Ist laut Amazon auch notwendig.

LG

natufab
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Re: Amazon Flex - Nebenjob als Paketbote für Amazon - Flex Erfahrungen Verdienst Forum

Beitrag von natufab » 3. Dez 2019 21:27

Au weia, hört sich ganz so an, als wenn da dem Studenten die Kappe lichterloh brennt.....
Null Beiträge zuvor, frisch heute angemeldet und dann gleich nen 4 Monate alten Artikel über ein höchst fragwürdiges Amazon-Geschäftsmodell ausgegraben. Ein Schelm, der Böses (bezahltes) dabei denkt...
Und dann noch so viel Text in zwei Beiträgen rausgehauen, was bezweckst Du denn mit deinen beiden Posts? Willst du eine flammende Verteidigung für diese Art der Beschäftigung bezwecken? Du bist hier in einem Händlerforum, eher unwahrscheinlich, dass sich hier ein Händler was dazuverdienen möchte und Amazon-Sklave werden wird.

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Re: Amazon Flex - Nebenjob als Paketbote für Amazon - Flex Erfahrungen Verdienst Forum

Beitrag von hkhk » 3. Dez 2019 21:41

wieso sollte ama, wie im Post vorgerechnet, teils über 7 € pro Paket zahlen, wo ama doch das ganze für unter 3 € verschicken könnte?

Bagwell scheint mit Münchhausen verwandt zu sein. Seine Lügengeschichten hat er wohl geglaubt hier gut eintüten zu können. (bag well, loll)
Solange es hell ist, kann die Sonne scheinen
(Wetterprognose auf "Bayern 5" vom 5. Februar 2013)

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Re: Amazon Flex - Nebenjob als Paketbote für Amazon - Flex Erfahrungen Verdienst Forum

Beitrag von fonprofi » 3. Dez 2019 22:05

Auch die Pizzaauslieferradfahrer von Foodora und Deliveroo hatten Probleme mit der Scheinselbständigkeit und mussten horrende Summen nachzahlen. Die konnten sich auch nicht rausreden. Entweder bist du angestellt und du lieferst Pizza/Pakete aus oder du bist Unternehmer mit allen Rechten und Pflichten.

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Re: Amazon Flex - Nebenjob als Paketbote für Amazon - Flex Erfahrungen Verdienst Forum

Beitrag von clarius » 3. Dez 2019 22:15

natufab hat geschrieben:
3. Dez 2019 21:27
... Du bist hier in einem Händlerforum, eher unwahrscheinlich, dass sich hier ein Händler was dazuverdienen möchte und Amazon-Sklave werden wird.
Aus meiner Sicht ist alles, was Amazon mir als Händler in den letzten ca. 5 Jahren vorgeschlagen hat, einseitig zu meinem Nachteil gewesen und ich bin mir sicher, dass das bei anderen Händlern nicht besser aussieht. Ich kann mir vorstellen, dass bei den hohen und weiter steigenden Kosten für das Verkaufen auf Amazon und den ständig sinkenden Margen in Verbindung mit dauernder Schikane seitens Amazon durchaus einige Händler in eine sehr unschöne Abhängigkeit von Amazon geraten sind bzw. geraten werden.

Nachdem Amazon Sklaven hat, welche die Waren vorfinanzieren, lagern und verschicken, für von Amazon willkürlich dem Kunden erstattete Ware aufkommen und dem Amazon noch die Produktseiten pflegen, braucht der zweitreichste Mann der Welt wohl noch Sklaven für die Zustellung der Waren an seine Kunden.

Amazon spart sich mit der eingeführten Sklaverei Lohnnebenkosten und Kosten für Geräte und Fahrzeuge und den Paketfahrern wird es nicht besser ergehen als den Händlern. Erst kommen Vorschläge zu Teilnahme von Programmen, für die der Fahrer mit irgend etwas in Vorleistung gehen muss. Dann wird die Vergütung schneller wegschmelzen als Getas Nordpol und die Paketzahlen werden krass steigen. Es haben sich wohl noch nicht genügend Sklaven gefunden, wenn noch dermaßen Werbung für Sklaverei gemacht wird.

--nur meine 2 ct.

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Re: Amazon Flex - Nebenjob als Paketbote für Amazon - Flex Erfahrungen Verdienst Forum

Beitrag von welpe » 3. Dez 2019 22:50

hkhk hat geschrieben:
3. Dez 2019 21:41
wieso sollte ama, wie im Post vorgerechnet, teils über 7 € pro Paket zahlen, wo ama doch das ganze für unter 3 € verschicken könnte?

Bagwell scheint mit Münchhausen verwandt zu sein. Seine Lügengeschichten hat er wohl geglaubt hier gut eintüten zu können. (bag well, loll)
Vielleicht Same-Day. Oder zu oft falsch zugestellte Pakete seitens der Zusteller.

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Re: Amazon Flex - Nebenjob als Paketbote für Amazon - Flex Erfahrungen Verdienst Forum

Beitrag von natufab » 3. Dez 2019 23:42

Lasst einfach mal den Verstand walten: die zwei Beiträge von Tütenwohl sind eindeutig als Versuch zu werten, die Versklavung durch Amazon schönzureden, im übrigen ein höchst untauglicher Versuch der Reinwäscherei, plump und schlecht gemacht.
clarius hat geschrieben:
3. Dez 2019 22:15
Aus meiner Sicht ist alles, was Amazon mir als Händler in den letzten ca. 5 Jahren vorgeschlagen hat, einseitig zu meinem Nachteil gewesen und ich bin mir sicher, dass das bei anderen Händlern nicht besser aussieht. Ich kann mir vorstellen, dass bei den hohen und weiter steigenden Kosten für das Verkaufen auf Amazon und den ständig sinkenden Margen in Verbindung mit dauernder Schikane seitens Amazon durchaus einige Händler in eine sehr unschöne Abhängigkeit von Amazon geraten sind bzw. geraten werden.
Wenn das stimmt was Tütenwohl behauptet, ist Jeff sicher nachts klargeworden, dass er ein paar Studenten in DE was Gutes tun muss und ihnen exorbitante Einkommen bescheren muss, um das bisherige miese und rücksichtslose Geschäftsgebaren zu mindern, wie es der gesunde Verstand von Clarius beschieben hat.

Rechnet mal nach: Tütenwohl behauptet, im Monat November angeblich 1900 brutto verdient zu haben, dabei nur 3 von 4 Wochen durchschnittlich 2 Stunden am Tag gearbeitet zu haben. Macht nach meiner Rechnung Mo-Sa = 6 Tage a 2 Stunden = 12 Stunden pro Woche, 3 von 4 Wo / Monat gearbeitet macht 3 x 12 h = 36 Stunden pro Monat, 1900 : 36 wären ca. 52 Euro pro Stunde brutto. TOLL! Wenn er dann mal in den Semesterferien immer noch lockere 6 Stunden am Tag während 4 Wochen pro Monat ackern würde , wären das 4 Wo a 6 x 6 h = 36 H / Woche x 52 Euro = 7200 pro Monat.
Dass das Bullshit ist, dürfte dem Dümmsten auffallen.

Lieber Tütenwohl, ein äußerst dämlicher Versuch, deinem Lohnherren was gutes zu tun. Melde dich beim nächsten Mal ein paar Wochen vorher an, setze ein paar andere harmlose Beiträge zu anderen Themen vorher ab, und dann schreib nicht solchen unsäglichen Unsinn.
Ist doch so einfach.....

marcibet
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Re: Amazon Flex - Nebenjob als Paketbote für Amazon - Flex Erfahrungen Verdienst Forum

Beitrag von marcibet » Gestern 00:52

Das ist an Peinlichkeit nicht zu übertreffen.
Da glaubt man, man hat fast alles gesehen, und dann kommt sowas... *facepalm

Bagwell
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Re: Amazon Flex - Nebenjob als Paketbote für Amazon - Flex Erfahrungen Verdienst Forum

Beitrag von Bagwell » Gestern 02:09

natufab hat geschrieben:
3. Dez 2019 21:27
Au weia, hört sich ganz so an, als wenn da dem Studenten die Kappe lichterloh brennt.....
Unverschämte Aussage!
natufab hat geschrieben:
3. Dez 2019 21:27
Null Beiträge zuvor, frisch heute angemeldet und dann gleich nen 4 Monate alten Artikel über ein höchst fragwürdiges Amazon-Geschäftsmodell ausgegraben.
Spricht vom Ausgraben bei einem 4 Monate(!) alten Artikel. Wenns vier Jahre wären, ok, aber 4 Monate ist nicht alt. Und wenn man Amazon Flex googelt, stößt man nun mal auf dieses Forum. Ich habe mir an dem Abend auch Zeitungsartikel durchgelesen (u.a. Spiegel, Zeit).
natufab hat geschrieben:
3. Dez 2019 21:27
Ein Schelm, der Böses (bezahltes) dabei denkt...
Ja richtig, einen Schelm verdienst du!
natufab hat geschrieben:
3. Dez 2019 21:27
Und dann noch so viel Text in zwei Beiträgen rausgehauen
So ein Schwachsinnsargument! Und wenn ich nur je einen Satz geschrieben hätte, hättest du mir das auch als "auffällig" angelastet?
natufab hat geschrieben:
3. Dez 2019 21:27
, was bezweckst Du denn mit deinen beiden Posts? Willst du eine flammende Verteidigung für diese Art der Beschäftigung bezwecken?
Flammende Verteidigung? Es ist so, dass sämtliche Nutzer in diesem Forum den Dienst grundlegend schlecht geredet haben und ihre Aussagen auf Vermutungen stützen. Ich wollte mal darlegen, wie es im Alltag ist, für Amazon Flex zu fahren. Und ich denke nicht, dass Amazon es nötig hat, einen bezahlten Promoter auf ein Händlerforum loszulassen. Wofür auch? Wie ich bereits sagte bin ich sicher, dass Amazon mit Flex mehr zahlt, als es Gewinn einnimmt. Die einzig günstige Variante Pakete zu liefern sind die Fahrer, die für 11,xx € im Angestelltenverhältnis ~160 Pakete einladen und dann 8 h ausfahren.

Und wie du sicherlich, wenn du mal neutral und unvoreingenommen meine Rezension lesen würdest, bemerken könntest, lobe ich Flex und Amazons Verhalten nicht in den Himmel. Das Geschäftsmodell ist auf Dauer auch nicht tragbar. Ich hatte sicherlich schon Schichten, da war der Gewinn Amazons an den ausgelieferten Waren geringer als das Geld, was sie nur an mich gezahlt haben. Hinzu kommen noch Kosten für die Angestellten, den LKW, Diesel etc.

Wahrscheinlich handelt es sich da um eine Mischkalkulation: die Flex-Fahrer kriegen einfach Pakete, die der Angestellte nicht machen konnte (wegen Ausfall), vor Feierabend nicht geschafft hat oder generell um in Spitzenzeiten eine Entlastung zu sein.
natufab hat geschrieben:
3. Dez 2019 21:27
Du bist hier in einem Händlerforum, eher unwahrscheinlich, dass sich hier ein Händler was dazuverdienen möchte und Amazon-Sklave werden wird.
Und da sind wir wieder beim Punkt, warum Leute wie du einfach mal die ... halten sollten: Von einem "Amazon-Sklave"n spricht man, wenn man dem Unternehmen nicht gerade nahe steht. Das kann ich als Händler auch verstehen, wo Amazon doch alles dafür tut, den Verbraucher glücklich zu machen - sei es auf Händlerkosten. Du kannst dich einfach nicht neutral äußern und dein Hass gegen das Unternehmen scheint so ungebunden, dass du lieber mit den unsachlichsten Mitteln versucht, mich in Missgunst zu stellen und hier von bezahlten Promotern sprichst, als eine positive Rezension zu diesem Unternehmen glauben zu wollen. Negative Erfahrungen mit der Amazon Sellerplattform sollten aber nicht auf andere Unternehmensteile sowie deren Mitarbeiter reflektiert werden - sowas macht einen unseriös und inadäquat.

Ich habe einzig und allein das Flex-Programm verteidigen wollen: und das nicht "flammend" sondern auf Tatsachen (genauer: auf eigenen
Erfahrungen) beruhend. Ich habe 24x im November ausgeliefert und erlaube mir, hier ein Urteil abgeben zu dürfen.
hkhk hat geschrieben:
3. Dez 2019 21:41
Bagwell scheint mit Münchhausen verwandt zu sein. Seine Lügengeschichten hat er wohl geglaubt hier gut eintüten zu können. (bag well, loll)
Es ist unverschämt, was sich die Leute hier erlauben, mich mit Münchhausen zu vergleichen und meine Rezension als Lügengeschichte zu verurteilen!
hkhk hat geschrieben:
3. Dez 2019 21:41
wieso sollte ama, wie im Post vorgerechnet, teils über 7 € pro Paket zahlen, wo ama doch das ganze für unter 3 € verschicken könnte?
Eine mögliche Erklärung habe ich sowohl in diesem als auch im Posting, auf welches du dich beziehst, gegeben. Ich hatte übrigens auch schon Schichten mit knapp 19 € pro Paket. In einem Paket waren Pampers für ~37 € drin.

Amazon arbeitet nicht mehr mit DHL zusammen. Ich denke mal, auch DHL hat manchmal Paketkosten von 20 €, nur eben handelt es sich dabei um eine Mischkalkulation. Manche Umschläge kosten vielleicht nur 50 Cent, obwohl der Auftraggeber 4 € bezahlte.
welpe hat geschrieben:
3. Dez 2019 22:50
Vielleicht Same-Day. Oder zu oft falsch zugestellte Pakete seitens der Zusteller.
War (glaub ich) Same Day. Hatte ich heute auch. Amazon tut alles für die Kundenzufriedenheit und wenn etwas mal fehlschlägt, soll der Kunde trotzdem sein Paket noch heute erhalten. Wenn da bei einem Paket dann effektiv ein Minusgeschäft rausspringt, egal: Hauptsache die nächste Bestellung des Kunden kommt bestimmt. Und schon gleicht sich das Minus wieder aus.
natufab hat geschrieben:
3. Dez 2019 23:42
Lasst einfach mal den Verstand walten
sagte das Kind und fiel in den Brunnen...
natufab hat geschrieben:
3. Dez 2019 23:42
die zwei Beiträge von Tütenwohl sind eindeutig als Versuch zu werten, die Versklavung durch Amazon schönzureden
Auf Basis welchen Rechts erdreistest du dir, mich als "Tütenwohl" zu bezeichnen? Allein das zeugt doch schon von deinem unsachlichen Gemüt!
natufab hat geschrieben:
3. Dez 2019 23:42
, im übrigen ein höchst untauglicher Versuch der Reinwäscherei, plump und schlecht gemacht.
Plump und schlecht gemacht sind deine Behauptungen, denn eine Argumentationgrundlage, wie man zu dieser Meinung kommt, wird hier nicht dargelegt!
natufab hat geschrieben:
3. Dez 2019 23:42
Wenn das stimmt was Tütenwohl behauptet, ist Jeff sicher nachts klargeworden, dass er ein paar Studenten in DE was Gutes tun muss und ihnen exorbitante Einkommen bescheren muss, um das bisherige miese und rücksichtslose Geschäftsgebaren zu mindern, wie es der gesunde Verstand von Clarius beschieben hat.
Der einzige, der nicht bei gesundem Verstand ist, bist du! Rücksichtsloses Geschäftsgebaren sagt doch schon, dass du als Händler mit Amazon auf die Nase gefallen bist und dass du mich so dumm von der Seite anmachst, liegt einzig allein daran, dass die Freunde deiner Feinde deine Feinde sind.

Ich bin froh, dass Amazon Händlern wie dir einen Riegel vorschiebt und zeigt, was Kundenservice heißt. Denn von einem Händler, der ein Geschäftsgebaren an den Tag legt, das von deinen hier präsentierten Allüren abgeleitet werden kann, will ich nichts kaufen. Zum Glück schützt mich Amazon vor solchen Händlern juhu
natufab hat geschrieben:
3. Dez 2019 23:42
Rechnet mal nach: Tütenwohl behauptet, im Monat November angeblich 1900 brutto verdient zu haben,
Hat Tütenwohl auch, siehe Video: https://1fichier.com/?tghq39ih11lenwk4u87p
500+100+550+375+450 machen nach Adam Riese 1975 €.

Zu meinen Lasten geht hiervon noch ein Block von 75€ ab, der auf den letzten Oktobertag gefallen ist, sowie 162,5 €, die ich jetzt im Dezember verdient habe. Zu meinen Gunsten allerdings bin ich wegen einer Studiumsangelegenheit zwischen dem 11. und 19. November keine einzige Schicht gefahren, obwohl ich am 12., 14., 15., 16. und 17. November (also insgesamt 5x) jeden Tag hätte fahren können. Deshalb bin ich auch froh, dass ich mir neben dem Studium Geld mit FLEX dazuverdienen kann. Werkstudentenjobs werden schlechter bezahlt und sind gar nicht flexibel. Ich hätte also meinen wertvollen Urlaub verplempern müssen.

Rechnet man die fehlenden 5*75 = 375 € zu den 1.737,50€ (die ich ausschließlich im November erwirtschaftet habe), sind wir aber sogar 200 über den 1900 €.
natufab hat geschrieben:
3. Dez 2019 23:42
dabei nur 3 von 4 Wochen durchschnittlich 2 Stunden am Tag gearbeitet zu haben. Macht nach meiner Rechnung Mo-Sa = 6 Tage a 2 Stunden = 12 Stunden pro Woche, 3 von 4 Wo / Monat gearbeitet macht 3 x 12 h = 36 Stunden pro Monat
Ich schrieb, ich habe im Schnitt 2 Stunden pro Tag gearbeitet, nicht pro Arbeitstag! Im verlinkten Video ist nur die Zeit zu sehen, für die ich bezahlt wurde, nicht die Zeit, die ich tatsächlich gefahren bin. Bei 3-Stunden-Fahrten beträgt der tatsächliche Zeitaufwand zwischen 1,5und 2,5 Stunden - als Mittelwert kann man 2 h angeben. Ausreißer nach unten und oben gab es auch schon (1 Stunden sowie 3 Stunden; je aber nur 1x).

Lustigerweise überprüfen die Mitarbeiter in meinem Depot nicht, für wie viele Stunde man bezahlt wird, sondern stellen irgendeine Charge hin.
Deshalb lassen sich oben gemachte Angaben auch für 4-Stunden-Fahrten bestätigen. Eine Charge kommt in Form eines Käfigs (richtig, gedacht für die Amazon-Sklaven...) in welchem (bei 3 h) zwei große Taschen mit kleineren Paketen, Päckchen und Umschlägen (meist 10-15 Stück) sind und dann noch ein bis drei größere Pakete oben drauf.
natufab hat geschrieben:
3. Dez 2019 23:42
Dass das Bullshit ist, dürfte dem Dümmsten auffallen.
nur leider nicht dem Allerdümmsten! Denn wie jetzt schon zig Mal geschrieben: Es ist als Nebentätigkeit ausgelegt und keinesfalls wird einem eine gewisse Arbeitszeit garantiert - man kann nicht so viel arbeiten wie man will. Jeden Freitagmittag erhalten alle aktiven Flex-Fahrer Schichten angeboten für die kommende Woche (Samstag bis Donnerstag). Man erhält aber immer nur eine Schicht pro Tag (meistens 3h, manchmal 3,5h und 4h). Eine zweite Schicht am Tag kommt, wenn, dann spontan rein und man muss sie annehmen, bevor es ein anderer tut. Eine reine Arbeitszeit von 6 Stunden am Tag ist gar nicht hinzubekommen. Das entspräche 9-12 Stunden an Blöcken. Das Depot hat gar nicht so lange geöffnet, zumal man erst wieder einen Block erhalten kann, sobald die regulär bezahlte Schichtzeit vorbei ist. Angenommen ich arbeite von 11-15 Uhr, dann kommt frühestens um 15 Uhr ein neues Angebot rein, und das hat immer eine Vorlaufzeit.

Ich versuche aber tatsächlich schon seit vielen Tagen, mal drei Blöcke an einem Tag zu fahren. Vielleicht habe ich heute Glück, erst von 11-15 Uhr, dann vielleicht von 15:30-18:30 Uhr und noch mal von 19-22 Uhr. Wären 250 € an einem Tag mit einer geschätzten effektiven Arbeitszeit von 6 Stunden, ergo 41,67 € Stundenlohn. Die effektive Arbeitszeit sähe dann so aus: 10:45-12:45, 15:15-17:15 und 18:45-20:45. Die erste Pause würde ich zum Mittagessen nutzen, die zweite fahre ich meistens noch mal nach Hause.

Zur Arbeitszeit wird übrigens gerechnet: Fahrt vom Depot zum Liefergebiet und zurück (sofern zutreffend; diesen Fall hatte ich bisher nur einmal, weil der Name nicht auf dem Klingelschild stand = ergo womöglich ein Betrüger). Die Fahrt von Zuhause zum Depot und vom Liefergebiet wieder nach Hause zähle ich nicht zur Arbeitszeit, da bei einem Angestelltenverhältnis der Arbeitsweg auch nicht vergütet wird. Eine Ausnahme besteht, sofern ich vom Liefergebiet länger nach Hause brauche, als wenn ich vom Depot gefahren wäre. Die Mehrzeit rechne ich dann zur effektiven Arbeitszeit.
natufab hat geschrieben:
3. Dez 2019 23:42
Lieber Tütenwohl, ein äußerst dämlicher Versuch, deinem Lohnherren was gutes zu tun.
Tu' dir doch mal selbst was gutes, und geh zum Verhaltensforscher. Mit deinem Habitus machst du dir nicht viele Freunde! LG, dein Tütenwohl

AndreM93
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Re: Amazon Flex - Nebenjob als Paketbote für Amazon - Flex Erfahrungen Verdienst Forum

Beitrag von AndreM93 » Gestern 06:27

Dein "Stundenlohn" ist Umsatz! Wenn du wie oben geschrieben für ein Paket 18,75 € bekommst und dafür 90 km fahren musst - Mahlzeit! Du solltest dir mal ausrechnen, wie hoch die Fahrzeugkosten pro Kilometer sind. Meine Fahrzeuge, die ich in den letzten Jahren gefahren bin, kosteten so irgendwo zwischen 0,20 € und 0,50 € pro Kilometer.

"Die Versicherung unterscheidet zwischen überwiegend privat / überwiegend geschäftlich und kostet nur 100 € mehr." Hört sich irgendwie nach HUK an. Amazon Flex ist aber nicht geschäftlich, sondern gewerbliche Güterbeförderung. Das versichern die meisten gar nicht, erst recht nicht für 100 € im Jahr.

Cisnet
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Re: Amazon Flex - Nebenjob als Paketbote für Amazon - Flex Erfahrungen Verdienst Forum

Beitrag von Cisnet » Gestern 08:26

:popcorn: :doener:

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Re: Amazon Flex - Nebenjob als Paketbote für Amazon - Flex Erfahrungen Verdienst Forum

Beitrag von marcibet » Gestern 08:37

Bagwell ist entweder der Troll des Jahres oder der Clown des Jahres.

Lösch dich doch bitte

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Re: Amazon Flex - Nebenjob als Paketbote für Amazon - Flex Erfahrungen Verdienst Forum

Beitrag von knoge » Gestern 08:40

Ich wünsche dir viel Spaß bei Amazon Flex und gutes gelingen.
Das du dich bei jedem Gegenargument so angegriffen fühlst ist Schade, das hier ist ein Händlerforum (in dem auch schon mal bessere Umgangsformen geherrscht haben) wenn hier zusammengenommen ein paar hundert Jahre Unternehmererfahrung diskutieren sind die Erfahrungswerte und Vorbehalte halt anders als im typischerweise eher linksgerichtetem studentischen Milieu.

Trotzdem noch ein paar Stichworte die du dir vielleicht genauer anschauen solltest, oder vielleicht als jetzt selbstständiger Jungunternehmer im Transportgewerbe auch mal 1-2 Stunden mit einem Steuerberater diskutieren solltest.

Kleinunternehmerregelung, Berufshaftpflichtversicherung, Krankenkasse, Pflegeversicherung, Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Gewerbliche KFZ-Versicherung für das Transportgewerbe, EÜR, Fahrtenbuch
Lou mi sa.

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Re: Amazon Flex - Nebenjob als Paketbote für Amazon - Flex Erfahrungen Verdienst Forum

Beitrag von clarius » Gestern 10:14

... und Fahrtenschreiber, falls das Auto eine Anhängerkupplung hat und mit Anhänger theoretisch auf mehr als 7,5 t Gesamtgewicht kommen könnte.

juhu

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Re: Amazon Flex - Nebenjob als Paketbote für Amazon - Flex Erfahrungen Verdienst Forum

Beitrag von Technokrat » Gestern 11:35

Ich kann mir schon vorstellen, dass Amazon Geld in die Hand nimmt, um medienwirksam solche Dinge wie Same-Day auszutesten. Bis ein Konzern wie DHL seine Prozesse umgestellt hat...

Die Voraussetzungen für den Job und eine ehrliche Rechnung sind wie erwähnt unter dem Strich doch eher schwierig. Aber: juckt das einen als Student? Im Studium habe ich mich eigentlich eher damit beschäftigt, wie ich die Scheine schaffe und die nächste Miete bezahlen kann, Nahrungsmittel standen da recht weit hinten an - da war mir der rechtliche Kram um irgendeine Tätigkeit herum egal, Rentenversicherung und andere Versicherungen sowieso.

Gab es jemals bei einem Studenten eine Betriebsprüfung, wo es ggf. billiger ist, das Auto zu benutzen, als es verschrotten zu lassen? Bei mir nicht.

Das Angebot von Amazon ist im Grunde ein vergifteter Apfel, der eben schmeckt, solange nichts passiert. Wenn etwas passiert lässt Amazon einen kalt im Regen stehen, was hier sicherlich schon viele erlebt haben. Aber wie schonmal geschrieben, als Student (oder im ähnlichen Zustand befindlicher: Jung, hoffnungsfroh und ohne Geld) hätte ich mir das vermutlich auch angesehen.

Amazon wird auch nicht so doof sein, einen bezahlten Schreiberling hinzusetzen, der einen Dienst bewirbt, der hier nur am Rande mit dem Alltag zu tun hat. Da würden eher Sachen kommen wie:
Amafan erstes Posting: Ich habe heute vom Verkäufersupport eine inhaltlich zutreffende Antwort in meiner Sprache mit korrekter Grammatik erhalten. Yay juhu

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