Welche Pumpe für Brunnen

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Re: Welche Pumpe für Brunnen

Beitrag von Technokrat » 13. Jul 2019 22:30

Ich hoffe, das ist ok, wenn ich für eine Zwischenfrage kapere:

Ich habe gerade im Einkaufskorb das Gardena Pipeline-System an dem ich Hunter Rotatoren einsetzen will. Ziemlich kurze Strecke mit einer Wassersteckdose am Ende - um das bei Gefallen in weitere Teile führen zu können. Das Wasser kommt über eine Zeitschaltuhr rein.

Wie macht Ihr das winterfest? Mit einem Kompressor auspusten oder per Entwässerungsventil, das quasi jedes Mal, wenn der Druck schwindet entwässert? Bequemer und günstiger wäre es, aber dann ist bei jedem Bewässerungsvorgang doch wieder Luft drin, was ja auch Lärm verursacht? Bei der Verwendung der Zeitschaltur, wäre das Auspusten vor dem Winter doch sinnvoller, oder spricht etwas dagegen?



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Re: Welche Pumpe für Brunnen

Beitrag von daytrader » 14. Jul 2019 10:26

Mir fehlt ja zu beiden Varianten noch die Praxis. Mir gefällt die Druckluftvariante irgendwie besser. Wenn ich den Teich und so winterfertig mache, wäre es keine Arbeit mal durchzupusten.

Aber jetzt mal so rein gedanklich. Wenn die Wassersysteme offen sind und die Wasserzufuhr geschlossen ist/Pumpe aus etc., dann läuft das Wasser doch aus den Schläuchen, Rohren etc. Kann da überhaupt noch soviel Wasser drin sein, dass es sich bei Frost derart ausdehnt, dass es zu Schäden kommt?

Meine Regenwasserzysterne mit den 32er PE Schläuchen und den 5 Wasserhähnen im Garten habe ich in 8 Jahren nie irgendwie sonderlich entleert (nur Wasserhähne auf) und da waren Winter mit Minus 20 Grad dabei, die Heckenbewässserung mit Perlschlauch hat den Winter auch überlebt (ok, war kein harter Winter und wurde erst letztes Jahr installiert).

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Re: Welche Pumpe für Brunnen

Beitrag von Gardenandmore » 15. Jul 2019 09:58

Hähne auf reicht meistens tatsächlich. Das Problem sind aber tiefer liegende Stellen im System, die eine Art Siphon bilden und nicht leer laufen können. Da "kann" es zu Problemen kommen. Tatsächlich sind Kunststoff Fittinge und Rohre bei Frost etwas unempfindlicher als Messing und Temperguss Bauteile. Magnetventile und Kugelhähne aus Messing gehen immer am schnellsten kaputt im Winter.
Euer Gärtner Michael
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Re: Welche Pumpe für Brunnen

Beitrag von regalboy » 15. Jul 2019 10:43

Wir haben die Pumpe unten auf dem Boden der Zisterne stehen.

Und dort neben den Abgängen zur Bewässerung ein Rohr mit Kugelhahn am Ende angeschlossen, das bis auf Rasenhöhe reicht.

Im Herbst dann den Hahn aufmachen und ablassen in die Zisterne. Dann läuft alles leer.
Danach natürlich dann wieder verschließen, spätestens wieder im Frühjahr.

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Re: Welche Pumpe für Brunnen

Beitrag von fossi » 15. Jul 2019 10:43

Wow.
Nach nur 5 Tagen kam eine Antwort auf meine einfache Mailanfrage zum Gartenwasserzähler.
Hallo Herr Feuster,

zur Beantwortung Ihrer Fragen setzten Sie sich bitte mit mir telefonisch in Verbindung.


Datenschutzhinweis:
Informationen zur Verwendung Ihrer Daten finden Sie unter www ....

Mit besten Grüßen aus dem GesundLand Vulkaneifel

Im Auftrag
Xxx
Ämter... :durchdreh:
Telefonisch habe ich den guten Mann und meine Infos dann bekommen.


Grundgebühren für Gartenwasserzähler gibt es auch hier nicht, dafür fallen 10% Pauschalabzug beim Abwasser weg, die sonst Jeder bekommt.
Quasi eine Strafe fürs genauere Messen: bei 100m³ Verbrauch wären es also 10m³ Abwasser mehr auf der Rechnung, dafür werden die Abwassergebühren vom Gartenwasserzähler gestrichen. Tolle Logik. :durchdreh:

Die Installation ist selber möglich, Zähler aus dem Netz reicht völlig, aber Anmelden kann man ihn nur zu Jahresanfang (Bild von Installation, Zählernummer, Eichdatum und aktueller Stand sind im Januar mitzuteilen).
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Re: Welche Pumpe für Brunnen

Beitrag von fonprofi » 15. Jul 2019 14:35

Es ist aber 10% Pauschal oder abgelesen, jenachdem was besser für dich ist?

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Re: Welche Pumpe für Brunnen

Beitrag von daytrader » 15. Jul 2019 14:40

Wie begründet man das? Für was sind diese 10%? Kommt ja tatsächlich einer Strafe gleich.

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Re: Welche Pumpe für Brunnen

Beitrag von fossi » 15. Jul 2019 14:44

Der Verbrauch ist höher als die 10% Pauschalabzug, dennoch ärgerlich, da man weniger spart als anderswo.

Welche Begründung? Nunja, es steht eben so in irgendeiner Satzung.
Jeder, der keinen separaten Zähler hat, bekommt hier einen 10% Pauschalabzug beim Abwasser für Gartenbewässerung etc.
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Re: Welche Pumpe für Brunnen

Beitrag von fonprofi » 15. Jul 2019 14:54

Bei uns in Rhoihesse ist es pauschal 10% weniger Abwasser für alle. Weil jeder normalerweise Blumen gießt oder so.
Wenn dann aber ein Zähler sitzt dann gibtces min. 10% es sei denn man hat mehr.

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Re: Welche Pumpe für Brunnen

Beitrag von regalboy » 15. Jul 2019 15:17

daytrader hat geschrieben:
15. Jul 2019 14:40
Wie begründet man das? Für was sind diese 10%? Kommt ja tatsächlich einer Strafe gleich.
Nun, es ist halt eine Pauschale für alle, die nicht pauschal messen (wollen).

Gleiches ist ja bei der 1% Regelung PKW.

Kann man "einfach" machen und muss keine Nachweise führen.
Mit Nachweisen/ Fahrtenbuch wird es dann (meinstens) preiswerter, es sei denn überspitzt man hat 99% Privatfahrten und 1% betriebenlich - dann halt nicht.

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Re: Welche Pumpe für Brunnen

Beitrag von daytrader » 17. Jul 2019 14:32

Pumpe kam gestern. Aber das ganze PVC Zeug liegt bei GLS seit Montag im Zustelldepot....immer wenn man auf etwas wartet.

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Re: Welche Pumpe für Brunnen

Beitrag von daytrader » 19. Jul 2019 08:02

Bevor ich den Brunnerbauer nochmal belästige, vielleicht erinnert sich ja noch hier jemand n seine ersten Brunnentage....

Das Wasser läuft seit gestern, also seit vielen Stunden. Es ist aber immer noch sehr trüb/milchig. Für Teich und Zisterne kann ich das nicht nehmen. Ist das normal? Naiverweise hätte gedacht, dass nach all den Stunden Reste vom Bohren und vom Wasserfluss durch Gestein/Schlamm/Erdschichten ausgewaschen sein würden.

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Re: Welche Pumpe für Brunnen

Beitrag von degraf » 19. Jul 2019 08:25

Ein paar tausend Liter müssen zum Klarspülen schon durchlaufen.
Je sandiger der Boden, desto länger.

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Re: Welche Pumpe für Brunnen

Beitrag von Technokrat » 24. Jul 2019 22:38

So entstehen schräge Kindheitserinnerungen. Um das Ganze zu testen habe ich das oberirdisch aufgebaut und am frühen Abend eine kurze Bewässerungsphase eingegeben, um eben sehen zu können, ob alles funktioniert wie es soll. Wirklich gewässert wird dann um 3:30.

Für die Kinders ist es jetzt zum Abendritual geworden: Sprinkler gucken :)

Als ich das zusammensteckte, hatte ich nicht gedacht, dass das dicht hält. Dafür ging es irgendwie zu einfach. Derzeit ist es aber dicht. Sehr angetan bin ich von den Hunter-Rotatoren, die passen perfekt an die Gardena Pipeline. Meiner Laienmeinung nach sind die durchdachter, weil in Teilen austauschbar und es gibt für ein Gehäuse verschiedene Düsen-Einsätze mit verschiedenen Reichweiten. Ende Threadkidnapping :)

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Re: Welche Pumpe für Brunnen

Beitrag von daytrader » 25. Jul 2019 07:39

Ich finde das Thema Bewässerung irgendwie auch spannend. Habe mir auch Sprinkler gekauft mit verschiedenen Einsätzen für unterschiedliche Wurfweiten. Klang für mich irgendwie logisch, zumal diese Einsätze, wenn doch mal kaputt, verstopft, etc nur Pfennigkram sind.

Seit gestern habe ich am Pavillion Sprühnebler angebracht. Wir sehr angenehm bei 37 Grad, ließe sich stundenlang aushalten.

Der Rest ist alles noch riesengroße Baustelle. Überall liegen Schläuche und die 3 mobilen Sprinkler die ich habe, werden den ganzen Tag umgestellt, damit jede Ecke was abbekommt. Selbst die Kabeltrommel für den Strom der Pumpe steht rum. Gefällt mir alles garnicht, aber das Grundstück ist zu groß und ich werde das auch selbst nicht schaffen alles anzulegen.....und ich habe auch keine Lust auf solche Arbeiten. Wenn der Sommer rum ist, werde ich jemanden kommen lassen der schachtet. Am besten erstmal verschieden Punkte zur Wasserentnahme, also Wasserhähne an verschiedene Stellen des Grundstückes. Und von dort aus dann jeweils verschiedene Abgänge zu Tropschläuchen, Sprinklern etc. So dass man das auch getrennt voneinander regeln kann.

Ansonsten bereue ich den Brunnen bislang nicht. Gestern den Pool neu befüllt und auch den Hundepool. Geht alles sehr viel schneller als mit Wasserhahn und das bei glaube grob 35 Cent Strom/Stunde. Wasserkosten wären glaube um die 2-3 €/Stunde.

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Re: Welche Pumpe für Brunnen

Beitrag von Technokrat » 26. Jul 2019 12:56

Die Fläche hier ist eigentlich albern klein, um da mit Technik anzurücken. Aber wir haben den Rasen mittlerweile glaube ich drei oder viermal angelegt, weil er uns eingegangen ist. Die Zeit, die man am Schlauch stünde, kann man dann mit einem kühlen Radler genießen und den Sprenklern zuschauen... Und es macht ja schon auch Spaß ;)

Mir graut es ein wenig vorm Eingraben, ein Stück muss unter Platten durch, da weiß ich noch gar nicht, was drunter ist. Größere Flächen würde ich auf jeden Fall machen lassen. Da gibt es sicherlich auch besseres Werkzeug als einen Spaten - und ein intaktes Kreuz hat man auch nur einmal.

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Re: Welche Pumpe für Brunnen

Beitrag von Technokrat » 11. Aug 2019 13:15

Technokrat hat geschrieben:
13. Jul 2019 22:30
Ziemlich kurze Strecke mit einer Wassersteckdose am Ende - um das bei Gefallen in weitere Teile führen zu können.
Ich hab da vorhin über einen Schlauch einen Sprenkler drangehängt, und es funzt. Die Regner im Rasen kommen trotzdem noch mit der vollen Reichweite raus, sie haben noch genug Wasserdruck. Ein weiterer Teil des Gartens wird durch ein Microdripsystem versorgt. Damit ist die derzeit fast tägliche Zeit mit dem Schlauch in der Hand um die Hälfte reduziert (der Wasserverbrauch wahrscheinlich auch - der Radlerverbrauch ist allerdings gestiegen). Ich hätte ja nicht gedacht, dass ich daran so einen Gefallen finde.

Nachdem ich einen Gartenwasserhahn mit Eckrohrzange, Dichtband, Schnüffelstück und Tüddelkram getauscht hatte, war ich beim Pipeline-System von Gardena schon skeptisch, weil das einfach so zusammengesteckt wird. Aber es ist bislang dicht - und vergraben. Es wächst Gras darüber :)

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