Partnerfiliale Post und was dazu nehmen?

Spezielle Themen zum Handel "vor Ort" - Ladeneinrichtung, Diebstahlschutz, Beschallung...
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Re: Partnerfiliale Post und was dazu nehmen?

Beitrag von fossi » 21. Jan 2019 12:40

Bei Übernahme von Lotto etc wird gerne am Anbieter geschaut wie hoch der Umsatz entsprechender Verkaufsstelle ist.
Zu niedrig > Vertrag wird lieber gekündigt, statt weiter Technik und Support stellen zu müssen.
Der Kioskverkäufer hat da wenig Einfluss drauf und potenzielle Interessenten sollten das genaustens vorher anfragen.


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jordan-jojel
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Re: Partnerfiliale Post und was dazu nehmen?

Beitrag von jordan-jojel » 21. Jan 2019 14:06

Biete Verpackungsmaterial an. Also einzelne Kartons und Luftpolstertaschen sowie Füllmaterial und Klebeband. Die Post nimmt für 2Luftpolstertaschen 2,49 Euro aufwärts. Ein Karton kostet ab 2,19 Euro.

Gerade ältere Leute die Geschenke verschicken brauchen sowas, wenn die für einen Karton mit Füllmaterial und Klebeband über 5 Euro für ein Paket bezahlen müssen, finde ich schon hart. Wenn man da 2-3 Euro für nimmt. Bleibt noch genug hängen und die Kunden schätzen den Service.

Ach
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Re: Partnerfiliale Post und was dazu nehmen?

Beitrag von Ach » 14. Feb 2019 08:40

Moin moin,

wenn da bisher Bücher laufen, würde ich mit Büchern weitermachen.

Absoluter Tipp:
Ledertaschen/Kunstledertaschen Preislage 30-70 Euro. Das sind für Touristen richtig gute Mitnahmeartikel, wenn eine bestimmte Bevölkerungsgruppe so eine Tasche sieht und die gefällt ihr, dann fackelt sie nicht lange. Die Margen sind gut und der Kunde erwartet typischerweise keine Beratung. Nur vom Haken nehmen, kassieren, fertig.
Lieferanten z.B.:
- Neuhaus. Frage hier auch nach Retourenrecht, eventuell kannst Du ohne Warenrisiko einsteigen. Wenn nicht, sag mir noch mal Bescheid.
- Noinoi (Nur wenn das Design zur Zielgruppe passt!)
- Alternativ kannst Du auch Taschen der Marke Camel online beim jeweils günstigsten Händler kaufen und dir zum UVP in den Laden hängen... Die sind online komplett verrissen, aber der Kunde macht typischerweise keinen Preisvergleich.
- BearDesign evtl. für die obere Preislage

Je nachdem, wie viel Platz du hast: Anfangen mit einem Mittelraum-Präsenter in Kassennähe, wenn die Lokalität das hergibt zusätzlich die unterste Preislage auch vor dem Geschäft (sofern dort Laufkundschaft kommt).
Wenns klappt, würde ich auch noch 2-3 Meter Rückwand bestücken.


Ansonsten:
- Postkarten (z.B. Goldbeck)
- Snacks


Der Bereich Deko/Geschenkartikel ist seit Jahren rückläufig. Kann man machen, sollte aber gut überlegt sein. Das erfordert eine Menge Bewusstsein für Stil und Trends, wenn man nicht nur Ramsch und Massenware machen will.

Bei Fragen: Gerne fragen.

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Re: Partnerfiliale Post und was dazu nehmen?

Beitrag von Verkäuferperformance » 14. Feb 2019 18:33

HockM90 hat geschrieben:
19. Jan 2019 19:10

Derzeit verkauft die Dame in dem Geschäft noch ein paar Bücher. Unser Ort hat ca. 2.500 Einwohner. Ist ein Kurort, somit viele Touristen. Geschäfte mit regionalen Souvenirs gibt es einige.
Nehmen wir die 2500 Einwohner und rechnen noch 500 für die Touristen hinzu. Ausgehend von den 3.000 Einwohnern bringt Dir der reine Briefmarkenverkauf und die Paketannahme in einem Partnershop oder einem Paketshop...mmmh...200 Euro brutto. 250 wären super, 300 wären überirdisch. Alles über darüber ist gelogen.
"Von Anfang an war die Retoure ein Teil unseres Geschäftserfolges." - Boris Radke, Zalando
"Die Retourquoten sind uns egal" - Robert Gentz, Geschäftsführer Zalando
"Die Länder mit der höchsten Retourenquote sind die profitabelsten" - Ein Zalando-Sprecher

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Re: Partnerfiliale Post und was dazu nehmen?

Beitrag von fossi » 14. Feb 2019 18:54

So ist es!
Rein von einer Annahme kann man nicht leben und die Provisionen decken ggfs nur den Mehraufwand.
Dafür ist es ein Kundenmagnet und bringt Laufkundschaft in den Laden.

Hat ein bisschen was von einer Tankstelle.
Am Spritverkauf verdienen die relativ wenig, aber das Drumherum mit Kaugummi, belegten Brötchen und Waschanlage bringt den Gewinn.
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