Briefumschlag-Industrie (VDBF) und BVEH für briefkastengerechte Verpackungen

Erfahrungen zu Versanddienstleistern wie Deutsche Post, DHL, Hermes, GLS, UPS DPD, sowie Verpackungsfragen und Tipps beim Import / Export von Waren.
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Briefumschlag-Industrie (VDBF) und BVEH für briefkastengerechte Verpackungen

Beitrag von fossi » 13. Sep 2018 20:20

Ein kleiner Anreiz seine Versandverpackungen zu überdenken.

idealo.de hat geschrieben: Gemeinsam mit dem Verband der Deutschen Briefumschlag-Industrie (VDBF) hat der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh) deshalb eine neue Lösung für die tägliche Flut an Päckchen ausgearbeitet.
...
Die Paketdienste sind überlastet, Onlinehändler kämpfen darum, ihre angegebenen Lieferfristen einhalten zu können und die Verbraucher ärgern sich letztlich über falsch oder zu spät zugestellte Pakete.
Die Kooperation der beiden Verbände will dies ändern – ihr Ansatz: kleine und leichte Waren, die online bestellt wurden, so zu verpacken, dass diese noch durch den Briefkasten passen.

Ab in den Briefkasten! Die einfachste Lösung direkt vor der Haustür?
Briefkasten statt Nachbar, Paketshop oder Packstation. Dass dieses Vorhaben durchaus Sinn macht, zeigt eine Studie im Auftrag der Internationalen Post Corporation (IPC). Demnach könnten etwa 40 Prozent aller Onlinebestellungen in den Briefkasten zugestellt werden.
Das Problem: Produkte mit geringem Gewicht und geeigneten Abmessungen werden viel zu oft in zu großen Verpackungen versendet.
Deshalb, so die Studie, landen bisher in Deutschland nur rund 20 Prozent der online bestellten Artikel im heimischen Briefkasten.

Der erste Schritt der Verbände ist somit, briefkastengerechte Verpackungen im Onlinehandel zu etablieren.
Die VDBF-Kampagne „Envelope 2.0“ versucht beispielsweise, den Warenbrief als sinnvolle Verpackungslösung voranzubringen. ...
Quelle: https://www.idealo.de/magazin/2018/09/1 ... en-landet/
Link zur Kampagne: https://www.vdbf.org/envelope-2-0/

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Klar, Briefkastenzustellung im Pappumschlag ist nicht für jeden Versender geeignet, sei es durch Verluste, schlechtere Schutzverpackung, fehlende Abholung/Vertrag mit der Post, etc.

Dennoch bekomme ich privat selber oft genug Sendungen, wo man sich fragt "Was soll das"?
3 kleine Kondensatoren für 5€ passen sicherlich problemlos in einen Umschlag und benötigen keinen Karton in Größe einer Mikrowelle.

Selber habe ich im Lager ebenfalls von Polsterumschlag bis hin zu Großkartons mehrere Verpackungen zur Auswahl,
aber wieso versenden manche Händler jahrelang in viel zu großen Standardgrößen?


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ReginaSF
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Re: Briefumschlag-Industrie (VDBF) und BVEH für briefkastengerechte Verpackungen

Beitrag von ReginaSF » 13. Sep 2018 20:40

Wir haben 4 verschiedene Größen Lupos und 21 verschiedene Kartongrößen im Einsatz (bin grad beim Durchzählen fast vom Glauben abgefallen, ist aber so). Und nichts davon würde ich hergeben wollen, da wir bei unserem Produktsortiment vorher nie wissen, das alles in eine Bestellung kommt und wie groß/schwer das wird.

Wir haben auch einen Lieferanten für Betriebsbedarf, da bestelle ich gerne. Denn der hat nur große Kartons und füllt die ganz ordentlich mit verpackter Luft auf. Das reicht uns jedes Mal für zehn bis fünfzehn eigene Pakete.

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Re: Briefumschlag-Industrie (VDBF) und BVEH für briefkastengerechte Verpackungen

Beitrag von fossi » 13. Sep 2018 20:42

21 Kartongrößen? :shock:
Da kann ich nicht ganz mithalten.
Bei mir sind es 8 oder 9 Kartonageen + eine Hand voll LuPos und Pappumschläge.
Damit kann ich aber i.d.R. jede Bestellung vernünftig abdecken.
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Re: Briefumschlag-Industrie (VDBF) und BVEH für briefkastengerechte Verpackungen

Beitrag von roman » 13. Sep 2018 20:52

Wir haben genau 30 unterschiedliche Verpackungen.
Die Hälfte davon "richtige" Kartons in allen möglichen Größen, die andere Hälfte Lupos/kleine Stanzkartons, Kuvert etc.

Ich lege großer Wert darauf immer möglichst kleine Verpackungen zu nehmen, vor allem auch wegen der Briefkastenproblematik.

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Re: Briefumschlag-Industrie (VDBF) und BVEH für briefkastengerechte Verpackungen

Beitrag von Nico-2012 » 13. Sep 2018 20:52

Im Shop geht bei mir alles als Paket raus, dennoch achte ich drauf angemessene Kartons zu verwenden und denke mir manchmal auch, bei Pakete die ich erhalte, ein kleinerer Karton würde es auch tun.

Aber wahrscheinlich sind die Kartons bei entsprechender Abnahme günstiger und die Polsterung wird aber nicht wirklich berechnet. Bzw. wahrscheinlich Bequemlichkeit.

Bei eBay geht aber zumindest ein Teil als Brief raus. :daumenhoch:

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Re: Briefumschlag-Industrie (VDBF) und BVEH für briefkastengerechte Verpackungen

Beitrag von Matt » 13. Sep 2018 21:57

Wir haben 31 Kartons. Hier geht alles als Paket raus. Und obwohl wir den idealen Karton aus diesen 31 Stück für jede Sendung individuell berechnen versenden wir ca. 50% Luft. Trotzdem seh ich hier derzeit keinerlei Optimierungspotential. Schon so schwer genug das alles so zu platzieren, dass die Packer für exotische Kartons keine Weltreisen unternehmen müssen…

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Re: Briefumschlag-Industrie (VDBF) und BVEH für briefkastengerechte Verpackungen

Beitrag von ReginaSF » 13. Sep 2018 22:32

Für einen zu großen Karton brauchts Füllmaterial, das kostet Geld oder in unserem Fall Zeit (wir shreddern Kartons als Füllmaterial) und auch das befüllen kostet Zeit. Da zahle ich lieber ein paar Cents mehr pro Karton und hab passende unterschiedliche Größen.

Briefgerecht würde ich gerne mehr versenden, aber leider hat der Briefkasten vor unserem Haus nur die kleine 3 cm hohe Öffnung und für eine Filial-Einlieferung ist der Weg zu weit.

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Re: Briefumschlag-Industrie (VDBF) und BVEH für briefkastengerechte Verpackungen

Beitrag von Technokrat » 14. Sep 2018 07:44

@ Regina Du könntest Dir den Service "Hin & Weg" von der Post mal ansehen, falls Du den noch nicht kennst (im Prinzip könnte die Briefe auch DHL mitnehmen).

Ich vermute dass die riesigen Kartons auch dadurch zustande kommen, weil die oft mit Firmenlogos und -Sprüchen bedruckt sind. Da werden wohl aus Kostengründen ein paar Paletten Einheitsgröße bestellt.

Ich habe hier auch einige kleine, niedrigpreisige Produkte die eine wahnsinns Verpackung drum herum haben, die im Ladengeschäft zwar Sinn macht, im Online-Handel aber gar nicht nötig wäre. Bei den eigenen Produkten achte ich vor der Produktion auch auf die letztendliche Versandgröße, weil ein selbstklebender Maxibrief viel schneller abgewickelt ist, als ein Paket, das im Zweifelsfall auch noch geklebt oder umreift werden muss.

Dennoch sind hier auch >20 Kartongrößen dauerhaft im Einsatz. Beim Verpacken wird angegeben welche Packart, also Großbrief, Maxibrief oder Paket. Auf meine Frage hin, ob denn ausgegeben werden soll, welche Kartongröße verwendet werden soll, meinten meine zwei ehemaligen Aushilfen aber unisono, dass das nicht nötig sei. Das hat mich überrascht.

Die vielen Kartongrößen könnte man vielleicht überdenken, es spricht zumindest dafür, dass die Abholung auch im Winter funktionieren kann und nicht vom Volumen her gesprengt wird. Zumindest hoffe ich das dieses Jahr.

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Re: Briefumschlag-Industrie (VDBF) und BVEH für briefkastengerechte Verpackungen

Beitrag von ReginaSF » 14. Sep 2018 08:39

Technokrat hat geschrieben:
14. Sep 2018 07:44
@ Regina Du könntest Dir den Service "Hin & Weg" von der Post mal ansehen, falls Du den noch nicht kennst (im Prinzip könnte die Briefe auch DHL mitnehmen).
Wir verschicken nicht mit DHL und der Ausfahrer kommt auch nicht so regelmäßig vorbei. Wenn er kommt, geben wir ihm die fertigen mit, aber das ist halt nicht verlässlich. Am alten Standort war zumindest das noch besser, da war der Schlitz größer und eine DHL-Station 800 Meter entfernt.

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Re: Briefumschlag-Industrie (VDBF) und BVEH für briefkastengerechte Verpackungen

Beitrag von regalboy » 14. Sep 2018 13:44

Zumal z. B. DHL doch explizit für den Versand eine Mindesthöhe von 1cm verlangt. Und - bitte korrigiert mich, falls ich falsch liege - die Sendung auch quaderförmig sein muss, was bei vorne und hinten dünnen Briefumschlägen aber nicht engehalten wird?

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Re: Briefumschlag-Industrie (VDBF) und BVEH für briefkastengerechte Verpackungen

Beitrag von Technokrat » 14. Sep 2018 13:50

Das mit den Vorgaben von DHL stimmt.
Es meinte nur mal ein Fahrer zu mir, im Prinzip könne er die Briefe auch mitnehmen, er müsse damit beim Abladen nur 5 Meter weiter gehen. Wird örtlich unterschiedlich sein - und offiziell soll er wohl nicht.

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Re: Briefumschlag-Industrie (VDBF) und BVEH für briefkastengerechte Verpackungen

Beitrag von regalboy » 14. Sep 2018 14:09

Technokrat hat geschrieben:
14. Sep 2018 13:50
Das mit den Vorgaben von DHL stimmt.
Es meinte nur mal ein Fahrer zu mir, im Prinzip könne er die Briefe auch mitnehmen, er müsse damit beim Abladen nur 5 Meter weiter gehen. Wird örtlich unterschiedlich sein - und offiziell soll er wohl nicht.
Du meinst aber die Pakete im Briefformat, und nicht Briefe mit Briefmarke?

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Re: Briefumschlag-Industrie (VDBF) und BVEH für briefkastengerechte Verpackungen

Beitrag von Technokrat » 14. Sep 2018 14:12

Doch, Briefe, also Produkte der Deutschen Post.

Edit: Jetzt hab ich doch mal kurz geschaut - Das Paketzentrum und das Briefzentrum hier sind quasi Nachbarn. Also örtlich bedingt möglich...

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Re: Briefumschlag-Industrie (VDBF) und BVEH für briefkastengerechte Verpackungen

Beitrag von fossi » 14. Sep 2018 14:47

Jede Gegend ist anders!

Mein DHL-Depot liegt in Neuwied, das zuständige Briefzentrum ist in Trier, dazwischen liegen 130km Autobahn.
Zumeist ist es kein Problem: mein Postbote macht Alles in Personalunion. Er fährt Deutsche Post Briefe aus, DHL Pakete, sammelt für beide auf seiner Tour Abholungen ein und in der örtlichen Basis muss es dann wieder auseinandersortiert werden.
Kommt aber eine Aushilfe von DHL oder DHL Express nur mit Paketen, brauch ich dem keinen Brief in die Hand zu drücken!
An einem alten Standort wiederum hatte der Postbote das Auto generell zu voll: also Hin&Weg-Vertrag für Postsachen + DHL-Abholer.

Kurzum: man muss es vor Ort klären, was und wie mit Briefprodukten (Deutsche Post) machbar ist.


Zum Thema Quaderförmig: Jaein.
Im Endeffekt sollen die Dinger rechteckig sein und man muss die maximale Dicke beachten.
Habe selber schon mit dickeren Papierumschlägen versendet und kenne einige Händler, welche fast nur damit versenden.
Habe von den dünnen Dingern aber warenbedingt wieder Abstand genommen und nutze Großbrief-/Maxibriefkartons, da diese einfach stabiler sind und die Ware sich dann nicht in einer Ecke verknubbeln kann. Beulen sich die Papiertaschen aus, ist z.B: der Großbrief schnell "zu dick" > mit festem Karton passiert das nicht so schnell.
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Re: Briefumschlag-Industrie (VDBF) und BVEH für briefkastengerechte Verpackungen

Beitrag von regalboy » 14. Sep 2018 14:51

Technokrat hat geschrieben:
14. Sep 2018 14:12
Doch, Briefe, also Produkte der Deutschen Post.

Edit: Jetzt hab ich doch mal kurz geschaut - Das Paketzentrum und das Briefzentrum hier sind quasi Nachbarn. Also örtlich bedingt möglich...
Darum geht es hier aber doch nicht.

Sondern darum, dass man beim Versand als Paket so klein versendet, dass es u.a. auch noch in einen Briefkasten passt.

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Re: Briefumschlag-Industrie (VDBF) und BVEH für briefkastengerechte Verpackungen

Beitrag von Technokrat » 14. Sep 2018 15:05

Beim "Voranbringen des Warenbriefs" hatte ich schon die Deutsche Post auf dem Schirm - ich kann aber natürlich auch falsch liegen.

Wenn ich mich nicht täusche, wurden die WM-Tickets 2016 auch in Großbriefen als DHL-Paket verschickt (also eigentlich entgegen der DHL Regularien).
Ansich ist es imho ja auch wurscht, wie das Ding heißt, es soll eben in den Briefkasten passen. Vieles bei mir geht als Brief und ich bekomme recht häufig die positive Rückmeldung über den einfachen Ablauf. Ist kein Allheilmittel, Probleme gibt es natürlich auch.

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Re: Briefumschlag-Industrie (VDBF) und BVEH für briefkastengerechte Verpackungen

Beitrag von welpe » 14. Sep 2018 15:10

Tun hier nicht einige Händler extra Ihre Pakete so verpacken damit es eben nicht am Briefkasten zugestellt wird?

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Re: Briefumschlag-Industrie (VDBF) und BVEH für briefkastengerechte Verpackungen

Beitrag von aaha » 15. Sep 2018 12:32

welpe hat geschrieben:
14. Sep 2018 15:10
Tun hier nicht einige Händler extra Ihre Pakete so verpacken damit es eben nicht am Briefkasten zugestellt wird?
Genau das. Tun wir. Boten vertrauen auf "zugestellt in Briefkasten"? Wär ich nur am Hinterherrennen. Reicht mir schon, wenn ich gefälschte Unterschriften ausklamüsern darf oder Zustellungen bei Nachbarn, die als original zugestellt gescannt sind. Wenn man nicht wenigstens die Unterschrift checken kann, ist man ja völlig ausgeliefert.
Wir bieten drei Arten von Service: GUT - BILLIG - SCHNELL
Wählen Sie aus folgenden Kombinationen:
  • GUT + BILLIG ≠ SCHNELL
  • GUT + SCHNELL ≠ BILLIG
  • SCHNELL + BILLIG ≠ GUT
  • GUT + BILLIG + SCHNELL ≠ möglich

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Re: Briefumschlag-Industrie (VDBF) und BVEH für briefkastengerechte Verpackungen

Beitrag von qds1 » 17. Sep 2018 09:13

Genau das. Tun wir. Boten vertrauen auf "zugestellt in Briefkasten"? Wär ich nur am Hinterherrennen. Reicht mir schon, wenn ich gefälschte Unterschriften ausklamüsern darf oder Zustellungen bei Nachbarn, die als original zugestellt gescannt sind. Wenn man nicht wenigstens die Unterschrift checken kann, ist man ja völlig ausgeliefert.
Exakt das selbe hier. Eigentlich könnten wir einen Teil der Ware als Brief versenden, haben wir auch eine Zeit lang gemacht. Gab nur Probleme damit. Deswegen geht bei uns grundsätzlich alles als Paket raus. Hinzu kommt, das ein Paket für uns sogar günstiger ist, als ein Einschreiben.

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Re: Briefumschlag-Industrie (VDBF) und BVEH für briefkastengerechte Verpackungen

Beitrag von DerRobert » 19. Sep 2018 10:36

qds1 hat geschrieben:
17. Sep 2018 09:13
Boten vertrauen auf "zugestellt in Briefkasten"? Wär ich nur am Hinterherrennen.
Ja, das ist durchaus ein Problem. Ich hatte schon sehr kleine Pakete unter dem Briefkasten in dem Rohr für Zeitungen, was nicht vor Regen geschützt ist und erst recht nicht vor Diebstahl, da man von der Straße aus sehen kann, ob da etwas drin liegt. Dass die Paketdienste von mir keine Abstellgenehmigung haben und eigentlich eine Unterschrift benötigen, interessiert hier auf dem Dorf keinen außer DHL, nachdem ich da mal ordentlich Ärger gemacht habe, als 5 Pakete für mich, trotz überdachter Alternative in 10 Meter Entfernung, mitten auf dem Hof abgestellt wurden, während es geregnet hat. Seitdem klappt das mit DHL.

Aber tatsächlich kann einem sowas wie "zugestellt in Briefkasten" auch mit Paketen passieren. Meine Lieblings-Benachrichtungskarte von GLS enthielt den Vermerk:

"Zugestellt an andere anwesende Person: Mülltonne".

Es lag dann in der Papiertonne. Da passen halt auch größere Pakete rein und immerhin vor Wind und Wetter geschützt. Gut, dass ich die Karte rechtzeitig im Briefkasten gefunden habe, weil die Tonne am nächsten Tag abgeholt wurde und ich nicht nochmal reinsehe, ob da zufüllig noch ein Paket im Wert von 250 Euro für mich drin liegt.

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