Offener Brief des HDE-Präsidenten an die Politik: Handel braucht gesellschaftliches Klima der Toleranz

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roemerhaardesign
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Re: Offener Brief des HDE-Präsidenten an die Politik: Handel braucht gesellschaftliches Klima der Toleranz

Beitrag von roemerhaardesign » 11. Sep 2018 16:49

Ralf hat geschrieben:
11. Sep 2018 11:51
Hier wird es keiner schaffen, auch nur einen der "anderen" Seite zu überzeugen.
Das war auch früher nicht anders.
Aber bei Samstags gehört Papa mir, Nachrüstung, Startbahn West, Gorleben. $218, Ostermarsch u.a. gab es relativ große, homogene Gruppen, die EIN gemeinsames Ziel hatten. Heute hast Du 2 Blöcke, die alles instrumentalisieren, was auch nur im entferntesten mit ihrer Meinung zu tun hat.

Dabei wird alles in einen Topf geworfen. Flüchtlinge bzw. Geflüchtete (je nach lesart), Asyl, Frauenrechte, Genderproblematiken, Gentrifizierung, Sozialbetrug und was weiß ich nicht noch alles. Es wird gnadenlos für die Unterfütterung eigener "Argumente" benutzt. Und jeden Tag versucht irgendwo eine weitere kleine Gruppe, ihre abstrusen Vorstellungen für die gesamte Bevölkerung als verbindlich zu erklären. Wenn ich sehe, wer da glaubt, in aller Namen einer Bevölkerungsgruppe sprechen zu dürfen, frage ich mich, wohin das noch führt. Zunächst vermutlich in ein Vielparteien-Parlament.......

IMHO ist das Internet eine einzige Katastrophe für den allgemeinen gesamtgesellschaftlichen Konsens. Also nicht die Kabel an sich, sondern das, was Interessengruppen daraus machen. Alle machen die gescheiterte Integrationspolitik für alles verantwortlich. Die Gegensätze unter den Gruppen könnten aber größer nicht sein.



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Re: Offener Brief des HDE-Präsidenten an die Politik: Handel braucht gesellschaftliches Klima der Toleranz

Beitrag von Technokrat » 11. Sep 2018 17:53

Ist das eigentlich irgendwo ein gemeinsamer Konsens, dass die Integrationspolitik gescheitert ist?

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Re: Offener Brief des HDE-Präsidenten an die Politik: Handel braucht gesellschaftliches Klima der Toleranz

Beitrag von Vio » 11. Sep 2018 17:56

Yes, Sir!

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Re: Offener Brief des HDE-Präsidenten an die Politik: Handel braucht gesellschaftliches Klima der Toleranz

Beitrag von roemerhaardesign » 11. Sep 2018 18:22

Vio hat geschrieben:
11. Sep 2018 17:56
Yes, Sir!
Für mich nicht.

Bevor es den Begriff überhaupt gab, hat es Anfang des 20.Jrhd. in D die hervorragende Integration von hunderttausenden Polen gegeben.
Ohne die wäre S04 niemald deutscher Meister geworden. (Ein Grund, sie vielleicht doch als gescheitert anzusehen. :) )
Das hat zwar auch gedauert, hat aber letztendlich funktioniert, weil man der natürlichen Entwicklung Raum gegeben hat. Heute stellen verschiedene interessierte Kreise einfach Regeln dafür auf, was geglückt ist und was nicht und behaupten dann frech, Alles :shit:

Und auch bei den Spätaussiedlern ist das Meiste ordentlich gelaufen. Die allermeisten Türken, Italiener, Portugiesen mit Moped, und Griechen scheinen sich auch nicht sonderlich aufzuregen. Aber wir suchen uns die, bei denen es nicht geklappt hat um damit Propaganda zu machen. Als ob es jemals eine 100% Quote geben könnte. Es ist doch auch eine Frage der Definition.

Ich sehe jeden Tag zig toll Integrierte aus den verschiedensten Ländern. Aber es gibt vermutlich auch genug, die sich nicht integrieren wollen. Wie überall im Leben nerven die selbst die Integrierten.

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Re: Offener Brief des HDE-Präsidenten an die Politik: Handel braucht gesellschaftliches Klima der Toleranz

Beitrag von Technokrat » 11. Sep 2018 19:19

Deswegen habe ich nachgefragt, weil der Begriff imho recht fatalistisch ist und impliziert, dass danach nichts mehr kommt.
Probiert, gescheitert und dann aufgegeben. Könnte mir vorstellen dass er für viele Argumente die Einleitung ist.

Wurde aber wohl tatsächlich als Konsens erklärt. Danke, Vio.

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Re: Offener Brief des HDE-Präsidenten an die Politik: Handel braucht gesellschaftliches Klima der Toleranz

Beitrag von Andre (KM) » 11. Sep 2018 19:59

roemerhaardesign hat geschrieben:
11. Sep 2018 18:22

Und auch bei den Spätaussiedlern ist das Meiste ordentlich gelaufen. Die allermeisten Türken, Italiener, Portugiesen mit Moped, und Griechen scheinen sich auch nicht sonderlich aufzuregen. Aber wir suchen uns die, bei denen es nicht geklappt hat um damit Propaganda zu machen. Als ob es jemals eine 100% Quote geben könnte. Es ist doch auch eine Frage der Definition.

Ich sehe jeden Tag zig toll Integrierte aus den verschiedensten Ländern. Aber es gibt vermutlich auch genug, die sich nicht integrieren wollen. Wie überall im Leben nerven die selbst die Integrierten.
Hängt vielleicht mit den Kulturen zusammen. Spanier, Italiener oder Griechen haben eine ähnlichere Kultur / Werte mit 'uns' als Libanesen oder Ghaner. Und vielleicht fallen diese Menschen daher wesentlich öfter negativ auf als andere. Schönes Beispiel derzeit ist übrigens Schweden (Wer das verfolgt).

Ist übrigens nicht negativ gemeint. Hier prallen zwei Welten aufeinander. Die müssen dann gewillt sein sich anzupassen und sich zu integrieren. Das klappt auch bei sehr vielen wunderbar, aber nicht allen. Und die sorgen dafür das die Nachrichten derzeit sind wie sie sind.

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Re: Offener Brief des HDE-Präsidenten an die Politik: Handel braucht gesellschaftliches Klima der Toleranz

Beitrag von ReginaSF » 11. Sep 2018 20:32

Die Zeit verklärt da vielleicht auch einiges. Was ich aus meinen jungen Jahren noch so über die Itaka im Gehörgang habe, das war nicht gerade von Toleranz und Akzeptanz "ähnlicher Kultur" geprägt. Ebenso das über Ossis, die uns Wessis ja noch näher stehen sollten. Es ist jedes Mal die Überhöhung der eigenen "Kultur" gegenüber dem Fremden. Manch einer meint ja, die Selbst-Überhöhung der Wessis ist mit eine Ursache für den Rechtsschwenk in den neuen Bundesländern.

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Re: Offener Brief des HDE-Präsidenten an die Politik: Handel braucht gesellschaftliches Klima der Toleranz

Beitrag von Andre (KM) » 11. Sep 2018 20:46

Liebe Regina, da bislang von dir nur belanglose Antworten gekommen sind sag doch mal: wie würdest Du die aktuellen Probleme lösen? Vielleicht können wir ja noch von Dir lernen.

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Re: Offener Brief des HDE-Präsidenten an die Politik: Handel braucht gesellschaftliches Klima der Toleranz

Beitrag von ReginaSF » 11. Sep 2018 21:05

Lieber Andre, diese Rhetorik haben schon andere probiert ;-). Aber ehrlich gesagt verstehe ich sie in diesem Fall nicht, aber egal. Die Antwort steht ja andernorts.

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Re: Offener Brief des HDE-Präsidenten an die Politik: Handel braucht gesellschaftliches Klima der Toleranz

Beitrag von Andre (KM) » 11. Sep 2018 21:09

Hatte ich mir schon gedacht. :)

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Re: Offener Brief des HDE-Präsidenten an die Politik: Handel braucht gesellschaftliches Klima der Toleranz

Beitrag von koshop » 11. Sep 2018 21:16

Hängt vielleicht mit den Kulturen zusammen. Spanier, Italiener oder Griechen haben eine ähnlichere Kultur / Werte mit 'uns' als Libanesen oder Ghaner.
Bahahhahah.... :lol:

Spagettifresser, klauen alle, nehmen uns die Arbeitsplätze weg und wollen nur den Sozialstaat ausnutzen, sind gewalttätig und alle kriminell - all das was du heute über Flüchtlinge hörst konntest du früher über Südeuropäer in Deutschland hören. Exakt identische Diskussion. "Ist eine andere Kultur, nicht integrationsfähig." War natürlich genauso Bullshit.

Merkt man ja auch heute wenn man genauer hinguckt: Beispiel Schweiz: Zwei muslimische jugendliche verweigern einer Lehrerin den Handschlag, was dort wohl aber üblich ist. Internationale Berichterstattung, Niedergang des Abendlandes. Setzt man sich aber mal für eine Minute hin und schaltet sein Gehirn ein stellt man fest: Da gibts tausende muslimische Schüler und NUR ZWEI!!!!, NUR ZWEI!!!! haben sich in dieser Hinsicht nicht integriert. Und das soll jetzt beweisen die seien nicht integrationsfähig? Da langt man sich doch ans Hirn!

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Re: Offener Brief des HDE-Präsidenten an die Politik: Handel braucht gesellschaftliches Klima der Toleranz

Beitrag von Vio » 11. Sep 2018 21:19

roemerhaardesign hat geschrieben:
11. Sep 2018 18:22
Für mich nicht.
Er hatte nach Integrationspolitik gefragt.^^

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Re: Offener Brief des HDE-Präsidenten an die Politik: Handel braucht gesellschaftliches Klima der Toleranz

Beitrag von Technokrat » 12. Sep 2018 01:00

Der Film ist recht alt.

http://www.spiegel.de/video/die-neuen-n ... 08919.html

Spiegel zwar, aber er erklärt unter anderem den Linksruck, den die BRD erfahren hat.
Ich finde den Informationsgehalt recht hoch. Auch wenn es der Spiegel ist, der selbst gut dabei war.
Wenn nicht gewünscht, ist das ok. mit der Löschung des Beitrags. Ich habe halt die Jugend so ziemlich um die wilde Zeit verbracht.

Andererseits steht eine wichtige Aussage dahinter: Je mehr sich eine Mitte in eine Richtung bewegt, desto gefährlicher werden die Ränder. Wobei das der AfD auch auf die Füße fallen könnte.

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Re: Offener Brief des HDE-Präsidenten an die Politik: Handel braucht gesellschaftliches Klima der Toleranz

Beitrag von Vio » 12. Sep 2018 12:00

Gestern abend nur die Kurzform zum Thema Integrationspolitik, heute die Langform: http://www.bpb.de/politik/grundfragen/d ... onspolitik
Ist ganz lesenwert. Dass sich die Einwanderer (die von vor dem Jahr 2000) dennoch integriert haben, ist imho ein Verdienst der Menschen und eher "trotz" der z.T. genau gegenteiligen Ausrichtung Integrationspolitik geschehen.

Aus dem, was ich persönlich erlebt habe, kann ich nichts gegenteiliges schließen. Als in den 80ern vermehrt Einwanderer mit deutschen Wurzeln aus den Oststaaten eingewandert sind, war u.a. Thema bei den Erwachsenen, dass die eine Komplettausstattung an technischen Haushaltsgeräten + Videorekorder (unglaublicher Luxus) gesponsort bekamen und die Klassenfahrten für deren Kinder konstenlos waren. Skandal!

Als Teenie hab ich dann erst die Wende miterlebt und dass Ossis keine richtigen Deutschen sind, wurde mir da sehr schnell klar. [Achtung: Zynismus/]
Zum einen hat man sich ohne Ende über die lustig gemacht und zum anderen erstmal die DDR ausverkauft. So geht das.
Dann kamen die Ereignisse von Rostock-Lichtenhagen und Mölln. Joa, da muss ich glaube ich nicht viel zu sagen.

Heute sind es hier vor Ort vor allem die Russen, mit denen angeblich irgendwas nicht stimmt. Jedenfalls meinen das sehr viele Leute in meinem Viertel. Mir persönlich fällt an den Russen nichts weiter auf: Reihenhausbesitzer, 2 Autos (die fahren sehr gerne VW), 2 Kinder, nen Hund, viele haben einen Kleingarten gepachtet - was könnte deutscher sein als das? :gruebel:

Als die Flüchtlingskrise kam, hat man mir einen Job angeboten: Ich sollte bei einem privaten Bildungsträger als Dozentin für Deutsch mit Geflüchteten arbeiten und mit denen darüber hinaus ein bisschen Integrationsarbeit betreiben indem ich sie mit in Supermärkte nehme und Bus fahre, also ihnen allg. erkläre, wie die Dinge hier so ablaufen.
Kurz durchgerechnet: wäre lukrativ gewesen.
Dann hab ich mal gefragt, was ich an Materialien zur Verfügung gestellt bekomme - ich verfüge übrigens über keinerlei Qualifikationen dafür, mit Menschen zu arbeiten oder Sprachen zu unterrichten und habe auch noch niemals in ähnlichen Bereichen praktisch gearbeitet und bin auch nicht danach gefragt worden.
Die Antwort lautete: Da gibt es nichts, das ist Ihnen völlig frei gestellt, wie und was und womit Sie da arbeiten.

Theoretisch hätte ich da also meine Zeit mit denen absitzen und die Kohle einkassieren können oder mir alternativ eine Aufgabe aufgeladen, an deren sinnvoller Erfüllung man locker ausbrennen kann.
Das ganze war zum damaligen Zeitpunkt so dilettantisch organsiert und aufgezogen, dass mehr als deutlich war, dass es dem GF des Bildungsträgers vorrangig darum ging, die neuen Fördergelder so breit wie möglich abzuschöpfen. Später wurde mir das aus beteiligten Quellen auch so bestätigt. Ich habe das selbstverständlich abgelehnt.

Gestern abend sah ich auf Bayern 3 (?) zufällig einen Beitrag über Urban Gardening. Die Frau, die das organisiert, hatte vor längerer Zeit schon in der Nähe wohnende Einwanderer aus dem Irak eingeladen, einfach mitzumachen. Die Iraker waren ziemlich happy, sprachen gut deutsch und waren mit Begeisterung bei der Sache. So einfach geht das.

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Re: Offener Brief des HDE-Präsidenten an die Politik: Handel braucht gesellschaftliches Klima der Toleranz

Beitrag von Eat The Rich » 12. Sep 2018 13:54

roemerhaardesign hat geschrieben:
11. Sep 2018 16:49
Heute hast Du 2 Blöcke, die alles instrumentalisieren, was auch nur im entferntesten mit ihrer Meinung zu tun hat.

Dabei wird alles in einen Topf geworfen. Flüchtlinge bzw. Geflüchtete (je nach lesart), Asyl, Frauenrechte, Genderproblematiken, Gentrifizierung, Sozialbetrug und was weiß ich nicht noch alles.
Und das ist ein echtes Dilemma.

Die Facebook-AFD-Trolle sind gegen Flüchtlinge, gegen den Euro, sind für Trump, sind aber auch für Putin, gegen Palestina und Araber allgemein, für Israel aber gegen Kippas in Deutschland, glauben an Chemtrails aber nicht an die globale Erwärmung... sind gegen den Islam und berufen sich auf christliche Werte, treten dieselben aber durch ihr Handeln mit Füssen.

Was macht denn jetzt der am Bahnhof klatschende Gutbürger der Israels Politik kritisch sieht aber trotzdem Putin gut findet? Oder ein besorgter Fascho...äh Bürger... der für den Umweltschutz ist? Haben Faschos kein Recht gegen die globale Erwärmung zu sein? :-y
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Re: Offener Brief des HDE-Präsidenten an die Politik: Handel braucht gesellschaftliches Klima der Toleranz

Beitrag von Vio » 12. Sep 2018 14:14

Da wird demnächst ein spezielles Tinder für entwickelt, wo für die einzelnen Positionen farbige Matches aufleuchten: Prorussisch - Heterosexuell - Kinderwunsch ja/nein - Katzenhasser - Vegan - Antiamerikanist - Hohle Erde usw.
Findest Du dann im Wohin-geht-die-Reise-Thread.

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Re: Offener Brief des HDE-Präsidenten an die Politik: Handel braucht gesellschaftliches Klima der Toleranz

Beitrag von qds1 » 13. Sep 2018 13:03

Wie wäre es mit einem offenen Brief an den HDE-Vorsitzenden mit dem Hinweis, daß die große Mehrheit der Angestellten im Einzelhandel so ab 2030 mit Renteneintritt direkt zum Sozialamt geht sofern kein Familienvermögen oder Einkommen anderer vorhanden ist.

Mir geht dieser Flüchtlingsscheiss in allen Medien einfach nur auf den Sack.
Würde mir bitte einer erklären, was genau das eine mit dem anderen zu tun hat? War die besagte Mehrheit der Angestellten, die ab 2030 in Rente gehen, nicht bereits VOR der sog. "Flüchtlingskrise" von Altersarmut bedroht? Was genau ist nochmal das Problem? Geldmangel?

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Re: Offener Brief des HDE-Präsidenten an die Politik: Handel braucht gesellschaftliches Klima der Toleranz

Beitrag von daytrader » 13. Sep 2018 13:23

Ich erkläre es dir. 700.000 Abgelehnte werden Monat für Monat weiter bezahlt, trotz großer Defizite bei Rente, Bildung und und und und. Wenn die Altersarmut vor der Flüchtlingskrise schon da war, dann ist es bemerkenswert wie plötzlich für hundertausende Fremde, nicht schutzbedürftige und abgelehnte Menschen, welche 0 Cent in das System eingezahlt haben, plötzlich Geld da ist. Traurig, das länger hier lebende trotz 45 Jahren Einzahlung von Armut betroffen sind.

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Re: Offener Brief des HDE-Präsidenten an die Politik: Handel braucht gesellschaftliches Klima der Toleranz

Beitrag von qds1 » 13. Sep 2018 14:00

Wenn die Altersarmut vor der Flüchtlingskrise schon da war, dann ist es bemerkenswert wie plötzlich für hundertausende Fremde, nicht schutzbedürftige und abgelehnte Menschen, welche 0 Cent in das System eingezahlt haben, plötzlich Geld da ist.
Ich erkläre es dir auch: Das Geld ist und war "schon immer da", es wurde nur nicht für das, was du beschreibst, ausgegeben. Sag mal, woher kamen denn die vielen Milliarden, die für die Bankenrettung aufgebracht wurden? Die waren auch "plötzlich da", oder? Wie genau sind nochmal die Flüchtlinge daran schuld, das die Renten niedrig sind? Was veranlasst dich zu der Annahme (sofern du diese hast), dass die Renten steigen werden, wenn wir die Flüchtlinge los sind und somit das Geld eingespart wird?

Politiker, Anwälte etc. zahlen auch ziemlich genau 0 Cent in das gesetzliche Rentensystem ein, das ist dir bewusst, oder?

Tja, und in diesem Forum lese ich oft von zum Mindestlohn beschäftigten Arbeitern, wobei wir alle wissen, dass der Mindestlohn nur für Altersarmut reicht. Es ist nicht verboten seinen MA mehr zu bezahlen. Jedoch kann ich es niemandem vorwerfen, der es nicht tut. Wer gibt schon mehr aus, als er unbedingt muss... Geht mir doch genauso.

Sagt dir Geldschöpfung aus dem nichts etwas? Sagt dir Petrodollar etwas? Zinseszins, Verschuldungsproblematik und exponentielles Wachstum? Aber nein, die Flüchtlinge, die sind wohl an der Ungleichverteilung des Wohlstandes schuld.

Nicht das wir uns missverstehen, ich kann den Ärger sehr gut nachvollziehen. Ich ärgere mich doch selbst darüber. Wie kann das sein: für Bildung, Rente usw. ist kein Geld da aber für Banken und Menschen, die kein Bleiberecht haben, schon. Wenn man unser globales System im Groben versteht, dann weiß man, wie das sein kann. Der Ärger wird zwar noch größer, aber die intellektuelle Verwirrung lässt nach.

Und bevor der Vorwurf kommt, nein, ich habe keinen Aluhut auf.

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Re: Offener Brief des HDE-Präsidenten an die Politik: Handel braucht gesellschaftliches Klima der Toleranz

Beitrag von koshop » 13. Sep 2018 16:01

Ich erkläre es dir. 700.000 Abgelehnte werden Monat für Monat weiter bezahlt, trotz großer Defizite bei Rente, Bildung und und und und. Wenn die Altersarmut vor der Flüchtlingskrise schon da war, dann ist es bemerkenswert wie plötzlich für hundertausende Fremde, nicht schutzbedürftige und abgelehnte Menschen, welche 0 Cent in das System eingezahlt haben, plötzlich Geld da ist. Traurig, das länger hier lebende trotz 45 Jahren Einzahlung von Armut betroffen sind.
Genau. Es fehlt irgendwie Geld. Mal überlegen... Wo könnte man welches herkriegen? Man könnte mal schauen das die chinesischen Händler ihre UST zahlen. Oder Amazon, Starbucks, Apple & Co ihren fairen Anteil an Steuern..

Ne! Ich hab ne bessere Idee! Wir gucken mal wer am wenigsten hat und wem es am schlechtesten geht. Und da gucken wir mal wie man bei denen sparen oder die wegekeln kann. Muss doch zu schaffen sein. Das ist voll geil, die können sich gar nicht wehren!

Jetzt weiß ich doch noch ne Sache die typisch deutsch ist: Nach oben buckeln und nach unten treten.

                          
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