Änderung der Rücknahmebedingungen ab 2019

Verkauf zu Festpreisen oder als Auktion
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luxsline
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8. Aug 2018 17:14

https://verkaeuferportal.ebay.de/verkae ... rueckgaben

Heute als Nachricht von ebay erhalten. Soweit verstanden. Bis auf den Punkt WER die Kosten für die Retourenlabel zahlt die ebay dann dem Kunden zur Verfügung stellt? :gruebel:


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8. Aug 2018 18:25

Das habe ich mich beim Durchlesen auch gefragt.

Ich denke aber mal eBay oder die Kunden werden es nicht sein :)


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hkhk
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8. Aug 2018 18:42

Das gibt es dopch schon lange, dass automatisch ein Rücksendeetikett bereitgestellt werden KANN wenn der entsprechende Rückgabegrund gewählt wird. Bald gibt es kein KANN mehr, sondern nur noch ein AUTOMATISCHES MUSS.
Und bezahlt wird das natürlich vom Verkäufer.


Solange es hell ist, kann die Sonne scheinen
(Wetterprognose auf "Bayern 5" vom 5. Februar 2013)
ReginaSF
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8. Aug 2018 19:47

Wenn ich das so lese bin ich wieder mal bestätigt in der vor einem Jahr getroffenen Entscheidung, dass wir uns aus den Marktplätzen zurück ziehen. Ich bin da nicht so der devote Typ...


welpe
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8. Aug 2018 20:10

Gerade aus Langeweile Ebay angerufen:

Frage:
Jeder Käufer bekommt automatisch ein Rücksendeetikett. Wer zahlt die Kosten?

Mit Rücksendeetikett ist laut der Hotline ein Frankiertes Rücksendetikett gemeint.

Irgendwie war die Dame aber dann verwirrt wer wann zahlt. Zuerst sagt Sie das Ebay allen ein Rücksendeetikett stellt und zahlt.

Auf Nachfrage ob Ebay wirklich alle Rückgaben zahlt sagt sie dann das es darauf ankommt was ich eingestellt habe. Ob der Käufer die Rücksendekosten zahlt oder der Verkäufer.

Ich lasse mich jetzt einfach überraschen.


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silent-invest
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9. Aug 2018 11:56

Das Ding habe ich gestern auch gelesen - in der Mail wird es so angepriesen als wenn sie damit für eine bessere Welt sorgen wollen.

Ich kann mir in meinen kühnsten Träumen nicht vorstellen, dass eBay die Rücksendekosten übernimmt. Sie werden uns das in Rechnung stellen und selbstverständlich durch ihre Konditionen noch daran verdienen.


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silent-invest
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9. Aug 2018 11:57

ReginaSF hat geschrieben:
8. Aug 2018 19:47
Wenn ich das so lese bin ich wieder mal bestätigt in der vor einem Jahr getroffenen Entscheidung, dass wir uns aus den Marktplätzen zurück ziehen. Ich bin da nicht so der devote Typ...
Hast du die Plattform verlassen trotz dem du da einen signifikanten Umsatz generiert hast, oder war der Rückzug einfach weil es eh nicht gelohnt hat?


ReginaSF
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9. Aug 2018 12:17

Wir hatten etwas über 20 % vom Gesamtumsatz, dafür aber auch deutlich höhere Aufwendungen für Kundenbetreuung, Retouren und Problemfälle. Nachdem wir die frei werdenden Ressourcen in unser Shop-Konzept gesteckt hatten und den Betrag, den die Gebühren ausmachten statt dessen in Google-Werbung, wurde es im Shop zeitnah knapp 25 % mehr Umsatz bei angenehmerem Arbeiten. Und uns gängelt niemand mit verqueren Spielregeln.


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silent-invest
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9. Aug 2018 12:31

okay, so klingt das schon sinnvoller :) - die beiden großen Plattformen nerven mich auch zunehmend. Aber vorerst bleibe ich wegen der Diversifikation und ich könnte es wahrscheinlich mit eigenen Shop nicht kompensieren... und auch Google ist manchmal antrengend. Aber gut, das hat nix mit dem Thema hier zu tun.


ReginaSF
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9. Aug 2018 13:03

Natürlich ist es ein Risiko. Aber im eigenen Shop kannst Du dein Spezialitätengeschäft machen (um mal einen nicht ganz passenden Vergleich zu nehmen).

Auf den Plattformen verkaufst Du Produkt X zum Preis Y. Und zwar hauptsächlich über den Preis, da die Kunden dort nicht anders ticken (geht mir ja auch so, wenn ich mal dort einkaufe). Der Service wird durch die Plattformen standardisiert, was aus Plattformsicht durchaus sinnvoll ist, aber Dir wieder ein Merkmal nimmt. Individuelle Beratung ist nicht erwünscht und wird verhindert, produktübergreifender hilfreicher Content ist nicht möglich, bedarfsgerechte Zusammenstellungen genauso wenig, usw. usf. Und wenn Du tatsächlich eigenen Content zu den Produkten machst, dann kopiert ihn der nächste Billigheimer oder eBay kommt auf die Idee, sich Rechte auf deine Bilder einzuräumen (das war der Punkt, an dem wir uns verabschiedet haben).

OK, viele Online-Shops verkaufen auch nur Produkt X zum Preis von Y und können das dann genauso gut auf den Plattformen machen. Da reicht es dann auch, sich an die kopierten Hersteller-Werbetexte (formerly known as "Produktbeschreibung") ranzuhängen.


a-m-w
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9. Aug 2018 13:56

Hmm, steht doch eigentlich klar drinnen:

"Die Kosten dafür übernimmt:

bei Rücksendung, weil der Käufer von seinem Widerrufsrecht Gebrauch macht, derjenige, den der Verkäufer in seinen Rücknahmebedingungen festlegt.
bei Rücksendung, weil der Artikel nicht wie beschrieben ist, der Verkäufer. Sobald der Artikel beim Verkäufer eingetroffen ist, kann dieser entscheiden, ob er eine Rückerstattung vornimmt oder – falls er mit dem Grund für die Rückgabe nicht einverstanden ist – eBay einschaltet, damit wir helfen."


welpe
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9. Aug 2018 14:09

Die haben es geändert.

Also alles wie immer.


roman
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9. Aug 2018 18:04

welpe hat geschrieben:
8. Aug 2018 20:10
Gerade aus Langeweile Ebay angerufen:
Hatte gerade in anderer Causa bei Ebay angerufen. Und so "nebenbei" auch dieses Thema abgefragt:

Aussage: Wenn der Artikel der Beschreibung enspricht, dann zahlt der Käufer alles, wenn der Artikel nicht der Beschreibung entspricht, dann zahlt der Verkäufer alles.
Wieviel das sei oder wie das genau abläuft, wußte man nicht.


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degraf
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9. Aug 2018 20:19

Und das wird sich natürlich ruckzuck bei den Käufern rumsprechen.
Wäre ja auch alles nicht so schlimm.

Dumm ist nur, dass wir Händler absolut keine Chance haben, zu beweisen, dass der Artikel doch der Beschreibung entsprochen hat.

Also alles wie immer, nur schlimmer.
Wie gefühlt alle 6 Monate. :kaffeesmily


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9. Aug 2018 20:24

Gleicher Gedanke wie degraf:

Frage wäre dann, wer den Schiedsrichter spielt.

Wenn ich mir nur ansehe, mit welchen erfundenen Mängeln technisch einwandfreie Geräte zurückkommen, oder die Leute schlichtweg zu blöd dafür sind.


roman
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9. Aug 2018 21:37

Technokrat hat geschrieben:
9. Aug 2018 20:24
Frage wäre dann, wer den Schiedsrichter spielt.
Den Schiedrichter spielt der Kunde in dem er den entsprechenden Grund auswählt.


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9. Aug 2018 23:11

roman hat geschrieben:
9. Aug 2018 21:37
Den Schiedrichter spielt der Kunde in dem er den entsprechenden Grund auswählt.
Ja, anders wird es nicht laufen.

Wahrscheinlich ändert sich in der Praxis unter dem Strich gar nicht so furchtbar viel. Vielleicht hat man ein paar Rückgaben mehr, die man eigentlich nicht zahlen hätte müssen, aber dafür weniger Diskussionen. Vielleicht ist es das sogar wert.

Zwischendurch hatte ich mir schon überlegt, die kostenlose Rücksendung generell anzubieten, einfach um die Diskussionen nicht mehr zu haben.


qds1
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10. Aug 2018 09:15

Technokrat hat geschrieben:
9. Aug 2018 23:11
Zwischendurch hatte ich mir schon überlegt, die kostenlose Rücksendung generell anzubieten, einfach um die Diskussionen nicht mehr zu haben.
Das kommt auch auf das Produkt drauf an. Wenn du nur 1-2€ Gewinn hast, dir ebay dann aber einen Rücksendeschein über (momentan nur hypotetische) 5€ in Rechnung stellt, wird es schwierig. Besonders, wenn die Ware als Warensendung günstiger verschickt werden könnte.
Deswegen hat ja Amazon wenigstens die Regelung kostenfreier Rückversand ab Warenwert 40€.

Und was ist, wenn ich grundsätzlich eine kostengünstigere Retourenlösung habe? Dann kann ich wirklich den Rückversand kostenfrei anbieten, wenn ebay aber die Kosten hochtreibt, wird es auch da schwierig.

Was ist, wenn die Ware nicht wieder verkäuflich ist? Egal Leute, schmeißt eure Schredder an, wir machen das so, wie Amazon mit den Retouren... :kaffeesmily


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