HILFE MAUS im Lager...

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Larik
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HILFE MAUS im Lager...

Beitrag von Larik » 29. Okt 2019 22:55

Meine Überschrift sagt eigentlich schon alles .... (-o

Wir haben seit ca. 6 Monaten unsere neuen Lagerräume angemietet und am Samstag, beim Verschieben und Umstellen der Regale haben wir sehr viel Mäuse-/Rattenkot entdeckt. Einiges von meiner Ware ist auch beschädigt/ verunreinigt. Wir haben sofort 3 Schalen mit Rattengift ausgelegt welches dann am nächsten Tag nicht mehr da war.

Hat jemand schon Erfahrungen gesammelt? Ich möchte ungerne, das irgendwo, zwischen meinen Stoffen eine Maus vergammelt und ich die toten Mäuse dann irgendwo unter den Regalen suchen muss...

Gibt es gut Mäusefallen :boxen: , wie beugt ihr es vor? Wäre über jeden Ratschlag sehr dankbar.
Ich habe auch schon an einen Saugroboter gedacht, welcher vll. in der Zeit, wo wir nicht in der Lagerhalle arbeiten, die Mäuse bisschen "verjagen" könnte (brauche eigentlich eh einen, da ich keine Putzfrau habe) aber mein Mann meint, es bringt wohl eher wenig was.



wurzel64
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Re: HILFE MAUS im Lager...

Beitrag von wurzel64 » 29. Okt 2019 23:10

wenn es mäuse sind: lebendfalle/schnappfalle aufstellen, nutella als köder rein, maus gefangen. wenn du ratten hast, würde ich als allererstes mal für sauberkeit sorgen und mir dann rat beim kammerjäger holen.

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Re: HILFE MAUS im Lager...

Beitrag von fuzzy » 30. Okt 2019 00:32

Ich empfehle eine Drahtkastenfalle (gibts auf der Plattform deiner Wahl für 8-10 Euro einzeln oder auch gleich im 2- bis 10-er-Pack). Die funktioniert gut, und anders als bei Plastikfallen nagt sich die Maus auch nicht wieder raus.

Wenn die Maus nicht überleben soll, ist ein System wie https://www.youtube.com/watch?v=vn1rXxrJc4M wohl sehr erfolgreich.

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Re: HILFE MAUS im Lager...

Beitrag von mocard » 30. Okt 2019 08:24

Jo Gift ist immer schlecht ... weil du niemals wissen kannst wo die Viecher umfallen. Gerade im im Geschäftlichen Bereich extrem schlecht. Immer Lebendfallen bzw. Schnappfallen aufstellen. (Lebensfall sind vll. humaner, dann kannst du die draußen aussetzten.)

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Re: HILFE MAUS im Lager...

Beitrag von Tij-Power » 30. Okt 2019 08:31

Ich verstehe ehrlich gesagt kein bißchen, wieso man die Tiere unbedingt töten muss.

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Re: HILFE MAUS im Lager...

Beitrag von degraf » 30. Okt 2019 08:37

Wenn, dann WEIT weg aussetzen ;)

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Re: HILFE MAUS im Lager...

Beitrag von Technokrat » 30. Okt 2019 09:03

Oder beim Nachbarn. Mit Proviant engel

Die Ertrink-Falle könnte man noch mit Stromschlägen verfeinern, um das Ableben besser zelebrieren zu können. Soll jetzt allerdings keine Diskussion auslösen - ich selbst würde eine klassische Mausefalle aufstellen, auch wenn eine Lebendfalle humaner wäre.

Bei Ratten würde ich jemanden zuziehen, der das macht.

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Re: HILFE MAUS im Lager...

Beitrag von martin_the_joiner » 30. Okt 2019 09:18

Was wir heuer alleine in unserer Wohnung an Menge von Mäusen gefangen haben, ist für mich total neu.
Wenn ich mich jedoch so umhöre, hat dieses Jahr jeder hier in unserer Umgebung mit der Mäuseplage zu kämpfen.

In unserer Tageszeitung weist auch der "Verein für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern" darauf hin:
https://www.onetz.de/deutschland-welt/v ... 82165.html

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Re: HILFE MAUS im Lager...

Beitrag von Zierfischprofi » 30. Okt 2019 09:52

Wir hatten eine Ratte im Außenlager. Die hat dort immer das Futter von unseren Seramas gefressen. Die hieß Klausi, hat sich aber hinterher als Claudia herausgestellt. Die hatten wir oft dort beim Fressen angetroffen. Wir haben sie mit einer Lebendfalle gefangen und in 3 km Entfernung ausgesetzt. Dann nie mehr wiedergesehen, was eigentlich fast schade ist. Meine Tochter hat die geliebt. Gift würde ich aus vielerlei Gründen niemals auslegen!

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Re: HILFE MAUS im Lager...

Beitrag von koshop » 30. Okt 2019 10:15

Die hieß Klausi, hat sich aber hinterher als Claudia herausgestellt.
Genderwahnsinn greift auf Ratten über! AFD übernehmen Sie!

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Re: HILFE MAUS im Lager...

Beitrag von regalboy » 30. Okt 2019 10:24

Wir haben mal die normalen "Totschlagfallen" aufgestellt und uns dann gewundert, warum immer nur alles Essen weg war, aber sie nicht ausgelöst haben.

Dann haben wir eine IP-Kamera darauf ausgerichtet: Die Mäuse sind selbst noch durch die Bügel durch, haben die Fallen verschoben, ohne auszulösen...

Dann sind wir auf Kunststoff-Lebendfallen umgestiegen und haben - auf den Laufweg an der Wand entlag gestellt - binnen kürzester Zeit alle gefangen.

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Re: HILFE MAUS im Lager...

Beitrag von Tony » 30. Okt 2019 10:55

Lustige Diskussion. Lebendfalle - sowas kann nur einem Städter einfallen.

Ich wohne auf dem Land. Umgebauter Bauernhof. Hier gibts VIELE Mäuse und abundzu auch Ratten.
Für die Mäuse nimmt man ganz klassische Mausefallen. Nackenschlag, tot. Als bester Köder hat sich Nutella raus gestellt.
Für Ratten nimmt man Gift. Das macht unter Umständen auch die Kommune, wenn es größere Probleme mit Ratten gibt.

Wir haben vor kurzem wieder 2 junge Katzen bekommen, ohne die geht es nicht, wie uns die Erfahrung gelehrt hat. So viele Mausefallen könnten wir garnicht aufstellen.
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Re: HILFE MAUS im Lager...

Beitrag von fussel » 30. Okt 2019 11:12

Tony hat geschrieben:
30. Okt 2019 10:55
Lustige Diskussion. Lebendfalle - sowas kann nur einem Städter einfallen.

Ich wohne auf dem Land.
Ich auch. Tiefstes Land. Und es gibt keinen Grund keine Lebendfallen einzusetzen. Gekillt bekommst du mit Fallen alle Mäuse sowieso nicht.
Gerne wird von den Schlagfallen auch mal nur ein Bein o.ä. eingeklemmt. Das Tier verreckt dann ganz langsam und schleppt sich und die Falle in Ecken, wo keiner hinkommt. Das sorgt dann wochenlang für ein nettes Aroma im Haus. Von der Quälerei für das Tier mal ganz abgesehen. :evil:

Es gibt keinen Grund ein Tier zu töten, nur weil es in deine warme Vorratskammer will. Mal ganz davon abgesehen, dass die Mäuse eher da waren als du.

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Re: HILFE MAUS im Lager...

Beitrag von fossi » 30. Okt 2019 13:43

fussel hat geschrieben:
30. Okt 2019 11:12
Es gibt keinen Grund ein Tier zu töten, nur weil es in deine warme Vorratskammer will.
Das sehe ich anders und jeder der schonmal massive Probleme deswegen hatte wird es ähnlich sehen.
Mäusekot in der Küche, angefressene Klamotten, Geruch und generelle Hygieneprobleme durch eine "süße Maus" müssen nicht sein.

In meinem alten Wohnhaus war eine jährliche Giftaktion nötig, da ansonsten wirklich Alles angefressen wurde.

Ländliche Gegend mit Bauer gegenüber, Dorfrand, 300 Jahre altes Bruchsteinhaus mit 1000 Ritzen in einen Hang gebaut, die Viecher konnten somit problemlos über diverse Wege in alle Räume, entsprechend auch Küche, Schlafzimmer etc.

Lebendfallen? Die hätte man zeitweise 3x täglich leeren und wegfahren können.
Katze wäre eine Option gewesen, welche aber wegen meinem Hund (der Katzen hasst) weggefallen ist, also blieb nur ordendliches Gift über.

Mein Favorit waren Ratron Power Pads. Das sind so rosafarbene Gel/Pasten-Tütchen, worauf das Viehzeugs wie verrückt anspringt, normaler Giftweizen war nichts dagegen. Die Pads werden angefressen (gute Kontrolle "ob eine Maus dran war", es wirkt verzögert (typisch Blutverdünner) und 1-2 Tage später kann man mit einem Eimer massig Leichen aufsammeln. In 10 Jahren hat es eine Maus geschafft in der Zwischendecke überm Wohnzimmer abzunippeln: das stinkt dann ein paar Tage sehr deutlich, aber abgesehen davon war es das wirksamste Mittel.

Oftmals ist es nicht nur eine Maus, sondern eine Zweite dazu. Wer die einfach lässt, darf sich nicht wundern.
Sieben- bis achtmal im Jahr kann eine Maus gebären und bringt bei einem Wurf bis zu 16 Junge auf die Welt. Junge Mäuse sind nach sechs bis acht Wochen selbst geschlechtsreif. So kann ein einziges Mäusepärchen bis zu 2000 Nachkommen im Jahr produzieren. Viel Spaß beim Einfangen.


PS: Mein aktuelles Haus ist absolut Mäusefrei bzw es spielen nur ein paar Spitzmäuse draußen im Garten. Da lass ich sie auch in Ruhe... :)
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foot
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Re: HILFE MAUS im Lager...

Beitrag von foot » 30. Okt 2019 15:37

Bei uns fühlen sich Ratten, Mäuse, Marder, Insekten aller Art genauso zu Hause, wie die Wildschweine aus dem nahen Wald.
Paradiesische Zustände würde man sagen, da um uns herum, alles an Obst wächst, was die deutsche Erde hergibt und das seit 150 Jahren.

Gegen die Mäuse haben wir seit jeher die beste Mäusefalle, die man sich denken kann, nämlich Katzen. Auch hier werden die Mäuse getötet, ja meistens sogar regelrecht zu Tode gejagt und wir finden das gut, ist doch genau das, eben das Natürlichste der Welt.

Falls sich mal ein Mäuschen ins Haus verirrt, braucht es nur einen Kater, um sie wieder raus zu bringen. Das klappt deshalb so reibungslos, da unsere Katzen noch echte Katzen sind und keine mit Wiskas und co. zu fettleibigen Stubentigern herangezogene Zeitgenossen.
Bisher wurden wir deswegen auch noch nie als Tiertöter bezeichnet.

Ratten sind eine ganz andere Dimension und werden mit Gift beseitigt.
Lebenfallen auf so einem großen Gelände könnte man glatt als Witz der Woche bezeichnen und zeugt davon, das Einige keine Ahnung haben.
Da wo unser Marder, samt Familie zu Hause ist, kommt es nie zu Rattenbefall, da dieser Zeitgenosse sein Revier bitter böse verteidigt, gegen andere Räuber und auch Artgenossen.

Von daher lieben die Ratten vorwiegend das Getreide der Hühner oder unsere gelagerten Wintervorräte, wie süße Äpfel zum Beispiel.
Da wir keine Lust haben, von diesen Mitbewohnern irgendwelche tödlichen Keime zu bekommen, müssen sie leider Ihr Leben lassen.
Das macht der Rattenfänger übrigens nicht anders, an unzugänglichen Stellen, die für eine Lebenfalle vollkommen ungeeignet sind.

Ratten lieben nämlich, im Gegensatz zu den Mäusen, auch Ausscheidungen aller Art und sind bekanntermaßen seit Jahrtausenden Überträger von verschiedensten Krankheiten. Wenn sich die Ökofundamentalisten dann anstecken ist das Geschrei groß und wie immer ist man sich selber keiner Schuld bewusst, das es so weit gekommen ist.

Unseren Besuch aus den nahen Wäldern, angefangen vom Habicht, bis hin zu den Schweinen haben wir bisher immer etwas von unserem Überfluss abgegeben und mit großer Freude, eine Lehrstunde in Sachen Biologie für unsere Kinder veranstaltet.

Der Habicht ist übrigens auch ein Mörder, denn in regelmäßigen Abständen fehlt ein Huhn in unserem Bestand.

Natur pur so zu sagen.

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Re: HILFE MAUS im Lager...

Beitrag von Kaluna » 30. Okt 2019 16:11

foot hat geschrieben:
30. Okt 2019 15:37
Bei uns fühlen ... Marder .....

Der Habicht ist übrigens auch ein Mörder, denn in regelmäßigen Abständen fehlt ein Huhn in unserem Bestand.
Was ausserhalb des Themas: der Marder geht dir nicht an die Hühner? Als ich deinen Post las dachte ich nämlich: wie bei uns - nur ohne Marder, dafür mit Fuchs und Schakal. Hier sind Marder für die Hühner meist ein größeres Problem als die zahlreichen Greifvögel...

Mäuse fangen wir im Haus (passiert sehr selten) auch mit Lebendfallen - in den Ställen und auf dem Hof dürfen sie rumrennen. Aktuell hüpfen sie ständig vor der Sommerküche herum - total hübsche, kleine kugelrunde Mäuschen. Die kommen aber zum Glück nicht rein, sonst gibts wieder die Lebendfalle. Katze geht hier nicht wegen der Hunde... Und die Ratten halten wir zwangsweise - ich mag es nicht gern, weil ich Ratten absolut toll finde - mit Gift kurz. Die sollten echt nicht überhand nehmen. Da unser Ort dieses Jahr ein Rattenproblem hat, gehts leider nicht anders..

Aber zum Eingangspost: Fallen -welcher Art auch immer - sind aber natürlich VOR der Gabe von Gift sinniger als danach. Sonst findet man die Überrest am Ende doch noch da, wo sie nun echt nicht sein sollen.

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Re: HILFE MAUS im Lager...

Beitrag von strichpunkt » 30. Okt 2019 16:20

Eine Frage zum Gift: man hört immer wieder, dass dadurch unabsichtlich Haustiere vergiftet werden, wenn diese z.B. die vergifteten Tiere fressen. Haltet ihr das für Panikmache?

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Re: HILFE MAUS im Lager...

Beitrag von Kaluna » 30. Okt 2019 17:36

strichpunkt hat geschrieben:
30. Okt 2019 16:20
Eine Frage zum Gift: man hört immer wieder, dass dadurch unabsichtlich Haustiere vergiftet werden, wenn diese z.B. die vergifteten Tiere fressen. Haltet ihr das für Panikmache?
Jein. Das Gift in den Ködern ist normalerweise auf das übliche Gewicht des angedachten Tieres abgestimmt. Meist fressen die Tiere gar keinen ganzen Köder, bevor sie sterben. Bei den meisten Hunden dürfte nicht allzu dramatisches passieren, wenn sie etwas von einem vergifteten Tier fressen. Wenn aber jetzt z.B. mein Kleinster - Chihuahua Idefix - einen Köder fressen würde, würds vermutlich richtig kritisch mit ihm. Und meine Hunde fressen keine verendeten Nager - sie schleppen die nur durch die Gegend. Ob das jetzt auf die meisten anderen Hunde jetzt auch so geschlossen werden kann, weiss ich natürlich nicht.

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Re: HILFE MAUS im Lager...

Beitrag von foot » 30. Okt 2019 18:32

strichpunkt hat geschrieben:
30. Okt 2019 16:20
Eine Frage zum Gift: man hört immer wieder, dass dadurch unabsichtlich Haustiere vergiftet werden, wenn diese z.B. die vergifteten Tiere fressen. Haltet ihr das für Panikmache?
Naja sagen wir mal so, bei uns in der Gegend, sind auch schon Vergiftungen von Hunden aufgetreten, an einem See ca 20 km weg von hier. Die wurden absichtlich ausgelegt, um die Tiere zu töten. Die Köder waren in Leberwurst versteckt und hatten eine Giftkonzentration, da könnte glatt auch ein Pferd umfallen. Von daher ist Gift eben Gift.

Bei unseren Ködern sind bisher weder Marder, noch eine unserer Katzen verreckt, also sie gehen da nicht ran, da die Köder in Boxen ausgelegt werden, das eben nur eine Ratz rein passt und auch nur diese scheinbar magisch von den Ködern angezogen werden.

Heute wird ja aus jeder Mücke ein Elefant gemacht, deshalb darf ja kein Kind mehr alleine über die Straße gehen, oder den Haustürschlüssel bekommen, ohne das man Angst haben muss, von irgendeinem Wichtigtuer wegen Kindervernachlässigung angezeigt zu werden.

Von daher halte ich auch zu diesem Thema viele Schreibereien für Panikmache.

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Re: HILFE MAUS im Lager...

Beitrag von fossi » 30. Okt 2019 19:02

Sehe das genauso.
Bei richtiger Anwendung und wenn man das Gift nicht gerade dem Hund in den Napf mischt, passiert Nichts, außer das was passieren soll: die Anzahl an Mäusen nimmt ab.
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