Neue Zahlungsabwicklung bei eBay - Umfrage: wer nimmt teil, wer nicht ?

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Amanduz
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Neue Zahlungsabwicklung bei eBay - Umfrage: wer nimmt teil, wer nicht ?

Beitrag von Amanduz » 27. Sep 2019 00:20

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

da wir nun ordentlich viel über die neue Zahlungsabwicklung auf eBay diskutiert haben, würde ich mal gerne eine kleine "Umfrage" starten.

Aus dem zahlreichen Beiträgen gehen sowohl viele positive aber auch negative Punkte für die Zahlungsabwicklung hervor (genaueres bitte im entsprechendem Thread erlesen).

Wer von euch hat sich entschieden, teilzunehmen, wer nicht und wieso ? Ein kleiner Text samt Erklärung sollte vollkommen ausreichen. Vielleicht lassen sich noch offene Fragen, durch Antworten der Mitglieder, hier klären.

Zu mir / uns:
Wir haben der neuen Zahlungsabwicklung nicht zugestimmt und werden auf die Zwangsumstellung warten. Wir würden von 0,05€ pro Verkauf profitieren, da wir so gut wie nie produktübergreifende Käufe haben. Für unsere Verkaufszahlen wären das um die 60-75€ Ersparnis (exklusive die unten beschriebenen Kosten) gegenüber PayPal, jedoch sind wir mit viel rechnen zum Entschluss gekommen, dass es keinen Sinn für uns macht. Bei Fehlkäufen, Rückerstattungen aufgrund von verlorener Waren oder normalen Retouren werden die fixen 0,3€ nicht erstattet. Da wir gerne mal Spaßkäufer haben, oder Leute, die Produkte nach dem probieren nicht mehr möchten, kommen wir täglich auf gut 2-4 Rückerstattungen. Diese würden im Monat ca. 30€ an fixen, nicht zurückzahlbaren Kosten ausmachen. Wir würden somit um die 30-40€ monatlich sparen, dafür aber auf sofortige Zahlung auf das PayPal Konto, einem zweiten Kundendienst (PayPal), möglicher Einbehaltung von Erlösen aufgrund von Fehlern im eBay System, sowie kostenlosen Teilerstattungen (z.B. von Kosten für Rückversand aufgrund von Defekt) über PayPal Freunde und Familie absehen. Solch Teilerstattungen wären mit der neuen Zahlungsabwicklung gar nicht erst möglich.

Fazit: Für die "mickrige" Ersparnis von 30-40€ würden wir ungerne auf die vielen Vorteile mit PayPal verzichten wollen. Zumal wir es da noch sehr gut haben. Andere Verkäufer / Shops sind viel mehr auf den Verkauf von produkübergreifenden Artikeln ausgelegt, und diese würden erst recht nicht profitieren.

Sollte ich wichtiges vergessen haben zu erwähnen, bitte erwähnen.

Bin sehr gespannt auf eure Meinungen :lol2:



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Re: Neue Zahlungsabwicklung bei eBay - Umfrage: wer nimmt teil, wer nicht ?

Beitrag von fossi » 27. Sep 2019 14:50

So lange ich nicht muss: nö.
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roman
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Re: Neue Zahlungsabwicklung bei eBay - Umfrage: wer nimmt teil, wer nicht ?

Beitrag von roman » 27. Sep 2019 15:09

Amanduz hat geschrieben:
27. Sep 2019 00:20
Bei [...] Rückerstattungen werden die fixen 0,3€ nicht erstattet.
Bei Paypal auch nicht (dort sogar €0,35)
Amanduz hat geschrieben:
27. Sep 2019 00:20
kostenlosen Teilerstattungen (z.B. von Kosten für Rückversand aufgrund von Defekt) über PayPal Freunde und Familie absehen.
Wenn der Kunde ein PP-Konto hat, hindert Dich wenig daran ihm über Paypal Geld zu schicken, ggf. auch über die Freundefunktion.
Amanduz hat geschrieben:
27. Sep 2019 00:20
Solch Teilerstattungen wären mit der neuen Zahlungsabwicklung gar nicht erst möglich.
Teilerstattungen sind nicht möglich?

Nein ich nehme nicht daran teil (es hat auch niemand gefragt). In voraussichtlich ca. 2 Jahren werden jedoch alle Ebay-Verkäufer fertig umgestellt sein und die "alte" Zahlungsabwicklung existiert dann nicht mehr. Nach momentanem Stand bereitet mir das keine großen Kopfzerbrechen.

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Re: Neue Zahlungsabwicklung bei eBay - Umfrage: wer nimmt teil, wer nicht ?

Beitrag von movieman » 27. Sep 2019 15:18

Freiwillig werden wir auf gar keinen Fall auf die neue Zahlungsabwicklung umsteigen.

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Re: Neue Zahlungsabwicklung bei eBay - Umfrage: wer nimmt teil, wer nicht ?

Beitrag von Technokrat » 27. Sep 2019 16:06

Ich würde es wahrscheinlich schon ausprobieren - nur derzeit könnte ich das automatisch gar nicht abgleichen. Ich schätze mal, dass ich dann wohl kurz vor der Zwangsumstellung wechseln kann. Sooo unrecht isses mir nicht, weil an Arbeit mangelt es gerade überhaupt nicht.

Ist ansich der gleiche Knackpunkt wie beim Paypal-Kredit.

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Re: Neue Zahlungsabwicklung bei eBay - Umfrage: wer nimmt teil, wer nicht ?

Beitrag von 00diva00 » 27. Sep 2019 16:26

Wir werden ab Mittwoch mit einem Account dabei sein.
Die Mail mit der Info zur Umstellung kam heute, recht kurzfristig.

Mal schauen wie es läuft.

neroBRN
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Re: Neue Zahlungsabwicklung bei eBay - Umfrage: wer nimmt teil, wer nicht ?

Beitrag von neroBRN » 28. Sep 2019 10:22

Nein, denn bei Paypal sind es bei uns 1,7% und eBay möchte 2.29%

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Re: Neue Zahlungsabwicklung bei eBay - Umfrage: wer nimmt teil, wer nicht ?

Beitrag von Amanduz » 28. Sep 2019 11:29

neroBRN hat geschrieben:
28. Sep 2019 10:22
Nein, denn bei Paypal sind es bei uns 1,7% und eBay möchte 2.29%
2,29%? Uns bietet man 1,79% an. Anderen hier sogar 1,49%. Normalerweise richten die sich genau wie PayPal an den Umsatz..

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Re: Neue Zahlungsabwicklung bei eBay - Umfrage: wer nimmt teil, wer nicht ?

Beitrag von neroBRN » 28. Sep 2019 13:50

Bei PayPal ist halt der Shopumsatz mit drin.

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Re: Neue Zahlungsabwicklung bei eBay - Umfrage: wer nimmt teil, wer nicht ?

Beitrag von Wurstzipfel » 28. Sep 2019 14:06

Amanduz hat geschrieben:
28. Sep 2019 11:29
neroBRN hat geschrieben:
28. Sep 2019 10:22
Nein, denn bei Paypal sind es bei uns 1,7% und eBay möchte 2.29%
2,29%? Uns bietet man 1,79% an. Anderen hier sogar 1,49%. Normalerweise richten die sich genau wie PayPal an den Umsatz..
1,59% bei uns. Aber irgendwie keinen Bock drauf. Funktioniert doch eh wieder alles nicht...

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Re: Neue Zahlungsabwicklung bei eBay - Umfrage: wer nimmt teil, wer nicht ?

Beitrag von agrarking.de » 28. Sep 2019 14:23

Wir warten auf den Anruf von Ebay und möchten möglichst schnell starten.
Mehr Zahlungsmöglichkeiten, zentrale Abwicklung davon erhoffe ich mir mehr Conversion und eine Vereinfachung bei der Verbuchung.
Mit Jera habe ich schon gesprochen, die sind schon fleißig am programmieren.

Ich freue mich aber immer wenn Veränderungen anstehen!!

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Re: Neue Zahlungsabwicklung bei eBay - Umfrage: wer nimmt teil, wer nicht ?

Beitrag von buysellonline » 28. Sep 2019 15:12

Veränderungen immer und gerne, aber nicht, wenn Sie hier auf beiden Seiten nur zu Veschlechterungen führen
Wir verkaufen viele kleinpreisige Angebote, von denen ich bis zu 5-10 zusammen kostengünstig versenden kann, habe den Kunden somit immer eine überarbeitet RG geschickt und Alle waren hochzufrieden. Z.T. werden auch 20-30 dieser Teile zusammen gekauft, können alle in ein kleines 1-KG-Paket und Kunde zahlt dann auch nur "echtes" Porto.
Nun muss ich 3-EUR-Artikel mit mind. 10% Aufschlag verkaufen,damit ich die "Posten-"Kosten wieder hereinbekomme - Kunde hält mich für Wucherladen, ich bin genervt, weil Preise somit ÜBER Herstellershop: danke Ebay ! /-(x)

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Re: Neue Zahlungsabwicklung bei eBay - Umfrage: wer nimmt teil, wer nicht ?

Beitrag von Amanduz » 28. Sep 2019 16:03

buysellonline hat geschrieben:
28. Sep 2019 15:12
Wir verkaufen viele kleinpreisige Angebote, von denen ich bis zu 5-10 zusammen kostengünstig versenden kann, habe den Kunden somit immer eine überarbeitet RG geschickt und Alle waren hochzufrieden.
Genau so Händler wie Ihr, bei denen die Käufe übere mehrere Produkte hinweg ablaufen, leiden sehr massiv unter der neuen Zahlungsabwicklung. Während wir einen kleinen Profit draus ziehen würden, der nicht mal von Relevanz ist, würden wir zahlreiche Vorteile mit PayPal verlieren, und ich weiß, PayPal ist kein Stück besser. Jedoch scheint mir beim Vergleich beider Zahlungsabwicklungen, nichts so richtig für eBay zu sprechen.

Auch kommen, ich meine 16€ bei eBay hinzu, wenn ein Fall in Zukunft für den Käufer entschieden wird. Ich bin mir sicher, selbst wenn der Fall noch geklärt werden kann, dass die Gebühr nicht immer erstattet wird. Früher wurde mir mal am Telefon erzählt, dass man als Verkäufer ungefähr 3 Gutschriften über 15€ hat. Sowas kann schnell nach paar Monaten weg sein.

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Re: Neue Zahlungsabwicklung bei eBay - Umfrage: wer nimmt teil, wer nicht ?

Beitrag von buysellonline » 28. Sep 2019 17:07

Die Frage ist immer: interessiert es irgendwen ?
Ebay will mehr Umsatz und nimmt sich dabei Amazon zum Vorbild, übersieht dabei aber, dass es auch dort massive Probleme gibt und es Kunden gibt, die aus genau diesen Gründen eben NICHT bei Ama kaufen, sondern lieber auf Ebay suchen.
Wenn mir bei einem Ama-Kauf pauschal EUR 3,-- Porto berechnet werden, ich also z.B. 5 Artikeln im Warenkorb habe, bei denen die Händler Porto berechnen , und mir dann 15 EUR Porto abgezogen werden (egal, ob ich bei einem oder bei 5 Händlern kaufe), ärgere ich mich und bin als Kunde weg.
Bei Ebay nehmen die Kunden zumindest noch wahr, dass sie ja 5 Art vom gleichen Käufer im Warenkorb haben und freuen sich wie Bolle, wenn dann nur 1 x Porto berechnet wird. Diese Gefühl, bei einem Händler und eben nicht "auf Amazon" oder "auf Ebay" etwas zu kaufen, ist bei Ebay-Angeboten m.E. deutlich präsenter.
Ich gehe davon aus, dass Ebay den "Kleinkram" weg haben will und verschließt die Augen davor, dass Ama mit diesem Kleinkram-China-Scheiß eben seit Jahren die guten Umsätze macht. Wie valide das ist und wie zufrieden die Kunden dabei sind, steht auf einem ganz anderen Blatt.

Ja, und vielleicht bin ich einfach nur doof, aber mir erschließt sich bis heute nicht, warum Ebay vor ein paar Jahren die finanzielle Abwicklung nicht einführen durfte, weil sie keine Bankenzulassung haben - und jetzt kräht kein Hahn mehr danach. Bin kein Jurist, aber bitte was hat sich an der Ausgangssituation verändert ?

In diese 16 EUR Gebühren für Falllösungen habe ich mich noch nicht eingelesen, weil: ich hatte tatsächlich in über 10 Jahren Ebay noch keinen ! Wenn etwas nicht zufriedenstellend mit den Kunden läuft, rufe ich das an und suche nach Lösungen, dafür braucht es bei unserem Angebot zum Glück keine "höhere Instanz". Und nein, ich krieche nicht jedem Kunden in den Popo, die Lösungen können auch unpopulär für ihn sein - aber zu einer weiteren Eskalation kam es bsiher trotzdem noch nicht, weil er sieht: ah, hier wird nach Lösungen gesucht. Ist aber ganz sicher eine warenspezifische Geschichte !

Man kann nur hoffen, dass die Kunden vermehrt wahrnehmen, dass die Kosten der Plattformbetreiber explodieren und diese sich selbstverständich
auch in den Angebotspreisen wiederfinden - und wir alle in unseren Shopangeboten diese Differenzen auch sichtbar machen, damit es der Letzte versteht und etwas mehr nachdenkt, bevor er kauft. Wie gesagt, ich komme mit 10 % Preiserhöhung kaum hin - die Spanne zu den Shoppreisen wird somit immer größer
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Re: Neue Zahlungsabwicklung bei eBay - Umfrage: wer nimmt teil, wer nicht ?

Beitrag von roman » 28. Sep 2019 18:15

Wegen der 16 Euro:
Bei Paypal gibt es momentan auch schon eine sogenannten Chargebackgebühr.
Und diese beträgt - Trommelwirbel - genau 16 Euro.
Ebay hat hier die Höhe daher 1:1 von Paypal übernommen. Wenn sich daher auch die praktisch Anwendung nicht ändert, ist es somit keinerlei Änderung zu bisher.

PS: Warum man für das ganze einen neuen thread aufgemacht hat, verstehe ich nicht wirklich.

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Re: Neue Zahlungsabwicklung bei eBay - Umfrage: wer nimmt teil, wer nicht ?

Beitrag von 321alurad_de » 28. Sep 2019 20:24

buysellonline hat geschrieben:
28. Sep 2019 15:12
...
Nun muss ich 3-EUR-Artikel mit mind. 10% Aufschlag verkaufen,damit ich die "Posten-"Kosten wieder hereinbekomme - Kunde hält mich für Wucherladen, ich bin genervt, weil Preise somit ÜBER Herstellershop: danke Ebay ! /-(x)

As late as possible !
Denke, dass Ebay "Kleinartikel" - damit meine ich jetzt Artikel mit geringem VK, gar nicht mehr will,
anders sind für mich diese 30 Cent, die kategorisch an ein "Angebot" gekoppelt sind, und nicht
an einen Verkaufsvorgang, der auch aus gebündelter Zahlung/Versand bestehen kann, nicht zu erklären.

Hängt für mich damit zusammen, dass Ebay doch eines deutlich zeigt:
Ebay hängt sich direkt an den Cashflow mit seinem Verdienst:

Viel Cashflow > viel Verdienst, da eine Zahlung prozentual zur Höhe des VK fällig wird.
(2,29% werden abgezweigt, wenn das System für alle zur Pflicht wird)

Wenig Cashflow > gleiche Arbeit für weniger Verdienst, aus Sicht von Ebay.

Und hier ist ja auch das Paradoxon:
Die 2,29% für einen sogenannten "Zahlungs-Bearbeitungstarif"...

Warum soll dieser "Zahlungs-Bearbeitungstarif" höher sein,
wenn ein Artikel für 200 Euro VK weggeht,
als für den Fall, wenn der Artikel für 2 Euro weggeht,
aus der Sicht der Abwicklung entsteht für Ebay der gleiche Aufwand.

Wenn es also wirklich ein "Zahlungs-Bearbeitungstarif" wäre,
müsste dieser sich auf die Zahlung beziehen und nicht auf die Zahlungshöhe,
durch die prozentuale Koppelung am VK ist es eher ein "Cashflow-Anteil-Tarif".

Wenn ich meinen "Verdienst" also an die Höhe des Geldes kopple, das von A nach B geht,
kann ich kein Interesse an kleinpreisigen Artikeln haben, die mir die gleiche Arbeit abfordern,
wie ein teurer Artikel, an dem ich das 100-fach dann verdiene.

Dieses Cashflow-Prinzip war/ist ja auch in Paypal immanent eingebaut:
Hier ist es genausowenig zu verstehen aus o.g. Gründen: 1 Euro verursachen die gleiche Abwicklung wie 100 Euro

Wieder ein Paradoxon:
Mehr Cashflow bedeutet(e) für Paypal mehr Geld, dass irgendwo geparkt werden kann, Geld mit dem ich
wiederum Geld verdienen kann (in welcher Form auch immer)
Mehr Geld in der Hand zu haben, und sei es nur für Tage, ist also ein Vorteil und kein Schaden,
für den ich mehr Geld an "Gebühren" verlangen müsste, aber genau das findet ja statt.

Und das Ebay nun genügend Grauzone eingebaut hat, um "Geld zurückzuhalten", haben wir ja
bereits von Ebay kommuniziert bekommen.
Ebay steigt also nun anstatt von Paypal ins "Geldgeschäft" ein,
das hat mit der Abwicklung eines Zahlungsvorganges nur nebenbei was zu tun.
Wenn es nur um die Zahlungsabwicklung gehen würde, müsste der "Zahlungs-Bearbeitungstarif"
immer gleich hoch sein. Und auch viel geringer als 2,29% + 30 Cent

Preisfrage: Ein Artikel wird für 100 Euro inkl. Versand auf Ebay verkauft,
unterstellt, der Gewinn nach Unkosten und Steuer (ohne Ebay-Kosten von Zahlungs-Bearbeitungstarif und Verkaufsprovision)
wären 24 Euro.
Wieviel Prozent des Gewinns streicht Ebay davon nun ein,
für den Zahlungs-Bearbeitungstarif + Verkaufsprovision?
Bei einer Verkaufsprovision von 5% sind das grob überschlagen 30% des Gewinns.

Der "Zahlungs-Bearbeitungstarif" mit der prozentualen Koppelung an den VK ist, wie
schon die Gebühr bei Paypal eine Mogelpackung.

[schild]Ebay klaut mir 30% Gewinn[/schild]

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Re: Neue Zahlungsabwicklung bei eBay - Umfrage: wer nimmt teil, wer nicht ?

Beitrag von Baam » 28. Sep 2019 20:35

@321alurad_de

Das ist sachlich einfach nicht korrekt. Das Ausfallrisiko ist bei einer hohen Bestellung deutlich höher als bei einer 2€ Bestellung. Die Risikoprüfungen werden auch kostspielieger, da deutlich mehr gemacht werden muss, etc. Einen variablen Anteil kann ich also voll nachvollziehen. Über die Höhe kann man sich dann streiten.

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Re: Neue Zahlungsabwicklung bei eBay - Umfrage: wer nimmt teil, wer nicht ?

Beitrag von 321alurad_de » 28. Sep 2019 23:20

@Baam

Dein Argument der Risikoprüfung würde ich ja gelten lassen,
wenn der Verkäufer durch das Payment von Ebay abgesichert wäre,
das ist aber doch nicht der Fall,
wenn die Zahlung platzt, wie z.B. bei CC
gibt es Chargebacks,
oder anderen Problemen über CC hinaus.
Und Ebay nimmt dann sogar noch den Verkäufer in die Kosten,
wenn dieser erfolglos versucht, seinem Geld nachzulaufen. (16 €)

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Re: Neue Zahlungsabwicklung bei eBay - Umfrage: wer nimmt teil, wer nicht ?

Beitrag von Baam » 29. Sep 2019 09:29

321alurad_de hat geschrieben:
28. Sep 2019 23:20
@Baam

Dein Argument der Risikoprüfung würde ich ja gelten lassen,
wenn der Verkäufer durch das Payment von Ebay abgesichert wäre,
das ist aber doch nicht der Fall,
wenn die Zahlung platzt, wie z.B. bei CC
gibt es Chargebacks,
oder anderen Problemen über CC hinaus.
Und Ebay nimmt dann sogar noch den Verkäufer in die Kosten,
wenn dieser erfolglos versucht, seinem Geld nachzulaufen. (16 €)
Soweit ich das verstanden habe sind die Fälle nur für Probleme wie Chargebacks mit "Lieferung nicht erhalten" aber nicht für reine Zahlungsaufälle (zB LS Konto nicht gedeckt oder Rückbuchung).

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Re: Neue Zahlungsabwicklung bei eBay - Umfrage: wer nimmt teil, wer nicht ?

Beitrag von 321alurad_de » 29. Sep 2019 10:21

Baam hat geschrieben:
29. Sep 2019 09:29
Soweit ich das verstanden habe sind die Fälle nur für Probleme wie Chargebacks mit "Lieferung nicht erhalten" aber nicht für reine Zahlungsaufälle (zB LS Konto nicht gedeckt oder Rückbuchung).
Nochmal ganz pragmatisch:
Wenn am Zahlungsstrom etwas crashed,
aus welchem Grund und in welcher Betrugsvariante auch immer
"nachdem" Ebay die Zahlung als bezahlt geflagged hat,
und die Ware versendet wurde,
wird Ebay sich das fehlende Geld beim Verkäufer wieder zurückholen.
Nicht umsonst baut Ebay hier umfangreiche "Ruhekissen" ein (Rücklagen)

Deshalb ist Ebay nicht dazu verdonnert, umfangreiche Prüfroutinen durchzuführen,
um "sich selbst zu schützen".

Der Unterschied zu einem Bankdienstleister:

Eine Bank, die Dir einen Kredit geben soll, berechnet prozentual ihre Kosten hoch,
da das Risiko der Bank mit dem Betrag wächst.
Denn sie muss Deine Zahlungsfähigkeit prüfen, macht sie hier einen Fehler,
oder wird betrogen, hat sie ein Strafverfahren mehr und etwas Geld weniger.

Ebay hat aber kein eigenes Geld aus der Hand gegeben, wenn sie eine Zahlung als bezahlt frei gibt.

Deshalb sehe ich hier immer noch die prozentuale Berechnung (2,29%) als unbegründet an.
Oder glaubt jemand hier, dass Ebay für Käufe von 100 Euro anders recherchiert, als für 10 Euro?
Die Prüfroutinen laufen alle durch das gleiche Programm.
Und wozu sollte Ebay das tun? Ebay kann das doch am Ende egal sein.

Es ist die Aufabe des Verkäufers zu entscheiden, ob der Käufer zahlungsfähig und seriös ist,
wie im konventionellen Handel auch, wenn ich z.B. entscheide, ob ich auf Rechnung liefere.

Die Zahlungsabläufe von Ebay ändern daran doch nichts.

Ebay wickelt den Kauf ab, und das ist eben für 1 Euro Artikel genauso aufwendig wie für 100 Euro Artikel.


Und am Schluss noch:
prozentuale Gebühren für ein Payment sind für mich dann berechtigt, wenn der Payment-Anbieter selbst
Risiken abfangen muss. Es gibt hier "stornofreie" Paymentanbieter (als Beispiel)
die immer zahlen, egal was hinterher passiert, nachdem die Zahlung als bezahlt geflagged wurde.
Google: stornofreies Payment

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