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BeitragVerfasst: Mi 11. Juli 2018, 13:25 
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Moin,

habe dies gerade gesehen, nutzt dies jemand?
Wäre als Alternative zum Einwurfeinschreiben ganz praktisch:
•Kontrolle der Altersgrenze (über 16) durch den Zusteller auf Sicht bei der Übergabe
•Dokumentation des Namens des Entgegennehmenden
•Sendungsverfolgung

Damit würde ein Großbrief nur noch 3,18 Euro kosten,
einzig die Haftung bis 20,-Euro wäre nicht dabei.


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BeitragVerfasst: Mi 11. Juli 2018, 16:02 
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Zuerst:
Wie kommst du auf die 3,18€ ?
Großbrief 1,45 + 1,19 (inkl. USt.) = 2,45€ netto / 2,64€ brutto
Maxibrief 2,60 + 1,19 (inkl. USt.) = 3,60€ netto / 3,79€ netto

Zweitens:
Habe ich das richtig verstanden, du willst 1 Produkt für das keine Altersgrenze vorliegt wegen dem Tracking mit Alterssichtprüfung versenden, weil es günstiger ist als Einwurfeinschreiben?

Phew...das würde ggf. negative Bewertungen nach sich ziehen.
Sieh es mal aus Kundensicht: Die bestellen irgendein Allerweltsprodukt.
Im Zeitfenster 12-17 Uhr, indem klein Kevin/Chantalle (U16) ggf. schon zuhause sind, Mutter/Vater aber noch arbeiten händigt der Briefträger es dann den Kids nicht aus.
Eltern stiefeln dann am nächsten Tag natürlich zurecht verärgert zur Post und wollen Wissen was da lost ist. Oder lassen es gleich liegen und zurückgehen. Parallel bekommst du eventuell noch böse E-Mail Nachfragen.

Zusammengefasst:
1. Teilweise (zurecht) verärgerte Kunden / Unverständnis warum du so versendest
2. Teilweise Laufzeit +1 Tag wg. zur Abholung bereit erst 1 Tag später
3. Zusätzlicher Arbeitsaufwand wg. verärgerten Kundenmails
4. Teilweise bestimmt auch negative Bewertungen deswegen.


Zuletzt geändert von Rex am Mi 11. Juli 2018, 16:17, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Mi 11. Juli 2018, 16:08 
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Rex hat geschrieben:
Zuerst:
Wie kommst du auf die 3,18€ ?
Großbrief 1,45 + 1,19 (inkl. USt.) = 2,45€ netto / 2,64€ brutto
Maxibrief 2,60 + 1,19 (inkl. USt.) = 3,60€ netto / 3,79€ netto


Kostet 1,73 Euro brutto
https://www.deutschepost.de/de/a/alters ... efung.html


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BeitragVerfasst: Mi 11. Juli 2018, 16:55 
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bocksbox hat geschrieben:
Rex hat geschrieben:
Zuerst:
Wie kommst du auf die 3,18€ ?
Großbrief 1,45 + 1,19 (inkl. USt.) = 2,45€ netto / 2,64€ brutto
Maxibrief 2,60 + 1,19 (inkl. USt.) = 3,60€ netto / 3,79€ netto

Kostet 1,73 Euro brutto
https://www.deutschepost.de/de/a/alters ... efung.html
Alles klar :daumenhoch:
Ich hab die Alterssichtprüfung erst 1x für ein DHL-Paket benutzt und da kostet es 1,19€ brutto
https://www.dhl.de/de/privatkunden/info ... efung.html

Das die Post für die selbe Leistung vom selben Zusteller natürlich einen anderen Preis aufruft hätte man zumindest vermuten können :evil: Ist ja bei Nachnahme auch so.


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BeitragVerfasst: Mi 11. Juli 2018, 17:03 
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Rex hat geschrieben:
Das die Post für die selbe Leistung vom selben Zusteller natürlich einen anderen Preis aufruft hätte man zumindest vermuten können :evil: Ist ja bei Nachnahme auch so.


Es ist NICHT die selbe Leistung!
Bei der Alterssichtprüfung "Paketpost" ist die Leistung "Tracking/Sendungsverfolgung" bereits im Basisprodukt "Paket" enthalten.

Die Alterssichtprüfung "Briefpost" beinhaltet aber zusätzlich die Leistungen "Sendungsverfolgung" und "Dokumentation des Empfängers"

_________________
Solange es hell ist, kann die Sonne scheinen
(Wetterprognose auf "Bayern 5" vom 5. Februar 2013)


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BeitragVerfasst: Mi 11. Juli 2018, 17:51 
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@hkhk: Und bei Nachnahme ist es dann umgekehrt?
Bei der "Briefpost" ist die Nachnahme + Zusatzleistung "Tracking/Sendungsverfolgung" günstiger als die Nachnahme bei der "Paketpost" wo die Leistung "Tracking/Sendungsverfolgung" bereits im Basisprodukt "Paket" enthalten ist.

Ist mühselig und geht Richtung Haarspalterei jetzt hier rumzurätseln warum die Post welche Preise aufruft und hilft dem Threadersteller auch nicht weiter. Zumal auch geklärt ist woher die 3,18€ kommen :daumenhoch:


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BeitragVerfasst: Mi 11. Juli 2018, 23:21 
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Wieso verschickst du nicht mit PRIO, dass mit 90ct billiger ist und von jedem entgegengenommen werden kann oder falls passend im Briefkasten landet?


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BeitragVerfasst: Do 12. Juli 2018, 08:39 
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Bei Prio gibt es keinen Zustellnachweis, also keine Unterschrift des Empfängers. Das "Tracking" endet im letzten Verteilzentrum, falls überhaupt mal ein Scan stattfindet, nicht beim Empfänger. Es ist damit als Zustellnachweis für Paypal etc. und auch juristisch gesehen völlig nutzlos.

Paypal entscheidet in solchen Fällen immer für den Empfänger und erstattet. Ich schätze, das soll vermieden werden.


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BeitragVerfasst: Do 12. Juli 2018, 08:46 
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DerRobert hat geschrieben:
Paypal entscheidet in solchen Fällen immer für den Empfänger und erstattet. Ich schätze, das soll vermieden werden.


Hatte zwar bisher noch keinen Fall bei PayPal direkt, aber Ebay hat in so einem Fall für mich entschieden.


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BeitragVerfasst: Do 12. Juli 2018, 09:07 
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DerRobert hat geschrieben:
Bei Prio gibt es keinen Zustellnachweis, also keine Unterschrift des Empfängers. Das "Tracking" endet im letzten Verteilzentrum, falls überhaupt mal ein Scan stattfindet, nicht beim Empfänger. Es ist damit als Zustellnachweis für Paypal etc. und auch juristisch gesehen völlig nutzlos.

Paypal entscheidet in solchen Fällen immer für den Empfänger und erstattet. Ich schätze, das soll vermieden werden.


Falsch, PRIO hat den indirekten zustellnachweis, zwar wird nur im Zustellbriefzentrum gescannt, aber wenn der Priobrief bis 18 Uhr am Zustelltag nicht zurückkommt erscheint in der Sendungsverfolgung, dass die Sendung zugestellt wurde.
Ich hatte bisher noch nie den Fall dass es gar keine Scans gibt, was du vielleicht meinst ist die Warenpost für Geschäftskunden, da habe Ich aber keine Ahnung da Ich diese nicht benutze.


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BeitragVerfasst: Do 12. Juli 2018, 13:56 
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Ja, und ein solcher indirekter Zustellnachweis bringt einem, wenn ein Käufer einen nicht erhaltenen Artikel bei Paypal oder eBay meldet, in der Regel genau gar nichts. Es kann sein, dass es Fälle gibt, in denen anders entschieden wird. Ich persönlich habe das noch nicht erlebt.

Ich hatte kürzlich zum Beispiel privat einen Artikel im Wert von über 50 Euro bei eBay gekauft, der Verkäufer hat entgegen der Vereinbarung (DHL Paket) nur als Großbrief Prio verschickt, die Sendung ging verloren, wurde nicht verschickt oder kam aus sonstigen Gründen nicht bei mir an. eBay bzw. Paypal hat ohne Probleme erstattet, da Prio nicht den Anforderungen der Paypal AGB Punkt 4.2 entspricht. Der Fall lief nur über eBay.
Aus diesen Gründen würde ich also dafür kein zusätzliches Porto investieren und bleibe beim einfachen Brief bei Artikeln mit niedrigem Wert.

Vielleicht ging es dem Threadersteller ja um einen anderen Nutzen dieses Trackings, als Paypal-konformer verfolgbarer Versand. Es wird wohl weniger Betrugsversuche über Paypal geben, wenn man dem Käufer irgendeine Art von Trackingnummer präsentiert. Ob das in der Kalkulation insgesamt sinnvoll ist, hängt von vielen Faktoren ab.


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BeitragVerfasst: Do 12. Juli 2018, 14:08 
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DerRobert hat geschrieben:
nicht den Anforderungen der Paypal AGB Punkt 4.2 entspricht


Nicht 4.2 der AGB, sondern 4.2. der Käuferschutzrichtlinie ;-)

Der Versandbeleg soll Name und Adresse des Absender UND des Empfängers enthalten. Wenn Paypal wiedermal auf cool macht, dann sollte das ganz auch noch online zu finden sein. Spätestens hier scheiden eigentlich eigentlich fast alle Versandunternehmen aus.

Prinzipiell bin ich ein Fan von indirekten Zustellnachweisen. Also Einwurfeinschreiben, PRIO (wenn es denn funktioniert) oder dem Päckchen mit Sendungsverfolung bei uns in AT, wenn die Daten verlässlich übertragen werden (also nicht wie z.B. bei der Warenpost).

Aber wie so oft im Leben: Kann man nicht pauschalisieren. Muß jeder selbst testen/kalkulieren etc.


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BeitragVerfasst: Do 12. Juli 2018, 14:55 
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Ups, ja, ich hatte natürlich die Käuferschutzrichtlinie gemeint.

Das ist richtig, eine allgemeingültige Lösung für jeden, was er am Besten nutzen soll, gibt es nicht.

Klar, ganz einhalten kann man die Käuferschutzrichtlinie, vor allem beim internationalen Versand, in den meisten Fällen nicht. Aus einigen Dutzend Fällen weiß ich eben beim Käufer- bzw. Verkäuferschutz für mich, dass Einschreiben und richtige Pakete unproblematisch sind und Briefe, Prio, Warensendungen keinen Schutz bieten, wenn der Käufer bemängelt, nichts erhalten zu haben. Jemand anders hat vielleicht andere Erfahrungen gemacht.

Das ist auch sehr stark von der Warengruppe abhängig, wie viele unversicherte Sendungen "verloren" gehen, was man in der Kalkulation berücksichtigen sollte. Das sind halt alles Erfahrungswerte.


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BeitragVerfasst: Do 12. Juli 2018, 15:52 
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Zitat:
Eltern stiefeln dann am nächsten Tag natürlich zurecht verärgert zur Post und wollen Wissen was da lost ist. Oder lassen es gleich liegen und zurückgehen. Parallel bekommst du eventuell noch böse E-Mail Nachfragen

Das könnte wirklich ein Grund dagegen sein!

Zitat:
Prinzipiell bin ich ein Fan von indirekten Zustellnachweisen. Also Einwurfeinschreiben


Ich prinzipiell auch.
Bei meinen Artikeln lohnt meist ein Paketversand nicht, dass meiste geht normal per Brief raus. Dabei hat man natürlich die "verschwundenen Sendungen", welch ich dann per Einwurf/Übergabe Einschreiben nachsende.
Ich werde es einfach mal bei Nachlieferungen testen.


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