Der große Schritt und meine Gedanken dazu...

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Waldmensch
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Der große Schritt und meine Gedanken dazu...

Hallo,

ich beschäftige mich seit ein paar Tagen intensiver mit dem Thema Online-Handel und würde hier gerne mal meine Gedanken dazu niederschreiben, in der Hoffnung so wieder ein wenig Luft zu schaffen und die ein oder andere Unklarheit zu beseitigen.
Da ich mehrere handwerkliche Hobbys habe, fällt natürlich hier und da mal was an, was man nicht mehr braucht.
Ich bin also gut vertraut mit Ebay und Ebay Kleinanzeigen, zumindest was den privaten Bereich angeht und habe schon den ein oder anderen "Patienten" angetroffen...auch wenn man sich öfter mal auf die Zunge beißen muss, bin ich dennoch in der Lage Ruhe zu bewahren und nicht emotional zu reagieren.
Diese emotionale Taubheit schlägt zwar meiner Freundin öfter auf den Magen, dürfte in dem Bereich aber von Vorteil sein. :D
Das mal vorweg...

Die Idee
In eigener Sache habe ich damals nach Teilen für eine Maschine gesucht, auf Grund des Alters der Maschine, sind die Sachen kaum noch zu bekommen und wenn, dann sind sie sündhaft teuer(Originalteile).
Nun gibt es Chinesen, die diese Teile nachbauen und preiswert verkaufen, auf den einschlägigen Verkaufsplattformen finden sich allerdings nur Händler aus China, wo man als Deutscher eben entsprechend lange auf sein Paket wartet.
Ich persönlich hätte in diesem Fall einen Händler aus Deutschland vorgezogen und entsprechend auch mehr bezahlt, dafür spricht wohl in erster Line die deutlich kürzere Versandzeit und natürlich auch, im Fall einer Reklamation, der bessere Kontakt.
Die Idee ist nun eben diese Lücke zu schließen und der NOCH einzige deutsche Händler für diese Produkte auf Ebay zu werden.

Zuden Produkten:
Es handelt sich hierbei um rein mechanische Bauteile aus Metall.
Welche Gefahren davon ausgehen könnten, muss ich noch durchspielen udn dementsprechend absichern müsste man sich ja dann auch?!
Zudem stellt sich mir noch die Frage, wie ich diese dauerhaft kennzeichnen soll, da es zum Teil recht kleine Bauteile sind!?
Soweit ich informiert bin, bin ich als Importeuer von Produkten aus nicht EU-Ländern ja ein Quasi-Hersteller?!

Es ist ganz klar eine Nische, die aber sehr weitläufig ist und man viel Spielraum hat.
Das zieht sich von der Industrie bis in den Hobbybereich.
Ähnlich wie mit Oldtimerteilen, da wartet man in der Regel auch länger, bis mal was verkauft wird, man kann aber davon ausgehen, dass das irgendwann passiert.^^
Das wird nicht von heute auf morgen durch die Decke gehen aber wenn man dann irgendwann ein relativ großes Sortiment vorweisen kann, dürften auch regelmäßig Einnahmen reinkommen...so zumindest die Theorie.
Mir ist halt wichtig etwas zu machen, wozu ich auch einen Bezug habe, womit ich mich auskenne.

Ich selbst habe sozusagen Produkttests gemacht und musste feststellen, dass die Qualität schwankt.
Unterm Strich war ich von der Qualität für den Preis begeistert, ich bin aber auch ein Bastler, der den vorhanden Grat dann einfach mal schnell mit dem Dremel glättet und gut ist, das kann ich aber nicht von meinen zukünftigen Kunden erwarten.

Die Beschaffung
Bei Alibaba habe ich den Hersteller/Lieferanten für die besagten Produkte gefunden.
Ich würde mit einer wirklich geringen Stückzahl anfangen, dementsprechend ist der EK-Preis also noch relativ hoch.
Die Händler aus China bieten in dem Fall ihre Produkte auf Ebay udn Amazon mit einem Aufschlag von 150% an, ich würde es mit 300% versuchen, ob das zu hoch ist, wird sich dann zeigen.

Präsentation
Die Präsentation und damit meine ich vorallem die Artikelbeschreibung wird klar und verständlich sein, meine Konkurenten benutzen scheinbar Online-Übersetzer udn das auch für den Titel, wodurch ihre Anzeigen nur sehr schwer zu finden sind.
Um mein Alleinstellungsmerkmal hervorzuheben, würde ich professionelle Bilder der Produkte anfertigen lassen, auch ein Bild mit den exakten Maßen werde ich erstellen.
Die Produkte, die ich an meinen Maschinen testen kann, würde ich auf Freigängigkeit überprüfen.
Problem hierbei ist, dass ich mich somit nur auf Produkte beschränken kann, für die ich die jeweiligen Maschinen besitze.
Sollte ich mein Sortiment also irgendwann erweitern wollen, müssen wohl die Kunden als Produkttester herhalten oder ich find eine andere Lösung.

Absicherung
In irgendeinem Thread, es waren einfach zu viele, bin ich über eine Partnerseite des Forums gestolpert, dort gab es 3 verschiedene Absicherungspakete.
Ich hatte das nur ganz kurz überflogen, da muss ich dann, wenn es soweit sein sollte, nochmal reinschauen.
Ideal wäre natürlich ein laufendes Abo, was mich zu allererst natürlich mit den benötigten Rechtstexten versorgt und mich, so wie ich das mitbekommen habe, ändert sich da häufiger mal was, up to date hält.

Ich belasse es hierbei erstmal und hoffe, dass Jemand die Zeit und Ausdauer hat, sich hier mal durchzukämpfen.
Danke schonmal vorab für eure Antworten, auf einen guten Austausch!


IT-Recht Kanzlei
marcibet
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Re: Der große Schritt und meine Gedanken dazu...

Klingt nach einer guten Nische, da kann sowas noch wirklich gut klappen. Wie teuer ist denn so ein typisches Bauteil? Lässt sich das u.U. sogar hier fertigen?

Für mich am wichtigsten: Mach eine private Marke daraus und ziehs professionell auf (website, ean codes, gute fotos und maßzeichnungen), dann kannst du einen viel besseren ertrag erzielen. Ein Netto-EK auf Brutto-VK Aufschlag von 300% ist imho viel zu gering, peil da mal lieber 700-1000% an.
Ich bin zwar ein Mädel, aber nicht doof. :D
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monami
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Re: Der große Schritt und meine Gedanken dazu...

Probier es aus. Wenn es überschaubar ist mit dem Einsatz.

Zwangsläufig musst Du Dich an Copycats aus China gewöhnen,. Die schauen eben wer gut Verkauft und "borgen" sich die Texte oder stellen dann die Fotos nach.

marcibet hat Recht mit der Kalkulation. Da ist dann eben Verfügbarkeit, Lieferfähigkeit und kurze Versanddauer mit eingepreist. Allen wirst Du es eh nicht Recht machen können.
“Klar kann ich das! Ich hab's nur noch nie gemacht.”
Waldmensch
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Re: Der große Schritt und meine Gedanken dazu...

marcibet hat geschrieben: 21. Aug 2021 16:20 Klingt nach einer guten Nische, da kann sowas noch wirklich gut klappen. Wie teuer ist denn so ein typisches Bauteil? Lässt sich das u.U. sogar hier fertigen?

Für mich am wichtigsten: Mach eine private Marke daraus und ziehs professionell auf (website, ean codes, gute fotos und maßzeichnungen), dann kannst du einen viel besseren ertrag erzielen. Ein Netto-EK auf Brutto-VK Aufschlag von 300% ist imho viel zu gering, peil da mal lieber 700-1000% an.
Ich pick jetzt mal ein Produkt raus, welches ich gerne in mein Sortiment aufnehmen würde.
Das ist auch eher eine Art Zusatzeinrichtung, etwas komplexer, bestehend aus mehreren Teilen.
Bei der Abnahme von 20Stk kostet mich das laut Alibaba(unverhandelt) inkl Versand circa 350€, wären 17,50€ pro Stk.
Der chinesische Händler auf Ebay nimmt dafür 55€ inklusive Versand, das wären dann ein bisschen mehr als 300%.
Ich kann das absolut nicht einschätzen aber ja, eventuell könnte ich das Doppelte verlangen.
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fonprofi
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Re: Der große Schritt und meine Gedanken dazu...

Du darfst nicht vergessen, das der Chinese wahrscheinlich keinerlei Abgaben bezahlt etc.
Als deutscher Händler, der richtig angemeldet ist, geht von den 300% viel weg an Steuern, Abgaben etc.

Nicht zu vergessen: als Importeur bist du Hersteller und musst dich an alle Produktvorschriften, Lizenzen, Müllentsorgung, Metall, Batterie, ROHS; WEEE u.v.m. Abgaben anmelden.
Jedes Teil was der Kunde in die Tonne wirft - Schachtel, Beipackzettel, Versandkarton, Füllstoff, Klebeband - eben alles ausser das Produkt selber - muss Lizensiert werden zur Entsorgung. Bei Nichtbeachtung wird die ein Konkurrent eine kostenpflichtige Erklärung dazu senden, speziell der Abmahnverein mit den 3 Buchstaben.

Melde Dich bei einem Rechtsportal an, dann bekommste wenigstens die Rechtsstexte und How-To was zu beachten ist.

ich bin bei IT-Recht Kanzlei und die haben Handlungsanweisungen für jeden Mist den man sich nicht ausdenken kann.
marcibet
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Re: Der große Schritt und meine Gedanken dazu...

Wenn du das Produkt um 17,50 eur netto zukaufst würde ich dir einen Verkaufspreis von brutto 110-150 eur empfehlen, dann wird dir unterm strich grob geschaetzt zwischen 1/5 und 1/3 von Umsatz übrig bleiben. Mit einem Brutto VKP von 55 eur wirst du verlust machen. Wenn du diesen Preis erreichen willst, dann musst du das Produkt billiger zukaufen / produzieren (beim genannten Beispielprodukt in richtung 9 EUR).

Vergiss auch sonstige Spesen nicht... bei größeren Abnahmemengen hast du auch höhere Frachtkosten (das kannst du nicht mit "free shipping" aus aliexpress gleich setzen). Zoll, eBay Gebühr, Umsatzsteuer, Wechselkursrisiko, Ausfälle (defekt, mängel, "penner" - darauf bleibst du zu 100% sitzen, und musst du daher in jedem Fall einpreisen!!!)
Ich bin zwar ein Mädel, aber nicht doof. :D
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fonprofi
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Re: Der große Schritt und meine Gedanken dazu...

Jetzt hast du seinen Traum platzen lassen. Bei 110-150 ist der Chinese günstiger. Der hat die ganzen „Spesen“ halt nicht.
marcibet
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Re: Der große Schritt und meine Gedanken dazu...

achwas, er darf halt nicht zum selben preis zukaufen wie es der endkunde auf aliexpress machen kann, dann sieht alles anders aus...
Ich bin zwar ein Mädel, aber nicht doof. :D
Waldmensch
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Re: Der große Schritt und meine Gedanken dazu...

Dass da noch so einige Hürden auf mich zukommen, sollte klar sein.
Mir gehts auch primär erstmal darum überhaupt irgendwie anzufangen, auch wenn ich mir natürlich Gedanken mache.

Das mit den verbundenen Pflichten als Quasi-Hersteller war ein guter Hinweis, da werde ich mich die Tage mal schlau machen, besten Dank.

Ich habe mich nun auch mal abseits von Ebay umgesehen und da gibt es tatsächlich einen großen Online-Shop mit Sitz in Deutschland der den Artikel für rund 90€ anbietet.
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lallekalle
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Re: Der große Schritt und meine Gedanken dazu...

Die Frage ist meiner Meinung nach nicht wie teuer du den Artikel verkaufen kannst sondern wie häüfig tatsächlich nach diesen Ersatzteilen Nachfrage besteht.
Waldmensch
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Re: Der große Schritt und meine Gedanken dazu...

lallekalle hat geschrieben: 22. Aug 2021 11:17 Die Frage ist meiner Meinung nach nicht wie teuer du den Artikel verkaufen kannst sondern wie häüfig tatsächlich nach diesen Ersatzteilen Nachfrage besteht.
Genau das ist die Frage, die mich auch die ganze Zeit beschäftigt.
Eine Großbestellung oder gar Produktion lohnt sich meiner Ansicht nach auf keinen Fall, dafür ist die Nachfrage einfach zu gering.
Das sind meiner Meinung nach Teile, die man nebenbei anbieten kann, es sind auch alles Kleinteile, die nicht viel Platz wegnehmen.
Ob der ganze Aufwand dann im Verhältnis mit dem Gewinn steht, gilt es abzuwiegen.

Sein Geschäft ausschließlich damit am laufen zu halten ist nicht möglich aber wie gesagt, das ist ein großes Spektrum, was beliebig erweiterbar ist.
In den anderen, ich nenn es jetzt mal Sektoren, wird dann aber auch die Konkurenz wieder größer.
Alles nicht so einfach... rauchen
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lallekalle
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Re: Der große Schritt und meine Gedanken dazu...

Ich finde es gut, dass du sagst dass es nicht möglich ist nur damit sein Geschäft zu betreiben weil das war auch mein Eindruck nach Deinen Schilderungen. Ich würde mir offen gesprochen einen anderen Bereich aussuchen.

Startest du mit den Ersatzteilen vergeht Dir vielleicht die Lust wenn man feststellt dass es kaum Nachfrage gibt. Vielleicht vergibst du somit auch eine bessere chance.

Wünsche dir auf jeden Fall bei deinem Vorhaben viel Erfolg.
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Re: Der große Schritt und meine Gedanken dazu...

Bei einem 17,50 EK Artikel braucht es meiner Meinung nach auch keine 1000% Aufschlag um da rentabel zu sein.

Ich habe es mal mit unserer Kalkulation durchgerechnet. Mit 17,50€ Netto EK auf 55,00 VK Brutto komme ich europaweit versandkostenfrei (Mischkalkulation) im eigenen Shop incl. Werbekosten (12% KUR) und 5% Retourenquote auf einen Nettorohertrag nach Retouren von 7,97 €. (Ohne Lagerkosten - sollte bei den Kleinteilen aber zu vernachlässigen sein).

Wir kalkulieren bei (teureren Artikel) oft auch noch unter einem 200% Aufschlag.
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lallekalle
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Re: Der große Schritt und meine Gedanken dazu...

bei einem nischigen Ersatzteil verkaufste halt keine 10 Stück am Tag.... eher 10 im Jahr wenn es gut läüft
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fonprofi
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Re: Der große Schritt und meine Gedanken dazu...

Die Frage ist doch, wieviel Leute verkaufen diese Ersatzteile. Wenn es jetzt schon ein Preisdumping gibt und Du kein Alleinstellungsmerkmal hast, zb. Farbe Rosa, wird das nur in einer Preisspirale enden. Du hast Ware auf Lager und bekommst sie nicht verkauft. Irgendwann verschleuderste sie zum EK damit Du wieder Platz hast.
Ja, das passiert mir auch schon mal.
Oder Du suchst Dir schlecht zu bekommene Teile, die Lieferzeit haben und legst dir die auf Lager. Es gibt immer Kunden die für Sofortlieferung extra zahlen, blos weil sie nicht warten wollen.
Oder Du kaufst 1000 Teile zum Spottpreis, verkaufst den zum Normalpreis und den Rest zum EK an einen Konkurrenten. Gibts auch bei mir, wenn die Preisstaffel bei Paletten anfängt.
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Re: Der große Schritt und meine Gedanken dazu...

fonprofi hat geschrieben: 22. Aug 2021 21:14 Ja, das passiert mir auch schon mal.
Das ist sicher jedem Händler schonmal passiert und in manchen Bereichen, wie Trendartikel, ist das ein ganz normaler Vorgang.
Da muss das Zeug am besten noch am selben Tag, wo es ins Lager kommt, wieder raus. 3 Tage später könnte es sein das das Zeug nur noch halb soviel wert ist.

Generell spricht nichts gegen solche Geschäfte, aber langfristig ist das alles nicht und man muss ständig neue Produkte finden.
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Re: Der große Schritt und meine Gedanken dazu...

Ich phantasiere jetzt mal rum:

Was du brauchst wäre ein "Metall 3D-Drucker" (gibt es wahrscheinlich nicht wirklich und wenn doch, dann unbezahlbar) oder CNC-Maschine. Kein Plan wie weit die Technik dort mittlerweile ist.

Dann "druckst" du die Ersatzteile aus, wenn eine Bestellung eingeht. Außer "Rohmaterial" keine Lagerleichen.
roman
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Re: Der große Schritt und meine Gedanken dazu...

marcibet hat geschrieben: 21. Aug 2021 16:20Ein Netto-EK auf Brutto-VK Aufschlag von 300% ist imho viel zu gering, peil da mal lieber 700-1000% an.
Da werden Zahlen genannt, bist Du deppert.

Wenn man hier bei einem Marktplatzgeschäft mal 50% (zzgl. USt) aufschlagen kann, knallen schon die Sektkorken ...
marcibet
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Re: Der große Schritt und meine Gedanken dazu...

roman hat geschrieben: 23. Aug 2021 09:16
marcibet hat geschrieben: 21. Aug 2021 16:20Ein Netto-EK auf Brutto-VK Aufschlag von 300% ist imho viel zu gering, peil da mal lieber 700-1000% an.
Da werden Zahlen genannt, bist Du deppert.

Wenn man hier bei einem Marktplatzgeschäft mal 50% (zzgl. USt) aufschlagen kann, knallen schon die Sektkorken ...
Moment - du vermischst hier zwei Dinge.

Zum einen normale Handelsware, diese können lokal (bzw innert der EU) in Kleinmengen ohne viel Aufwand mit kurzen Lieferzeiten bezogen werden. Der Hersteller/Großhändler stellt hierfür meist einen Ansprechpartner für Reklamation und im optimalfall sogar Garantie zur Verfügung. Du kannst davon ausgehen dass du die Ware die du bezahlt auch defintiv kriegst (meist sogar mit Zahluingsziel). Weiters bist du idR weder haftbar noch verantwortlich für die meisten Eventuallitäten. Hier ist eine (Netto_EK * 2)+Marktplatzgebühren=Brutto*VK okay. Ich gehe davon aus, dass ist die Ware von der du sprichst.

Dann gibt es die White Label Ware (Bezug in größeren Mengen auf Vorrat im Drittland, meist mit eigener Marke, auf völlig eigenes Risiko (Defekte, Lieferausfall deines Lieferanten, Haftungen, Wertverfall usw). Hier kalkuliert man VÖLLIG anders.

Was ich hier so gelesen habe, fällt der TE definitiv in die zweite Gruppe.
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marcibet
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Re: Der große Schritt und meine Gedanken dazu...

shoppy39 hat geschrieben: 23. Aug 2021 08:09 Ich phantasiere jetzt mal rum:

Was du brauchst wäre ein "Metall 3D-Drucker" (gibt es wahrscheinlich nicht wirklich und wenn doch, dann unbezahlbar) oder CNC-Maschine. Kein Plan wie weit die Technik dort mittlerweile ist.

Dann "druckst" du die Ersatzteile aus, wenn eine Bestellung eingeht. Außer "Rohmaterial" keine Lagerleichen.
Wenn er ne Mille Kapital hat, dann wär das sicherlich ein sehr spannendes Geschäftsfeld, hab ich schon zig mal begrübelt Ersatzteile alle Art - völlig egal wofür - on demand aus dem Drucker anzubieten. :durchdreh:
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