Das kürzeste Brexit-FAQ der Welt für Online-Händler [Partnerartikel]

Geht es dir auch so, mitten im ganzen Coronachaos ist der Brexit total ins Hintertreffen geraten. Aber ob wir (oder die Briten) wollen oder nicht: Es ist Time to say Goodbye, denn am 31. Dezember 2020 lief die Übergangsfrist ab. Vielleicht hast du dich schon im letzten Jahr gut informiert und willst dein Wissen noch mal absichern, oder du hast einfach keine Lust auf das ganze Thema und willst nur schnell und umfassend wissen, was du nun als Online-Händler beachten musst. Dann haben wir hier ein FAQ für dich, dass du in wenigen Minuten durch hast.

Was ist denn eigentlich der aktuelle Stand beim Brexit?
Beziehungsstatus: Es ist kompliziert. In letzter Sekunde hat man sich auf ein Freihandelsabkommen geeinigt und somit einen harten Brexit ohne Vertrag abgewendet. Der eigentliche Brexit ist schon am 31. Januar 2020 geschehen. Am 31. Dezember 2020 endete nur die Übergangsphase, in der die Verhandlungen über den Brexit geführt wurden.

Müssen Händler jetzt Zölle zahlen, wenn sie nach UK versenden?
Jein. Der Handelspakt verhindert Zölle und Importquoten für Waren, die in der EU hergestellt wurden. Anders sieht es aus bei Waren, die gänzlich oder zu einem gewissen Grad aus Drittstaaten stammen. Für diese gelten entweder das Abkommen zwischen dem Herstellungsland und Großbritannien oder die Zölle nach Welthandelsorganisations-Niveau.
Außerdem: Händler, die über keine Niederlassung in UK verfügen, müssen nun eine Zollanmeldung von einem offiziellen Zollvertreter vornehmen lassen, der als Dritter zwischengeschaltet wird. Zollkontrollen werden ebenfalls durchgeführt. Das neue Zollregime und die neuen Regeln bei der Wareneinfuhr werden bis Juli 2021 in drei Stufen eingeführt.

Und was ändert sich im Hinblick auf Steuern?
Online-Händler müssen seit dem 1. Januar 2021 im Vereinigten Königreich umsatzsteuerlich registriert sein. Seit dem Stichtag müssen europäische Händler Umsatzsteuer für Pakete mit einem Warenwert von bis zu 135 Pfund im Vereinigten Königreich zahlen. Ab 135 Pfund muss der Empfänger die Einfuhrumsatzsteuer und Zollabgaben zahlen.

Gibt es Neuerungen auf Plattformen?
Ja. Bis zum Warenwert von 135 Pfund sind Online-Marktplätze wie Amazon.uk dazu verpflichtet, die Umsatzsteuer für die Einfuhr von Warensendungen direkt einzuziehen und an die Behörden abzuführen.

Müssen Produkte nun anders gekennzeichnet werden?
Jein. UK und EU haben sich auf einen gemeinsamen Rahmen geeinigt. Allerdings kann das Vereinigte Königreich trotzdem eigene Vorschriften erlassen. Momentan sind die meisten Regelungen noch identisch zur EU-Gesetzgebung.

Was ändert sich beim Datenschutz?
Erstmal nichts. In den kommenden Monaten wird die EU Kommission aber entscheiden, ob das Vereinigte Königreich noch ein sicheres Drittland ist.

Müssen die Rechtstexte im Online-Shop geändert werden?
Nein.

Kann der Brexit negative Auswirkungen auf den Online-Handel haben?
Möglicherweise. Die Harmonisierung des Rechts fällt weg. Händler könnten vor den neuen Gesetzen auf der Insel zurückschrecken. Außerdem werden Zollformalitäten und mehr Bürokratie unausweichlich, weil das Vereinigte Königreich nun ein Drittstaat ist. Dafür könnte aber auch die Konkurrenz aus UK in der EU sinken und europäische Händler für Verbraucher attraktiver werden.


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