[Partnerartikel] Black Friday: Mit diesen drei Tipps landest du sicher in der Kostenfalle

Wer am Black Friday shoppen geht, ist auf Schnäppchen aus. Das ist also die Chance, noch mal ordentlich Umsatz zu machen. Wie wäre es, wenn wir den Spieß einfach mal umdrehen? In diesem Beitrag stellen wir uns die Frage, wie du als Online-Händler zum Black Friday als Ausgleich zum hoffentlich gesteigerten Umsatz richtig tief in die Tasche greifen kannst.


Nummer 1: Mit dem Black Friday werben
Jahrelang tobte der Streit um die Marke; im Februar wurde er letzten Endes durch das Bundespatentgericht entschieden: Die Marke Black Friday bleibt bestehen. Lediglich für den Bereich Werbedienstleistungen sowie Handelsdienstleistungen mit Elektro- und Elektronikwaren wurde den Löschanträgen statt gegeben. Ausschlaggebend für die Entscheidung war der Umstand, dass der Black Friday 2013, als die Marke eingetragen wurde, in Deutschland noch kaum bekannt war. Erst seit 2017 ist der Tag nach Thanksgiving als Beginn für das Weihnachtsgeschäft auch hier angekommen; spielt sich nach wie vor aber vor allem im E-Commerce ab.
Wenn du also mal so richtig tief in die Tasche greifen möchtest, solltest du trotz dieses Wissens ohne Lizenz mit dem Black Friday werben. Wer lieber doch keine Abmahnung erhalten möchte, kann entweder eine Lizenz bei der Black Friday GmbH erwerben, oder es einfach kreativ werden. Egal ob Green Friday, oder pinke Rabatte – viele Online-Shops lassen sich die Laune nicht durch (fehlende) Lizenzen vermiesen und machen einfach ihr eigenes Ding. Die Kunden werden ob der eher bunten als schwarzen Werbelandschaft in der dunklen Jahreszeit sicherlich nicht traurig sein.


Nummer 2: Satte unechte Streichpreise
Wer am Black Friday nicht nur ordentlich verkaufen will, sondern auch gleich noch die Abmahner auf den Plan rufen möchte, der erfindet am besten Streichpreise. Kunden lieben immerhin große, rote Prozente. Ergo muss der Streichpreis einen großen Unterschied zum rabattierten Preis aufweisen. Eine Abmahnung ist hier gewiss, denn: Wer mit unechten Streichpreisen wirbt, führt Verbraucher gezielt in die Irre und verschafft sich so einen rechtswidrigen Wettbewerbsvorteil.
Wer auf Nummer sicher gehen will, fängt einfach schon jetzt mit den Streichpreisen an. Ohne nähere Erläuterung dürfen diese nämlich nicht länger als vier Wochen bestehen, ansonsten wird aus dem rabattierten Preis der neue Normalpreis. Gerade Verbraucherschützer und Vereine, wie der Verband sozialer Wettbewerb, suchen gern solche Angebote heraus, um sie abzustrafen.


Nummer 3: Rabatt auf preisgebundene Produkte
Um sich das einzelne Einpflegen von Rabatten zu sparen, kann man einmal auch einfach das gesamte Sortiment rabattieren. Das betrifft natürlich auch Bücher! In Coronazeiten kommen wieder mehr Menschen zum Lesen und brauchen natürlich neuen Stoff. Tu den neuen Leseratten also was gutes und verstoße gegen die Buchpreisbindung. Das finden nicht nur Mitbewerber, sondern auch der Börsenverein eher unlustig.
Aber Achtung: Übertreibe es nicht mit den Rabatten! Das Verschenken von Büchern verstößt nämlich nicht gegen die Buchpreisbindung.


Der Händlerbund hilft!
Eine Abmahnung gilt es natürlich zu vermeiden. Der Händlerbund hilft dir dabei, deine Black-Friday-Aktion rechtssicher umzusetzen. Sollte es dennoch zu einer Abmahnung kommen, greifen wir dir natürlich unter die Arme. Komm einfach zu uns und profitiere mit dem Rabattcode Seller25 . Damit erhältst du 4 Monate Nachlass auf ein Mitgliedspaket deiner Wahl. > https://www.haendlerbund.de/de/sellerforum


Über die Autorin
Sandra May schreibt seit September 2018 als juristische Expertin für OnlinehändlerNews.
Bereits im Studium spezialisierte sie sich auf den Bereich des Wettbewerbs- und Urheberrechts. Nach dem Abschluss ihres Referendariats wagte sie den eher unklassischen Sprung in den Journalismus. Juristische Sachverhalte anschaulich und für Laien verständlich zu erklären, ist genau ihr Ding.

Titelbild © Ashkan Forouzani