5 Amazon-SEO-Tipps im Abmahncheck [Partnerartikel]

Eine kurze Suche bei Google, und man findet Unmengen an Tipps, wie die Konkurrenz ausgeschaltet und die Reichweite ganz einfach organisch gesteigert werden kann. Leider vergessen viele dieser Tipp-Geber, sich über das Thema Rechtssicherheit Gedanken zu machen. Wir haben uns deshalb ein paar der häufigsten Ratschläge für euch angesehen und erklären, wie es besser, sprich: legal, geht.

Title optimieren mit Markennamen

Was der Kunde nicht kennt, kauft er nicht. Klar, dass jeder Händler eines Markenartikels auch den Markennamen nennen möchte.
Wer Nike-Sneaker verkauft, darf natürlich bedenkenlos die vier Buchstaben in den Amazon-Title hineinpacken. Fremde Marken wie Adidas haben im Title jedoch nichts zu suchen.
Einige „schlaue” Händler versuchten es so: „Damenbluse mit Esprit” – obwohl das Kleidungsstück von einer anderen Firma ist, oder gar ein No-Name-Artikel. Kreativ, aber bitte nicht nachmachen!

Bulletpoints rechtssicher nutzen

Über das Design und die Übersichtlichkeit bei Amazon kann man sich streiten. Jedenfalls sind die Bulletpoints, die Amazon gleich an den Anfang der Artikelbeschreibung direkt neben das Bild setzt, zweifelsfrei ein Hingucker. Tatsächlich können sie jedoch für Händler wieder zur Retourkutsche werden. Als Bulletpoint sollten daher keine unzulässigen Werbeaussagen wie versicherter Versand o. ä. verwendet werden. Außerdem gilt auch hier alles, was sonst für die Artikelbeschreibung kritisch werden kann, z. B. die Werbung mit Garantie ohne Garantiebedingungen.

Keyword-Optimierung und Metadaten

Und wer hätte es gedacht, genau diese vorgenannten Punkte sind ebenso wichtig bei den Keywords und sonstigen unsichtbaren Metadaten. Diese scheinen zwar im Verborgenen zu liegen und sind daher für Kunden und Abmahner nicht auf den ersten Blick ersichtlich.
Jedoch haben auch die Anwälte dazugelernt und fragen sich, warum sie auf der Suche nach einem Philips-Fernseher auch Samsung-Modelle angezeigt bekommen. Das wäre eine unzulässige Verwendung fremder Marken, die auch in den „unsichtbaren” Metatags und Metadaten noch unzulässig ist.

Bild-Optimierung

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kunde ein Produkt kauft, zu dem es kein Artikelfoto gibt, liegt wahrscheinlich bei Null. Amazon stellt mit seinen Bilderrichtlinien schon jede Menge Anforderungen an die Gestaltung der Artikelfotos auf. Aber diesen Beitrag würde es nicht geben, wenn hier nicht auch noch die Abmahner und Gerichte ein Wörtchen mitzureden hätten.
Wichtig bei der Wahl und Umsetzung der Fotos ist, dass du auf dem Foto möglichst genau das zeigst, was verkauft wird. Dekoartikel oder Zubehör sollten vermieden oder zumindest ausdrücklich von der Lieferung ausgeschlossen werden.
Das Gleiche gilt für Sets: Wählt der Kunde ein 2er-Set aus, dürfen auf dem Foto weder ein Einzelartikel, noch drei oder mehr Produkte abgebildet werden. Sonst freut sich nicht nur der Abmahner, sondern auch der Kunde, der mehr fordern könnte, als er bezahlt hat.

Zusammenarbeit mit den Profis

SEO kann einen Großteil der hohen Aufwendungen für Werbung ersetzen, ist aber arbeits- und zeitintensiv.
Hier kommen daher meist SEO-Agenturen ins Spiel, die diese Aufgabe für dich gegen ein „kleines” Entgelt übernehmen möchten, und idealerweise auch die Haftung für mögliche Rechtsverstöße gleich mit übernehmen. Beim Abschluss eines SEO-Vertrages solltest du stets genau klären, welche Leistung und ggf. welcher konkrete Erfolg gewünscht ist bzw. versprochen wird – und diese sollte als genaue Vertragsbestandteile auch in die Formulierung eines SEO-Vertrages aufgenommen werden.

Der Händlerbund hilft!

SEO mit oder ohne Agentur kann schon eine Mammutaufgabe sein.
Die vielen Ideen müssen jedoch meistens wieder von einem Juristen, auch Spaßbremse genannt, wieder ins rechte Licht gerückt werden. In diesen rechtlichen Fragen sind wir Experten vom Händlerbund der richtige Ansprechpartner, denn wir können gleichzeitig SEO und Recht.

Abmahnung schon erhalten? Kein Problem: Der Händlerbund greift dir auch rückwirkend unter die Arme und unterstützt dich aktiv dabei, Abmahnungen künftig zu vermeiden. Wir machen gemeinsam deinen Amazon-Shop rechtssicher.
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Yvonne Bachmann Händlerbund


Über die Autorin

Yvonne Bachmann ist als Juristin seit 2013 für den Händlerbund tätig.
Dort berät sie Online-Händler in Rechtsfragen und berichtet auf dem Infoportal OnlinehändlerNews
regelmäßig zu Rechtsthemen, welche die E-Commerce-Branche bewegen.

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