Beratungsdiebstahl

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daytrader
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Beratungsdiebstahl

Beitrag von daytrader » 24. Okt 2019 10:53

...ist ja beim Online Händler am Telefon nicht anders. Per Email sogar noch aufwendiger.

https://www.morgenpost.de/politik/artic ... 1571828832



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Re: Beratungsdiebstahl

Beitrag von fossi » 24. Okt 2019 14:07

Der Mann ist kurz vor der Rente und hat seine Schäfchen hoffentlich im Trockenen.
So eine Beratungsgebühr im Lokalen Einzelhandel kann genauso gut nach hinten los gehen.

Hatten vor ein paar Monaten selber ein Erlebnis mit solch einer Gebühr.
Hochzeit stand bevor, meine bessere Hälfte brauchte ein Kleid, also geschaut was es so an Brautmodengeschäften in der Region gibt.
Da waren dann ebenfalls Geschäfte, wo es nichtmal einen Termin gab, ohne den Hinweis auf Beratungsgebühren von 30 oder gar 50€.

Sorry, aber was soll das?
Brautkleider kosten 4-stellig, manchmal passen Dinge von der Stange halt nicht und man muss Anschauen und Probieren.
Wer alleine dafür schon Geld verlangt, soll sich nicht wundern, wenn die Leute direkt im Web bestellen, oder eben woanders hin gehen...
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Mozartkugel
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Re: Beratungsdiebstahl

Beitrag von Mozartkugel » 24. Okt 2019 14:45

hatte mal einen ähnlichen Fall mit einer Industrienähmaschine... Maschine vor Ort angeschaut und ein paar Sachen probe genäht etc. Ein paar Wochen später bekam ich eine Rechnung von knapp 80,- Euro.

Natürlich nicht bezahlt. Aber trotzdem, was für ein (pieeep).

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Re: Beratungsdiebstahl

Beitrag von fossi » 24. Okt 2019 15:19

Wenn vorher drüber informiert wurde, ist es ja rechtlich ok und kann verlangt werden.
Ob diese Vorgehensweise aber Sinn macht oder gar mehr kaufende Kunden bringt, ist doch eher fraglich.
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Re: Beratungsdiebstahl

Beitrag von Wolkenspiel » 24. Okt 2019 15:49

fossi hat geschrieben:
24. Okt 2019 14:07
Hochzeit stand bevor, meine bessere Hälfte brauchte ein Kleid, also geschaut was es so an Brautmodengeschäften in der Region gibt.
Da waren dann ebenfalls Geschäfte, wo es nichtmal einen Termin gab, ohne den Hinweis auf Beratungsgebühren von 30 oder gar 50€.
Sorry, aber was soll das?
Äh, das kann ich eigentlich sogar verstehen. Gerade Brautkleider sind so ein Ding. Da geht man ganz gern mal als Clique hin, spielt Braut und Freundinnen, säuft den Sekt dort (wie im Feeeernsehen), verdreckt die Kleider mit Make Up, macht schöööööön Fotos (einmal Prinzessin) und geht dann wieder.
Dass man sich vor dieser Selfie-Klientel schützen will, könnte ich verstehen.

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Re: Beratungsdiebstahl

Beitrag von fossi » 24. Okt 2019 16:18

Klar, Sowas mag es geben, aber wir waren ganz normale Kunden, wollten keinen Sekt saufen, sondern ein Kleid kaufen.
Dann sollen sie doch ein Schild aufhängen mit "keine Fotos erlaubt", aber bitte keine abschreckende Pseudogebühr...
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Re: Beratungsdiebstahl

Beitrag von brixmaster » 24. Okt 2019 16:23

Wenn überhaupt, dann nur für Ware, die sehr selten oder exklusiv ist.
Und überhaupt, wer Internet nutzt, wird sich kaum offline beraten lassen.
-> Zumal die Händler ihre Ware verkaufen müssen, die sie vorrätig haben.
Oder die berühmten Saturn/MM "Firmenverkäufer" mit Samsung oder Sony Schild.

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Re: Beratungsdiebstahl

Beitrag von rechnungspapier » 24. Okt 2019 16:23

fossi hat geschrieben:
24. Okt 2019 16:18
Klar, Sowas mag es geben, aber wir waren ganz normale Kunden, wollten keinen Sekt saufen, sondern ein Kleid kaufen.
Dann sollen sie doch ein Schild aufhängen mit "keine Fotos erlaubt", aber bitte keine abschreckende Pseudogebühr...
Sag nur, Du warst mit? :gruebel:
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Re: Beratungsdiebstahl

Beitrag von daytrader » 24. Okt 2019 16:23

Hatte hier mal einen Rasenmäher Mann, der ein Angebot für einen Mähroboter erstellen sollte. Als das Teil 1200 € über den I Net Preis lag + Installation, habe ich bei ihm nicht machen lassen. Dann kam eine 90 € Rechnung über diese Beratung. Wäre ja soweit ok gewesen, wenn er mich vorher über diese Kosten informiert hätte. Dann hätte ich ihm diese arbeit gleich erspart.

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Re: Beratungsdiebstahl

Beitrag von Investor » 24. Okt 2019 16:27

Bei den Brautkleidern geht es aber doch weniger darum das die Kunden sowas offline anprobieren und dann billiger im Netz kaufen, sowas findet man ja eh nicht. Das ist also kein Beratungsdiebstahl, sondern eher Zeit- und Sektdiebstahl :twisted:

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Re: Beratungsdiebstahl

Beitrag von roman » 24. Okt 2019 16:52

Beratungsdiebstahl wird es IMMER und ÜBERALL dort geben wo es was zu holen gibt:

1. (nur offline): Dort wo man sich Waren ansehen kann (Gespräch ist oft gar nicht nötig)
2. (online+offline): Dort wo jemand kompetenter für Beratung zur Verfügung steht
3. (nur online): Shops bei denen Beschreibung/Fotos/Bewertungen über die Standardtexte hinausgehen

Das ganze hat nichmal mit dem Internet zu tun:
Vor 30 Jahren war das doch schon das selbe: Da haben sich die kleinen Händler beschwert dass sich die Leute bei ihnen das Zeug ansehen und erklären lassen, und dann fahren die Leute in die große Stadt zum Media-Markt und zahlen den, dort billigeren, Karton an der Kassa.

Lösung habe ich keine dafür. Beratungsgebühren werden im Normalfall nicht funktionieren.

Ich glaube aber dass das oft ein vorgeschobener Grund ist. Viele Ladengeschäfte vegetieren zwischen leben und tod und geben dem Onlinehandel die Schuld dafür, was sicher oftmals mehr oder weniger stimmt. Ich glaube aber dass der Begriff "Beratungsdiebstahl" stellvertretend für die ganze Situation herhalten muß.

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Re: Beratungsdiebstahl

Beitrag von movieman » 24. Okt 2019 17:06

roman hat geschrieben:
24. Okt 2019 16:52
Vor 30 Jahren war das doch schon das selbe: Da haben sich die kleinen Händler beschwert dass sich die Leute bei ihnen das Zeug ansehen und erklären lassen, und dann fahren die Leute in die große Stadt zum Media-Markt und zahlen den, dort billigeren, Karton an der Kassa.
Das hat einer der letzten 2 von früher 10 Elektrofachhändler hier vor Ort recht gut gelöst. Da die auch noch 'ne eigene Reparaturwerkstatt betreiben, repariert er seit Beginn der Media-Markt-Ära nur noch Geräte, die bei ihm gekauft worden sind. Das hat er so auch mit ganz klarer Ansage den Blöd-Markt Kunden vermittelt. Die sollen ihr kaputtes Zeugs gefälligst da reparieren lassen, wo es gekauft wurde. Es gab zwar damals das ein oder andere Stammtischgemoser in der Form "Was sich der XXX da rausnimmt. Bei dem kaufen wir nichts mehr". Das haben die aber je sowieso schon nicht mehr gemacht. Sonst hätte er sie nämlich gar nicht weggeschickt.

Durch seinen wirklich guten Reparatur- und Aufstell-Service kann er sich das aber immer noch leisten. Vor allem kann er sich auf diese Art und Weise auch diverse "Was letzte Preis?" Kunden vom Hals halten. Mir ist aber auch klar, dass das so nicht in jeder Branche funktioniert.

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Re: Beratungsdiebstahl

Beitrag von daytrader » 24. Okt 2019 17:19

movieman hat geschrieben:
24. Okt 2019 17:06

Das hat einer der letzten 2 von früher 10 Elektrofachhändler hier vor Ort recht gut gelöst. Da die auch noch 'ne eigene Reparaturwerkstatt betreiben, repariert er seit Beginn der Media-Markt-Ära nur noch Geräte, die bei ihm gekauft worden sind. Das hat er so auch mit ganz klarer Ansage den Blöd-Markt Kunden vermittelt. Die sollen ihr kaputtes Zeugs gefälligst da reparieren lassen, wo es gekauft wurde.
Damit schadet er aber nur sich selbst. So könnte er bei der Reparatur vielleicht noch den einen oder anderen zu einem Neugerät überzeugen oder wenigsten Geld an Fremdreparaturen verdienen.
Mediamarkt repariert während der Garantie anstandslos (hatte mal einen defekten Staubsauger). Nach der Garantie gibt es einen Kostenvoranschlag. Meine Eltern haben so ein Philips Gerät mit Hintergrundbeleuchtung. Diese Hintergrund Beleuchtung ging nach 3 Jahren kaputt. Gab ein niegel nagel neues Gerät. Das haben Freunde mitbekommen (auch so ein Gerät 4 Jahre alt....5 Jahre erweiterte Garantie) und meinten "Ey die Hintergrundbeleuchtung ist bei uns schon lange kaputt, hat uns aber nicht gestört". Jetzt haben sie sich aber aus Gier auf einen neuen TV zum 0 Tarif beim Hersteller gemeldet. Techniker wurde zu ihnen nach Hause geschickt. Das Problem mit der Beleuchtung war/ist wohl bekannt. Der hat gleich noch einen anderen Fehler gefunden. Reparatur lohnt nicht. Sie dürfen sich jetzt für den Neupreis ein neues Gerät aussuchen. Das war zufälligerweise gerade erst letzte Woche.

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Re: Beratungsdiebstahl

Beitrag von Wolkenspiel » 24. Okt 2019 17:27

daytrader hat geschrieben:
24. Okt 2019 17:19
Mediamarkt repariert während der Garantie anstandslos (hatte mal einen defekten Staubsauger). Nach der Garantie gibt es einen Kostenvoranschlag. Meine Eltern haben so ein Philips Gerät mit Hintergrundbeleuchtung. Diese Hintergrund Beleuchtung ging nach 3 Jahren kaputt. Gab ein niegel nagel neues Gerät. Das haben Freunde mitbekommen (auch so ein Gerät 4 Jahre alt....5 Jahre erweiterte Garantie) und meinten "Ey die Hintergrundbeleuchtung ist bei uns schon lange kaputt, hat uns aber nicht gestört". Jetzt haben sie sich aber aus Gier auf einen neuen TV zum 0 Tarif beim Hersteller gemeldet. Techniker wurde zu ihnen nach Hause geschickt. Das Problem mit der Beleuchtung war/ist wohl bekannt. Der hat gleich noch einen anderen Fehler gefunden. Reparatur lohnt nicht. Sie dürfen sich jetzt für den Neupreis ein neues Gerät aussuchen. Das war zufälligerweise gerade erst letzte Woche.
Was hat das jetzt mit Beratungsdiebstahl zu tun? :gruebel:

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Re: Beratungsdiebstahl

Beitrag von movieman » 24. Okt 2019 17:35

movieman hat geschrieben:
24. Okt 2019 17:06
Das hat einer der letzten 2 von früher 10 Elektrofachhändler hier vor Ort recht gut gelöst. Da die auch noch 'ne eigene Reparaturwerkstatt betreiben, repariert er seit Beginn der Media-Markt-Ära nur noch Geräte, die bei ihm gekauft worden sind. Das hat er so auch mit ganz klarer Ansage den Blöd-Markt Kunden vermittelt. Die sollen ihr kaputtes Zeugs gefälligst da reparieren lassen, wo es gekauft wurde.
daytrader hat geschrieben:
24. Okt 2019 17:19
Damit schadet er aber nur sich selbst. So könnte er bei der Reparatur vielleicht noch den einen oder anderen zu einem Neugerät überzeugen oder wenigsten Geld an Fremdreparaturen verdienen.
Scheinbar nicht. Er ist einer der letzten beiden Fachhändler vor Ort, die es noch gibt. Und so wie er es mir mal durch die Blume gesagt hat, reichen ihm seine treuen Stammkunden, die ihm die Stange halten. Ich fand seinerzeit diese Reaktion auf Kunden der Sorte "Beim XXX kannst du dich gut beraten lassen und dann für 10 Mack billiger im Blöd-Markt kaufen" auch mutig aber für ihn hat es wohl funktioniert. Sonst gäbe es den Laden nicht mehr.

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Re: Beratungsdiebstahl

Beitrag von schmucker » 24. Okt 2019 17:36

Beratungsklau gibt es online und offline im gleichen Maße. Das Problem liegt doch eher daran, dass die Kundenfrequenz in den Läden rückläufig ist. So kann man sich als Ladengeschäft eine kostenlose Beratung schlichtweg nicht mehr leisten oder man hat einfach keine Lust mehr dazu.

Wir verkaufen offline und online. Im Laden nehmen wir seit einiger Zeit eine kleine Gebühr, wenn wir für Kunden die Ringgröße messen, die nicht bei uns kaufen. Wir selber empfehlen Kunden, die bei uns auf der Webseite Ringe bestellen wollen, u.a. die Ringmaße möglichst vor Ort bei einem Juwelier abnehmen zu lassen. Für das Festlegen der richtigen Ringgröße braucht es auch ein wenig Beratung und ordentliches Messgerät :konfuzius: Warum soll diese Dienstleistung nichts kosten?
Unsere ersten Erfahrungen damit: Die Kunden sind überrascht .... früher war das doch kostenlos.... manche haben kein Verständnis, dass wir mit unserer Arbeit Geld verdienen wollen/müssen :durchdreh:
Wir sind verantwortlich für das, was wir tun, aber auch für das, was wir nicht tun.
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Re: Beratungsdiebstahl

Beitrag von daytrader » 24. Okt 2019 17:45

movieman hat geschrieben:
24. Okt 2019 17:35

Scheinbar nicht. Er ist einer der letzten beiden Fachhändler vor Ort, die es noch gibt.
Es schließen ja nicht alle Läden zeitgleich, das ist ein schleichender Prozess. Er hat halt länger durchgehalten und wird auch noch in Schwierigkeiten geraten, wenn er nicht gerade kurz vor der Rente steht. Smart TV wird auch ihn den Laden kosten.

Fernwartung ist hier das Stichwort. Dir wird gleich am Telefon geholfen und sich aufgeschaltet. Wenn es nicht gelöst werden kann, wird der Techniker geschickt. Es rammelt doch heute niemand mehr mit Schrankwand großen TV zum Reparaturservice. Selbst wenn der lokale auch vor Ort kommt (kenne ich von früher jedenfalls nicht), dann ist da immernoch kein Mehrwert. Selbst nach der Garantie machen die das, kostet dann halt. Aber nach der Garantie macht es die lokale Werkstatt auch nicht kostenlos.

Auch würde ich mich heute nicht mehr im Laden beraten lassen in Sachen TV. Da wird halt das gelobt was im Sortiment ist. Da sagen Bewertungen und Vergleichstest und Youtube Videos mehr aus. Die Generation TV Fachgeschäft hat meiner Meinung nach ausgedient.

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Re: Beratungsdiebstahl

Beitrag von jordan-jojel » 24. Okt 2019 20:04

Er hat doch selber einen Onlineshop mit 18912 Bewertungen in den letzten 12 Monaten.

https://www.ebay.de/str/heimwerkerbs

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Re: Beratungsdiebstahl

Beitrag von Eat The Rich » 24. Okt 2019 21:15

aus einem seiner Ebay-Angebote:
Gewindeschrauben Imbusschrauben
dazu gibt es mehrere Möglichkeiten:
1. Er setzt sein Gebührenkonzept äußerst konsequent um und sagt NUR seinen Beratungsgebühr zahlenden Offlinekunden, wie es richtig heißt.
2. es könnte aber auch ein Versuch sein, die Abmahnung wegen unrechtmäßiger Benutzung des Markennamens Inbus zu umgehen.
3. weil Ebaykunden gar nicht wissen, dass es Inbus statt Imbus heisst, schreibt er es absichtlich falsch, aus SEO-Gründen.
4. Er hat selbst keine Ahnung.

ich tippe mal auf 4. was dann auch wieder symptomatisch für die deutsche Fachhandelslandschaft ist. Große Fresse und auch noch Gebühren nehmen für Scheiß Beratung und Inkompetenz.
auch 'ne blinde Katze findet mal ne tote Maus!

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Re: Beratungsdiebstahl

Beitrag von jordan-jojel » 24. Okt 2019 22:34

Eat The Rich hat geschrieben:
24. Okt 2019 21:15
aus einem seiner Ebay-Angebote:
Gewindeschrauben Imbusschrauben
dazu gibt es mehrere Möglichkeiten:
1. Er setzt sein Gebührenkonzept äußerst konsequent um und sagt NUR seinen Beratungsgebühr zahlenden Offlinekunden, wie es richtig heißt.
2. es könnte aber auch ein Versuch sein, die Abmahnung wegen unrechtmäßiger Benutzung des Markennamens Inbus zu umgehen.
3. weil Ebaykunden gar nicht wissen, dass es Inbus statt Imbus heisst, schreibt er es absichtlich falsch, aus SEO-Gründen.
4. Er hat selbst keine Ahnung.

ich tippe mal auf 4. was dann auch wieder symptomatisch für die deutsche Fachhandelslandschaft ist. Große Fresse und auch noch Gebühren nehmen für Scheiß Beratung und Inkompetenz.
Vielen Dank für die Aufklärung auch ohne Beratungsgebühr. Ich bin bis jetzt auch davon ausgegangen, dass es Imbus heisst :)

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