Posts by Verkäuferperformance

    Mal sehen, wann der erste Mißbrauchsfall auftaucht...was für eine Einladung...

    Ein Amazon-Kunde hat sich offenbar belesen und versucht es auch einmal:

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    Ich habe keine Stiefel bekommen, ich will mein Geld zurück


    Doof nur, dass da jetzt nicht die schlaue KI von Amazon sitzt und sofort die Knete wieder rausrückt, sondern der Mensch, dem man ins Portmonee zu greifen versucht.

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    Ihre Bestellung liegt in der Postfiliale 6xx in Berlin, ganz wie Sie in der Lieferadresse angegeben haben. Die Sendung liegt dort seit 5. März, deshalb ist nun Eile geboten...


    Darauf der Kunde:

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    Keine Stiefel an der Packetstation angekommen, keine Zettel erhalten.
    Bitte senden Sie mir mein Geld zurück oder zeitnah die Stiefel.


    Verflixt, ich bin immer noch nicht die KI, die mit anderer Leute Geld rumwirft:

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    Dann müssen wir leider warten, bis die Sendung von der Postfiliale wegen Lagerfristüberschreitung wieder zurückgeschickt wird.


    Kunde:

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    Abholung in der Filiale ist erfolgt
    Di, 19.03.2024, 11:58 Uhr

    Amazon halt. Teilweise übles Pack, selbst so erzogen.

    Etwa 3 Wochen nach Wiederfreischaltung der Auszahlungen kommt:

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    Bitte senden Sie eine Email an kyc-drtax-verification@ amazon.de mit den folgenden Informationen:

    Wenn Sie ein Einzelunternehmer (natürliche Person) sind:
    - Dokumente, die die Identität des Einzelunternehmers bestätigen. Bitte beachten Sie, dass der bereits eingereichte Scan des Personalausweises nicht leserlich ist.

    Somit steht für mich fest, dass diese ganze Verifiziererei und das ganze Getue einfach nur skandalöse Schikane von Amazon ist - auf dem pfd meines Personalausweises ist jede Zahl und jeder Buchstabe sofort und zweifelsfrei erkennbar. Saubande. Wann wohl das Kartellamt mal die große Keule auspackt? Einfach mal 4 Wochen offline nehmen, die ganze Plattform, zack, erstmal aus und fertig. Ich würd mich freuen, Umsatzverlust hin oder her, dieser Kasperei muß endlich ein Riegel vorgeschoben werden.

    Auszahlungen sind aktuell weiter möglich - da antworte ich gar nicht drauf. Die spinnen wohl...

    Ich streite mich gerade mit einer Kundin aus der Schweiz.

    Sie schickt ohne Ankündigung ein Paar Schuhe zurück, frankiert es selber, bekommt die Sendung aber drei Wochen später wieder. Mir ist schleierhaft, wie eine Postfiliale in der Schweiz ein Auslandspaket ohne jegliche Papiere daran annehmen kann.

    Jedenfalls erwähnt die Dame in jeder ihrer Emails mindestens zweimal, dass wir die Rücksendung genehmigt hätten (automatische Stattgabe Rücksendeanträge Amazon), sie deshalb keine Schuld trägt und die CHF 25,- von uns zurückhaben will.

    Amazon-Bestellung von gestern, 7. Feb., taggleicher Versand. 1-Stern-Verkäuferfeedback von heute, 8. Feb,:

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    "Sehr schlecht"


    Telefonisch kontaktiert und gefragt, was denn los sei, die Ware sei doch noch nichtmal eingetroffen... "Ich habe heute noch gar keine Bewertung geschrieben!" :roll: is klar. Ich biete Ihr an, ihr eine Anleitung zum Feedback-Löschen zu schicken - "echt komisch - weswegen Sie anrufen... deswegen rufen Sie an??"

    Die Leute verblöden immer mehr - rotzen 1-Stern-Feedback ohne Argument oder Mehrwert für andere Kunden rein, für Dinge, die über ihre Bestellung und die Versandbenachrichtigung von Kackazon noch gar nicht hinaus sind. Aussagefreie Bewertung schreiben - WICHTIG! Sie löschen, weil keinerlei Grundlage - unwichtig.

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    Änderung Ihrer Rücklagenrichtlinie — Verschoben auf den 3. April 2024

    Wir haben Sie vor Kurzem darüber informiert, dass wir Ihr Konto am 31. Januar 2024 auf die Basisrichtlinie für Rücklagen „Rücklagen auf Basis des Lieferdatums“ oder „Lieferdatum +7“ umstellen werden. Um Ihnen zusätzliche Zeit für die Vorbereitung zu geben, haben wir den Termin auf den 3. April 2024 verschoben.


    Das ist immer so, wenn Kunden dafür quasi nichts bezahlt haben. Auch wenn man kulant sein will und schnell mal was umtauscht. Sobald die ihr Zeugs haben, bettelt man um die Rücksendung. Oftmals geht man leer aus. Nicht bei allen, nicht immer gleich beim Ersten. Aber eben regelmäßig. Daher mache ich sowas nicht mehr, nur noch Zug um Zug.


    So ist es, definitiv. Das haben wir auch gekonnt zu den Sturm- und Drangzeiten. Wie oft hieß es, "wir heiraten am Samstag schon, können sie das größere Paar nicht schon absenden?", und wir sagen noch "lassen Sie sich Zeit bis nach der Hochzeit, dann schicken Sie die anderen Schuhe eben bis Ende September zurück". Etwa ein Viertel der Ware, die wir mit diesen Konditionen versandt haben, haben wir nicht wieder gesehen. Der stinkreiche Versandhändler hat einen Fehler gemacht, jetzt hab ich die Ware, ha! Ist der doof.


    ........ das ein Händler Deine Retoure bezahlen soll :shit:


    Das schrub ich wo? Der Kram geht jetzt als Brief für 1,60 zurück an Amazon.

    Und dass es :shit: ist, einen anderen Händler oder Gewerblichen für eine (selbst verschuldete) Retoure bezahlen zu lassen, muß ich mal den ganzen Theatern, Kleinkunstbühnen, Tanzbands, Foto- und Casting-Studios und den anderen Business-Kunden auf Amazon erzählen, die sich Stiefel für 600 Euro bestellen, einen Tag nach Versand meinen, ein Retourenlabel erpressen zu müssen, die Stiefel dann 6 Wochen vollstauben lassen, und wenn ich sie wiederkriege, eine halbe Katze und ein halber Aschenbecher unten drunter klebt und man an den Lackstiefeln keinen Quadratzentimeter findet, der nicht mit fettigen Fingern betatscht wurde. Denen, die sich 7 Paar Gary-Glitter-Plateauschuhe für eine Tanzband bestellen, nach 4 Wochen retournieren wollen und nur 2 Minuten nach dem Retourenantrag die gleiche Bestellung wieder ausführen, und ich 7 Paar abgelatschte Plateauschuhe aus der Bestellung zuvor zurückkriege.

    Dieser Laden ist soooo geil...

    Ich habe bei Amabumms für ein Handy Panzerglas und eine Hülle bestellt, aber für´s falsche Handy. Also Retoure einstielen.


    Keine dieser Optionen bewirkt ein DHL-Retourenlabel per QR-Code, der in der Postfiliale gescannt und das Label gedruckt werden könnte :shock: Müssen die auf Biegen und Brechen ihre verdammte "unverpackte Retoure" so hartnäckig vermarkten? Erst verstecken sie die vom Kunden gewohnten Optionen hinter einem Klappmenü, jetzt ist die Option "DHL Abgabe in Postfiliale/Paketshop – kein noch Drucker erforderlich" verschwunden. Die ham ne Klatsche, keine Frage.

    Und nein, die erste Option bringt zwar einen QR-Code mit, zwingt die Sendung aber in die "Retoure unverpackt" - gaaaaaanz tolll

    Mein Kunde mit der Bewertung "did never receive the order" wollte am Freitag ein Retourenlabel und einen von zwei Schuhen umtauschen. Er schreibt von "zu klein", will aber eine noch größere Größe. Ich hab ihm kein Retourenlabel geschickt, sondern wollte erstmal wissen, was das Feedback soll, und hab ihm ne Anleitung zum Löschen geschickt, mit Link. Findet er nicht, bei ihm im Account ist alles anders, er könne die Bewertung nicht löschen. Das hab ich so stehen lassen und nicht mehr reagiert. Kunde meldet sich nicht mehr, Umtausch hat sich wohl erledigt. Was zum Geier soll das? Wie kommen solche Leute durchs Leben? Bewertung geht, Rezension geht, AZG funktioniert alles, aber wenn sie einen Fehler machen... zum Kotzen.

    Ich würde an dieser Stelle nur noch nach Absprache mit Amazon handeln, allerdings nicht nach Kontakt mit diesen Vollspaten von Verkäuferservice oder -performance, sondern nach einem Telefonat mit dieser Verkäuferleistungs-Account-Health-Abteilung, die man hier oben rechts auf dieser Seite https://sellercentral.amazon.de/performance/dashboard anrufen kann (gelber Button). Die leute haben mir geholfen, als in der Stille der Nacht die KI meinte, ich hätte fast 300x gegen Markenrechte verstoßen und alles in meiner VP rot blinkte. Die haben mir das Richtige geraten, und siehe da, ich bin noch da. Kontakt hatte ich da schon mehrfach, es war immer sofort ein deutschsprachiger Mitarbeiter mit Ahnung dran.

    Alles erdenkliche Glück dabei, und tritt dem Azubi im Arsch. Aber gut, schulen muß man schon.


    Ganz am Rand und nebensächlich: Ich logge mich im Firmen-(W)LAN niemals in andere Accounts ein, und auch zuhause und außerhalb der Firma nicht in den VK-Account, weil ich dieser beknackten KI wirklich alles zutraue. Mir wurden schon zu zwei Geburtstagen Echo-Dots und Alexa-Dosen und weiteres Amazon-Alexa-Gerümpel geschenkt. Ich habe alles zurückgegeben, hat jedesmal 10 Minuten und ein paar Kracher, was so an Ungeheuerlich- und Ungerechtigkeiten bei A ablaufen, gebraucht, dann hatte ich vollstes Verständnis. Wie soll man es nennen... Hygiene? Egal wie, aber das scheint mir wichtig.

    Ja, das ist Amazon, eine einzige Aneinanderreihung von Anekdoten.

    Ich habe am 2. Dezember einen Produkttitel moniert, den die KI über Jahre hinweg total zerrissen und mit keinem Wort mehr mit dem Produkt zu tun hat. Natürlich steht er noch seit damals in meinem SC korrekt, im Katalog und für den Kunden sichtbar natürlich Grütze. Die erzählen mir täglich einmal, ich soll 24 Stunden warten, der Artikelname sei korrekt eingebunden, er wird in Kürze korrekt sichtbar sein. Das geht jetzt seit einer Woche so, das sind die absoluten Schwachmaten. Ich warte darauf, dass bei denen mal was Größeres passiert und die für Wochen platt sind.

    Wenn man sich jetzt noch vorstellt: Man hat wochenlang mit denen diskutiert und Hersteller-Bestätigungen eingeholt, weil eine Socke grün und nicht rot ist, und wenn man dann geschafft hat, dass es geändert wird, folgt wochenlang "ist geändert, warten Sie 24 Stunden".

    Die Leute sind so kaputt....

    Ebay: Kundin fragt bei einem Artikel, bei dem eine Lieferung am 12-16. Dezember angezeigt wird, ob wir eine Lieferung am Samstag, dem 9. Dezember, garantieren können, wenn sie sofort zahlt. Wir weisen sie darauf hin, dass es Gründe für das angezeigte Lieferdatum gibt, und dass wir eine Lieferung bis Samstag nicht garantieren können, es mit Glück aber wahrscheinlich ist. Am nächsten Tag kommt eine Bestellung mit voraussichtlichem Lieferdatum 14. bis 18. Dezember.

    Gestern abend, 36 Stunden nach Bestellung, kommt eine Email, wann wir denn gedenken, den Artikel zu versenden - es sei Weihnachtszeit, da bräuchten Pakete länger, gerade bei der Witterung. Sie bräuchte das Paket am Samstag, deswegen hätte sie ja am Sonntag angefragt und am Montag bestellt und gleich bezahlt.


    Und natürlich Amazon: Kunde bestellt am 3. Oktober Schuhe, bekommt sie am 4. Oktober und verleiht seinem Willen, die Schuhe zurückgeben zu wollen, am 1. November natürlich durch einen A-Z-Garantieantrag Ausdruck.
    Nach unserer Reaktion, ein Retourenlabel zu bezahlen und ihm zu schicken, heißt es von Amazon, der AZG sei geschlossen, könne aber jederzeit wieder geöffnet werden, wenn keine Erstattung erfolgt. Am 29. November kommt die Rücksendung, wir erstatten den Betrag. ZACK - Verkäufer veranlasst Erstattung, also isser Schuld, Eintrag in die Performance.

    Und nochmal AMZ: Luxemburger Kunde bestellt mit voraussichtlicher Lieferung am 15.-19. Dezember. Die Wartezeit versüßt er sich mit einem 1-Stern-Verkäuferfeedback am 4. Dezember:

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    did never receive the order

    Wir haben erst Nikolaus, mal sehen, was noch kommt. Ich verstehe aber so langsam all diejenigen, die zum 1. Dezember für 4 Wochen zumachen.