Posts by Templer

    Wenn ein Kunde einen Account einrichtet, dann löschen wir den Account auch nicht einfach. Denn der Kunde hat ja die Wahl bei der Bestellung, ob er die Vorteile eines Kundenkontos nutzen möchte oder als Gast bestellt (technisch unterscheidet sich ein Gastkonto allerdings auch nur durch die Vergabe eines Passworts, die anderen Daten sind ja für die Durchführung der Bestellung erforderlich).
    Bei Gast- bzw. Schnellbestellerkonten sieht das anders aus, die werden von uns eigenständig wieder gelöscht, weil die nur zum Zweck der Durchführung der einen Bestellung vom Shop angelegt werden. Nach Durchführung der Bestellung ist der Zweck ja erfüllt und die Daten bzw. der Account nicht mehr erforderlich (davon natürlich ausgenommen die Daten in unserer ERP-Software bzw. die dazugehörigen Belege).

    Das nächste Bürokratiemonster für den Onlinehandel? ElektroG, VerpackG, ... Soll die Steuer dann nur für B2C gelten? Wie ist das mit Großhandel? Bei Abholung dann sicherlich auch nicht fällig? Wie ist das, wenn man Zweigleisig fährt? Das muss ja dann alles wieder dokumentiert werden.

    Und warum soll der Onlinehandel den Einzelhandel subventionieren? Der Schuhhandel subventioniert doch auch keine Schuster, nur weil günstige Schuhe heute seltener repariert werden?
    Der Kunde möchte eben häufig eine große Auswahl an verfügbaren Artikeln, das kann der Einzelhandel nur eingeschränkt je nach Größe des Geschäftes (oder der Stadt) bieten. Hier im ländlichen Bereich gibt es eben nur eine überschaubare Anzahl an Einzelhändlern mit überschaubaren Sortiment. Da bleibt nur der Onlinehandel, wenn man nicht ständig ins nächste Oberzentrum fahren möchte.
    In die Innenstadt (wenn man das hier bei uns in der Gemeinde so nennen kann) gehe ich höchstens mal gezielt, wenn ich z.B. ein Buch bei unserer Buchhändlerin (online) vorbestellt habe und es auf dem Rückweg von der Arbeit mit dem Fahrrad abholen möchte. Unsere Buchhändlerin unterstütze ich gerne, weil sie auch viel in der Gemeinde macht (u.a. kulturelle Veranstaltung). Und das ist für mich mit ein Grund das Gewerbe vor Ort zu unterstützen, weil sich dieses ja auch in der Gemeinde vor Ort einbringt. Das tut Amazon nicht.

    Und da wo ich freundlich beraten werde und man mich und meinen Geschmack kennt und ich von der Qualität überzeugt bin, bzw. auch mal was fernab von Stangenware bekomme, gehe ich gerne hin. Wie z.B. bei uns auf dem Wochenmarkt. Da kennt man sich, da weiß der Metzger oder die Käserin was ich mag und empfiehlt mir auch mal was neues. Für die Qualität, den Service und das Soziale zahle ich dann auch gerne mehr.

    Ein anderes großes Problem der Innenstädte ist auch die mangelhafte Aufenthaltsqualität und der fehlende Mix aus Gewerbe und Wohnen. Bremer City ist doch nach 20 Uhr tot. Die Bremer City ist auch wenig attraktiv: Nur Häuserschluchten mit großen Ketten. Aber auch bei uns hier in unserer 16.000-Einwohner-Gemeinde ist der Kernort wenig attraktiv, weil es an Aufenthaltsqualität mangelt. Den engen Bürgersteig müssten sich Fußgänger und Radfahrer teilen, damit auf der Ortsdurchfahrt der Verkehr durch den Ort rauschen kann. Aufenthaltsfläche, Sitzmöglichkeiten und ein gesunder Mix aus Einzelhandel und Gastronomie eher Fehlanzeige. Da bummelt man nur ungern und hält sich nur ungerne auf.

    Ich denke unsere Innenstädte müssen sich dahingegen neu erfinden und auch der Einzelhändler muss offen für neue Ideen sein. Denn klar ist, dass nicht jedes Gewerbe so wie heute auch noch in Zukunft fortbestehen wird.


    Templer
    Kann es nicht eher sein dass es sich um Kunden handelt die zuvor schonmal etwas über einen Shopwareverkäufer gekauft haben, Shopware daher (auch) noch die damalige Mailadresse des Kunden hat?
    Das Phänomen kenne ich nämlich auch von Afterbuy ...

    Nein, das sind Neukunden mit frischen Kundenkonten. Es gibt auch Bestellungen mit nur einer Position, wo wir auch dort noch von Ebay die echte Kunden-Adresse statt der Alias-Adresse mitgeteilt bekommen. Also irgendwas läuft da bei Ebay noch nicht sauber. Aber das wundert mich irgendwie auch nicht bei Ebay.

    Wir haben den Fall, dass beim Import der Ebay-Bestellungen bei uns im Shop (Shopware) die Bestellungen von Kunden zum Teil in zwei Bestellungen aufgeteilt werden. Ein Teil der Bestellung hat dann die Alias-Adresse und die andere Bestellung hat dann noch die echte E-Mail Adresse. Folglich gibt es dann auch zwei Kundenkonten, da Shopware die Kunden anhand der E-Mail Adresse identifiziert. :durchdreh: Da freut sich die Buchhaltung.

    Das soll wohl daran liegen, dass Ebay mit der Umstellung noch nicht ganz durch ist und es noch Ebay-Server in der Infrastruktur gibt, welche weiterhin die alte E-Mail Adresse bei einer Bestellung hinterlegen. Und wenn ein Kunde nicht erst alles in den Warenkorb legt und dann erst bezahlt, kann so etwas vorkommen. Soll wohl noch einige Tage oder Wochen so vorkommen können, laut unserem Dienstleister.

    Gleichzeitig melden uns aber auch Kunden, dass sie E-Mails nicht erhalten haben, die wir an die Alias-Adresse gesendet haben.

    Ebay mag wohl wirklich keine Angebote mit Varianten. Echt nervig, wenn gut laufende Angebote mit Varianten nicht mehr bearbeitet werden können, weil das Variantenmerkmal wie "Kapazität" bei Modellen von Schlauchwagen nicht mehr erlaubt ist. Da ja aber schon Verkäufe vorhanden sind, kann ich die Bezeichnung auch nicht ändern, sondern muss die neu erstellen. Und das ist nur ein Beispiel..

    Bei Ebay laufen gerade die Telefone heiß, weil alle nach der Möglichkeit, dem Kunden eine PDF zuzusenden, fragen.

    Ich habe da eben angerufen und in der Tat wird die E-Mail an die Alias-Adresse durch das Ebay-Nachrichtensystem weiter an die Kunden E-Mail Adresse geschleust. Der Kunde kann die Nachricht dann als E-Mail oder auf der Ebay-Seite lesen. Und das wichtigste: Anhänge, wie PDF sollen auch unterstützt werden.

    War zu erwarten und finde ich persönlich auch gut. Ob am Ende was besseres rauskommt oder nur ein anderes Wort für "Privacy Shield" gefunden wird, muss sich noch zeigen.

    Alleine wenn ich in unserer Datenschutzerklärung (vom Händlerbund) nachschaue, finde ich 6 Treffer für "Privacy Shield", vor allem bzgl. der Dienste die Google zur Verfügung stellt (Google Maps, Analytics, Youtube ...) aber auch WhatsApp-Business.

    Wieso? Wenn die Lieferzeit im Shop darauf abgestimmt ist und der Kunde darüber informiert ist? Wie willst du das denn sonst machen?

    Alles andere ist doch ein bürokratischer Wahnsinn, wenn du Aufträge nachträglich ändern bzw. Rechnungen stornieren und Korrekturrechnungen erstellen musst.

    Wir werden wohl ein paar Tage vorher im Shop auf 16% umstellen und die Bestellungen dann erst ab den 1. Juli versenden. Das müsste dann ja steuerrechtlich in Ordnung sein. Dann kommen die Aufträge zumindest sauber rein und müssen nicht geändert werden. Arbeit machen natürlich trotzdem Bestellungen, welche vor der Umstellung reingekommen sind, aber aus Gründen nicht vor dem 1. Juli versendet werden konnten...


    sind nicht alle Sattelstützen denkbar senkbar?

    Ja schon, aber normalerweise musst du dann absteigen und das richtige Werkzeug zur Hand haben. Das brauchst du bei den absenkbaren nicht, vorausgesetzt du hast das richtige Werkzeug und das Know-How um diese vor der ersten Benutzung montieren zu können. wegrenn

    Hier wird noch überlegt.

    Es ist leider nicht überall so trivial einfach die Preise umzurechnen, vor allem, wenn man Preise wie 83,17 EUR vielleicht vermeiden möchte.

    Bei Ebay haben wir z.B. die Grundpreisangabe teilweise im Titel stehen, weil der Grundpreis bei Ebay bei Angeboten mit Varianten nicht funktioniert. Da reicht es also nicht, den Bruttopreis einfach per Skript neu zu berechnen und die Preise dann per Skript/API neu hochzuschießen, weil jeweils auch der Artikeltitel angepasst werden muss, sonst stimmt die Grundpreisangabe nicht mehr.

    Bei Shopware reicht es im übrigen nicht, einfach den Mehrwertsteuersatz von 19% auf 16% zu ändern, wenn man in Shopware Bruttopreise eingegeben hat und die Bruttopreise so beibehalten möchte.
    Denn auch wenn man im Backend vielleicht Bruttopreise eingibt, werden diese in der Datenbank als Nettopreise gespeichert, d.h. die Preise für Endkunden bleiben bei der Änderung des Steuersatzes in Shopware dann nicht die gleichen, sondern werden um die 3% gesenkt. Nur die Versandkosten bleiben anscheinend die gleichen (also weiterhin 4,95 statt 4,83).

    Dann müssen die Preise ja auch noch zwischen WaWi, Shopware, Ebay etc. abgeglichen werden.


    Auf jeden Fall macht es Arbeit und Kostet entsprechend Zeit und Geld. Egal ob man die Änderungen selbst im Haus erledigen kann oder den Service einkaufen muss, weil Software angepasst werden muss. Zum Jahresende muss dann auch wieder alles zurückgespielt werden, dass ist sicherlich auch ein Knackpunkt.

    Muss ich dann da bis in die Nacht am Rechner sitzen und dann Punkt 0:00 den Steuersatz in den Shops ändern?
    Das kann ja noch lustig werden. Zu mal in einem Shop Bruttopreise hinterlegt sind, d.h. wenn die Preise von 12.000 Artikeln nicht neu berechnet werden sollen, dann würden wir die Senkung nicht an die Kunden weitergeben, sondern nur den Mehrwertsteuersatz ändern.
    Mit dem Shop ist es aber auch nicht alleine getan, die Warenwirtschaft muss auch angepasst werden.
    Und mal sehen wie Ebay die Umstellung hinbekommt, da sind ja auch Bruttopreise hinterlegt und ein Textfeld für die Mehrwertsteuer.

    Wenn das wenigstens von Dauer wäre, aber nach 6 Monaten wieder alles umstellen?


    Hallo daytrader,

    der Zahlstatus wird beim ersten Import nicht gesetzt. Daher werden diese mit dem Filter "Bezahlt" nicht gefunden. Der Zahlstatus wird mit der nächsten API Abfrage gestzt, dann werden die Vorgänge auch mit dem Filter "Bezahlt" gefunden.

    Schönen Gruß
    Torsten

    Das "Problem" haben wir mit dem Magnalister auch. Da wird auch zuerst die Bestellung importiert ohne Zahlungsstatus und auch ohne der neuen Ebay-Bestellnummer (mit den zwei Bindestrichen, statt nur mit einem), die wir aber für die Zuordnung der Zahlung benötigen. Beides kommt erst bei den folgenden API-Aufrufen rein. Wenn unsere WaWi zwischenzeitlich aber die Bestellungen aus Shopware abgeholt hat, fehlen die Daten in der WaWi.

    Interessant, dass andere Tools auch so arbeiten. Ist das eine Unzulänglichkeit seitens Ebay? Und wieso gibt es bei Ebay eigentlich zwei Bestellnummern? Macht die Sache wirklich nicht einfacher.