Posts by DerRobert

    Auf der Hilfeseite von eBay:
    https://www.ebay.de/help/selling/e…kaeufer?id=5336

    Quote

    Wenn Sie Ihre LUCID- oder WEEE-Nummer für Ihr eBay-Konto nicht bereitstellen, sind wir aus rechtlichen Gründen gezwungen, Ihre Verkaufsrechte für den deutschen Markt einzuschränken.

    Was machen die ganzen Reseller der von privat angekauften Elektronikartikel, also Gebrauchtwaren? Da gibt es meist keine nachvollziehbare Kette bis zum Hersteller durch Einkaufsrechnungen etc.

    Ja, die Umsetzung seitens eBay ist für den Ar***, aber dennoch irgendwie machbar, wie eigentlich immer.
    Ich denke nicht, dass das Gesetz es vorsieht, dass man nicht "ss" statt "ß" schreiben darf.

    Mit Korinthenkackerei hat das nichts zu tun, sondern mit Entwicklungskosten.
    Die Adressen werden von einer Software verglichen, nicht von Menschen.
    Das was eBay gemacht hat, ist theoretisch eine Zeile Quellcode. Einfach vergleichen, ob die beiden Adressen exakt gleich sind. Das können Computer hervorragend und das ist in Windeseile implementiert.

    Alles andere wie "Straße" = "Strasse" = "Str." sind Sonderfälle, die einzeln programmiert werden müssen. Dann noch Stellen, an denen variabel Leerzeichen oder Sonderzeichen stehen können, an anderen Stellen sind diese aber nicht erlaubt oder nicht egal... Da ist man sehr schnell bei Hunderten bis Tausenden Zeilen Quellcode. Da kann man einen Entwickler, der 80 Euro pro Stunde kostet, einige Tage bis Wochen mit beschäftigen, wenn es sicher und effizient funktionieren soll, denn in der Praxis ist alles immer noch sehr viel aufwendiger, als in der Theorie.

    Wäre aber durchaus sinnvoll gewesen. Man kann ja auch eine fremde Software dafür verwenden. DHL kann das z.B. recht gut mit der Leitcodierung. Da gibt es theoretisch eindeutige Schreibweisen für jede deutsche Adresse.
    Da hat eBay halt bei der Implementierung Geld gespart, dafür kostet es jetzt Unmengen von Support-Stunden.

    Das Thema, dass das bei großen Konzernen normal ist und dass bei eBay wahrscheinlich niemand gecheckt hat, dass die Sache überhaupt ein relevantes Thema sein könnte, hatten wir ja hier auch irgendwo letztens. Es bringt nichts, sich darüber aufzuregen. Ist halt so, wie dass es nachts dunkel ist und man im Winter heizen muss. Da könnte man sich auch drüber aufregen, bringt aber halt nichts.


    "Macht eure Hausaufgaben!"

    Ganz genau.
    Mich wundert es schon ein wenig, dass jetzt hier einige rumheulen, dass von Tausenden Angeboten die Historie weg ist und jetzt Tausende Euro Umsatz wegfallen. Nebenbei liest man aber heraus, dass nach der sehr eindeutigen Mail von eBay geschaut wurde, ob alles stimmt, man auf die Schnelle keine Fehler gefunden und die Sache damit wohl nach 2 Minuten abgehakt hat.

    Naja, bleibt auf dem Marktplatz mehr Umsatz für die anderen, denn Normalsterbliche können ja jeden Euro nur einmal ausgeben :lol:

    Dass eBay das Ganze ganz sicher nicht optimal gelöst hat und das dieses Jahr viel zu spät kommuniziert hat, ist klar, aber das sind wir bei eBay doch gewöhnt. Ich und viele andere haben das mit der Euro-Adresse trotzdem noch rechtzeitig hinbekommen. Das hat mich auch 5 Stunden Arbeit gekostet und ich musste den Antrag 2x stellen, aber das hat letztendlich alles für unterbrechungsfreie Verkäufe gesorgt.
    Sowas sollte man als Unternehmer schon schaffen, denke ich.


    Mein Aussage war aber deshalb nicht falsch. Ich habe nie behauptet, eBay könnte die richtigen Daten einsehen, sondern dass sie sehen können welche nicht passen.

    Falsch. Genau das können sie offensichtlich nicht. Sie sehen, ob alles stimmt, oder ob irgendwo ein Fehler ist, aber nicht welche Daten nicht passen - JA oder NEIN, TRUE oder FALSE für den ganzen Vorgang. Nichts mehr, zumindest war das vor einigen Wochen so, als ich das Problem hatte.

    Weitereise
    Absolut richtig. Ebay kann nur sagen, ob die Daten stimmen oder nicht. Sie können dazu im Einzelnen keinen Angaben machen, nur JA oder NEIN.

    Bei mir hat es das Problem behoben, eine Euro-Adresse zu beantragen, da ich auch Einzelunternehmer mit abweichender Geschäftsadresse bin.
    Es gibt dafür keine andere Möglichkeit, als die Euro-Adresse. Das dauert normalerweise max. 4 Tage.

    Dann unbedingt anrufen und nach dem Stand fragen. Bei mir hat es jemand beim BZSt verschlampt, also musste ich den Antrag erneut stellen, sonst wäre nie etwas passiert, dann war es aber nach ein paar Tagen erledigt.
    Dann eBay anrufen und um Abgleich bitten. Wenn du mit der richtigen Person sprichst, kann sie das sofort checken.

    Wenn etwas nicht stimmt, lass dir deine Angaben vom BZSt buchstabieren und gleiche es Zeichen für Zeichen mit den Daten bei eBay ab. Es muss zeichenweise exakt gleich sein. "Straße" ist nicht das gleiche wie "Str." etc.


    Sehr gut! Mal schauen wann die zu Vernunft kommen. Ich denke da gibt es kartell-/wettbewerbsrechtlich sicherlich einige Einwände...

    Ich halte das auch für illegal und denke nicht, dass das in der Praxis so umgesetzt werden wird.

    Als nächstes dürfen wir unsere Verpackungen und Paketband nur noch von einem Partnerunternehmen von eBay beziehen und dürfen nur noch von eBay zugelassene Rechtsanwalts- und Steuerberatungskanzleien konsultieren, schon klar :lol:

    Für mich wäre eine sinnvolle Semantik wichtiger, als Syntax.
    Inhalt geht über Fehler, die ich beim Lesen sowieso aus Effizienzgründen nur überhaupt wahrnehme, wenn sie relevant sind, z.B. beim Korrekturlesen. Wenn man sucht, findet man überall Fehler.

    Wie es aussieht, wurde der Text von jemandem verfasst, der/die weder genug Zeit hatte, noch korrekt gebrieft wurde, was überhaupt zu schreiben war, nach dem Stil: "Schreib mal eben bis zur Pause noch schnell die Mail wegen dieser Lizenzsache da...". Die ging dann eben an 175.000 Leute.

    Auch das mit dem sinnvollen Priorisieren von Aufgaben klappt in Großkonzernen nicht immer so gut.

    Seitdem ich für so einen Großkonzern arbeite, weiß ich auch, dass das völlig normal ist und man auf niemanden böse sein muss, abgesehen vielleicht vom "bösen" Management, ganz, ganz oben. Die arbeiten aber auch nur für die Zahlen. Auch Vorgesetzte mit 500 Angestellten unter sich haben da überhaupt nichts zu melden und können bei sowas nicht viel unternehmen, als Verbesserungsvorschläge machen, die meist keinen interessieren, wenn sie keinen Umsatz im laufenden Geschäftsjahr bringen.

    Es macht es nicht leichter, aber beruhigt doch das Ohnmachtsgefühl, wenn man merkt, dass nicht alle gegen einen sind.

    Hab nochmal angerufen.
    So geil, die technische Möglichkeit, seine Daten zu hinterlegen, wird erst ab Mai bestehen. Wir bekommen dann nochmal Mails.

    Also jetzt hätte in der Mail eigentlich nur stehen sollen, dass man sich registrieren soll und dann ab Mai die Daten eingeben kann und eine Anleitung, was wann wie gemacht werden muss. Da sei wohl laut der freundlichen Dame beim Versand der Mails etwas schief gelaufen. eBay und Kommunikation :durchdreh:

    Ich habe gerade bei eBay angerufen - Chaos mal wieder.
    Also man muss eBay irgendwie seine Registriernummer und die Daten dazu mitteilen und dann tragen die das ein und alles sei angeblich in Ordnung. Ich habe also jetzt nach meinem Telefonat eine Mail bekommen, auf die ich antworten und die Daten nennen soll und jemand liest das dann und trägt das ein.

    eBay will dann später noch Informationen zur Verfügung stellen. Ist natürlich gut, dass erstmal damit gedroht wird, dass alle Angebote offline gehen, also eigentlich das komplette Verkäuferkonto gesperrt wird, wenn man nicht alles in Ordnung bringt, aber keine Möglichkeit genannt wird, was dafür zu tun ist.

    Man hätte natürlich auch erstmal in den Kontoeinstellungen entspechende Eingabefelder unterbringen können, wo jeder seine Daten hinterlegen kann, bevor man allen deutschen Händlern die Pistole auf die Brust setzt...

    Das wird lustig, denn das betrifft alle gewerblichen Mitglieder in Deutschland. Ich habe die Mail heute für alle meine drei gewerblichen eBay-Konten bekommen. Als ich das dem Mann im Support gesagt habe und dass Tausende anrufen werden, klang er, als hätte er große Angst. Er sagte, er würde dafür Sorgen, dass das Management erfährt, dass das ein wichtiges Thema ist.

    :popcorn:

    EDIT: Hier der Text der Mail - sehr hilfreich, ähem...

    Gibt es zu dem Thema eigentlich noch was neues?
    Ich habe mir nur mal 10 Angebote der Konkurrenz angesehen, wo die Geschichte zutreffen sollte, aber das scheint weder kleine, noch große, noch richtig fette Unternehmen zu interessieren. Nirgends negative Beschaffenheitsvereinbarungen sichtbar.

    Hat sich da was geändert, ignorieren das alle einfach oder hab ich was übersehen?

    aaha
    Danke für Deine Ignoranz und dass Du meine Posts nicht liest und trotzdem deinen Senf dazu abgeben musst.

    Die Gesetze sind keinesfalls das Ärgernis. Für Inlandsgeschäfte ist die Euro-Adresse normalerweise nicht notwendig. Da ich ausschließlich innerdeutsche Geschäfte mache, hatte ich eben keine und habe mich immer an alle Anweisungen von eBay gehalten und jetzt deshalb dennoch Ärger, wie 7000 andere Händler bei eBay, der leicht vermeidbar gewesen wäre.


    Ebay denkt sich das sehr wahrscheinlich nicht selber aus. :-}

    Mit der Gesetzesänderung habe ich nicht das geringste Problem.
    Die ist aber seit 1 bis 2 Jahren bekannt und eBay setzt einem 7 Tage vor Fristablauf erst davon in Kenntnis, dass man eingeschränkt wird.

    Mir war die Sachlage längst bekannt, da ich die gleiche Mail schon letztes Jahr im August oder so bekam. Dann hab ich eBay angerufen und mir wurde eine funktionierende Lösung erklärt, wie man das ohne Beantragung einer Euro-Adresse alles korrekt hinterlegen kann.
    Logischerweise sah ich dann keinen Handlungsbedarf mehr.

    Jetzt hat eBay beim Hinterlegen der persönlichen Daten etwas geändert und diese Möglichkeit wurde unangekündigt entfernt.

    Im Gesetz steht ganz sicher nicht, dass Plattformen ihren Mitglieder nicht früher als 7 Tage vor Fristablauf und Rauswurf oder Ähnlichem Bescheid geben dürfen, dass Handlungsbedarf besteht.

    Hätte in der Mail 30 Tage gestanden und nicht 7, hätte ich damit nicht das gerinste Problem.

    Noch am selben Morgen, als ich die Mail von eBay bekommen habe, habe ich 9 Uhr den Antrag gestellt und es steht in den Sternen, ob er rechtzeitig bearbeitet wird und was passiert, wenn nicht.

    Der Herr vom Support konnte nicht mal sagen, ob mit den 7 Tagen Werktage oder Kalendertage gemeint sind, obwohl er in der entsprechenden Fachabteilung arbeitet.

    Ach du sch...
    Ich habe gerade beim BZSt freundlich nachgefragt, ob mein Antrag schon bearbeitet wurde.
    Der Herr hat mir, mit für die Uhrzeit überraschend müder Stimme, erzäht, dass ich heute schon der Hunderste bin, der dort nachfragt, wegen eBay. Ich solle doch am Montag nochmal anrufen. Die Anträge würden derzeit auf viele Mitarbeiter verteilt bearbeitet. Vielleicht ist meiner in 3 Stunden dran, vielleicht nächste Woche.

    Dienstag ergreift eBay dann entweder Maßnahmen oder nicht.

    Von der eBay-Hotline habe ich gestern von einem freundlichen Mitarbeiter der Fachabteilung erfahren, dass ich einer von 7000 Händlern mit dem Problem bin, nachdem ich mit einem sehr aggressiven ("Wir halten uns hier nur an die Gesetze! Das ist Ihr Problem, wenn Sie die Daten nicht auf aktuellem Stand halten!") und einem ahnungslosen gesprochen habe.

    Ob und welche Maßnahmen ergriffen werden, konnte mir keiner sagen.

    Man sollte nie auf nur ein Pferd setzen, z.B. eBay. Das mache ich zum Glück auch nicht mehr...