Posts by Baam

    Baam Also überlasst ihr die Strafanzeige auch dem Kunden? Wie hat diese denn hier auszusehen?
    Gegen wen richtet sie sich? DHL? Unbekannt? Wie könnt ihr sicherstellen, dass sie sich dann nicht gegen euch richtet? :-|

    Kann man vorort bei der Polizei machen oder bei den Internetwachen, etc..
    Es wird ja ein "Sachverhalt" angezeigt, zu dem dann von Amts wegen ermittelt wird.

    In der Regel wird dort ein Verfahren gegen Unbekannt bei rauskommen.
    Und selbst wenn der Kunde dort reinschreibt "Der böse Händler ist Schuld", heißt das ja nicht, dass ein Ermittlungsverfahren gegen den Händler eröffnet wird.
    Selbst wenn das passieren sollte, kann einem das auch weiterhin egal sein, da dort ja keine strafbaren Handlungen liegen können (mal abgesehen von dem Fall, dass man jetzt Vorsätzlich Retouren unterschlagen würde).

    Richtig. Illenium, du bist am Zug. Du hast die Verantwortung jetzt die Sache zu klären, überlass den Kunden doch nicht die Kontrolle. Lass ihm die Eidesstattliche Erklärung ausfüllen und sage ihm dass du dieses benötigst für die Anzeige etc. im gleichen Atemzug stellst du den Nachforschungsauftrag. DHL wird dir sagen wie es weitergeht. Du wirst auch ein paar Infos von ihm brauchen, siehst du dann beim ausfüllen. Worauf wartest du noch? ;)

    Wir verlangen mittlerweile EV und eine Kopie der Anzeige bei der Polizei durch die Kunden. Hat die Quote der kurzfristig wieder aufgefundenen Pakete auf >90% erhöht. Ausser bei guten Bestandskunden - da entscheiden wir je nach Kunde / Historie.

    Telekom läuft über ein anderes Kabel weil Vodafone früher Unitymedia über das Fernsehkabel läuft.

    Telekom hätte den Vorteil, dass wir LTE Empfang haben und der Router bei Business auf LTE automatisch umschaltet. Somit wäre kein Ausfall für längere Zeit möglich

    Das ist je nach Region unterschiedlich. Am besten eine Kombination von beidem. Starlink hast Du schnell vor Ort (und musst im passenden Tarif nur die genutzten Monate bezahlen). Wäre dann eine schnelle Alternative und wenn der Telekomanschluss steht eine Backuplösung. Denn auch bei der Telekom kann Dir das passieren (hatten wir auch schon über x Tage trotz garantierten 8 Stunden Entstörzeit).

    Würde ich einfach stornieren. Falls er sich noch mal meldet: "Hallo, Ihr Kundenkonto wurde geschlossen und steht nicht für weitere Bestellungen zur Verfügung. Bitte sehen Sie von weiteren Anfragen ab. Mit freundlichen Grüßen".

    Die eMail hätte auch anonymisiert bzw. gehasht auf einer Sperrliste stehen können.

    Unabhängig von der Frage ob ein oder zwei Domains möchte ich Dir gerne mal einen alternativen technischen Lösungsvorschlag zur weiteren Entscheidung nahe bringen:

    Es gibt die Möglichkeit einen Reverse Proxy aufzusetzen (so heißt es zumindest bei Nginx). Du könntest also die Domain im DNS komplett auf den Shop-Server leiten und dort definieren, dass das Hauptverzeichnis oder Unterverzeichnis XYZ von einem anderen Server abgerufen wird, aber komplett und der Domain nahtlos angezeigt wird. Dann hast Du grundlegend 2 Server (Shop & Website), aber der Hauptserver gibt als (versteckter) Proxy-Server für definierte Verzeichnisse die Anfragen an einen anderen Server weiter.

    So kannst Du 2 komplett getrennte Systeme betreiben, für den Endnutzer läuft aber alles nahtlos auf einer Domain.

    Wer ein Paket annimmt, der kann das nicht einfach vorsätzlich zurückbehalten. Wer so was macht, könnte sich dem Verdacht der Unterschlagung aussetzen – wenn zu allem Überfluss die Retoure verschüttgeht, sähe das gar nicht gut aus.

    Das muss man denke ich differenzierter betrachten. Nehmen wir mal an, der Kunde hat ein Paket bestellt welches per FedEx versendet wurde und dort als Adresse "Max Mustermann, Postfiliale 123 im Rewe, 12345 Musterstadt" angegeben. Fedex wird das Paket dort zustellen (kann ja z.B. ein Mitarbeiter des Paketshops sein). Jetzt wird das Paket dort versehentlich angenommen. Dann kommt der "Empfänger" und sagt, das Paket habe ich nie erhalten - Schaden beim Paketshop, wenn er die Übergabe nicht beweisen kann. Genauso wenn der Kunde danach sagt, das Paket war nicht vollständig und neu verschlossen. Und wie will man nachweisen, dass es der richtige "Max Mustermann" war - man hat ja nicht noch die passende Adresse dazu, die man mit dem Ausweis abgleichen könnte. Oder es war ein Rechnungskauf - wer kriegt dann die Mahnungen? Richtig - der Paketshop. Das sehe ich in heutigen Zeiten durchaus als problematisch an.

    Nox rechnet bei uns nur nach Gewicht ab. Nicht nach Volumen. Daher kann ich Dir das in dem Fall nicht sagen. Falls es unter 15kg wäre, wären wir da unter 20€ + Dieselfloater. Die Sendung wird aber halt auch nur Nachts abgelegt - bei Privatkunden/Wohnhäusern/Innenstädten wohl schwierig.

    Bei der GEL Sendung hätte Dein Beispiel (275 x 10 x 10) unter 5kg Volumengewicht. Preisstaffel bis 20kg = 25€ + Avis + Ggf. Zuschlag frei Verwendungsstelle (7€) + 15% Abholung + Dieselzuschlag + Ggf Metropolenzuschlag (Hamburg, Berlin, Köln, München), etc.

    Was kostet den das deiner Meinung nach?

    Mit unseren Nox Preisen würde es wohl passen - da die aktuell kein Volumengewicht berechnen. Sogar nach NL in unserem Fall.
    Mit unseren GEL Tariefen nicht, da die ein Volumengewicht drin haben und tausend kleine Zuschläge. Mit Der Kurier habe ich nur ein Angebot, was rund ein Jahr alt ist, da würde es mit Abstand noch weniger passen. Und wir haben fast nur so große Pakete (bei uns bis 2.20m Höhe).

    Hi, wir kennen das Problem. Ich kann Dir davon abraten, Kartons in Stückgutsystemen zu versenden, auch wenn die Karton-Versand anbieten.
    Häufig ist es auch günstiger, die Artikel auf einer Inka-Palette als Halbpalette zu versenden.

    Mögliche Anbieter wären je nach Zielgruppe & Menge:
    1) DHL-2-Mann-Handling, Hermes Einrichtungsservice (da kommst Du am günstigsten Weg - allerdings kostet die Abholung und macht es unattraktiv, wenn es nur wenig Versandvolumen ist).

    2) Express-Dienste: GEL, Der Kurier (GLS), Nox (Nachtexpress - B2B!) - hier wirst Du vermutlich bei keinem mit den Kosten hinkommen.

    UPS kann das theoretisch, aber die Aufschläge sind verrückt.

    Meist sind es aber nur FBA-Angebote die gestützt werden.
    Im o.g. Angebot z.B. wird mein Angebot mit fast 9% gestützt, obwohl es von einem anderen FBM-Verkäufer ein Angebot gibt, dass man mit nur knapp 2% stützen müsste um den Zielpreis zu erreichen. Er wurde aber trotzdem nicht gestützt.

    Das wäre doch mal wieder etwas für das Kartellamt..

    wenn du bei einem Händler einen Posten kaufst, dann schreibt dieser eine Rechnung mit MwSt. Diese Artikel kannst nicht irgendwie mit Differenzbesteuerung behandeln ! Es kann ganz normal die 19% als Vorsteuer abgesetzt werden. Die Ware wird ganz normal mit 19% weiterverkauft

    Kaufst du aber bei einer privaten Person (z.B. bei ebay oder Flohmarkt), hat diese private Person beim Einkauf MwSt abgeführt. Auf genau diesen Betrag greift die Differenzbesteuerung

    Nach meinem Kenntnisstand kann ein Händler differenzbesteuert an einen weiteren Händler verkaufen, der dann wiederum differenzbesteuert an einen Endkunden weiterverkaufen kann (dieser kann dann natürlich keine Vorsteuer ziehen). Bitte korrigiert mich, wenn ich hier falsch liege.

    Jetzt stell Dir mal vor, dass diese Ware von einem externen Fullfillment-Dienstleister verschickt wird.
    Dort gibt es die Standard-Bestellschlange und die Express-Schlange. Die Express-Schlange wird immer vorgezogen.

    Die werden dort einsortiert, so wie Sie vollautomatisiert mit der API übergeben wurden. Nur wie soll dort ein Paket im Standardversand vorne in die Schlange kommen, wenn es automatisiert an den Fulfiller übergeben wird. Dieser hat auch wieder automatische Picklisten und eine im System vorgegebene Reihenfolge. Da klappt es dann leider nicht mit "Ulla, mach mal die Bestellung von Olikun früher", da der Prozess das einfach nicht abbilden kann. Und das hängt am Ende auch nicht an der Größe der Firma, sondern daran, ob feste und sichere Prozesse definiert sind.

    PS: Den Move mit Paypal finde ich ziemlich ekelig.

    Nein haben wir nicht. Wir warten noch ein wenig ab. Der Plan ist, dann auf ein anderes System umzusteigen.

    Die ganze Politik, dass Plugins nur noch gemietet werden können etc. gefällt uns nicht.
    Es würde mich nicht wundern, wenn als nächstes ein geschlossener Checkout kommt, ähnlich wie bei Shopify, wo prozentual mitverdient wird.

    Aktuell ist es ja wohl auch schon so, dass Zahlungsanbieter im Hintergrund Provisionen an Shopware zahlen müssen, wenn sie Plugins im Store anbieten.