Gestaltung Versandkosten bei mehreren Versandmöglichkeiten

There are 7 replies in this Thread which has previously been viewed 447 times. The latest Post (June 18, 2024 at 1:55 PM) was by Thomas-G.

  • Wir versenden in Österreich (ich bin aus AT) mit GLS. Es gibt auch kaum Probleme, ich habe gute Preise, soweit alles gut...

    Aber ich habe jetzt im Online-Diskusionsforum vom Sandard (österreichische Tageszeitung) gelesen dass GLS (und auch etwas weniger schlimm DPD) bei den Kunden schlecht ankommt, einige Male haben User geschrieben "wenn mit GLS versendet wird, bestelle ich nicht". Wenn jeder zwanzigste so denkt und auch wirklich so handelt, wären dies 5% Umsatzverlust in AT. Deshalb habe ich mir überlegt, ob ich für die österreichischen Kunden im Onlineshop wahlweise und gegen Aufpreis noch die Versandart "österreichische Post" anbiete.

    Das Problem ist, dass meine Preise bei der Post sehr viel schlechter sind als bei GLS.

    Preisunterschied netto je nach Gewicht zwischen €2,21 und €4,75. Für uns im Durchschnitt vielleicht ca. netto €3,- = brutto €3,60

    Momentan verlange ich brutto €5,90 bei einem Einkaufswert unter 59,-- und darüber €0,--.

    Wir versenden viele kleine Pakete unter 2KG (ca 80%) aber auch Pakete mit 3, 5 oder10KG. Mit den 5,90 brutto liege ich klar über den eigentlichen Kosten (wenn man Verpackungsmaterial, Personal usw nicht rechnet)

    Die Versandkosten welche ich für GLS-Versand nehme, möchte ich unverändert lassen, auch weil ich die selben Versandkosten für Lieferungen nach DE nehme. So kann man im Shop besser komunizieren. Ich könnte für Versand mit der Post für über €59,-- € 3,50 verlangen, ich denke das sollte passen. Für Bestellungen unter 59,-- müsste ich aber € 9,50,-- verlangen um nicht schlechter als mit einem Versand mit GLS auszusteigen, da habe ich die Befürchtung, dass dies Kunden (egal für welche Versandart sie sich entscheiden) als unseriös wahrnehmen. Die Kunden kennen ja oft die Privattarife der österreichischen Post mit zB. €5,49 netto=brutto für bis 1KG (das Pakete Mwst befreit sind, wir Händler diese aber verrechnen müssen ist den Kunden sicher auch nicht bewusst). Wenn ich auf € 7,50 runtergehe, verliere ich bei jedem Paket €2,-- im Vergleich zum Versand mit GLS (für welchen ich €5,90 verlange) und die Kunden könnten es immer noch als unseriös einstufen.

    Was ist eure Meinung? Keine zweite Versandart anbieten? €7,50, oder € 6,90 Versand verlangen, da ohnehin fast nur Kunden den teuren Versand wählen, welche GLS hassen und sonst nicht bestellt hätten? €9,50 Versand für Post verlangen da mein Gedankte bezüglich "unseriös" blödsinnig ist?

  • Naja, wenn man das Standard-Forum als Maßstab nimmt, dann müssten Netflix, Amazon und VW boykottbedingt schon lange Geschichte sein. Das Gegenteil ist aber der Fall.

    Klar, die Post ist als Zusteller im Schnitt etwas beliebter. Da gibt's keine Diskussion.
    Aber dass GLS im Schnitt schneller ist (während GLS AT-weit weitgehend E+1 schafft, ist das bei der Post absolut nicht der Fall), darüber hat sich noch nie jemand beschwert.

    Kündigst Du im Bestellprozess der Bestellung den Paketdienst namentlich tatsächlich an? Ist die Frage ob volle Transparenz hier wirklich gescheit ist?
    Ich verkaufe einen großen Teil meiner Verkäufe per "Plattform", da stellt sich diese Frage gar nicht, da es allein schon aus technischen Gründen meist gar nicht möglich ist den Namen des Paketdiensts voranzukündigen.

  • fonprofi June 17, 2024 at 4:18 PM

    Changed the title of the thread from “Gestalltung Versandkosten bei mehreren Versandmöglichkeiten” to “Gestaltung Versandkosten bei mehreren Versandmöglichkeiten”.
  • Wir versenden in Österreich (ich bin aus AT) mit GLS. Es gibt auch kaum Probleme, ich habe gute Preise, soweit alles gut...

    Nenn es im Shop "Standard Versand" und fertig.

    Wenn du wirklich groß bist kannst du dir den Luxus (wie etwa dm.at) erlauben und dem Kunden die Wahl lassen. Dann solltest du aber groß genug sein um von der Post gute Preise zu bekommen. Und es darf für den Kunden nicht mehr kosten.

    Wir versenden seit 2005 innerhalb Österreich mit DPD, seit ein paar Jahren auch von DE aus mit GLS nach Österreich, überhaupt keine Probleme. Zumindest bei "echten" Kunden, bei Amazon Kunden klappt doch öfters die Zustellung nicht, das Paket landet im Paketshop, wird nicht abgeholt, geht zurück. Das ist aber imho ein Amazon Problem.

    Zu DPD kann ich sagen, dass es in Österreich vom Ruf her sicher besser ist als in Deutschland (andere Betreiber-Speditionen...). GLS habe ich erst in den letzten Jahren kennengelernt, und ich war beeindruckt, wie gut es funktioniert. Sehe DPD und GLS in Österreich als recht gleichwertig an.

    Klar, die Post ist als Zusteller im Schnitt etwas beliebter. Da gibt's keine Diskussion.
    Aber dass GLS im Schnitt schneller ist (während GLS AT-weit weitgehend E+1 schafft, ist das bei der Post absolut nicht der Fall), darüber hat sich noch nie jemand beschwert.

    Ja, DPD und GLS schaffen typischerweise 1 Tag Zustellung, bei der Post (in Österreich, und auch bei DHL in Deutschland) frage ich mich oft wie die für ein paar 100 km so lange brauchen können.

  • Die Versandart umzubenennen auf Standardversand wäre natürlich auch eine Option. Muss ich mir überlegen. Grundsätzlich bin ich ja scho dafür im Shop alles möglichst transparenz zu kommunizieren, das schaft vertrauen, aber vielleicht hat es wirklich Nachteile wenn man nicht mit der Post versendet. Allerdings möchte ich schon damit werben dass ich nach DE mit DHL versende, dann muss ich auch fast den Versandduenstleister für AT angeben... Beim schreiben gab ich mich jetzt dagegen entschieden.

    Wie geschrieben bin ich mit GLS voll zufrieden. Habe ja auch Erfahrung mit DPD und auch mit der Post.

    Wahrscheinlich lasse ich es wie es ist. Oder ich probiere es mal mit geringem Preiunterschied für ein Monat nur damit ich mal sehe wie viele es nutzten...

    fonprofi danke fürs ausbessern des Titels..

  • Wir lassen unseren Kunden die Wahl zwischen Post und GLS (zum gleichen Preis) und ehrlichgesagt ist es dem Kunden wurscht.
    Er nimmt was das System vorschlägt obwohl er die Möglichkeit hätte zu wählen.

    Wenn es wenig Aufwand ist implementier es im Shop zum testen, ansonsten würd ich es unserer bisherigen Erfahrung lassen.

  • Wir haben die als Logo unten im Footer. Aber ich entscheide, Kunde hat keine Wahlmöglichkeit. Es kommt vielleicht 2x im Jahr vor, dass der Kunde extra schreibt, dass er einen davon möchte, dann machen wir das in der Regel auch.

  • Wir haben die als Logo unten im Footer. Aber ich entscheide, Kunde hat keine Wahlmöglichkeit. Es kommt vielleicht 2x im Jahr vor, dass der Kunde extra schreibt, dass er einen davon möchte, dann machen wir das in der Regel auch.

    Ich auch, ich hab die Logos von DHL, DPD und GLS im Footer, der Kunde kann aber nicht wählen.

    Bei den Sendungen die mein deutscher Logistiker verschickt kann nicht mal ich wählen. Da wird mit DHL oder GLS verschickt (bzw. kleineres mit Warenpost), die Software vom Logistiker wählt das aus. War am Anfang etwas ungewohnt, aber völlig problemlos.

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