Basis Sendungsverfolgung PLUS(Prio) Unterschied zur normalen?

There are 3 replies in this Thread which has previously been viewed 549 times. The latest Post (June 16, 2024 at 12:05 AM) was by roman.

  • Lt. Beschreibung:

    "Bei Abgabe in der Filiale wird Ihre Sendung bevorzugt behandelt (höhere Zustellwahrscheinlichkeit am nächsten Werktag) und ein Einlieferungsbeleg wird ausgehändigt, auf dem die Sendungsnummer vermerkt ist. Der Sendungsstatus ist online einsehbar."

    Prio Sendungen bei Briefen.

    Was bedeutet genau Basis Sendungdverfolgung Plus? Wird die Zustellung genau dokumentiert?

  • Unterschied Standardbriefen zu PRIO-Briefen: PRIO kostet 1,10 extra

    Inwieweit es tatsächlich einen Geschwindigkeitsvorteil gibt, mag ich nicht beurteilen. Aber bei der Sendungsverfolgung gibt es einige Vorteile für PRIO:

    Aufgabe am Postamt:
    - Brief: Kein Aufgabebeleg, kein Aufgabescan
    - PRIO: Aufgabebeleg und Aufgabescan ("Die Sendung wurde am 14.6.24 eingeliefert) am Postamt

    Bearbeitung im Briefzentrum:
    - bei beiden in etwa idente Statusmeldung: "Die Sendung wurde im Briefzentrum XY bearbeitet und wird voraussichtlich am 15.6.24 zugestellt".
    Ich gehe davon aus dass diese Scans im Regelfall maschinell erstellt werden und nicht von einem Menschen mit einer Scanpistole. Man muß daher fallweise davon ausgehen dass ein Scan fehlt, weil die Marke nicht lesbar war, weil der Brief unförmig etc. (in der Praxis klappt es aber ganz gut)

    Bei "Brief" ist das dann auch schon der allerletze Status, da ändert sich dann nix mehr. Und auch dieser Status wird nach wenigen Wochen gelöscht.

    Bei PRIO dagegen get es noch weiter "Die Sendung wurde am 15.06.2024 zugestellt." (und diese Status bleibt auch für Monate sichtbar).

    Dieser Zustellstatus wird aber NICHT durch den Postboten generiert, sondern durch den vorhergehenden automatisierten Scan im Briefzentrum.
    Die Postlogik lautet hier: Da wir davon ausgingen dass die Sendung voraussichtlich am 15.6.24 zugestellt werden soll, stellen wir den Status am 15.6.24 um 18 Uhr automatisch auf "Zugestellt am 15.6.24" um.

    Sollte der Postbote z.B. seine Tour abbrechen bevor er die Sendung zustellen konnte, dann sollte das - theoretisch - durch einen neuerlichen Scan berücksichtigt werden. In der Praxis klappt das bei einem Tourabbruch o.ä. oft nicht, und die Sendung wird erst 1-2 Tage nach dem Zustellstatus zugestellt.

    EBAY: Ebay wertet die PRIO-Zustellstati aus und stellt die Sendungen auf "Zugestellt", was für diverse Metriken sehr positiv ist (für den Käuferschutz wird es aber wohl nicht reichen).
    AMAZON: Amazon wertet die PRIO-Zustellstati - genauso wie auch Einschreiben - nicht aus, und dem Kunden wird für immer und ewig anzeigt: "Ihre Sendung ist wahrscheinlich verspätet, fordern sie eine Erstattung vom Verkäufer an" (was sehr viele Kunden auch tun, mutmaßlich trotz erhaltener Sendung).

  • Käuferschutz bei Ebay & Co erfordert in der Regel einen online einsehbaren Empfängernamen mit Käufernamen und Zustellort.
    Die billigste Art diesen zu bekommen ist die WARENPOST, da liegt man daher bei gut 3 Euro.

    Wobei ich für Ebay und Shop schon viele hunderte PRIO verschickte habe und bislang - wenn ich mich richtig erinnere - noch keine einzige Reklamation hatte bei der eine Ersatzlieferung/Rückzahlung nötig gewesen wäre.
    Und das, obwohl ich manchmal Werte von bis zu 80 Euro damit versende.
    [Lediglich bei Amazon war die Reklamationsquote abartig hoch: 5-10% [!!!] haben eine Erstattung angefordert, weil die Kunden von Amazon dazu ja quasi ausdrücklich aufgefordert werden sich das Geld zurückzuholen).

    Mit 2,10 (1,00+1,10) bzw. 2,70 (1,60+1,10) ist das doch eine Ersparnis gegenüber WARENPOST.
    Solange die Verlustquote bei +/- NULL liegt, sehe ich keinen Grund diese als Warenpost zu versenden.

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