OTTO erhöht erneut ihre Gebühren und Provisionen

There are 38 replies in this Thread which has previously been viewed 4,388 times. The latest Post (June 26, 2024 at 4:18 PM) was by Seller1981.

  • Google-Ads im eigenen Shop sind kein Allheilmittel und in manchen Bereichen kann OTTO aus Tradition noch mit einer kaufstarken Kundengruppe punkten. Noch.
    Für den Händler muss es sich dennoch rechnen und wenn auf dem Otto Marktplatz die Preise über das Niveau anderer Märkte steigen, wandern vergleichende Kunden mit der Zeit ab.

    Leider hat OTTO in meinen Augen eh wenig Gefühl für den "normalen Internethandel".
    Man sieht es an der nächsten Aktion: OTTO wird 75 und möchte 75 Tage lang eine Rabattschlacht fahren.
    Um teilzunehmen sollen die Händler mal eben mindestens 20% Rabatte auf ihre normalen Preise geben.
    Erstens ist der Aktionszeitraum viel zu lang und lutscht sich nach wenigen Tagen ab.
    Zweitens sind deren Rabattforderungen bei vielen Onlinehändlern nicht mal eben in der Marge übrig. Natürlich könnte man tricksen und stellt den Preis vorher 4 Wochen lang hoch, aber dann verkauft man in der Zeit nichts. Das ist doch alles Murks.

    Was solls. Wir werden bald sehen was passiert.
    Vielleicht wandert ja doch kein Händler ab und alle freuen sich über 75 Tage lang Mordsumsätze.
    Und danach hüpft ein fröhliches Einhorn durch die Nachbarschaft und verteilt Schokokekse...

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  • Allein mit dem Wissen (ist der Mehrheit wohl eher nicht bewusst), dass der Verkäufer dort Gebühren fast in Höhe einer 2. MwSt. zahlt, würde ich dort nicht kaufen. Weil ich im Umkehrschluss weiß, dass es dort einfach nicht möglich ist günstig zu verkaufen. Nach Gebühren, Steuern etc. kann man sich ausmalen, welchen Wert der Artikel hat. Die Tatsache, dass er auf otto.de verkauft wird, ist ja kein Mehrwert für mich als Kunde.

  • Allein mit dem Wissen (ist der Mehrheit wohl eher nicht bewusst), dass der Verkäufer dort Gebühren fast in Höhe einer 2. MwSt. zahlt, würde ich dort nicht kaufen. Weil ich im Umkehrschluss weiß, dass es dort einfach nicht möglich ist günstig zu verkaufen. Nach Gebühren, Steuern etc. kann man sich ausmalen, welchen Wert der Artikel hat. Die Tatsache, dass er auf otto.de verkauft wird, ist ja kein Mehrwert für mich als Kunde.

    Ich denke lediglich, dass das Vertrauen des Kunden höher ist, weil der Kunde ja denkt er kauft bei Otto. So wie bei Amazon wissen die wenigsten Kunden dort, dass sie nicht von Otto, sondern einem Marktplatzhändler kaufen

  • Google-Ads im eigenen Shop sind kein Allheilmittel und in manchen Bereichen kann OTTO aus Tradition noch mit einer kaufstarken Kundengruppe punkten.

    Das Problem ist, dass Otto außerhalb der starken Segmente nur noch stumpf Traffic über Google Ads einkauft. Hab letztens auf einer Messe mal einen Marktplatzvergleich einer SEO Agentur gesehen, und Otto kauft einen massiven Teil des gesamten Traffics über Google Ads ein. Nur eine handvoll Kategorien ist anderweitig stark und stabil.

    Als Händler mit eigenem Shop + Google Ads holt man sich dann direkt eigene Konkurrenz ins Haus mit Otto. Andere Marktplätze machen das auch im Marketing Mix, ja, aber nicht in diesem krassen Verhältnis. Wenn man dann noch die neuen Gebühren hinzunimmt, muss man das Ganze oftmals nochmal neu kalkulieren.

  • Otto wäre bei mir als nächstes auf dem Zettel gestanden. Aber wenn ich für die eine Extrawurscht auch in der Kalkulation fahren muss, die Buchhaltung ist auch eine bisher neue Lösung, gucke ich mir das schon nochmal an.

  • Mit der eingekauften Werbung von Otto - das hat ja Gewicht und verändert so einiges.

    Wer einen eigenen shop hat + Werbung macht & bei Otto gelistet ist, hat da echt Probleme.

    Die eigenen Klicks für den eigenen Shop werden dadurch teurer und auf der anderen Seite mit den 19% die man als Provision abdrückt, kauft Otto Werbung ein. Spirale die nicht witzig ist für die obige Konstellation. Man finanziert quasi seinen eigenen Niedergang durch höhere Kosten auf beiden Kanälen.


    Respekt.

  • Allein mit dem Wissen (ist der Mehrheit wohl eher nicht bewusst), dass der Verkäufer dort Gebühren fast in Höhe einer 2. MwSt. zahlt, würde ich dort nicht kaufen. Weil ich im Umkehrschluss weiß, dass es dort einfach nicht möglich ist günstig zu verkaufen. Nach Gebühren, Steuern etc. kann man sich ausmalen, welchen Wert der Artikel hat. Die Tatsache, dass er auf otto.de verkauft wird, ist ja kein Mehrwert für mich als Kunde.

    "fast" in Höher einer 2. MwSt.? Sind die Gebühren nicht schon höher als die MwSt.?

    Die Gebühren werden ja normalerweise auf den BRUTTO Betrag gerechnet, die MwSt. auf den NETTO Betrag.

    bei 100 EUR Brutto Verkaufspreis:

    19% MwSt.: 15,97 EUR

    19% Provision: 19 EUR

  • Portal nicht verfügbar...
    hohe Systemlast...
    Aufträge können seitens OTTO nicht kommuniziert werden...
    jetzt noch die 150% (!) Steigerung bei den Gebühren...
    und wir zahlen dann auch noch 21% Provision...
    wenn das nicht schon schlimm genug wäre, so kommen auch noch doppelte Rechnungen (Paymentgebühren+Provisionen)
    und last but not least die vielen Retouren X(

  • Leider. Die Retouren nerven mich auch sehr. Ich hoffe immer dass der Postbote nicht klingelt wenn ich nichts erwarte ;) Wie macht ihr das mit DHL, guckt ihr selbstständig nach ob was zurückkommt? Manchmal schaue ich bei Otto und dort steht nichts (die könnten ihr System echt mal für uns überarbeiten für soooo viel Kohle!) aber dann kommt doch eine Retoure an.

  • Moin zusammen,

    was für eine Sch...! Wofür bekommen die gleich noch Geld von euch? Ich möchte nicht behaupten, dass AMZ wesentlich besser ist, aber wer bei Otto nicht mit dem Faktor 10 seine Preise kalkuliert, der bringt ja wahrscheinlich noch Geld mit?!

  • Leider. Die Retouren nerven mich auch sehr. Ich hoffe immer dass der Postbote nicht klingelt wenn ich nichts erwarte ;) Wie macht ihr das mit DHL, guckt ihr selbstständig nach ob was zurückkommt? Manchmal schaue ich bei Otto und dort steht nichts (die könnten ihr System echt mal für uns überarbeiten für soooo viel Kohle!) aber dann kommt doch eine Retoure an.

    Alles immer selber überprüfen... leider ja. Bei OTTO kann man sich ja auf (fast) nichts verlassen...

  • Alles immer selber überprüfen... leider ja. Bei OTTO kann man sich ja auf (fast) nichts verlassen...

    Das stimmt. Wie gesagt, die könnten ihr System echt mal überarbeiten, das ist echt veraltet teilweise. Zudem finde ich auch nicht klasse, dass wenn Kunden Vorkasse wählen (finde ich ebenfalls veraltet) dass manche Kunden nicht bezahlen und die Bestellung aber auch nicht canceln (können????) und dann bleibt es in der Luft hängen - zwischenzeitlich könnte jemand den Artikel haben, der es auch wirklich bezahlt. Sonst hängt es 8 Tage lang im System (reserviert für den nicht bezahler) bis Otto es dann storniert. Finde ich nicht toll.

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