Neues Notebook - aber welches?

There are 14 replies in this Thread which has previously been viewed 896 times. The latest Post (June 17, 2024 at 9:27 AM) was by Woody-HH.

  • Helft doch mal einem alten Mann:

    Ich will einen Teil meiner Firma auf unser Boot verlagern. Internet und WLAN sind an Bord, eine Möglichkeit zum Fernzugriff auf unseren WaWi-Server etc. geschaffen.

    Jetzt brauche ich dazu ein Notebook, das folgendes kann:

    • Windows 11
    • MS-Office
    • Remote Desktop
    • Notfalls mal ein wenig Grafikbearbeitung (Corel)
    • Für mich blinden alten Mann ein großer Bildschirm, gern 16'' .
    • Gute Akkulaufzeit
    • Laden über USB-C oder 12V
    • darf gern auch gebraucht sein.

    Was - und wo - kaufen???

  • ich werfe mal das obligatorische refurbished Thinkpad rein. Die guten Modelle halten richtig was aus, Leistungstechnisch gibt es kaum Wünsche offen. Gleiches gilt für gebrauchte Macbooks Pro, ticken höherpreisiger aber die Teile halten.

    Persönlich bin ich zuletzt auch ein Freund von Fujitsu Lifebooks geworden. Einziger Nachteile die Sparte wurde fallengelassen, es gibt dementsprechend nicht mehr tausend Modelle zur Auswahl sondern einen überschaubaren Kreis. Aber von dem was wir hier gekauft haben ist Verarbeitung und Ausstattung (Hardware & Anschlüsse) top. Hatte die nicht auf dem Schirm, bis wir zufällig mal drüber gestoßen sind - sehr zufrieden bisher.

  • T und P Reihe sind sehr solide gebaut und hardwareseitig ausreichend ausgestattet.

    X Reihe sehr mobil, aber vermutlich für ein Boot etwas zu "leicht", kann halt auch kaputt gehen wenns mal runterfliegt, da sind andere Reihen deutlich robuster. Aber man muss auch sagen, das X1 Carbon ist einfach ein geiler Laptop. Wiegt gefühlt so viel wie ein Notizbuch und ist sehr leistungsfähig.

    Würde dir was Richtung Thinkpad T4XX oder P15/P53 empfehlen, sind mMn gute Laptops die auch gebraucht/refurbished zu guten Preisen zu haben sind.

  • +1 für Lenovo !

    Hatte jahreland die L-Serie, die waren sehr gut aber etwas schwerer. Sind daher jetzt beim X1 Carbon gelandet und die sind auch wirklich gut.

    Das einzige was man da braucht wenn man das am Monitor betreibt ist halt die USB3-Docking Station.


    Hans

  • Danke für Eure Tipps. Da ich das Ding zwingend an einer 65W USB-Steckdose als Stromversorgung betreiben muss sind leider die Gebrauchtgeräte raus - 230V habe ich auf dem Boot halt nur im Hafen...

    Ich liebäugele mit einem E16 Gen 2, aber bei dem Preis bastele ich mir für diesen Urlaub erstmal eine provisorische Lösung und hoffe auf ein gebrauchtes Teil im nächsten Jahr.

  • Hallo,

    ich habe selbst seit 1,5 Jahren ein ThinkPad L15 Gen 4 und bin sehr zufrieden. Ist auch mein drittes Lenovo. Das läuft mit 65W USB-C Netzteil.

    Falls du externe Geräte (Monitor, LAN, ect.) benutzen willst empfiehlt sich die Dockingstation (ich habe die Ultra). Die kann man aber nur gebraucht bezahlen, neu sind die schweineteuer.

  • Alle mir bekannten Notebooks laufen intern mit ~19V, wenn man sie am Netzteil betreibt, kommen aber auch mit den ~16V aus, die der Akku liefert. Es ist bei den meisten Herstellern irrelevant, welches Netzteil man verwendet, nur einige Bumsbuden wie Dell verhindern mit speziellen Controllern im Netzteil, dass andere als die Originalnetzteile verwendet werden. Ich kann ein altes Thinkpad X270 problemlos mit dem 45W USB-C Netzteil eines Samsung Tablets betreiben, dazu wird lediglich ein Steckeradapter benötigt, den es für wenige Euro u.a. bei AliExpress gibt (z.B. https://de.aliexpress.com/item/1005005104864058.html).

    Die Notebooks ziehen in der Praxis auch nicht die 3-4 A, auf die die Netzteile maximal ausgelegt sind. Im Normalbetrieb reicht ein 45W-Netzteil, auch wenn Lenovo ein 65W-Netzteil mitliefert. Das E16 ist wegen seiner zusätzlichen Grafikkarte allerdings nicht für den stromsparenden Betrieb prädestiniert.

  • Ich habe schon eine "Powerbank" mit 3168Wh im Schiff verbaut... mit 12V und 4 x 65W USB C Anschlüssen. Wird im Hafen über Landstrom, vom laufenden Motor und über Solar geladen. Betreibt vom Kühlschrank über Licht bis zum elektrischen WC alles, was man so braucht.

    Im Winter denke ich dann mal nach, ob es ein Mini-PC samt Bildschirm oder ein Notebook wird.

  • Ich habe auf meinem Schiff Drehstrom :). Spaß beiseite, ich benutze an Bord ein Panasonic Toughbook CF-54 MK3, welches ich gebraucht gekauft habe. Das Gerät ist semi-ruggedized, hat eine mit Lichtsensor beleuchtete Tastatur und mit zwei Batterien ausgestattet, was zu einer langen Laufzeit führt. Was mir beim CF-54 sehr zusagt: Anders als heute handelsüblichen Geräten kann der Speicher mittels SO-DIMMs einfach erweitert werden, z. B. von 8 GByte auf 16 GByte. Es gibt doch so 230-V-Powerbanklösungen aus dem Automotive-Bereich, das wäre evtl. zusätzlich einen Gedanken fürs Boot wert oder?

  • Toughbooks sind toll, aber ich habe mir einen wenigstens 16 Zoll großen Bildschirm in den Kopf gesetzt.

    Und statt einer 230V "Powerbank" (teuer, schwer, groß) könnte ich einfach einen Wechselrichter aus meinem Lager nehmen und hätte 230V so viel ich will. Will ich aber nicht. Von 12V auf 230V auf 5V auf 19V wandeln ist so ineffizient wie nur möglich.

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