Otto - ab dem 13.12.2024

There are 39 replies in this Thread which has previously been viewed 3,382 times. The latest Post (June 27, 2024 at 5:58 PM) was by Elbseller.

  • Praxisbeispiel: Ich habe eine Antenne geschrottet. Mittels Bildersuche habe ich letzte Woche die 5G-Antenne gegoogelt. Ergebnis: Die kostet mich statt 34 € + 5,95 € Versand nun im Zweierpack 5 € inkl. Versand. Es ist das gleiche Modell, mit den gleichen technischen Daten – nur, dass ich direkt beim Hersteller in China bestellt habe.

    Insgesamt also ca. 12€

    Слава Україні Slawa Ukrajini

  • Super, kreien. Wieder den tollen Chinamann gefördert, der hier kein Zoll und Steuern bezahlt, genau so wenig wie Elektroschrott, Verpackungsmittelabgabe oder eine Produkthaftpflicht.
    Von Konformitätsüberprüfungen will der zudem in etwa so viel wissen, wie Haftungsfragen. Dafür haben wir seinen Versand hier hin gefördert, weil armes Drittland und so.

    An das Szenario müssen wir uns wohl in vielen Bereichen gewöhnen. Die Bürokratie und Kosten für einen deutschen Händler kommen einfach nicht gegen Temu und Co. an.
    Bis unsere Regierung oder besser noch die EU ausgeschlafen hat und dagegen reagiert, ist der 5G Antennenverkäufer längst arbeitslos geworden.
    Vermutlich verteilt er dann Post und Pakete, zunehmend aus Asien.

    /OffTopic

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  • Insgesamt also ca. 12€

    Nein, zwei Stück für insgesamt 5 € inkl. Versand. Aber abwarten, ist noch nicht da, zum Schluss kommen Hello-Kitty-Aufkleber, weil es sich um einen Übersetzungsfehler handelt.

    Super, kreien. Wieder den tollen Chinamann gefördert, der hier kein Zoll und Steuern bezahlt, genau so wenig wie Elektroschrott, Verpackungsmittelabgabe oder eine Produkthaftpflicht.
    Von Konformitätsüberprüfungen will der zudem in etwa so viel wissen, wie Haftungsfragen. Dafür haben wir seinen Versand hier hin gefördert, weil armes Drittland und so.

    An das Szenario müssen wir uns wohl in vielen Bereichen gewöhnen. Die Bürokratie und Kosten für einen deutschen Händler kommen einfach nicht gegen Temu und Co. an.
    Bis unsere Regierung oder besser noch die EU ausgeschlafen hat und dagegen reagiert, ist der 5G Antennenverkäufer längst arbeitslos geworden.
    Vermutlich verteilt er dann Post und Pakete, zunehmend aus Asien.

    Display Spoiler

    Auch auf die Gefahr hin, erschossen zu werden – es handelt sich um ein Ersatzteil. Ich habe die Antenne – wie ich schrieb – direkt beim chinesischen Hersteller bestellt. Der deutsche Händler bezieht das Bauteil schlussendlich über Bande dort auch, und zwar ganz bestimmt zu besseren Konditionen. Bei Einzelbauteilen ist das CE-Zeichen nicht einschlägig, die Konformitätserklärung beschränkt sich daher auf RoHS. Und da "der tolle Chinamann" der chinesische Hersteller ist, kümmert er sich selbstverständlich um Konformitätsüberprüfungen. Letztendlich bedeutet die Bezugsmöglichkeit günstiger Ersatzteile für den WLAN-Stick eine Lebensdauerverlängerung, denn zum Kurs von fast 40 € (inkl. Versand) für das Ersatzteil wäre eine Reparatur völlig ins Absurde befördert worden, sodass der gewählte Weg vielmehr ein Beitrag zu weniger Elektronikschrott und gelebter Nachhaltigkeit ist.

    "Wir" haben den Versand im Übrigen nicht gefördert, weil "wir" nicht der Weltpostverein sind. China ist seit 2019 (Donald Trump, und seine Drohung mit Austritt aus der UPU) auch kein Entwicklungs-/Schwellenland mehr im Sinne des Weltpostvereins. Der Mann von der Österreichischen Post ordnet den Sachverhalt hier sehr schön ein: https://de.linkedin.com/pulse/die-sach…s-leitgeb-esl6f.

    Ginge es jetzt gegen einen deutschen Hersteller, … aber das gleiche Ersatzteil da einzukaufen, wo auch meine bisherige Bezugsquelle einkauft, …

    Was wohl über unsere Jetztzeit in den Geschichtsbüchern stehen wird? Der Untergang des Europäischen Reiches – Die Epoche der Bekloppheit? Frei nach Goethe: Die wahre Poesie Bürokratie, wie ein Luftballon hebt sie uns mit dem Ballast, der uns anhängt, in höhere Regionen und lässt die verwirrten Irrgänge der Erde in Vogelperspektive vor uns entwickelt daliegen. Die heitersten wie die ernstesten Werke europäischen Harmonisierungsdokumente haben den gleichen Zweck, durch eine glückliche, geistreiche Darstellung sowohl Lust Frust als Schmerz zu mäßigen zeugen.

    Ich wollte mit meinem lebensnahen Beispiel niemanden verärgern, sondern vielmehr praxisgerecht aufzeigen, welch leistungsfähiges Werkzeug die Google-Bildersuche darstellt, sodass sich eine jede White-Label-Ausführung wie sonstige Verschleierung überlebt hat. Ich warte dann mal auf die bestellten Ersatzteile.

  • 12€ wegen:

    5€ Bestellwert + 6€ Auslagenpauschale für Zollabfertigung DHL (Lieferung aus Drittland) + ca. 1€ Mehrwertsteuer auf Bestellwert.

    Außer du bist für Selbstverzollung registriert.

    Слава Україні Slawa Ukrajini

  • Super, kreien. Wieder den tollen Chinamann gefördert, der hier kein Zoll und Steuern bezahlt, genau so wenig wie Elektroschrott, Verpackungsmittelabgabe oder eine Produkthaftpflicht.
    Von Konformitätsüberprüfungen will der zudem in etwa so viel wissen, wie Haftungsfragen. Dafür haben wir seinen Versand hier hin gefördert, weil armes Drittland und so.

    An das Szenario müssen wir uns wohl in vielen Bereichen gewöhnen. Die Bürokratie und Kosten für einen deutschen Händler kommen einfach nicht gegen Temu und Co. an.

    Es führt kein Weg an einem Verbot des Direktverkaufs von nicht-EU Verkäufern direkt an EU Verbraucher vorbei. Anders ist der Rechtsrahmen in der EU nicht aufrecht zu erhalten.

    Dass zusätzlich der Handel innerhalb der EU entbürokratisiert werden sollte ist klar.

    Dem Verbraucher würde ich dabei keine Schuld geben, jeder muss für sich optimieren, und wenn der regionale Markt immer schlechter funktioniert (irre Preissteigerungen, Bürokratie...) dann wird ein Verbraucher eben auf den int. Markt (früher: Auf Schwarzmärkte) zugreifen.

    das flutscht durch bei dem Preis.

    Die Zollfreigrenze sollte doch irgendwann mal fallen. Offenbar immer noch nicht...

  • Offenbar immer noch nicht...

    Nee, ich glaube das ist im Gespräch für 2025.


    Entbürokratisierung ist wichtig. Es gab mal einen Binnenmarkt der jetzt fast vorbei ist bei all den lokalen Vorschriften. Jetzt aber hat’s wohl Post AT gemerkt und schafft einen Importservice in Deutschland ähnlich die Schweiz.

    AllesPost Deutschland - PostAG
    Wenn Sie online einkaufen, können Sie in der Regel nicht selbst entscheiden, welchen Transportdienstleister Ihr Online Shop wählt – mit AllesPost werden Ihre…
    www.post.at

  • Ja, das ist auch das was mich an der Regelung stört. Warum nicht gleich ne Pflicht zur Verlinkung direkt in den Herstellershop, am besten gleich zum Produkt?

    Bei Batterien kommt das praktisch, das Gesetz steht schon... (zwar nicht zum Shop, aber zur "Herstellerseite mit Produktspezifischen Informationen".
    Früher konnten Tante-Emma-Läden Geld verdienen weil die Kunden einfach nicht wussten dass es im übernächsten Dorf/Stadt etwas günstiger gab. Bald verdient dann überhaupt keiner mehr irgendwas (da ja immer irgendein Idiot Überbestände weit unter Preis verscherbelt... oder die Typen "Ich verdiene damit nix, aber wenn ich den Markt aufgerollt habe und ein Monopol habe dreh ich die Preise hoch, dann wird gescheffelt" :-/). Bin gespannt wo dann all die Sozialfinanzspritzen herkommen sollen.

  • Es führt kein Weg an einem Verbot des Direktverkaufs von nicht-EU Verkäufern direkt an EU Verbraucher vorbei. Anders ist der Rechtsrahmen in der EU nicht aufrecht zu erhalten.

    Dass zusätzlich der Handel innerhalb der EU entbürokratisiert werden sollte ist klar.

    Die leeren Phrasen "Entbürokratisierung" hört man doch seit Jahrzehnten. Du wirst es in deinem Berufsleben nicht mehr erleben.

    Selbst wenn tatsächlich irgendwann mal etwas leichter werden sollte, dann hat man in der gleichen Zeit 3 neue Anforderungen erschaffen.

    So wie sie derzeit wieder alle Abschiebungen fordern. Natürlich passiert das nicht.

    Und das Verbot...niemals, nicht in den nächsten Jahrzehnten.

  • 12€ wegen:

    5€ Bestellwert + 6€ Auslagenpauschale für Zollabfertigung DHL (Lieferung aus Drittland) + ca. 1€ Mehrwertsteuer auf Bestellwert.

    Außer du bist für Selbstverzollung registriert.

    Ach so, ja ich bin schon seit Jahrzehnten Selbstverzoller, schon zu Zeiten als das bei Deutsche Post DHL noch formlos via E-Mail an selbstverzoller@deutschepost.de ging. Heute geht das über das Kundenkonto von Deutschen Post DHL.

    Ich deiner Worst-Case-Beispielrechnung fehlen noch die Fahrtkosten zum Binnenzollamt (hier Hanau). Die waren im teuersten Verkehrsverbund aller Zeiten, also den RMV, nicht von schlechten Eltern: Für 8 min Zugfahrt von Offenbach Hbf. nach Hanau Hbf. 4,15 € pro Richtung, also 8,30 €. Da ich ein Deutschlandticket habe, ist das kein Problem mehr. Früher habe ich immer beim Zoll im Osthafen Frankfurt am Main vorgesprochen, dass heute Hanau für mich zuständig ist, ist ganz angenehm – ich bin gerne dort, und es gab auch nie Probleme.

    Es ist äußerst unwahrscheinlich, dass meine Sendung beim Zoll ausgeleitet wird. Der Warenstrom wird über Manifestabfertigung erledigt, und gut ist.

    Es führt kein Weg an einem Verbot des Direktverkaufs von Nicht-EU Verkäufern direkt an EU-Verbraucher vorbei. Anders ist der Rechtsrahmen in der EU nicht aufrechtzuerhalten.

    Dass zusätzlich der Handel innerhalb der EU entbürokratisiert werden sollte, ist klar.

    Dem Verbraucher würde ich dabei keine Schuld geben, jeder muss für sich optimieren, und wenn der regionale Markt immer schlechter funktioniert (irre Preissteigerungen, Bürokratie …), dann wird ein Verbraucher eben auf den int. Markt (früher: auf Schwarzmärkte) zugreifen.

    Die Zollfreigrenze sollte doch irgendwann mal fallen. Offenbar immer noch nicht …

    Vorab: Viele Politiker kommen aus der Kommunalpolitik, die sehen den Online-Handel als (umwelt-)zerstörendes Element – obwohl das Gegenteil der Fall ist. Gleichwohl ließe sich die Forderung theoretisch über die Versagung der markenrechtlichen Erschöpfung bei Parallelimporten und einem starken Regime beim Grenzbeschlagnahmeverfahren EU-weit verwirklichen. Das schweizerische Markenrecht hat z. B. nicht die deutsche Eindeutigkeit hinsichtlich des Erschöpfungsgrundsatzes, inwiefern sich der Grundsatz der internationalen Erschöpfung markenrechtlich hinbiegen lässt, wird in der Schweizer Fachliteratur kontrovers diskutiert. Zurück nach Deutschland: Wer sich als Exportnation einen staatlich regulierten abgeschotteten Markt wünscht, ist ob des Prinzips der Gegenseitigkeit des Todes (Negativbeispiel Chicken Tax, gilt heute noch). Wir schaffen das: Erst sich im Rahmen von schwachsinnigen Regelungen verzetteln und jeglicher Wettbewerbsfähigkeit berauben, um danach die Märkte abzuriegeln? Das funktioniert nicht, das widerspricht dem Geist der Freiheit und private Endverbraucher mutieren so auf dem Papier zu beruflichen Verwendern – habe ich als Student auch so gemacht, wenn ich bei Hellweg oder Metro einkaufen wollte.

    Um dem Topic gerecht zu werden, ich würde hier gar nicht so schwarzmalen – alle Online-Marktplätze nebst eigener Online-Shop haben ungeachtet aller EU-Bürokratie Zukunft – für meine Kinder ist z. B. der Faktor Zeit extrem wichtig, die wollen das Zeug sofort haben, für mich sind auch vier Wochen okay.

    Beispiel zur Vorteilhaftigkeit der Online-Marktplätze:

    Display Spoiler

    Ich weiß nicht, ob das jedem so klar ist und möchte das an einem Beispiel im Schlechtfall verdeutlichen: Wenn ich in Frankfurt am Main im stationären Einzelhandel mir in einem Fachgeschäft etwas kaufen wollte, dann fahre ich dort 2× hin, einmal zum gucken/bestellen und einmal zum Kaufentscheidung treffen/abholen. Ohne D-Ticket/Monatskarte: Die Einzelfahrt beginnend ab dem umfeldexklusiven Lostplace Offenbach-Marktplatz in einer vollgekotzten S-Bahn nach Frankfurt Hbf. dauert 15 min und kostet jeweils 5,25 €. Das heißt, für den Kauf würden Fahrtkosten im ÖPNV von 21 € anfallen.

    Die Randbedingungen für den stationären Einzelhandel in den ach so toll autobefreiten Fußgängerzonen sind völlig absurd. Du kannst noch so viele Anforderungen im Online-Handel bekommen, an die aussichtslose Lage des stationären Einzelhandels in deutschen Innenstädten reicht das nicht ran. Und, wer ist schuld? Der ach so böse Online-Handel.

    Offtopic:

    Display Spoiler

    Wer davon träumt, dass seine Stimme bei der morgigen Europawahl Großes bewirkt, sollte im Hinterkopf behalten, dass das EU-Parlament wenig zu melden hat und die Leute, die an der Laterne hängen mehrheitlich überhaupt nicht kandidieren – das könnte damit zusammen, dass wie Wählerliste gänzlich unbekannt ist. Die FDP ist da mit Flak-Strack-Zimmermann eine Ausnahme. Seit von der Leyen wissen wir auch, dass der gewählte Kandidat (hier: Weber) stante pede abserviert werden kann.

  • Viele Politiker kommen aus der Kommunalpolitik, die sehen den Online-Handel als (umwelt-)zerstörendes Element –

    Hanau Rathaus Am Markt und Offenbach Berliner Straße kaufen aber oft bei mir ein dafür das es zerstörend ist. _Das_ sollte man mal öffentlich machen, das man gegen Onlinehandel ist aber mit zu den größten Onlinebesteller (bei mir) gehört.

    Übrigens was ich letztens in Trier bei der Kommune, da haben sich die Amazon Kartons innfiner Halle gestapelt. Böses Amazon.

  • B2B ist ja kein Problem, aber B2C ist natürlich das Böse schlechthin, dem alles Mögliche angedichtet wird. Wer in zweistufigen Vertriebsmodellen verhaftet ist und glaubt, dass zu seinen Gunsten der internationale Wettbewerb ausgeschaltet wird, erlebt vermutlich eine große Enttäuschung. Unsere Politik feiert sich für den Kampf gegen den Online-Handel als solches, da wird auch nicht zwischen kleinen Online-Händlern und Amazon unterschieden. Wie die Rettung der Welt in der politischen Praxis aussieht, ist exemplarisch nachzulesen in dieser Satirezeitschrift: https://www.diegemeinde.de/stadtmarketing…al-freudenstadt.

    Display Spoiler

    Auch immer wieder putzig, wenn alteingesessene Händler ihren Laden schließen und zum Abschied einen Zettel in die Scheibe hängen, der eine Generalabrechnung an die Kunden und den Rest der Welt darstellt. Zuletzt hatte eine Werkstatt hier dergestalt zum Besten gegeben, dass der Online-Handel mit Ersatzteilen und die kostenpflichtigen Zugänge zu Ersatzteilkatalogen Schuld an seinem unternehmerischen Misserfolg sind. Ich war da auch mal "Kunde", er hatte nie einen Termin für mich, weil er so kleine Arbeiten nicht gerne macht, sein Teileverkauf war scheiße organisiert, und ansonsten war er auch 'ne ziemliche Arschgeige – aber schön, wenn immer andere Schuld sind.

  • Zurück nach Deutschland: Wer sich als Exportnation einen staatlich regulierten abgeschotteten Markt wünscht, ist ob des Prinzips der Gegenseitigkeit des Todes (Negativbeispiel Chicken Tax, gilt heute noch). Wir schaffen das: Erst sich im Rahmen von schwachsinnigen Regelungen verzetteln und jeglicher Wettbewerbsfähigkeit berauben, um danach die Märkte abzuriegeln? Das funktioniert nicht, das widerspricht dem Geist der Freiheit und private Endverbraucher mutieren so auf dem Papier zu beruflichen Verwendern – habe ich als Student auch so gemacht, wenn ich bei Hellweg oder Metro einkaufen wollte.

    Sorry aber das sehe ich nicht so. Wenn ausländische Händler nicht direkt an Verbraucher verkaufen dürfen dann wird gar nichts abgeschottet - es muss einfach nur einen in der EU ansässigen Händler geben, der für die Einhaltung der rechtlichen Vorschriften im EU Gebiet verantwortlich ist, und der bei Problemen rechtlich/behördlich belangt werden kann.

    Nur so kann ein fairer Wettbewerb zwischen EU Händlern und nicht-EU Händlern gewährleistet werden.

    Denn die EU Händler müssen ja alle Vorschriften einhalten und haften mit ihrer Existenz - die nicht-EU Händler können einen Großteil der Regelungen schlicht ignorieren, weil sie de facto nicht belangt werden können.

    Edit: Sehe wohl nicht nur ich so: BVOH Positionspapier zu Händlern und Marktplätzen aus Drittstaaten

    Meine Lösung wäre aber wohl einfacher als Phantasiegebilde wie "fälschungssichere Siegel auf Produkten".

    Edited 2 times, last by Thomas-G: Ergänzung Link / Typo (June 11, 2024 at 12:41 PM).

  • Ich habe die Webseite nach lesen der Personalie in Sachen Hauptgeschäftsführung gleich wieder zugemacht, aber Danke für den Link: "Die Forderung nach einer umfassenderen Kontrolle der Pakete würde zunächst zu einem massiven Paketstau führen. Nach anfänglichem Stau jedoch hätte dies mehrere positive Folgen: […]" Alter, Essen und Trinken schmeckt aber noch oder? saufen

    Und ein kurzes Update: Die Sendung ist angekommen:

    2024-06-10 10:34 Package delivered, Carrier note: Package delivered
    2024-06-10 07:17 Out for delivery, Carrier note: Out for delivery
    2024-06-08 15:38 Received by local delivery company, Carrier note: Received by local delivery company
    2024-06-07 21:10 Awaiting for transit to final delivery office, Carrier note: Package arrived at facility of the local delivery company
    2024-06-07 15:10 Departed from transit country/region, Carrier note: Depart from transit country or district
    2024-06-07 14:34 Departed from customs, Carrier note: Leaving customs
    2024-06-07 14:33 Leaving transit country/region, Carrier note: Parcel outbound from transit facility
    2024-06-06 17:55 Arrived at customs, Carrier note: Arrived at customs
    2024-06-06 17:55 Arrived in transit country/region, Carrier note: Arrive attransit country or district.
    2024-06-06 12:59 Handed over from linehaul office, Carrier note: At destination country/region
    2024-06-06 11:29 Arrived at linehaul office, Carrier note: Arrived at linehual office
    2024-06-06 07:31 Import customs clearance complete, Carrier note: Import customs clearance complete
    2024-06-06 07:28 Import customs clearance started, Carrier note: Import clearance start
    2024-06-06 05:35 Departed from departure country/region, Carrier note: Left from departure country/region
    2024-06-06 00:23 Leaving from departure country/region, Carrier note: Leaving from departure country/region
    2024-06-05 17:15 Export customs clearance complete, Carrier note: Export clearance success
    2024-06-05 17:00 Export customs clearance started, Carrier note: Export customs clearance started
    2024-06-04 14:07 Arrived at departure transport hub, Carrier note: Arrived at departure transport hub
    2024-06-04 03:04 [Fenggang Town] Departed from sorting center, Carrier note: Outbound in sorting center
    2024-06-04 02:31 [Fenggang Town] Processing at sorting center, Carrier note: Inbound in sorting center
    2024-06-03 16:53 Received by logistics company, Carrier note: Accepted by carrier

    Was bin ich doch für ein Sünder, dass ich meine Ersatzteile (des gleichen Herstellers) international beziehe.

  • Moin zusammen,

    kurze Frage dazu; was steht denn jetzt auf euren Produkten/Verpackungen. Ich sehe es genau so wie lallekalle es beschreibt. Zukünftig steht dann wahrscheinlich noch mein Name auf dem Label, neben allen anderen Angaben wie Anschrift, Telefonnummer & Emailadresse? Ich frage mich nur, wie Konzerne das handhaben werden, wenn der Mitarbeiter, der als Ansprechpartner auf dem Label steht, nicht mehr für das Unternehmen tätig sein sollte?!

    Was soll man denn jetzt eintragen? Da, wo man die Ware bezieht oder sich selbst? Wenn man den Lieferanten einträgt dann können doch auch Konkurrenten rumschnüffeln und dann dort auch beziehen? Versteh das ganze nicht.

  • Was soll man denn jetzt eintragen? Da, wo man die Ware bezieht oder sich selbst? Wenn man den Lieferanten einträgt dann können doch auch Konkurrenten rumschnüffeln und dann dort auch beziehen? Versteh das ganze nicht.

    Ja natürlich freuen sich Konkurrenten aller Art und auch Marktplätze über die neue totale Transparenz im Online Handel :evil:

    Kurz: Du musst den verantwortlichen Hersteller/Importeur angeben. Wenn du dich selbst einträgst bist du als Hersteller für das Produkt verantwortlich. Eben wie ein Importeur, Private Label Anbieter etc.

    Grundsätzlich müssen Infos auf der Verpackung und beim online Listing des Produktes übereinstimmen.

  • Was soll man denn jetzt eintragen? Da, wo man die Ware bezieht oder sich selbst? Wenn man den Lieferanten einträgt dann können doch auch Konkurrenten rumschnüffeln und dann dort auch beziehen? Versteh das ganze nicht.

    Moin Seller1981 ,

    ich würde meine Adresse angeben. Letztendlich geht es ja nur darum, wen kann ich als Kunde kontaktieren, wenn es ein Problem mit dem Produkt gibt? Otto selbst wird auch nicht seine Lieferanten oder Hersteller nennen. Und wenn man das alles umgehen möchte, meldet man noch eine Marke an, unter der die Produkte verkauft werden. Nichts anderes machen Aldi, Edeka etc. ...

  • Otto selbst wird auch nicht seine Lieferanten oder Hersteller nennen. Und wenn man das alles umgehen möchte, meldet man noch eine Marke an, unter der die Produkte verkauft werden. Nichts anderes machen Aldi, Edeka etc. ...

    Das war früher mal. Musst mal im REWE oder ähnlichen Nahversorgern bei den Eigenmarken drauf achten, bei neueren Verpackungen steht auch bei Non-Food nicht mehr "Hergestellt für xyz", heute steht da oft der echte Hersteller im Klartext an der Produktverpackung.

    Beispiel:

    Früher gab es bei den Eigenmarken den Volkssport aus den ovalen Erzeugernummern trickreich den Hersteller rauszukriegen, das ist heute etwas einfacher.

  • Ich verstehe das Problem nicht so richtig.

    Wenn ICH was aus China importiere, müsste ICH meine Daten dort angeben.

    Wenn jemand anderes es aus China importiert oder hier herstellt und ich es bei demjenigen einkaufe, dann muss der der die Ware in den Umlauf bringt angegeben werden.

    Bedeutet als Beispiel: ich verkaufe Kugelschreiber von Faber Castell, könnte ich beziehen bei der sagen wir mal Metro, Selgros, Idena etc. dann muss ich da die Daten von Faber Castell angeben. Das was auf der Packung steht. Aber nicht das ich es bei der Metro gekauft habe.

    In meinem Fall wäre das wie folgt: Ich importiere Bausätze aus China und verkaufe die B2B, Kunde kauft die bei mir und bietet die in Marktplätzen an. Dann müsste der meine Daten angeben. Endkunden prallen bei mir direkt ab, dafür habe ich einen anderen Markennamen (Bausteinreich). Andere mir unbekannte B2B Kunden könnten dann natürlich auch bei mir beziehen.

  • Ich verstehe das Problem nicht so richtig.

    Wenn ICH was aus China importiere, müsste ICH meine Daten dort angeben.

    Wenn jemand anderes es aus China importiert oder hier herstellt und ich es bei demjenigen einkaufe, dann muss der der die Ware in den Umlauf bringt angegeben werden.

    Bedeutet als Beispiel: ich verkaufe Kugelschreiber von Faber Castell, könnte ich beziehen bei der sagen wir mal Metro, Selgros, Idena etc. dann muss ich da die Daten von Faber Castell angeben. Das was auf der Packung steht. Aber nicht das ich es bei der Metro gekauft habe.

    In meinem Fall wäre das wie folgt: Ich importiere Bausätze aus China und verkaufe die B2B, Kunde kauft die bei mir und bietet die in Marktplätzen an. Dann müsste der meine Daten angeben. Endkunden prallen bei mir direkt ab, dafür habe ich einen anderen Markennamen (Bausteinreich). Andere mir unbekannte B2B Kunden könnten dann natürlich auch bei mir beziehen.

    Moin @Lonestar-Brick,

    sehe ich auf den ersten Blick auch so. Du bist dann "Faber Castell"! ;)

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