Kunden können immer weniger ihre Adressen richtig schreiben - Kosten durch Rücksendung

There are 231 replies in this Thread which has previously been viewed 29,079 times. The latest Post (July 9, 2024 at 8:56 AM) was by DingoFloh.

  • Sendung ging per DPD raus, kam zurück. Dann per DHL, kam zurück.

    Jetzt Mail vom Kunden:

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  • Uff... darf ich fragen was du in diesem Fall tust? Mein erster Impuls,Erstatten mit Abzug der Versandkosten, Kunden sperren, sofern es geht.

    Wäre auch mein erster Impuls... Aber ich lass das meine Mitarbeiterinnen bearbeiten... Die sind da nicht so impulsiv. Hier wird vermutlich nach einer ladungsfähigen Adresse für den Paketdienst gefragt und dann ein drittes Mal versendet. Sofern der Kunde nicht auf seine Adresse besteht...

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  • Ich bin überrascht wie lang der Thread geworden ist. Eure und meine Erfahrungen in diesem Bereich sind ein weiteres kleines Puzzleteil, das mich an eine Gesellschaft glauben lässt, die auf verschiedenen Ebenen langsam erodiert.

    Aber, ich möchte nochmal meine Frage vom Anfang aufgreifen. Gerade da weiterhin Pakete mit "Empfänger war nicht zu ermitteln" zurückkommen weil Kunden ihre Adresse falsch schreiben oder anderen Quatsch veranstallten.

    Die Kunden fordern wie selbstverständlich den Nachversand. Hin und Rücksenden haben bereits Geld gekostet, nun soll ein weiterer Versand unternommen werden. Ein Rückversand kostet mich 4€

    Was macht ihr, wenn es ein Plattform-Sale ist? Nochmal versenden, und schlucken? Stornieren? Oder hat jemand einen Hack, wie man den Kunden anzuschreiben um darum zu bitten, den zweiten Versand zu zahlen - ohne das die Plattform ärger macht? Erstattet ihr unter Abzug der Kosten, wenn ja, wie ist die Erfahrung mit dem Kunden?

  • ich finde den thread ganz amüsant

    ehrlich kann ich mich an kein Kunden-Adress-Problem erinnern (bzw konnte im Vorfeld per telefon geklärt werden (wenn Adresse spanisch aussah)

    Einige Pakete konnten nicht zugestellt werden, da Fehler von mir

    Fazit: wenn es zu viel und nervig wird, muß nach einer Lösung gefunden werden !

  • Quote

    Ich bin überrascht wie lang der Thread geworden ist. Eure und meine Erfahrungen in diesem Bereich sind ein weiteres kleines Puzzleteil, das mich an eine Gesellschaft glauben lässt, die auf verschiedenen Ebenen langsam erodiert.

    Das würde ich jetzt unter logischer Fehlschluss verbuchen. Tatsächlich verschicken wir ja abertausende von Sendungen und der größte Teil wird völlig problemlos zugestellt. Die Sendungen hat man aber gar nicht mehr auf dem Schirm.

    Viele Adressprobleme würde ich der zunehmenden Internationalisierung im Handel zuschreiben.

    Das Kunden z.B. irgendwo das Land reinquetschen könnte damit zusammenhängen das man oft gar nicht mehr sicher sein kann, das die Bestellung aus dem Inland kommt. Man bestellt ja heute in einem vermeintlich deutschen Shop und dann bekommt man ein Paket aus Holland, China oder Rumänien.

    Außerdem bestellen immer mehr Leute mit Hilfe der automatischen Übersetzungsfunktion von Browsern. Die funktioniert aber nicht immer 100%. Und dann werden die Addressfelder mehr oder weniger nach Gefühl befüllt.

  • Das würde ich jetzt unter logischer Fehlschluss verbuchen. Tatsächlich verschicken wir ja abertausende von Sendungen und der größte Teil wird völlig problemlos zugestellt. Die Sendungen hat man aber gar nicht mehr auf dem Schirm.

    Viele Adressprobleme würde ich der zunehmenden Internationalisierung im Handel zuschreiben.

    Das Kunden z.B. irgendwo das Land reinquetschen könnte damit zusammenhängen das man oft gar nicht mehr sicher sein kann, das die Bestellung aus dem Inland kommt. Man bestellt ja heute in einem vermeintlich deutschen Shop und dann bekommt man ein Paket aus Holland, China oder Rumänien.

    Außerdem bestellen immer mehr Leute mit Hilfe der automatischen Übersetzungsfunktion von Browsern. Die funktioniert aber nicht immer 100%. Und dann werden die Addressfelder mehr oder weniger nach Gefühl befüllt.

    mhh ich weiß nicht so recht... einige Beispiele die hier aufgeführt worden sind, sprechen aus meiner Sicht eine andere Sprache. Der eigene Name oder die Straße in der man wohnt, ist für einen kleinen Teil der Kunden eine unlösbare Aufgabe geworden. Das Land reinquetschen, okay... das ist sicher nicht Ursache für den Rückversand. Aber wenn man Kurzgeschichten in die Adresse schreibt, wird es ein Problem.

    Ich fange das auch immer besser ab, aber die Adressfehler werden eher mehr als weniger. Klar, die Masse der Sendungen geht durch, aber ich rede ja von den Anteil, der gefühlt größer wird, der mit der eigenen Adresse überfordert ist.

  • Wobei ich aber auch sagen muss: Früher war die Postzustellung fehlertoleranter. Heute muss ich ja teilweise auch Kleinigkeiten korrigieren die früher ohne Probleme noch zugestellt worden wären, weil die Leitkodierung fehlschlägt. Oder Pakete kamen selbst mit horrenden Fehlern noch an, weil der Postbote am Ort seit 20 Jahren den gleichen Bezirk hatte und die Leute einfach kannte.

  • Wobei ich aber auch sagen muss: Früher war die Postzustellung fehlertoleranter. Heute muss ich ja teilweise auch Kleinigkeiten korrigieren die früher ohne Probleme noch zugestellt worden wären, weil die Leitkodierung fehlschlägt. Oder Pakete kamen selbst mit horrenden Fehlern noch an, weil der Postbote am Ort seit 20 Jahren den gleichen Bezirk hatte und die Leute einfach kannte.

    ja, das ist ein guter Punkt! Die Zusteller sind wahrscheinlich auch schnell dabei ein "Der Empfänger war nicht zu ermitteln" im Scanner anzuklicken.

  • Auf ca. 20.000 Pakete habe ich 1-2 Pakete im Monat die zurück kommen. Dann aber auch eher wegen "nicht abgeholt". Wenn ich die nochmal rausfiltere, kommen vielleicht alle 2 Monate mal ein Paket wegen falscher Adresse zurück. (nicht vergleichbar mit DPD...da ist alles hoch x).

    Aber wenn ich nur 25% der Anschriften am Tag nachbearbeiten muss, dann ist das wenig. Und das nervt tierisch. Ich stehe fast nur noch augenrollend am Packtisch.

  • Ich bin überrascht wie lang der Thread geworden ist. Eure und meine Erfahrungen in diesem Bereich sind ein weiteres kleines Puzzleteil, das mich an eine Gesellschaft glauben lässt, die auf verschiedenen Ebenen langsam erodiert.

    Aber, ich möchte nochmal meine Frage vom Anfang aufgreifen. Gerade da weiterhin Pakete mit "Empfänger war nicht zu ermitteln" zurückkommen weil Kunden ihre Adresse falsch schreiben oder anderen Quatsch veranstallten.

    Die Kunden fordern wie selbstverständlich den Nachversand. Hin und Rücksenden haben bereits Geld gekostet, nun soll ein weiterer Versand unternommen werden. Ein Rückversand kostet mich 4€

    Was macht ihr, wenn es ein Plattform-Sale ist? Nochmal versenden, und schlucken? Stornieren? Oder hat jemand einen Hack, wie man den Kunden anzuschreiben um darum zu bitten, den zweiten Versand zu zahlen - ohne das die Plattform ärger macht? Erstattet ihr unter Abzug der Kosten, wenn ja, wie ist die Erfahrung mit dem Kunden?

    Es kommt bei uns relativ selten vor, dass Sendungen tatsächlich nicht zugestellt werden können, weil die Adresse nicht zu ermitteln ist. Manchmal liegt es wohl auch am Zusteller. Wir hatten schon mal "Name nicht an der Klingel oder am Briefkasten", der Kunde (Firma) hat dann ein Bild des Gebäudes geschickt und am Schaufenster stand meterhoch der Name...

    Was machen wir mit solchen Sachen? Kommt drauf an, wie teuer ist die Ware, wie schwer, wie (un-)freundlich ist der Kunde, wo liegt die Ursache des Fehlers? Kundenproblem, falsche Hausnummer oder so (kommt hin und wieder mal vor, dass die Hausnummer doppelt ist und wenn es dann 2 sein soll und dabei 22 raus kommt, fällt das nicht weiter auf), dann fragen wir ggf. nach der Bezahlung des erneuten Versands. Ansonsten verschicken wir das Paket auch nochmal so oder stornieren, kommt immer irgendwie drauf an. Ist es Ware, wo wie froh sind, dass sie endlich jemand gekauft hat, dann schicken wir's eher nochmal raus, als bei Ware, die morgen auch jemand anders kauft.


    PS: Achso, wir sind ja eigentlich im Amazon-Bereich... Das erneute versenden betrifft eigentlich nur Ebay-Bestellungen. Gerade bei Amazon stornieren wir eigentlich grundsätzlich, sonst kommt ggf. der A-Z nach dem zweiten Versand und man hat gar nichts mehr, außer Probleme - dann lieber stornieren.

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