Freche Mitarbeiter

There are 47 replies in this Thread which has previously been viewed 2,526 times. The latest Post (April 27, 2024 at 12:06 PM) was by Wollomo.

  • Hallo,
    ich habe immer wieder freche Mitarbeiter, auch respektlose, relative viele sogar im Anteil wenn ich an die letzten Jahre zurueckdenke, und frage mich was wohl der beste Umgang mit solchen ist?

    Gruss Anne

  • problem bei der sache, meistens maenner und ich bin jein handwerksmeister sondern quereinsteiger / naturwissenschaftler weiss aber trotzdem leider vieles bis alles besser. die sind einfach nicht besonders intelligent und verstehen vieles nicht - technisch akustische zusammenhaenge. so heisst es schnell, die hat keine ahnung wobei ich sagen wuerde das gegenteil ist der fall.


  • ... die sind einfach nicht besonders intelligent und verstehen vieles nicht ...

    Findest du das wertschätzend? Möchtest Du von Deinem Chef herablassend behandelt werden? Oder hast Du einfach nur die falschen Mitarbeiter eingestellt?

    Ich nehme einen Hammer, um einen Nagel in die Wand zu schlagen, keine Zange und keinen Ziegelstein. Will meinen, ich suche meine Mitarbeiter nach den Anforderungen aus.

    Wer packt, muss kein Vollakademiker sein. Den muss ich dann da abholen, wo er steht. Wer bei mir Kundenkontakt hat, bringt dann wieder andere Fähigkeiten mit. Da muss ich dann auch anders drauf eingehen. Ab und zu knallt es auch und ich habe mich auch schon mehrfach von Mitarbeitern getrennt, einfach, weil die nicht ins Team gepasst haben.

    Quote

    wie fuehrst du / ihr?


    Google mal nach "Führen durch Vorbild" .

    Ohne Ziel stimmt jede Richtung.

  • meiner meinung nach muss man sich wertschaetzung verdienen, zb durch gute arbeit oder zuverlaessige arbeit oder hilfsbereite anpackende arbeit.

    wertschaetzung bekomme ich von meinen mitarbeitern auch nicht vermittelt. und warum soll der chef immer schuld sein? arbeit gut, alles gut.

    ich kann mir die mitarbeiter nicht aussuchen, in deutschland werden an den beiden handwerksschulen vielleicht 15 nachwuchskraefte im jahr ausgebildet. deshalb bin ich auch nach italien, da gibt es mehr. es liegt in der natur der sache dass diese mitarbeiter entweder zu schlecht oder zu unerfahren sind um selbststaendig zu arbeiten oder als selbststaendige gescheitert sind, da man sich in der sparte traitionell als einzelkaempfer selbststaendig macht.
    allein schon die tatsache dass ich als quereinsteiger jedes einzelne produkt fertig machen muss, damit es verkaufsfertig ist, empfinde ich als zumuntung, eigentlich sollte man dafuer die mitarbeiter haben. wenn ich denen die prinzipien, die ich in der not in mehreren jahren selbts erlernt habe, erklaere, dauerts 2 jahre biss ies hinbekommen und dann gehen sie damit.

    dass sie die zusammenhaenge nicht begreifen, die mir offensichtlich erscheinen, finde ich schlimm. dazu sage ich nichts. dass ich gut bezahlte mitarbeiter habe und trotdzem die arbeit alleine mache, dazu sage ich etwas wenn sie ihre aufgaben nicht einmal mehr soweit erledigen dass ich nur das minimum machen muss. wenn sie aber dann noch frech werden..

    ich bin bald soweit zu sagen ich verzichte auf mitarbeiter, mache ja ohnehin alles alleine, mache weniger umsatz, habe weniger arbeit, mehr lebenszeit und eventuell sogar mehr gewinn, denn mitarbeiter kosten ordentlich und manchmal ist es 1 schlechter mitarbeiter der den ganzen betreib runterzieht weil er resourcen verbraucht die dann nichz mehr fuer taetigkeiten zur verfuegung stehen, mit denen man gewinn macht.

  • fuer den versandjob habe ich nicht mal bewerbungen. 2 oder 3 vielleicht. alles gescheiterte existenzen. da verbringe ich wieder laenger pro tag mit reden als wenn ich den ganzen job selber mache.

  • das ist manchmal so schlimm, wie etwa so: maurer bauen den turm schief. einer davon macht sogar wunderschoene arbeit. aber ja dann stuerzt er ein und die wundern sich. und dann bauen sie den naechsten wieder genau so.


  • guter punkt, wie fuehrst du / ihr?

    Mit dem Thema kannst du Jahre verbringen. ;)
    Gibt eigene Kurse dafür und jeder muss für sich einen Führungsstil entwickeln der zu sich und seinem Aufgabenbereich passt.
    Jemand der eine Truppe auf dem Bau leitet wird andere Tools zur Führung benötigen als bei einem Tech-Unternehmen.

    Und Führungskompetenz hat recht wenig mit Intelligenz zu tun. Ich hab schlaue und technisch sehr begabte Menschen kennenlernen dürfen die einfach in der Führungsposition nichts verloren hatten. Deswegen sollte man auch nicht immer den besten Mitarbeiter in eine leitende Position befördern.

  • Mit dem Thema kannst du Jahre verbringen. ;)
    Gibt eigene Kurse dafür und jeder muss für sich einen Führungsstil entwickeln der zu sich und seinem Aufgabenbereich passt.
    Jemand der eine Truppe auf dem Bau leitet wird andere Tools zur Führung benötigen als bei einem Tech-Unternehmen.

    Und Führungskompetenz hat recht wenig mit Intelligenz zu tun. Ich hab schlaue und technisch sehr begabte Menschen kennenlernen dürfen die einfach in der Führungsposition nichts verloren hatten. Deswegen sollte man auch nicht immer den besten Mitarbeiter in eine leitende Position befördern.


    Stimmt...
    Ergänzend: Manchmal sind die Mitarbeiter, die "frech" erscheinen, geeignete Führungskräfte.

  • Führen als Frau in einem Männerberuf ist tatsächlich schwierig. (aro, hab Dich jetzt als Frau empfunden, wenn ich damit falsch liege, entschuldige das bitte ...) "Taff" sein wie es im Fernsehen immer dargestellt wird, genügt da bei weitem nicht. Frau muss auch fachlich doppelt so gut sein wie die Mitarbeiter.

    Auch ich habe diese Erfahrung selbst, aus einem "früheren Leben". Glücklicherweise ist es mir nur einmal passiert, dass ein Mitarbeiter mich wirklich frech und überheblich angegangen hat. Und der kam am nächsten Morgen kleinlaut und beschämt an und hat selbst gekündigt. Ich habe ihn nicht aufgehalten.

    Führen ist auch nicht jedermanns/jederfraus Sache. Ich habe das jahrzehntelang gemacht, erst im Zuge der Karriere, dann in der eigenen Firma. Es war immer ein notwendiges Übel, andere blühen darin auf, mich hat es zunehmend genervt.
    Seit dem Verkauf meines Unternehmens ist mir, als hätte ich schweren Ballast abgeworfen. Jetzt darf ich wieder in meiner eigentlichen Passion in Ruhe vor mich hin puzzeln, Problemlösungen ausknobeln und implementieren, niemand stört mich mit Fragen, Erwartungen oder Ansprüchen.

    Vielleicht ist es ja auch für Dich der richtige Weg, auf Angestellte zu verzichten, oder kannst Du sie Dir vielleicht anders "vom Leib halten", vielleicht mit Hilfe eines gut geschulten Vorarbeiters?

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