There are 7 replies in this Thread which has previously been viewed 2,250 times. The latest Post (September 1, 2023 at 10:41 PM) was by arnego2.

  • Hallo zusammen,

    bin gerade dabei, auf amazon.com zu expandieren. Verkaufe bisher in der EU.

    Nun wollte ich nachfragen, wer Erfahrungen mit dem Ust-Thema Stand heute gesammelt hat. Soweit ich weiß führt ja Amazon.com seit ein paar Monaten selbst die Ust. ab, jedoch muss man noch Filing Reports an einzelne Bundesstaaten abgeben.

    Dazu gibt es ja z.B. den Dienstleister Taxjar. Jedoch gibt es dort auch ein paar Hürden als EU Firma, soweit ich gelesen habe.

    Hat jemand selbst Erfahrungen mit den Nexus Meldungen gemacht, oder hat einen günstigen Dienstleister gefunden, der dies erledigen kann (Angebote für Dienstleister, die Meldungen erstellen, die ich eingeholt habe, beginnen bei 3-4k im Jahr)?

    Gerne auch per PN.


  • Nicht zum Thema, aber ggf. nicht ganz unwichtig: meines Wissens nach werden für die USA spezielle Versicherungen benötigt, falls das noch nicht bedacht wurde, nur als kurzer Hinweis.

    Ja, das weiß ich. Vielen Dank für den Hinweis.


  • Nun wollte ich nachfragen, wer Erfahrungen mit dem Ust-Thema Stand heute gesammelt hat. Soweit ich weiß führt ja Amazon.com seit ein paar Monaten selbst die Ust. ab, jedoch muss man noch Filing Reports an einzelne Bundesstaaten abgeben.

    Warum bildest du keine LLC die Steuerfrei sein sollte?
    PM geht nicht da kein PLUS-Mitglied, Das Land in dem ich lebe genießt einen zweifelahften Ruf.

  • Ja, Amazon führt die Sales Tax in den USA ab und man hat noch Berichtspflichten für die Verbringungen und Lieferungen aus vielen US Bundesstaaten.

    Ich würde es erst mal testen ob sich die USA überhaupt rentieren. Der Wettbewerb ist deutlich stärker als in der EU, PPC Werbung und sonstige Gebühren sind teurer (z.B. Rücksendungen/Entsorgungen über 90 US Cent pro Stück), die FBA-Versendkosten meiner Produkte kosten fast das Doppelte von Deutschland und die Widerrufsquote ist hoch. Für mich rentiert es sich nicht wirklich.

    Auch beachten, dass die USA Strafzölle auf in China hergestellte Waren haben. Die sind teils heftig. Bei meinen Produkten wird der US Drittlandszoll mit dem Faktor 5 multipliziert, wenn die Ware in China hergestellt wurde.


  • Ich würde es erst mal testen ob sich die USA überhaupt rentieren. Der Wettbewerb ist deutlich stärker als in der EU, PPC Werbung und sonstige Gebühren sind teurer

    Es geht also noch teurer als bei uns...?
    Also wie Amazon mit seinen Gebühren nach oben geht ist nicht mehr normal und die PPC Kosten steigen auch jeden Monat, da weniger Umsatz auf Amazon generell. Mal schauen, wo das noch hinführt.

    Ja, ich muss es testen, ob es bei uns sinnvoll ist. Deshalb auch die Frage nach den steuerlichen Aspekten und Kosten.
    Eine Agentur wollte über 4000€ pro Jahr um die filings einzureichen.

    xMerchant
    Machst Du die filings selbst?

  • Bisher läuft bei mir USA sehr bescheiden, von daher spare ich mir die Filings. War auch der inoffizielle Rat eines externen US-Salestax-Spezialisten bei einem Webinar. Der meinte, die Behörden hätten genügend damit zu tun die zu überwachen, die Steuern abführen müssen, die nicht eingereichten Anmeldungen für Umlagerungen wären denen egal. Erst wenn man höhere Umsätze hat, würde er die Meldungen machen (er zog die Grenze bei 10.000 USD/Monat) oder eben, wenn man direkt verkauft, so dass man als Verkäufer die Salestax abführen muss.

    Ich werde mein US-Geschäft die nächsten Wochen umbauen, so dass ich nicht mehr so extrem im Wettbewerb mit den Chinesen stehe, wenn es dann besser läuft, werde ich die Anmeldungen vermutlich erst mal selbst versuchen, unter Nutzung von TaxJar.

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