Die Sache mit der LUCID

There are 6 replies in this Thread which has previously been viewed 2,928 times. The latest Post (February 6, 2023 at 7:15 AM) was by SteveBrickman.

  • Guten Tag,

    ich bin ja hier eher der stille Mitleser, habe da aber doch mal ne Frage. Und zwar.... Demnächst kommt ja wieder die LUCID zu mir und möchte Kohle haben. Dies hat sich bislang auf ca 35 € belaufen.Also nicht die Welt .Letztes Jahr konnte ich den kompletten Versand von Verpackungsmaterial und Paketen zu 95 % Recyclen. Richtig abgerockte Verpackungen nutze ich nicht mehr.

    Sprich ich habe Verpackungsmaterial und Pakete recyclet und einfach weiter genutzt (von Nachbarn oder dem Hauptjob).Kunststoff Verpackung oder Packmaterial nutze ich schon seit Ende 21 nicht mehr.

    Jetzt nimmt die LUCID ja Geld von jedem der Verpackungen erstmals in Umlauf bringt. Könnte ich das eingesparte Verpackungsmaterial dieses Jahr einfach bei der Mengenangabe abziehen oder wirft das ggf. Fragen auf?

  • Die Frage ist "War das von dir recycelte Material bereits vom Vorlieferant lizensiert und kannst du das nachweisen"?

    Gebrauchtkartons gut und schön, aber alleine die nötige Nachweiskette um 3Euro50 zu sparen, macht oft keinen Sinn.
    Ist es aber nur ein zuliefernder Großhandel und der bestätigt das zu seinen Kartons, dann kann man es in seiner Aufrechnung weglassen (bzw mitzählen, aber braucht entsprechende Mengen nicht mehr zu melden).

    Über welche Mengen sprechen wir überhaupt?
    Wenn es im Vorjahr nur 35€ waren, kann es doch kaum der Rede wert sein.
    Bei so Kleinstmengen kontrolliert vermutlich niemand irgendwas nach...

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  • Die Frage ist "War das von dir recycelte Material bereits vom Vorlieferant lizensiert und kannst du das nachweisen"?

    Seit der Novelle sind vorlizensierte Kartons nicht mehr zulässig. Vorlizensieren geht nur noch für Serviceverpackungen, also Verpackungen im stationären Einzelhandel, in der die unverpackte Ware dem Kunden übergeben wird, z.B. die Papiertüten beim Bäcker.

  • Quote

    Die Frage ist "War das von dir recycelte Material bereits vom Vorlieferant lizensiert und kannst du das nachweisen"?

    Naja auf den meisten prangt das "A" Logo. Wir reden hier wirklich von Kleinstmengen.

    Habe mich gefreut das ich letztes Jahr knapp 250 Sendungen verschicken durfte. Aber auch diese Kartonagen musste ich durch Eigenkauf nicht zahlen. Ich denke hier jeder weiß was die Welt kostet bzw Kartonagen und das Zubehör Material. Und vorallem wenn man Anfängt freut man sich über jeden Euro der übrig bleibt.


  • Aber auch diese Kartonagen musste ich durch Eigenkauf nicht zahlen.

    Ich muss da immer an den Film "Man lernt nie aus" mit Anne Hathaway und Robert De Niro denken.
    Sie hat so einen Mode Versand Online Shop und achtet so maximal penibel auf die Präsentation des Paketinhaltes und auch wenn das da total überzogen ist, überlege ich immer, wie meine Ware beim Kunden ankommt und wie wohl der erste Eindruck ist.
    Was ich z.B. absolut nicht abkann, wenn die Ware im Karton klappert aufgrund von zu wenig Füllmaterial.

    Sparen macht ja Sinn, aber ich denke mir oft, wenn ich hier lese wieviel in Werbung (ebay Anzeigen, google ads, etc) investiert wird, ist meine bescheidene Investion in Kartons, die ich nicht im Preis einkalkuliere halt meine Werbeausgabe.

    Kommt natürlich auch auf die Branche an, bei Autoteilen ist in einigen Bereich egal, weil da der Cent zählt und den Kunden zum Kauf bringt, bei anderen zählt der erste Eindruck und die Wertigkeit.
    Nachhaltigkeit ist da z.B. auch nicht ganz oben auf der Prio-Liste. Wenn du aber biologisch angebautes, fair gehandeltes Holz-Kinderspielzeug verkaufst, ist der gebrauchte Karton ggfs. sogar sinnvoller.

    Aber zum Thema, die "Kleinigkeit" an Lucid bei der Menge macht den Kohl ja nicht wirklich Fett.


  • Ist es aber nur ein zuliefernder Großhandel und der bestätigt das zu seinen Kartons, dann kann man es in seiner Aufrechnung weglassen

    Mir hat man seinerzeit erklärt, dass der Karton/die Verpackung in jedem Fall (also auch im zitierten) zu erfassen ist, wenn er beim Endkunden anfällt.

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