Paypal-AGB: Keine Händlerkonditionen mehr, Konfliktgebühr, kürzere Fristen...

There are 19 replies in this Thread which has previously been viewed 6,698 times. The latest Post (April 15, 2024 at 9:47 AM) was by Tij-Power.

  • Datum des Inkrafttretens: 30. April 2021

    Highlights die mir auf den ersten Blick aufgefallen sind:

    1.
    Es werden keine Händlerkonditionen mehr angeboten. Standardkondition liegt aktuell bei 3,4% (+0,35 Cent).

    2.
    Wir führen eine für Verkäufer geltende Konfliktgebühr ein.

    3.
    Bei Konfliktfällen muß innerhalb von 2 Kalendertagen reagiert werden (diese Frist war meiner Meinung nach bislang deutlich länger)

    Wieder nur für Österreicher gültig, oder auch für Deutschland?
    Seit ein paar Monaten bekommt man in Österreich bei Zahlungserstattungen auch nicht mehr die PP-Gebühren zurück, was in DE scheinbar nicht so gehandhabt wird (obwohl in DE die PP-Gebühren deutlich niedriger als unsere 3,4% sind)


  • Seit ein paar Monaten bekommt man in Österreich bei Zahlungserstattungen auch nicht mehr die PP-Gebühren zurück, was in DE scheinbar nicht so gehandhabt wird (obwohl in DE die PP-Gebühren deutlich niedriger als unsere 3,4% sind)

    Wäre für mich Grund PP rauszuwerfen.

    Ansonsten sind die Änderungen in DE nicht bekannt. Warum mag PP die Österreicher nicht? :gruebel:

    Naja, meinen Paypal Call freut es scheinbar :-y

    Viele Grüße,
    Christian

  • Konfliktgebühr kommt auch für uns.
    https://www.onlinehaendler-news.de/e-commerce-tre…tm_campaign=ohn

    Sich ein zweites Standbein neben dem Online Handel zu suchen macht langsam Sinn.
    Wenn ich sowas schon lese: "Auf dem Blog von PayPal heißt es, dass man „ Anreize für ein verantwortungsvolles Händlerverhalten“ schaffen wolle."

    Gerade jetzt, wo man vieles nur online bekommt und jeder Kunde erpicht darauf ist, das Maximum zu sparen oder sich was zurück zu holen.
    Also hier hat es schon angefangen mit dem ewigen pseudo reklamieren.
    Ware angeblich nicht erhalten. Ware angeblich unvollständig. Ware angeblich beschädigt. Ware angeblich falsch.

    Der halbe Tag geht hierfür momentan drauf.
    Liegt natürlich nur am bösen Händler, welcher sich jetzt die Taschen vollmachen will.

  • 14 Euro??? WTF?
    Mein Mitleid mit allen, die viele Fälle haben. Das ist ja ein Alptraum. Zwar nur für den Fall, dass man sich nicht einigt, aber das heißt ja im Klartext: Geld zurück oder 14 Euro Gebühr (und zusätzlich Geld weg).

  • Das hat man Verkäufern wie DHL zu verdanken. Wenn man dort als Privatperson online seine Paketgebühr mit PayPal bezahlt und dann den Aufkleber doch nicht nutzt, kann man den nicht einfach stornieren.
    Und DHL reagiert auf direkten Kontakt nicht. Auch nach Einschaltung von Paypal reagiert DHL nicht. Erst wenn der Fall offiziell wird, wird der Geldbetrag automatisiert gutgeschrieben.

    Das wird in Kürze wohl fixer gehen :)


  • Das hat man Verkäufern wie DHL zu verdanken. Wenn man dort als Privatperson online seine Paketgebühr mit PayPal bezahlt und dann den Aufkleber doch nicht nutzt, kann man den nicht einfach stornieren.
    Und DHL reagiert auf direkten Kontakt nicht. Auch nach Einschaltung von Paypal reagiert DHL nicht. Erst wenn der Fall offiziell wird, wird der Geldbetrag automatisiert gutgeschrieben.

    Das wird in Kürze wohl fixer gehen :)

    D.h. Durch Deine Reklamationen bei Paypal leiden wir nun alle??? :durchdreh: :durchdreh: :durchdreh:

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  • Quote

    Die Gebühr wird fällig, "wenn Käufer und Verkäufer zu keiner Einigung kommen und der Käufer einen Antrag auf PayPal-Käuferschutz stellt, welcher zu seinen Gunsten entschieden wird"

    Das kam bei mir in den letzten 17 Jahren genau 2x vor :kaffeesmily

    Der [linksextreme] (Anm. d. Red.) Administrator hat dir die weitere Nutzungsberechtigung der Avatar-Funktion aus folgenden Gründen entzogen: keine politische Hetze in diesem Forum

  • Ich will mich jetzt nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Aber ich glaube in fast 17 Jahren hat Paypal noch nie einen Fall gegen mich entschieden. Kann mich zumindest nicht entsinnen. Aber bei Ebay hat sich das ja auch massiv gedreht, seit Umstellung auf die neue ZA. Da wird ja selbst gegen mich entschieden, wenn es glasklar entgegen deren eigener Richtlinien ist.
    Aber wird das jetzt zum Trend, das Banken Richter spielen? Macht das die Hausbank demnächst auch?

    Ich denke da an kompliziertere Fälle. Käufer sendet Ware gebraucht zurück. Verkäufer sendet Teilrückerstattung (Wertersatz). Käufer eröffnet Konflikt und weist Rücksendenummer nach. Und nun? Paypal mit Banklizenz richtet wer im Recht ist?

    Der Wegfall der Händlerkonditionen tut richtig weh. In DE auch?

    Mir ist heute erstmalig etwas aufgefallen. Ist Ratenzahlung bei Paypal jetzt inklusive? Ich biete keinen PP Ratenkauf an. Heute habe ich erstmalig in einer PP Mail untenstehendes entdeckt (vielleicht ist mir das auch nur entgangen in der Vergangenheit).


    Quote

    Zwischensumme €359,70 EUR
    Summe €359,70 EUR
    Zahlung €359,70 EUR
    Ratenzahlungen insgesamt 12x bei €31,55 EUR ohne Zinsen

  • Also ihr könnt euch entspannen. PP hat mich heute angerufen und ich habe die Gelegenheit genutzt, auch nach den Bedingungen in den neuen AGB zu fragen. Man sagte mir, dass mich als Bestandskunde das nicht betrifft. Weder der Wegfall der Händlergebühren noch die Konfliktfall-Gebühr.
    Nur bei Neukunden werden die Gebühren jetzt über Pricing verhandelt, so dass sie sich nicht ständig bei schwankendem Umsatz ändern.

  • Zum ersten Mal in diesem Jahrzehnt bin ich mit einem PayPalfall konfrontiert. Dieser wird von PayPal abgewickelt wie erwartet. Ware und Geld sind an den richtige Stellen und ich habe den Fall - auch wie erwartet - gewonnen. Falsch gedacht !

    PayPal erklärt mich zum Verlierer. War mir erst wumpe, da ich mich durchgesetzt hatte.
    Dann entdeckte ich die leuchtende Konfliktgebühr im Konto.

    Am Telefon erklärte mit der Mitarbeiter Käuferschutz nach kurzer sachlicher Diskussion am Ende - Zitat: "egal, der Käufer hat eigentlich immer recht. wegrenn Aber aus Kulanz schreibe ich Ihnen die Gebühr wieder gut."

    Meine Prognose: in Kürze gibt es schlicht eine Konliktgebühr, die der Händler zu zahlen hat. Völlig wumpe, warum ein Fall eröffnet wurde. /-(x)


  • Todsicher. Das Sackgesicht hatte einen Fall aufgemacht, weil er der Auffassung war, daß ich erst erstatten muß bevor er retour sendet.

    Dann bin ich gespannt ob sich da was geändert hat im neuen Jahr. Haben gerade den ersten Fall von einem Kunden der meint personalisierte Ware darf widerrufen werden. Den Fall gewinnen wir sicher, wenn dann aber eine Gebühr fällig wird...

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  • Sobald Paypal eingreift, kostet das die Gebühr, wenn ich mich richtig erinnere. Du sollst vorher [strike]dich vom Kunden erpressen lassen[/strike] [strike]dich mit dem Kunden einigen[/strike] einfach braver Paypal-Nutzer sein und klaglos rückerstatten, damit Paypal weiter viel Geld an diesem Kunden verdient.

  • Es ist tatsächlich so, dass die Gebühr fällig wird, unabhängig wer im Recht ist.
    Zum zweiten mal, hat mir Paypal nun den maximal auszahlbaren Betrag auf 100,-- (!) Euro in 21 Tagen verringert. Beim ersten mal ließ sich durch einen Anruf klären, dass das wohl ein Fehler ist, aber durch die neue Roboter-Hotline bekommt man kaum noch einen Mitarbeiter ans Telefon.
    Es ist besser, ich verkaufe nichts, als wenn PP einfach meine ganze Kohle behält. Frage mich wirklich, wozu wir fast 10k/Jahr an PP abdrücken.

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