Regierung will Müllflut bremsen! Handel soll Retoure-Vernichtung offenlegen

There are 8 replies in this Thread which has previously been viewed 4,551 times. The latest Post (February 14, 2020 at 8:02 PM) was by welpe.

  • Quote from n-tv

    Viel zu oft landet neuwertige Ware von Online-Händlern in der Tonne. Das ist billiger, als die retournierten Artikel neu zu verkaufen oder zu spenden. Um das zu vermeiden, sollen Händler künftig offenlegen, welche Retoure-Waren sie vernichten. So will das Kabinett Recycling stärker fördern.

    Im Kampf gegen Wegwerf-Produkte wie Einwegbecher und gegen Ressourcen-Verschwendung hat die Regierung den Weg für strengere Vorgaben freigemacht. Das Bundeskabinett beschloss dazu ein Gesetz, das über die Umsetzung von EU-Richtlinien hinausgeht. So sollen die Vernichtung von Retouren im Handel grundsätzlich erschwert und die Hersteller von Einwegbechern in Haftung genommen werden. Die genaue Umsetzung muss allerdings in gesonderten Verordnungen geregelt werden.
    ...

    Kompletter Bericht: https://www.n-tv.de/wirtschaft/Han…le21571105.html


    Ich sehe da schon einen neuen Berg an Verordnungen und Dokumentationspflichten auf uns zukommen. :kaffeesmily

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  • Quote

    . Das ist billiger, als die retournierten Artikel neu zu verkaufen oder zu spenden.

    Da gibt es eine ganz verrückte Idee: einfach das Steuergesetz anpassen. Dann wären Spenden für Unternehmen nicht teuer und es würde ganz sicher mehr gespendet werden. Ich weiß, klingt völlig irre. rauchen

  • Die Verordnung wird ein Rohrkrepierer. Die großen werden die Ware dann erst mal an eine Auslandstochter mit den steuerlich günstigsten Regelungen als B-Ware verkaufen, die dann nach "Prüfung" auf die nächste Deponie geht, der Mittelstand wird die Ware an offizielle B-Ware-Vermarkter abgeben, die aber in Wirklichkeit das auch nur an eine Auslandstochter zur Vernichtung weiter reichen und die kleinen werden es weiterhin in den Hausmüll werfen. Anscheinend darf man keinen IQ nahe, geschweige denn über 100 haben, wenn man in der Regierung arbeiten will.

    Das ist eindeutig dumme Symbolpolitik für die Neidfraktion.


  • und die kleinen werden es weiterhin in den Hausmüll werfen.

    Ich glaube ja nicht das massenhaft gut verkaufbare Retouren bei Mittelständlern in den Müll geworfen werden. Aber bei Sachen die nach Gewährleistung usw. nach sich ziehen muss man das halt überlegen. Gewerblich gekaufte Notebooks verstauben doch auch nach paar Jahren Nutzung im Regal jeder Firma, sowas verkauft ja niemand mehr.

    Viele Grüße,
    Christian

  • habe diese Meldungen auch im TV gesehen und mußte schmunzeln.....
    ich kann mich nun wirklich nicht auf die Ebene der ganz Großen stellen - aber das Problem der Lager-Hüter habe ich auch als Mini-Betrieb
    Lager kostet täglich Geld und unverkaufbare Waren somit auch - da ist Wegwerfen oftmals ganz einfach billiger
    Ich tu mir da wirklich sehr schwer zu entsorgen - aber es ist oft der einzige, vernünftige Weg

  • Ich halte das ganze für eine Form von Aktionismus damit uns die Damen und Herren in der Regierung dem kleinen Mann vormachen können dass etwas für die Umwelt getan wird. Gleichzeitig wird vor der Industrie (die Großen sind gemeint) gekuscht, da dort die Spenden, Aufsichtsratsämter, Schmiergelder herkommen.

  • Es ist wirklich inzwischen unerträglich. Einkommenssteuersatz 42%, ein unglaublicher Haufen Bürokratie. Inzwischen muss ich sogar Pässe für Pflanzen ausstellen. Es ist einfach nur noch nervig. Und da kommt ja jetzt der nächste Unsinn auf mich zu. Kosten und Arbeit.


  • Es ist wirklich inzwischen unerträglich. Einkommenssteuersatz 42%, ein unglaublicher Haufen Bürokratie. Inzwischen muss ich sogar Pässe für Pflanzen ausstellen. Es ist einfach nur noch nervig. Und da kommt ja jetzt der nächste Unsinn auf mich zu. Kosten und Arbeit.

    Es gibt doch ein paar Optionen Steuer zu sparen.

    Besonders du solltest doch einfache Möglichkeiten haben? Du importierst doch aus verschiedene Länder.

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