Das erheitert mich heute... 😁

There are 4,458 replies in this Thread which has previously been viewed 851,415 times. The latest Post (July 16, 2024 at 9:06 PM) was by Technokrat.

  • Kartellrechtlich setzt er sich damit voll in die Nesseln.

    Naja er (der Lieferant) hat einen Großhandelsvertrag vom Hersteller aufgedrückt bekommen. Darin verpflichtet er sich nur Händler mit Händlervertrag (den nur Händler mit stationären Ladengeschäft bekommen) zu beliefern. Verletzt er diesen oder unterzeichnet er diesen nicht, ist er selbst raus und hat einen Hersteller weniger.

  • Naja er (der Lieferant) hat einen Großhandelsvertrag vom Hersteller aufgedrückt bekommen. Darin verpflichtet er sich nur Händler mit Händlervertrag (den nur Händler mit stationären Ladengeschäft bekommen) zu beliefern. Verletzt er diesen oder unterzeichnet er diesen nicht, ist er selbst raus und hat einen Hersteller weniger.

    Ok. Ich hatte das missverstanden und dachte, die Aussage käme vom Hersteller.

    Der Großhändler darf sowas natürlich auch nicht - aber vermutlich steht er unter Druck des Herstellers.

  • Ja der GH ist quasi selber Opfer, dem mache ich keinen Vorwurf.

    Aber habe ich das richtig verstanden....wenn man das System der freien Marktwirtschaft nicht mag und lieber vorgeschriebene UVP mag, dann ändert man einfach das Vertriebs System und führt Händler Verträge ein und diskriminiert reine Online Händler die nach Jahrzehnten plötzlich gar nicht mehr mitmachen dürfen.

    Und wozu eigentlich? Das leidige Thema Preise kaputt machen...1. der Online Händler kann nicht teurer verkaufen als Amazon...also orientiert man sich an Amazon Preisen (den der Hersteller ja direkt beliefert hat). 2. Selbst mit den "kaputten Preisen" habe ich immer noch gut verdient. Benachteiligt waren die die, wenig verkauft haben, keine passenden Lieferkonditionen ausgehandelt haben...aber ist nicht genau das wieder das System der freien Marktwirtschaft?

  • Und wozu eigentlich? Das leidige Thema Preise kaputt machen...1. der Online Händler kann nicht teurer verkaufen als Amazon...also orientiert man sich an Amazon Preisen (den der Hersteller ja direkt beliefert hat). 2. Selbst mit den "kaputten Preisen" habe ich immer noch gut verdient.

    Wir haben einen Hersteller, der 2016 ein relativ kompliziertes selektives Vertriebssystem ausgegeben hat. Begründung: Internet macht die Preise kaputt.
    Etliche Jahre später hab ich dann bei einem Treffen erfahren, dass sich einfach viele kleine Händler aufgeregt haben, dass Sie mit den Preisen die online kursiert sind nicht zurecht gekommen sind. Versteh ich auch, unter 20.000 Euro Jahresumsatz konntest du bei dem Hersteller nichts verdienen.

    Wir hatten 2015 einen unteren 6 Stelligen Jahresumsatz und da hattest du keine Probleme sondern hast richtig gut verdient damit. Sie haben das Vertriebssystem immer mehr verfeinert in den letzten Jahren. Das hatte dann zur Folge, dass 2 große Händler Ihnen die Partnerschaft gekündigt haben, manch kleinere Händler hat sich gefreut. In der Zwischenzeit ist das Vertriebssystem ein Krampf, es gibt eine irre hohe Stationär-Händlerdichte und der Umsatz verteilt sich.

    Vorteil für den Kunden: Er findet fast überall einen entsprechenden Händler. Nachteil, die kleinen Händler haben nur die Topseller auf Lager und nicht mehr das ganze Sortiment.

  • In meinem Fall heißt das für den Endkunden deutlich höhere Preise. Das sollte eigentlich der Wettbewerb regeln. Aber der findet ja nun nicht mehr statt.

    Den Amazon Shop will man selbst pflegen zu vollen UVP. Andere Händler dürfen auf keiner einzigen Plattform mehr verkaufen. Reine Online Händler dürfen gar nicht mehr mitmachen.

    Man hat die Händler benutzt um die Waren bekannt zu machen. Jetzt kündigt man allen Online Händlern und verkauft quasi ganz allein und nimmt die komplette Spanne von Produktionskosten bis zur vollen UVP selbst ein. Die paar Ladenhändler sorgen dafür, dass man die Produkte auch im Ladengeschäft bekommt...aber die Masse geht online und das hat man nun quasi für sich allein.

  • das hat man nun quasi für sich allein.

    Ich war mal von einem ähnlichen Fall betroffen. Die Kollegen (und ich) haben daraufhin sämtliche Kundenanfragen von Pre- und Postsale direkt an den Vertriebsleiter weitergeleitet. Kamen ein paar wütende Emails von dem Menschen, wir sollten das gefälligst unterlassen. :)

  • In meinem Fall heißt das für den Endkunden deutlich höhere Preise. Das sollte eigentlich der Wettbewerb regeln. Aber der findet ja nun nicht mehr statt.

    Hier auch. Die kleinen Händler bekommen keine Mengen zusammen --> höhere Preise

    Quote

    Den Amazon Shop will man selbst pflegen zu vollen UVP. Andere Händler dürfen auf keiner einzigen Plattform mehr verkaufen. Reine Online Händler dürfen gar nicht mehr mitmachen.

    Amazon nicht, dass haben Sie gesperrt, aber dafür vorletztes Jahr einen eigenen Shop aufgemacht mit UVP. Mal sehen wie lange es dauert bis sie den Shop scharf schalten.

    Quote

    Man hat die Händler benutzt um die Waren bekannt zu machen.

    Jop. Die Fachhändler haben die Marke/Hersteller in den 90er Jahren bekannt gemacht.


    Ich weiß auch nicht genau was das Ziel ist. Entweder wirklich flächendeckend über kleinere Händler zu einer besseren Marge (für den Hersteller) zu verkaufen oder die Vorbereitung auf einen Direktvertrieb.

  • Da hat die Deutsche Post und auch der Wahlbeauftragte ganze Arbeit geleistet. Meine (noch) für DE geltenden Wahlunterlagen für die Wahl VOR 9 Tagen sind dann auch schon heute bei mir für die Briefwahl angekommen.

    Kann ich direkt für die Wahl in 2029 aufheben?

  • Da hat die Deutsche Post und auch der Wahlbeauftragte ganze Arbeit geleistet. Meine (noch) für DE geltenden Wahlunterlagen für die Wahl VOR 9 Tagen sind dann auch schon heute bei mir für die Briefwahl angekommen.

    Da würde ich mich mal glatt bei der Gemeinde beschweren das dir ein Grudnrecht genommen worden ist. Wöre echt gespannt was da rauskommt.

    Hans

  • Da würde ich mich mal glatt bei der Gemeinde beschweren das dir ein Grudnrecht genommen worden ist. Wöre echt gespannt was da rauskommt.

    Hans

    Grundrecht genommen ist übertrieben - wenn man Briefwahlunterlagen beantragt und die werden nicht rechzeitig zugestellt muss man selbst aktiv werden. Man kann sich dann bis am Samstag vor der Wahl Ersatzunterlagen bei der Gemeinde ausstellen lassen. Die Gemeinden haben (zumindest bei uns hier in B-W) an Samstagen vor Wahlen deshalb extra geöffnet.

    Briefwahlunterlagen noch nicht erhalten? Schnell handeln!
    Wer seine beantragten Briefwahlunterlagen noch nicht erhalten hat oder wem das Hochwasser zu Hause seine Briefwahlunterlagen unbrauchbar gemacht hat, sollte…
    im.baden-wuerttemberg.de

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