Mini-Jobber Abrechnung

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knoge
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Re: Mini-Jobber Abrechnung

Beitrag von knoge » 30. Jun 2020 08:01

12 ist bei 3 Tage Woche schon richtig, entspricht 20 bei 5 Tage Woche.


Lou mi sa.

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SchneiderMusik
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Re: Mini-Jobber Abrechnung

Beitrag von SchneiderMusik » 30. Jun 2020 08:03

Nein, 20 Tage bei einer 5 Tagewoche. Sein MA arbeitet aber ja nur 3 Tage die Woche, da wären es dann schon bloß 12 im Jahr.
Eigentlich sind es 24 Tage, aber bezogen auf eine 6 Tagewoche, aber 6 Tage arbeitet ja kaum ein MA noch.
Auszahlen geht im Übrigen nicht, siehe dazu das Bundesurlaubsgesetz.

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Re: Mini-Jobber Abrechnung

Beitrag von hkhk » 30. Jun 2020 08:05

um genauer zu sein:
20 Tage bei 5 Tage-Woche.
24 Tage bei 6 Tage-Woche

Muss dann halt auf die Arbeitszeit der Teilzeitkraft umgerechnet werden.


Und das mit dem Urlaub auszahlen:
Eine Auszahlung des Urlaubsanspruches ist möglich (wird ja oft selbst von den Arbeitnehmern gewünscht) aber nicht ganz so einfach:

https://www.generali.de/ueber-generali/ ... sen-41236/
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Re: Mini-Jobber Abrechnung

Beitrag von Wolkenspiel » 30. Jun 2020 08:08

Wichtig ist halt, diese ganze Chose akribisch in Formularen zu dokumentieren. Sowohl die Arbeitszeiten, die geleistet werden als auch die Krank- und Urlaubstage. Kann man formlos mit einer eigenen Tabelle machen, es gibt aber auch ein DATEV Formular dafür.

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Re: Mini-Jobber Abrechnung

Beitrag von DINa3 » 30. Jun 2020 08:14

jetzt bin ich schon überrascht, daß ihr als Profis mit dem Urlaub Probleme habt
hier die Formel:

Individuelle Arbeitstage pro Woche x 24 (Urlaubsanspruch in Werktagen) / 6 (übliche Arbeitstage, Montag bis Samstag)
3 x 24 / 6 = 12

aber meine Frage war, ob man es irgendwie hinbekommt Urlaub auszuzahlen
vermutlich nicht, denn dann verdient er ja mehr als 450,- ........

regalboy
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Re: Mini-Jobber Abrechnung

Beitrag von regalboy » 30. Jun 2020 08:47

Wolkenspiel hat geschrieben:
30. Jun 2020 07:52
Der gesetzliche Mindesturlaubsanspruch liegt in Deutschland bei 20 Tagen jährlich. Du gewährst auf diese Weise nur 12, das ist nicht zulässig. Für eine Teilzeitkraft musst du das halt dann umrechnen, aber umgerechnet müssen es 20 Arbeitstage sein.
Warum sollte er zu wenig gewähren?

Wenn er nur 1 Tag die Woche arbeitet sind es entsprechend der gesetzliche Urlaub nur 5 Urlaubstage im jahr.
Wenn er also 2 Tage arbeitet sind die 12 Tage im Jahr doch mehr als dem Gesetz genügend.

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Re: Mini-Jobber Abrechnung

Beitrag von Wolkenspiel » 30. Jun 2020 12:46

regalboy hat geschrieben:
30. Jun 2020 08:47
Wenn er nur 1 Tag die Woche arbeitet sind es entsprechend der gesetzliche Urlaub nur 5 Urlaubstage im jahr.
Wenn er also 2 Tage arbeitet sind die 12 Tage im Jahr doch mehr als dem Gesetz genügend.
Ja, das haben wir ja inzwischen fünffach aufgeklärt, alles juut :-}

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Re: Mini-Jobber Abrechnung

Beitrag von AndreM93 » 30. Jun 2020 23:22

DINa3 hat geschrieben:
30. Jun 2020 08:14
aber meine Frage war, ob man es irgendwie hinbekommt Urlaub auszuzahlen
vermutlich nicht, denn dann verdient er ja mehr als 450,- ........
Theoretisch kann er auch mehr als 450 € verdienen. Sogar mehr als 5.400 € im Jahr - vorrausgesetzt das war gegelgentlich und unvorhersehbar. Beispielsweise bei Krankheit eines Kollegen - Urlaub gilt nicht, der war ja vorhersehbar.

Das Problem liegt viel mehr darin, dass Urlaub nicht abgegolten werden kann, außer das Arbeitsverhältnis endet.

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Re: Mini-Jobber Abrechnung

Beitrag von SchneiderMusik » 1. Jul 2020 07:49


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