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 Betreff des Beitrags: Billsafe - schon Erfahrungen ?
BeitragVerfasst: Mo 29. Juni 2009, 13:18 
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Hallo,

wollte gerne mal wissen, ob sich jemand hier im Froum schon mit Billsafe befaßt hat, eventuell sogar ein Betatester hier ist.

LG sonimom


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 Betreff des Beitrags: Re: Billsafe - schon Erfahrungen ?
BeitragVerfasst: Mo 29. Juni 2009, 17:31 
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Das scheint das hier schon häufiger angekündigte Angebot der Mediafinanz zu sein.

Der Römer


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 Betreff des Beitrags: Re: Billsafe - schon Erfahrungen ?
BeitragVerfasst: Mo 29. Juni 2009, 23:08 
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So ist es: Zusammenarbeit mit Mediafinanz. Die Betaphase soll bald beendet sein. Dannbekomme ich ein Angebot. Bin mal gespannt, wie sich das von Dom unterscheidet, denn das war ja wohl ein Griff ins ...


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 Betreff des Beitrags: Re: Billsafe - schon Erfahrungen ?
BeitragVerfasst: Mi 28. Oktober 2009, 23:41 
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Hat jemand mittlerweile schon Erfahrungen mit Billsafe und wie teuer ist es?


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 Betreff des Beitrags: Re: Billsafe - schon Erfahrungen ?
BeitragVerfasst: Mi 4. November 2009, 10:27 
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Ich habe nach Angabe meines 3-seitigen Fragebogens innerhalb 2 Tagen mein Angebot per Post erhalten.
Wobei es kein Angebot ist, sondern gleich ein kompletter Vertrag.
Ich könnte mir vorstellen, dass die Konditionen auch Branchenabhängig sind, aber bei mir würden 5 Euro Grundgebühr, 1 Euro pro Bonitätsabfrage und 1 Euro Grundbetrag pro Transaktion entstehen.
Zusätzlich dann mit nach Bonitätsklassen gestaffelten 1,99 bis 13,99% Disagio.
Allerdings schreibt Billsafe, dass sie einfachheitshalber ein "gewichtetes Durchschnittsdisagio" berechnen und das dann für die kompletten Forderungen abrechnen. Was das ist der Praxis bedeutet, kann man freilich nur vermuten, zumal die Ratingverteilungen ja nicht bekannt sind.

An dieser Stelle besteht für Billsafe im Prinzip dann auch noch die Möglichkeit eines nachträglichen Eingriffs in die Gebührenhöhe, indem man - falls man feststellt, dass sich das ganze nicht rechnet - einfach die Ratingkriterien verändert und somit mehr Einnahmen aus dem Disagio generiert.

Ansonsten:
- Forderung in den ersten 2 Monaten auf 100 Euro limitiert, max. 10000 Euro Gesamtsumme.
- Bezahlung des Kunden erfolgt ausschliesslich auf das Konto von Billsafe
- Auszahlung erfolgt immer Freitags, aber für die Vorwoche. Das heisst, man bekommt sein Geld mit 7-14 Tagen Verspätung nach Eingang der Zahlung bei Billsafe.
- Für Kunden, die nicht bezahlen, erfolgt die Auszahlung erst 90 Tage (plus o.g. 7-14 Tage) nach der Lieferung.

Die Abwicklung läut auch etwas anders, der Kunde muss im Bestellprozess auf die Billsafe-Seite geleitet werden und dort die AGB bestätigen.

Insgesamt scheint das Konstrukt auf jeden Fall deutlich risikobewusster zu sein als das von Domnowski, was einer längere Lebensdauer versprechen lässt. Gleichzeitig sind die Gebühren sowie die Überbrückungskosten natürlich deutlich höher. Im Zweifelsfall muss man Zahlungen über 3 Monaten lang zwischenfinanzieren, die dazu notwendige Liquidität muss man je nach Preis- und Marge des Warensortiments, das man verkauft, auch erst einmal haben.

_________________
"Wir limitieren Konten um Käuferschutzanträge befriedigen zu können!"
(Inken Tietz / Pressesprecherin Paypal Deutschland GmbH)


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 Betreff des Beitrags: Re: Billsafe - schon Erfahrungen ?
BeitragVerfasst: Mi 4. November 2009, 10:51 
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Hifi-Matze hat geschrieben:
Im Zweifelsfall muss man Zahlungen über 3 Monaten lang zwischenfinanzieren, die dazu notwendige Liquidität muss man je nach Preis- und Marge des Warensortiments, das man verkauft, auch erst einmal haben.


..... was hat das noch mit Factoring zutun ? Beim Factoring erfolgt eine Auszahlung mehr oder weniger sofort, daher ja auch die Provision (Disagio). Billsafe entspricht eher einer Warenkreditversicherung.

Zusammenfassung:

- völlige Intransparenz bei den Kosten
- es werden nur kleine Bestellwerte versichert
- es wird nur B-to-C versichert
- Auszahlung erfolgt extrem spät

Ähem....sowas könnte ich auch anbieten ;-)

Der Roemer


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 Betreff des Beitrags: Re: Billsafe - schon Erfahrungen ?
BeitragVerfasst: Mi 4. November 2009, 11:50 
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Roemer hat geschrieben:
..... was hat das noch mit Factoring zutun ? Beim Factoring erfolgt eine Auszahlung mehr oder weniger sofort, daher ja auch die Provision (Disagio).


Das ist nicht richtig! Es gibt viele verschiedene Factoringvarianten. Und bei einigen gibt es keine sofortige Auszahlung und es ist trotzdem echtes Factoring (siehe z. B. Fälligkeitsfactoring).

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 Betreff des Beitrags: Re: Billsafe - schon Erfahrungen ?
BeitragVerfasst: Di 24. November 2009, 20:31 
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So....
ich wollte es mal wieder aus der Versenkung holne.
Gibt es bereits weitere Erfahrungen? Billsafe ist ja nun auch für Mallux möglich, deshalb bin ich am überlegen!

ich danke euch!


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 Betreff des Beitrags: Re: Billsafe - schon Erfahrungen ?
BeitragVerfasst: Do 10. Dezember 2009, 14:44 
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Hallo,
das würde mich auch interessieren. Nutzt jemand Billsafe oder paymorrow?
Gruß
Roland


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 Betreff des Beitrags: Re: Billsafe - schon Erfahrungen ?
BeitragVerfasst: Mi 16. Dezember 2009, 13:14 
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wir haben gestern den vertrag mit billsafe unterschrieben und sind gespannt wie es läuft.

das problem ist nur, dass wir es über ebay nutzen und über ebay die zahlart "rechnung" nicht angeboten werden kann.

erst bei der kaufabwicklung über afterbuy kann man die zahlart anwählen, daher sind wir gespannt von wievielen kunden es genutzt wird.


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 Betreff des Beitrags: Re: Billsafe - schon Erfahrungen ?
BeitragVerfasst: Do 17. Dezember 2009, 10:23 
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Hallo zusammen,

wir haben uns bereits ausführlich mit Bill Safe beschäftigt, sind aber zu dem Ergebnis gekommen, dass wir diesen Service nicht nutzen wollen.
Bill Safe macht auf uns sehr stark den Eindruck eines "Domnowski2".
Folgende Gründe haben uns die Entscheidung hier ziemlich einfach gemacht:

1. keine vernünftige Schnittstellenlösung für xtc -> unsere technischen Berater haben uns abgeraten!
2. sehr hoher Aufwand bei der Behandlung von Stornos / Reklamationen etc.
3.undurchsichtiges Vertragswerk
4.fragliche Käuferakzeptanz bei Begrenzung des Rechnungskaufs -> wenn der Käufer als Bestandskunde bekannt sein muss, mehrfach bestellt haben muss, keine abweichende Lieferanschrift möglich ist (auch bei Bestandskunden), der Rechnungsbetrag begrenzt ist usw. wer kommt dann eigentlich als akzeptabler §Rechnungskäufer" noch in Frage?
5. Risikoübernahme ist begrenzt!
6. Konditionen zu teuer:
-warum sollen wir für jede Bonitätsprüfung 1 EUR + 1 EUR Transaktionsgebühr bezahlen, wenn wir auf die Einstellungen keinen Einfluss haben? Wir möchten nicht für Ablehnungen zahlen. Zumal eine Bonitätsprüfung bei einer Auskunftei eher 0,50 -0,70 EUR kostet und nicht 1,00 EUR, so unsere Erfahrun.
-dieses superinteressante Billigdisagio kommt eigentlich nie zum tragen, so dass man hier -wenn man wirklich etwas vom Rechnungskauf haben will (mehr Kunden und Umsatz)- mindestens 5-6% hinblättern muss... Das mit dem "Lockangebot" hat uns schon ziemlich verärgert! :(
-monatliche Grundgebühr wollen wir auch nicht zahlen
7. das Risiko übernimmt hier nur eine GmbH. Was ist wenn die insolvent werden?
8. Bill Safe gehört zu Media Finanz und die sind ein Inkassounternehmen, dass mit Inkassofällen sicherlich mehr Geld verdient als mit Ihrer Tochter Bill Safe.
9. Unser Anwalt hat erhebliche datenschutzrechtliche Bedenken geäußert: das aktuelle Prozedere entspricht nach seiner Ansicht nicht den neuen Vorgaben des Datenschutzgesetzes (Opt-in-Verfahren) und wir wären damit als Shop abmahnfähig.
10. offensichtlich macht hier jemand das Domnowski-Modell nach

....hier noch Beiträge in XING zu dem Thema: http://www.xing.com/net/ecommercesoftwa ... /25963265/

Aktuell prüfen wir noch andere Rechnungskauf-Lösungen und das Thema Factoring. ...werde gern noch berichten. :)
Hat jemand noch Erfahrungen mit anderen Anbietern?

Gruß und eine schöne Weihnachtszeit,
:D


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 Betreff des Beitrags: Re: Billsafe - schon Erfahrungen ?
BeitragVerfasst: Do 17. Dezember 2009, 11:10 
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der-kurti hat geschrieben:
das problem ist nur, dass wir es über ebay nutzen und über ebay die zahlart "rechnung" nicht angeboten werden kann.

erst bei der kaufabwicklung über afterbuy kann man die zahlart anwählen, daher sind wir gespannt von wievielen kunden es genutzt wird.


Würde ich doch zumindest bei ebay Artikel dann doch nicht anbieten, generiert doch nur Kosten und ggf. zusätzliche Probleme, einen Mehrwert sehe ich hier nicht.

Viele Grüsse
chris


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 Betreff des Beitrags: Re: Billsafe - schon Erfahrungen ?
BeitragVerfasst: Do 17. Dezember 2009, 11:24 
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Vor allem könnte ich mir vorstellen, dass einige Ebaykunden dann keine entsprechende Bonität haben - ergo wäre die Gefahr von roten höher zudem erzeugt ja jede Abfrage auch Kosten wenn ich das richtig verstehe.


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 Betreff des Beitrags: Re: Billsafe - schon Erfahrungen ?
BeitragVerfasst: Do 17. Dezember 2009, 11:40 
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diggerbarnes hat geschrieben:
der-kurti hat geschrieben:
das problem ist nur, dass wir es über ebay nutzen und über ebay die zahlart "rechnung" nicht angeboten werden kann.

erst bei der kaufabwicklung über afterbuy kann man die zahlart anwählen, daher sind wir gespannt von wievielen kunden es genutzt wird.


Würde ich doch zumindest bei ebay Artikel dann doch nicht anbieten, generiert doch nur Kosten und ggf. zusätzliche Probleme, einen Mehrwert sehe ich hier nicht.

Viele Grüsse
chris


Ich mache das schon aus einem einzigen Grund nicht: Rechnungskauf für Bestandskunden ist ein Service-Argument für meine Stammkunden. Und die sollen im Shop kaufen.
Meine (schon ältere) Erfahrung war zudem, dass man Ebay-Rechnungskunden erst nach Ablauf der Bewertungsfrist ins Inkasso geben sollte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Billsafe - schon Erfahrungen ?
BeitragVerfasst: Do 17. Dezember 2009, 14:03 
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Der Vertrag ist zwar gelebter Unsinn, allerdings die Einschränkung "Bestandskunden" gab es bei mir nicht.

Insofern gibt es wohl keine Standardbedingungen sondern sind abhängig z.B. von der Branche, Score des Händlers etc.

Der Roemer


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 Betreff des Beitrags: Re: Billsafe - schon Erfahrungen ?
BeitragVerfasst: Do 17. Dezember 2009, 17:27 
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diggerbarnes hat geschrieben:
der-kurti hat geschrieben:
das problem ist nur, dass wir es über ebay nutzen und über ebay die zahlart "rechnung" nicht angeboten werden kann.

erst bei der kaufabwicklung über afterbuy kann man die zahlart anwählen, daher sind wir gespannt von wievielen kunden es genutzt wird.


Würde ich doch zumindest bei ebay Artikel dann doch nicht anbieten, generiert doch nur Kosten und ggf. zusätzliche Probleme, einen Mehrwert sehe ich hier nicht.

Viele Grüsse
chris


Hallo Chris,

wir wollten diesen Service ausschliesslich für unseren ebay Shop. Wir haben unseren eigenen Shop www.os-sportsfashion.com über Tradoria, die auch den Rechnungskauf abwickeln.

Lt. unserem Vertrag bezahlen wir als Afterbuy Kunde 4,90 Euro monatlich und 7% Gebühren für die komplette Abwicklung, d.h. viele Kosten werden erstmal nicht generiert wenn kein Kunde auf Rechnung kauft. Und sollten erhebliche Probleme auftreten haben wir immerhin die Möglichkeit schnell zu kündigen, da die Kündigungsfrist nur 7 Tage beträgt.

Bezüglich dieser Gründe wollten wir es auf einen Versuch ankommen lassen und BillSAFE eine Chance geben.

Liebe Grüße
Domenico


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 Betreff des Beitrags: Re: Billsafe - schon Erfahrungen ?
BeitragVerfasst: Do 17. Dezember 2009, 17:32 
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NEO123 hat geschrieben:
Vor allem könnte ich mir vorstellen, dass einige Ebaykunden dann keine entsprechende Bonität haben - ergo wäre die Gefahr von roten höher zudem erzeugt ja jede Abfrage auch Kosten wenn ich das richtig verstehe.


Von Kosten für Abfragen steht nichts in unserem Vertrag. Frau Salzmann von BillSAFE teilte mir mit, daß mit den 7% alles abgedeckt sei und nach 5-6 Wochen würden wir nochmal telefonieren um, je nach Kauf- und Zahlungsverhalten unserer Kunden, nochmals über die Factoringgebühr zu verhandeln.

Liebe Grüße
Domenico


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 Betreff des Beitrags: Re: Billsafe - schon Erfahrungen ?
BeitragVerfasst: Do 17. Dezember 2009, 18:19 
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Hallo zusammen, bin neu im Forum und freue mich sehr über die rege Teilname :-}

@performer01:
Vielen Dank für Deine ausführliche Stellungnahme. Mein Billsafe Angebot steht noch aus, habe aber das von paymorrow schon zerrissen. Es entspricht in so ziemlich allen Punkten Deiner Beurteilung über das Billsafe Angebot. Tausend Hintertürchen, viele wenns und abers, etliche Rechte von paymorrow den Vertrag zu ändern, die Kosten zu erhöhen, nach eigenem Gutdünken eine "angemessene" Vorauszahlung zu verlangen, eventuelle weitere Auflagen, die NACH Vertragsabschluss bekannt gegeben werden usw. Hab das Ding gelesen und mit Wonne zerrissen. Wer sich auf sowas einlässt, kann gleich ins Casino gehen oder seine Seele an den Schnitter verpfänden.

Folgende Punkte gebe ich bei der grundsätzlichen Disskussion über solche "Dienste" zu bedenken:

1. Ablehnung: Wie mehrfach berichtet, wird der Rechnungskauf bei Kunden zum Teil allein deshalb abgelehnt, weil die Straße, in der sie wohnen in irgendwelchen Abgleichdatenbanken noch nicht erfasst ist. Es kann einen solventen Kunden nur verärgern wenn er abgelehnt wird. Zudem entstehen Kosten, die völlig ungerechtfertigt sind, da die Prüfung der Solvenz ja in einem solchen Fall zu einem völlig falschen Ergebnis geführt hat. Ein wahrer Bährendienst, den man sich da teuer erkauft hat.

2. Die Zahlungen gehen zunächst an den "Dienstleister": Die Frage einer Pleite wurde schon angesprochen. Der Dienstleister führt das Mahnwesen durch. Spätestens hier geht jeder Onlinehändler ein großes Risiko ein. Je nach dem wie der Dienstleister jetzt mit dem Kunden umgeht, kann man auf diesem Wege gut ein paar Kunden verlieren. Billsafe ist Tochter eines Inkassounternehmens !!! Paymorrow hat sich in seinem Knebelvertragsmachwerk das Recht eingeräumt, alle Vertragspflichten an beliebige Subunternehmen abzugeben. Wer also letztendlich Kontakt mit meinen Kunden hat kann ich bei Vertragsabschluss gar nicht wissen. Wie diese Firma dann mit meinen Kunden umgeht erst recht nicht. Ich wüsste schon gerne im Voraus, wer die Dienstleistung erledigt, die ich eingekauft habe. Bekanntlich arbeiten Subunternehmen zu Dumpingpreisen und liefern logischer weise auch meist lowquality! Das wird nicht nur am Bau so sein.

Bei Paymorrow kam übrigens nur der Vertrag mit 4 Seiten Kleingedrucktes. Keine Brschüre, kein Überblick, keine weiteren Informationen. Man kann nur mit ein wenig juristischem Grundwissen überhaupt ergründen, was man da unterschreibt. Ein fairer Vertrag ist das nicht, viele Rechte und Unklarheiten zugunsten von Paymorrow und "zum Ausgleich" viele Pflichten für den reichlich zahlenden Kunden.

3. Billsafe und Co. werben mit Umsatzsteigerungen bis zu 55 %. HA, Ha, ha!!! Wenn der Rechnungskauf nur bei schon vorhandenen Stammkunden nach mehrfacher Bestellung + erfolgreicher Prüfung angeboten wird, kommt dadurch kein einziger Kunde zusätzlich in meinen Onlineshop! Die sind doch alle schon da und als Stammkunden ja auch zufrieden mit unserem Shop und den angebotenen Zahlarten. Interessant ist der Rechnungskauf doch in erster Linie für Neukunden, die kein Risiko eingehen wollen und die teure Nachnahmegebühr sparen möchten. DAS sind die Kunden, die bei Rechnungskaufmöglichkeit die Bestellung nicht abbrechen und dadurch zu einer Umsatzsteigerung führen. Diesen Vorteil können aktuelle Rechnungskaufdienstleister zur Zeit nicht bieten. Risiko zu hoch, wäre zu teuer. Fazit: Rechnungskauf für Stammkunden ist absoluter Blödsinn. Bei solchen Kunden kann ich auf eigenes Risiko Rechnungskauf anbieten. Ein eventueller Zahlungsausfall bei Stammkunden ist sicher nicht teurer als die Kosten für Billsafe und Co. Mal nachrechnen: Wenn ich 7% Kosten habe, könnte jeder 14 Kunde ein faules Ei sein und ich hätte die gleichen Kosten wie bei Billsafe. Gut, jetzt muss ich für die Abwicklung noch einen Minijobber einstellen usw. Bei meinen Stammkunden fällt aber höchstens jeder 500. Kunde aus. Ich würde also immens sparen, wenn ich das ganze selbst machen würde. Und ich kann dann die Kundenbetreuung, sprich das Mahnwesen so gestalten, dass ein Kunde wiederkommt, wenn er mal die Zahlung vergessen hat. Da zumindest bei Paymorrow die "Ersatzzahlung" des Dienstleisters erst mit erheblicher Zeitverzögerung ankommt, habe ich noch mal einen Vorteil beim Cashflow.

Wir arbeiten über afterbuy. Das heißt, das Mahnwesen wäre sowieso über automatisierte Emails ein Kinderspiel. Wenn wir auf dem Wege nicht weiterkommen, können wir auf einen Knopf klicken und die Sache geht für uns kostenlos an ein per Schnittstelle über Afterbuy angeschlossenes Inkassounternehmen. Dieser Arbeitsaufwand ist bestimmt nicht größer, als bei Billsafe oder Paymorrow. Der Kunde, der unsere freundlichen Erinnerungen in den Wind schlägt, ist uns dann eh egal. Da kann dann wirklich ein Inkasso ran.

Eines darf man bei der ganzen Sache nie vergessen: Die wollen zunächst einmal unser Geld. Wenn sich das für die Dienstleister nicht mehr lohnt, werden entweder die Bedingungen (noch mehr) verschlechtert, oder die Preise angehoben. Das Beispiel gabs ja in der Vergangeheit und die Verträge sind genau darauf schon ausgelegt.

Wir haben uns gegen den Rechnungskauf entschieden und bieten seit Jahren folgende Zahlungsmöglichkeiten an:

1. Vorkasse
2. Sofortüberweisung
3. Paypal
4. Vorkasse mit sofortigem Versand bei Vorlage eines Zahlungsnachweises (screenshot der Onlineüberweisung, Bankbeleg) Noch nie
problematisch gewesen
5. Nachnahme
6. Rechnungskauf bei öffentlichen Einrichtungen

Diese Zahlarten haben zu folgenden Ergebnissen geführt:

1. Keine Außenstände ! (welche Firma hat das heute noch und warum sollten wir jetzt damit anfangen?)
2. Optimaler Cashflow (einzige Verzögerung von 2 Tagen bei Paypal, kann man mit leben)
3. Zuverlässige, nette Kunden und keine faulen Eier

Nach dem Motto: Beim Bäcker gibts das Brot auch nur, wenn vollständig bezahlt wird.

Ich muss dazu sagen, dass es in unser Branche noch nicht diesen Finanzkaufwahnsinn gibt (Bastelzubehör). Ein Computer- und Hifistore kommt ja kaum noch drum herum. Da werden dem Kunden, der es sich eigentlich gar nicht leisten kann goldenen Brücken gebaut, damit doch kauft. Das heißt dann auch nicht mehr Kredit, sondern "Zahlpause"!

Wenn jemand Erfahrungen mit dem Rechnungskauf gemacht hat, bitte posten. Insbesondere das Märchen von der Umsatzsteigerung würde mich interessieren.

Gruß
roland


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 Betreff des Beitrags: Re: Billsafe - schon Erfahrungen ?
BeitragVerfasst: Fr 18. Dezember 2009, 19:33 
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Ich habe Rechnungskauf für Stammkunden.

Seitdem ich keine Ltd's mehr auf Rechnung beliefere, hält sich der Schaden im unteren zweistelligen Bereich/Jahr.

Von Billsafe habe ich auch schon das Antragsformular hier. Wobei es mir vor allem darum geht, offensiv Neukunden damit zu gewinnen. Mit einer Stammkundenbeschränkung wäre nichts gewonnen. Da schreibe ich lieber 10-100 EUR pro Jahr ab und spare ein Mehrfaches davon.


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 Betreff des Beitrags: Re: Billsafe - schon Erfahrungen ?
BeitragVerfasst: Do 24. Dezember 2009, 10:34 
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Liebe Forumsmitglieder,

da wir bereits von mehreren Seiten gebeten wurden hier einmal vorbeizuschauen, freue ich mich sehr über die Anmeldungsbestätigung.

Kurz zu dem schon hier geschriebenen:

Von welchem Vertrag etwas weiter oben gesprochen wird kann ich nicht nachvollziehen; alleine schon eine Beschränkung bezüglich Bestandskunden gibt es nicht und hat es auch nie gegeben. Weiterhin gibt es auch das Preismodell mit den Abstufungen bezüglich der Ratingstufen nicht mehr, sondern nur noch ein pauschales Disagio, welches ausschließlich pro realem Verkauf erhoben wird und eine variable Grundgebühr. Ansonsten keine Fixkosten bei den Standardkonditionen.

Da ich ansonsten allen hier seitenlanges Zitieren und Antworten ersparen möchte einfach das Wichtigste in aller Kürze:

Wir führen für jeden Mandanten eine individuelle Risikoberechnung durch. Seriöses Arbeiten ohne eine solche Berechnung ist nicht möglich, da jeder Shop individuell ist und viele einzelne Faktoren in eine solche Berechnung mit einfließen. Selbstverständlich könnten wir auch einfach mit einem sehr geringen Disagio für alle starten und dann kurzfristig nach oben anpassen. So möchten wir aber nicht arbeiten, sondern wir möchten Ihnen von Anfang an eine vernünftige Kalkulation ermöglichen.

Aus diesem Grunde versuchen wir auch mit jedem Mandanten persönlich zu sprechen und bei Bedarf flexible Lösungen zu finden. In den meisten Fällen ist das bei einem Gespräch ohne Weiteres möglich und weiterhin sind nach ein paar Wochen/ Monaten Zusammenarbeit (je nachdem, wann Tendenzen erkennbar sind) auch stärkere Abweichungen bezüglich der Konditionen möglich.

Falls bei Ihnen Interesse daran besteht Ihren Kunden Kauf auf Rechnung anzubieten, möchte ich Ihnen allen anbieten sich auf unserer Website zu registrieren; Sie bekommen dann automatisch einen Fragebogen zugeschickt. Sobald wir auf Grundlage des Fragebogens eine individuelle Risikoberechnung für Sie durchgeführt haben kontaktieren wir sie persönlich und sprechen das Ganze durch und versuchen mit Ihnen gemeinsam die beste Lösung für Sie und Ihre Kunden zu finden.

Unser Ziel ist es nicht nur als Dienstleister, sondern als Partner für Sie da zu sein. Sollten Fragen bestehen, senden Sie bitte jederzeit eine Email an die Adresse: info@billsafe.de oder kontaktieren Sie uns telefonisch. Wir bemühen uns alles schnellstmöglich zu bearbeiten. Etwas Wartezeit bitten wir momentan zu entschuldigen, da wir ein sehr hohes Aufkommen an Anfragen haben.

Zunächst möchte ich Ihnen allen schon einmal die besten Weihnachtswünsche vom gesamten BillSAFE-Team übermitteln und verbleibe mit

herzlichen Grüßen aus Osnabrück

Daliah Salzmann

_________________
BillSAFE GmbH
Weiße Breite 5
49084 Osnabrück


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