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 Betreff des Beitrags: PayPal Preisaufschlag AT
BeitragVerfasst: Sa 19. Mai 2018, 12:11 
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Ich hab jetzt wieder mal die Gebühren für österreichische Händler und deutsch Händler bei PayPal verglichen. Der Unterschied liegt je nach Umsatz bei 0,5% - 1,5%. Das ist natürlich schon ein ordentlicher Wettbewerbsnachteil. /-(x)

Kennt jemand eine Möglichkeit als Österreicher die deutschen Konditionen zu erhalten ohne eine Firma in DE zu gründen?


AT
Zahlungsempfang:
3,4% plus 0,35 Euro
Vorzugskonditionen:
2,9% + 0,35€ (2.501 - 10.000€)
2,7% + 0,35€ (10.001 - 50.000€)
2,4% + 0,35€ (50.001 - 100.000€)
1,9% + 0,35€ (über 100.000€)

DE
Zahlungsempfang:
1,9% + 0,35€ in Euro sowie in Schwedischen Kronen aus Deutschland, der EU, Norwegen, Island und Liechtenstein
Händlerkonditionen*:


1,7% + 0,35€ (5.001 - 25.000€)
1,5% + 0,35€ (über 25.000€)

*auf Antrag nach AGB
PayPal PLUS Konditionen:


2,49% + 0,35€ (weniger als 5.000€)
2,09% + 0,35€ (5.001 – 25.000€)
1,79% + 0,35€ (über 25.000€)

Mikrozahlungen:
10% + 0,10€
Spenden sammeln:
1.5% + 0,35€


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 Betreff des Beitrags: Re: PayPal Preisaufschlag AT
BeitragVerfasst: Sa 19. Mai 2018, 12:38 
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nicht schlecht, und ich finde die 1,9% + 0,35 Euro schon unverschämt. :-y


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 Betreff des Beitrags: Re: PayPal Preisaufschlag AT
BeitragVerfasst: Sa 19. Mai 2018, 15:57 
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bauti hat geschrieben:
Kennt jemand eine Möglichkeit als Österreicher die deutschen Konditionen zu erhalten ohne eine Firma in DE zu gründen?


Hatte mich vor einiger Zeit damit beschäftigt, fand dabei keine Möglichkeit.

Ich empfinde es als Frechheit dass wir nicht auch die supergünstigen DE-Konditionen bekommen.
Wenn man auch noch die Mehrwertsteuer berücksichtigt, müssen wir rund 0,6% bis 1,8% auf den Preis aufschlagen um die selbe Spanne wie unsere deutschen Mitbewerber zu haben, oder - um konkurrenzfähig zu sein und den selben Preis zu verlangen - mit noch geringerer Spanne arbeiten.
Ein Jammer ...

Ich hoffe hier auf eine Verbesserung aufgrund der Trennung von Ebay und Paypal (evtl. auch für non-ebay-Verkäufer).


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 Betreff des Beitrags: Re: PayPal Preisaufschlag AT
BeitragVerfasst: Mo 21. Mai 2018, 17:10 
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Hab befürchtet das es keine Lösung gibt. Da können wir uns wohl machen. Auf paypal zu verzichten ist für mich keine alternative.


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 Betreff des Beitrags: Re: PayPal Preisaufschlag AT
BeitragVerfasst: Di 22. Mai 2018, 09:40 
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Paypal überprüft ja nicht ob du tatsächlich ein Gewerbe in Deutschland hast, sondern du musst eine Adresse in DE und ein deutsches Bankkonto vorweisen können. Beides sollte kein Problem sein

Und zumindest den offiziellen Stellen (Finanzamt usw) wird es wurst sein ob du das Konto laut Paypal AGB wirklich haben dürftest. Bei Paypal juckt es nach einmaliger Adressprüfung auch niemanden mehr, und du kommst nach Prüfung niemehr mit jmd in Kontakt dens juckt, solange du im Paypal Konto Adresse und Bankverbindung nicht mehr änderst..


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 Betreff des Beitrags: Re: PayPal Preisaufschlag AT
BeitragVerfasst: Di 22. Mai 2018, 09:44 
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@marcibet
Paypal fordert fallweise eine Stromrechnung etc. an, bald nach der Anmeldung, und bei mir noch 1-2 weitere male (lautend auf Kontoinhabername mit Kontoinhaberadresse). Ich bin mir relativ sicher dass auch mal ein Gewerbenachweis angefordert wurde.

Wie soll man diese Nachweise aufstellen?


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 Betreff des Beitrags: Re: PayPal Preisaufschlag AT
BeitragVerfasst: Di 22. Mai 2018, 09:47 
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Von mir wollte PP zu keiner Zeit irgend einen Nachweis.
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 Betreff des Beitrags: Re: PayPal Preisaufschlag AT
BeitragVerfasst: Di 22. Mai 2018, 09:53 
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roman hat geschrieben:
@marcibet
Paypal fordert fallweise eine Stromrechnung etc. an, bald nach der Anmeldung, und bei mir noch 1-2 weitere male (lautend auf Kontoinhabername mit Kontoinhaberadresse). Ich bin mir relativ sicher dass auch mal ein Gewerbenachweis angefordert wurde.

Wie soll man diese Nachweise aufstellen?


Du brauchst eine Adresse in DE die du legitimisieren kannst. Wie du das anstellst ist deiner Kreativität überlassen. Irgendjemand aus DE wirst du ja vielleicht kennen mit dem sich hier was "ermöglichen" lässt, ansonsten gibt es auch professionelle Dienstleister die dir einen Briefkasten vermieten........

Gewerbenachweis brauchst du definitiv nicht. Und selbst wenn, dann könntest du genauso dein österreichisches Gewerbe nachweisen, solange du eine Adresse in DE hast..... Das ganze ist sogar so "halboffiziell", zumindest weiß der PP Business Kundendienst hier auch nicht so ganz genau was Sache ist.

Und ein deutsches Konto zu haben ist ja das kleinste Problem... wobei ich gerne Tips höhren würde ob es auch ein deutsches Konto mit kostenlosen Buchungen für nicht Deutsche gibt, daran bin ich bisher gescheitert...

hkhk hat geschrieben:
Von mir wollte PP zu keiner Zeit irgend einen Nachweis.
Lediglich "Legitimation" über eine (oder zwei?) Cent-Überweisungen mit Code-Übermittlung.


Das ist der Anfang, das ist richtig. Bei hohen Umsätzen kriegst du dann eine Mail dass du deine Adresse verifizieren musst. Da kann man dann Z.B. (!!) die Stromrechnung nehmen. Gehen aber auch andere Rechnungen. Wie gesagt ... kreativ sein.


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 Betreff des Beitrags: Re: PayPal Preisaufschlag AT
BeitragVerfasst: Di 22. Mai 2018, 09:59 
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Seit 10 Jahren hat PP da noch nichts angefordert.

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 Betreff des Beitrags: Re: PayPal Preisaufschlag AT
BeitragVerfasst: Di 22. Mai 2018, 10:39 
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@hkhk
Also bei uns forderte Paypal schon öfters was an. Kann es nicht mehr genau quantifizieren, aber ich schätze ca. 3x bis 5x in 15 Jahren.
Möglicherweise hast Du andere Umsatzzahregionen, wegen denen Du nicht davon betroffen ist. Oder Willkür. Oder Zufallgenerator. Warum auch immer ..

@marcibet
Deine Vorgangsweise ist zur Kenntnis zu nehmen. Möglicherweise ist diese Lösung, das auf diese Weise zu faken, aber nicht jedermanns Sache.

Wie gesagt, mit der Ebay-Umstellung könnten die Karten ohnehin neu gemischt werden. Dann wird bei vielen ja plötzlich DEUTLICH weniger über das PP-Konto laufen.


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 Betreff des Beitrags: Re: PayPal Preisaufschlag AT
BeitragVerfasst: Di 22. Mai 2018, 15:43 
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roman hat geschrieben:
@marcibet
Deine Vorgangsweise ist zur Kenntnis zu nehmen. Möglicherweise ist diese Lösung, das auf diese Weise zu faken, aber nicht jedermanns Sache.


Das ist bestimmt nicht jedermanns Sache. In dem Fall hilft nur mehr bezahlen, eine offizielle Lösung gibt es halt nicht rauchen


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 Betreff des Beitrags: Re: PayPal Preisaufschlag AT
BeitragVerfasst: Di 22. Mai 2018, 22:28 
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@marcibet
Könnte man mit deiner Methode ein zusätzliches DE Konto eröffnen auf den selben Namen auf welches bereits das AT Konto läuft? Oder funktioniert das deiner Meinung nur wenn noch kein AT Konto besteht? Wenn dann plötzlich die Paypalzahlungen von einem bestehenden Onlineshop auf ein anderes Konto fließen merkt das PayPal ja. Paypal müsste dies also stillschweigend akzeptieren. Bin mir nicht sicher aber ich glaube man muss ja auch die Ust Nr. hinterlegen. DE Ust.Nr. wäre bei uns vorhanden.

PS: Für uns würde sich der Aufwand einer deutschen Fake Adresse wohl nicht lohnen. Die Gebühren sind nicht so ein großer Posten. Die Methode ist deshalb für mich nur Theorie. Aber mich ärgert der Unterschied einfach. Aber für größere Händler sicher lohnen sich solche Tricks sicher.


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 Betreff des Beitrags: Re: PayPal Preisaufschlag AT
BeitragVerfasst: Di 19. Juni 2018, 12:52 
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Ich erinnere mich, dass ich damals vor weit über 10 Jahren, auch eine Stromrechnung zu Paypal hochladen musste, weil ich in einem Monat das erste Mal über 1000 Euro (oder noch weniger) Umsatz gemacht hatte in der Anfangszeit meines Geschäfts.
Ist dann blöd, wenn man eine Briefkastenadresse gemietet hat und es dann an sowas dennoch scheitert. Mir fällt gerade sonst nichts kreatives ein, wie man Paypal die Echtheit der Adresse noch nachweisen könnte, als mit einer Rechnung, auf der die deutsche Adresse steht und aus der hervorgeht, dass man dort wohnt.

Natürlich würde ich die Abbuchungen von Paypal immer erst auf das deutsche Konto vornehmen und dann von dort auf das österreichische. Abbuchungen direkt nach Österreich dürften sehr schnell auffallen oder gar nicht möglich sein.


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 Betreff des Beitrags: Re: PayPal Preisaufschlag AT
BeitragVerfasst: Di 19. Juni 2018, 14:17 
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Also zuerst dacht ich, dass es eventuell historisch gewachsen ist.
Österreich war ja nunnal bekannt für sein Bankgeheimnis und Dreh- und Angelpunkt für Balkangeldwäsche uvm.
Wenn ich zum Beispiel an meine Kontoeröffnung bei der Easybank (große AT Onlinebank) im Jahr 2010 denke. Die haben mir paar Formulare an meine Dt. Wohnadresse geschickt die ich unterschrieben zurücksenden musste. Das war aber kein Post-Ident o.ä.
Hätte ich genauso als Max Mustermann an eine Skiunterkunft in AT senden lassen können.
Erst seit 01.10.2016 müssen österreichische Banken den wirtschaftlich Berechtigten überprüfen.
=> Dieses Risiko (Betrügereien, Geldwäsche u.ä.) hätte PayPal natürlich gewissermaßen einpreisen müssen.
Schweiz und Liechtenstein nehmen auch 3,4% + Fixed 8)

Auf der anderen Seite, um zum Thread Titel zurückzukommen, scheint es kein Preisaufschlag AT zu sein.

Sondern vielmehr ein Konditionsrabatt Deutschland :-y
FRA, ITA, SPA, UK, uvm. nehmen auch 3,4% + Fixed Fee

Aber ab 31.08.2018 wird in Deutschland leider auch etwas angehoben, siehe:
zahlungssysteme-banken-paypal-co--f37/paypal-erhoeht-gebuehr-ab-31-08-18-auf-2-49-0-35eu-t51686.html

Hochprofitabel, aber trotzdem Gebühren erhöhen. Typisch US-Unternehmen :?


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 Betreff des Beitrags: Re: PayPal Preisaufschlag AT
BeitragVerfasst: Di 19. Juni 2018, 15:27 
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Tröstet euch, wenn bei uns jemand aus AT bestellt, müssen wir Grenzüberschreitungsgebühren an PayPal bezahlen. Weil das Geld wandert ja auch physisch über die Grenze. :-}


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