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BeitragVerfasst: Fr 13. Juli 2018, 11:45 
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Hallo zusammen,

wir alle scheinen ja mit Versanddienstleistern so unsere Problem zu haben. Das hier ist jedoch etwas spezieller und ich hoffe auf Hilfe bzw. Vorschläge wie ich mich verhalten soll:

Am 6.10.2017 haben wir 5 Pakete mit jeweils 360 € Warenwert nach Französisch-Guyana versendet. Das Tracking verlor sich am anderen Ende der Welt und die Pakete wurden als verschollen abgeschrieben. DHL hat auch ohne Probleme die ca. 1800 € überwiesen.

In der Zeit vom 20.4. - 17.5. trudelten die Pakete wieder in unserem Lager ein - über ein halbes Jahr später... die Pakete waren in einem schlimmen Zustand und der Inhalt nicht mehr unbedingt verkaufsfähig (Lebensmittel). Wir haben dann alles entsorgt und uns nichts weiter dabei gedacht, da ja die Erstattung schon erfolgt war.

Jetzt meldet sich DHL und möchte das Geld zurück haben. Das finde ich schon etwas dreist. Unabhängig von dem ganzen Ärger den wir hatten frage ich mich, ob das überhaupt geht?

Grüße

Ben


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BeitragVerfasst: Fr 13. Juli 2018, 11:58 
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Prinzipiell geht das, es ist ja nirgendwo vereinbart, wie lange DHL die Erstattung zurück verlangen kann.
In Deinem Falle würde ich das aber ausfechten, die Ware ist verdorben.


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BeitragVerfasst: Fr 13. Juli 2018, 13:18 
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Das Problem an der Sache:
Paketverlust wird immer ersetzt.
Beschädigung des Pakets oder dessen Inhalt, da greifen die DHL AGB, Versandbedingungen, Transportversicherungsbedingungen.

Verderbliche Ware / Lebensmittel sind meines Wissens von der Erstattung ausgeschlossen.
Ich hatte einen ähnlichen Fall vor 2 Jahren mal beim Versand von Saatkartoffeln. Und keine Erstattung bekommen als das Paket nach 4 Wochen wieder bei mir war.

Du kannst es ob der langen Versandzeit natürlich trotzdem versuchen, aber weiterhin wäre interessant ob auf den Paketen ein Rücksendegrund angegeben war?

Falsche/Fehlende Zollinhaltserklärung ? (5x für jedes Paket einzeln)
Fehlende Begleitdokumente? (5x für jedes Paket einzeln)
Keine Ausfuhranmeldung über ATLAS? (Hier zählt wieder der Gesamtwert alle Pakete am selben Tag >1.000€)
Verstoß Lebensmitteleinfuhrvorschriften Franz-Guyana?

Also wenn der Rücksendegrund irgendwie von dir zu verantworten ist wird DHL die Erstattung wohl wieder einkassieren.

/edit: Gerade noch gefunden, aus dem Infoblatt Transportversicherung:
https://www.dhl.de/content/dam/dhlde/do ... 102016.pdf

Folgende Schäden werden beispielsweise von der Versicherung nicht gedeckt:
 Schäden an Sendungen, die nach den jeweils gültigen AGB von der Beförderung ausgeschlossen sind
 Gewöhnliche Leckschäden, gewöhnliche Gewichts- oder Volumenminderung oder gewöhnliche Abnutzung der Sendung
 Schäden, die durch fehlende oder mangelnde Verpackung oder Vorbereitung der Sendung Ihrerseits entstanden sind
 Schäden, die von Ihnen herbeigeführt wurden
Schäden aufgrund der natürlichen Beschaffenheit der Sendung, z. B. innerer Verderb
 Güterfolgeschäden, Verspätungsschäden, entgangener Gewinn, reine Vermögensschäden und andere mittelbare Schäden
 Schäden, die aufgrund des Einsatzes atomarer oder nuklearer Waffen oder von Radioaktivität entstehen


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BeitragVerfasst: Fr 13. Juli 2018, 13:34 
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Die Frage ist aber doch, ob das mit dem Verderb bei der "normalen" Zustellung innerhalb einer Woche gilt oder auch beim Rückversand nach mehreren Monaten....


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BeitragVerfasst: Fr 13. Juli 2018, 13:36 
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Danke für die Antworten. Es ist alles korrekt von unserer Seite gelaufen. ATLAS Anmeldung, Zollinhaltserklärung, etc... das ist unser Tagesgeschäft und voll automatisiert. Bei der normalen Laufzeit würde ich auch garnicht meckern, aber nach über einem halben Jahr ist es schon sehr dreist.


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BeitragVerfasst: Fr 13. Juli 2018, 23:04 
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Ist halt leider kein Einzelfall ... solche Destinationen (wir verschicken oft in die franz. Außengebiete) sind mit DHL quasi fast standardmäßig 1-2 Monate unterwegs bis sie beim Kunden ankommen.
Das würde ich als "übliche Lieferzeit", noch ganz ohne Probleme, bei diesen Gebiete titulieren.

Und wenn es irgendwo hakt und die Sendung zurückkommt, kann sich die Wartezeit schonmal verdoppelt oder verdreifachen, unter anderem da in manchen Ländern die Lagerfristen immens lang sind (und weil dann meist noch das eine oder andere schief geht).
Unser "Rekord" für die Rückführung einer unzustellbaren Auslandssendung lag bislang bei rund 11 Monaten.

Wirklich einen Tipp habe ich nicht, denn DHL ist vermutlich im Recht, sofern deren Bedingungen durchsetzbar sind.

Kleiner Hinweis am Rande: Französisch Guyana gehört zur EU und auch zum Zollgebiet der EU, lediglich gehört es nicht zum Umsatzsteuergebiet der EU. Von daher weniger ein Sonderfall als ein Versand in ein Nicht-EU-Land.


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