Price-Bite hat geschrieben:
cookie hat geschrieben:
Der Geschäftsführer der Piraten ist ein Typ der auf Harz IV ist.
Was nichts über die Kompetenz aussagt
Man könnte sogar argumentieren, dass er nun ja besonders viel Zeit hat, sich um sein Amt zu kümmern

Und er weiß sicherlich auch über die dunklen Seiten unsere "sozialen" Gesellschaft bescheid.
Es macht ihn in meinen Augen sogar noch symphatisch, da er somit auch ein anderes - den
meisten Leuten in Deutschland eher fremdes - Bild vom Hartzer zeigt und sich trotz seiner
nur wenig anerkannten Position der unteren Schicht, für Politik interessiert und etwas bewegen
möchte.
So ein Mensch ist mir am Arsch lieber, als ein aus wohlhabender Familie stammendes Sprachrohr
der Lobby im Gesicht. Mag sein, dass die Piraten kein "Programm" haben. Aber wenn man mal ganz
ehrlich ist, braucht man für eine wirkliche Demokratie kein "Programm", kein vorgefertigtes Skript,
keinen Plan der bereits beschlossen ist, keine Leitlinie aus der eigenen Reihe. Die Piraten sind
seit Jahren die erste Partei, die sich - nicht heuchlerisch wie alle Anderen - für das VOLK und
dessen Interessen einsetzt und nicht für die wirtschaftlichen Interessen von Konzernen.
Aber zurück zum Thema...
Was ich besonders interessant finde würde, ist die Erklärung wie man tatsächlich davon ausgehen
will, dass derartige Datenträger nur zum Kopieren urheberrechtlich geschützter Werke benutzt werden.
Oder - da ja eigentlich jede Datei in irgendeiner Weise geschützt ist - wie die davon ausgehen, dass
es nur Werke sind, für die eine andere Person die Urheberrechte besitzt. Wenn es hier tatsächlich um
den Schutz des Urheberrechts gehen sollte, dann möchte die GEMA doch bitte auch die Beträge an
alle "normalen" Nutzer und Künstler ausschütten, die sich nicht einer Abzockerbande wie der GEMA
beugen und deren hinterhältige Verträge unterzeichnen.
Wenn ich ein Foto mache und dies auf einem USB Stick ablege, ist es MEIN Werk, welches dort
gespeichert wird. Wenn ich ein bootfähiges Betriebssystem auf einem USB Stick speichere, dann
ist es geschützt von den Entwicklern. Und ich gehe nicht davon aus, dass die Verträge mit der
GEMA haben und etwas von den Gebühren sehen.
Das Lustige an der ganzen Sache ist, dass man auf der einen Seite Gebühren erhebt, für die
Vervielfältigung urheberrechtlich geschützter Werke und auf der anderen Seite sich die Rechtslage
für das Vervielfältigen der Werke nicht ändert. Heißt also, ich muss Gebühren dafür bezahlen, für
eine Vorgehensweise die ohnehin strafbar ist. Dies ist in meinen Augen Betrug und Ausbeuterei,
sowie ein grober Verstoß gegen die Rechte eines jeden Künstlers. Wenn ich es nun ganz genau
nehmen würde, könnte ich sogar sagen, dass sich die GEMA hier illegal an jedem Werk bedient,
ob es nun in einem Vertrag mit der GEMA steht oder nicht. Wenn ich ein Musikstück komponiere
und dieses auf USB Datenträgern speichere, dann kassiert die GEMA indirekt für MEIN Werk Geld.
Ich glaube, ich schick denen die Tage mal ne Rechnung.
