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Betreff des Beitrags: Breuchte mal den Rat der Forenuser bezüglich Jobangebot
Verfasst: Di 27. Jul 2010, 16:25
Registriert: Mi 17. Okt 2007, 14:18 Beiträge: 16
Ich breuchte mal den Rat der Forenuser hier. Ein Kollege von mir hat das Angebot erhalten für einen Ebay Shop die Betreuung zu übernehmen. Sprich alles was anfällt von den eMail ; neue Produkte erstellen (schätze mal 15-20 Stück im Monat) ; Rechnung schreiben ; Reklamationen bearbeiten ; nach bestellen usw. Gesamtverkaufsstückzahl ca. 800/900 Artikel pro Monat. Es ist eine grosse Firma die den Bereich halt gerne ausgliedern möchte. Versand würde über die passieren. Dort hat man Ihm gesagt das es geschätzt ein Arbeitsaufwand von ca. 4-6 Stunden pro Tag wäre (Mo-Fr) Das Angebot umfaßt 13% vom Umsatz der in den letzten Monaten bei 10000 Euro lag. (Wurde nachgewiesen und ist Glaubhaft) Sprich er würde 1300 Euro netto für "seine Dienste" bekommen. Die Abwicklung läuft momentan mit dem Verkaufsmanager Pro. Ich denke mal das man da noch ein bisschen rationalisieren und automatisieren kann um den Zeitaufwand zu reduzieren. Ach ja der Shop läuft und ist mit der aktuellsten Ware bestückt und wie gesagt es müßten immer nur die Neuheiten dazu. Also viel mehr Luft nach oben was den Umsatz betrift ist denke ich mal nicht vorhanden. Ich denke das so 80% ausgeschöpft sind Also würde mal abgesehen vom Weihnachtsgeschäft nicht mehr an Umsatzprovision dazu kommen.
Meine Frage wäre nun an euch: Würdet Ihr Ihm empfehlen das ganze aus selbständigen Basis zu machen ? er müßte sich ja selber versichern hätte keinen Urlaubsanspruch kein Weihnachtsgeld oder andere Sondervergütungen auf der anderen Seite halt ein überschaubares Risiko bei einer halbtagstätigkeit.
Ich habe Ihm meine persönliche Meinung dazu schon mkitgeteillt. Um Ihm die Entscheidung zu erleichtern wäre ich über opjektive Anmerkungen dankbar.
Betreff des Beitrags: Re: Breuchte mal den Rat der Forenuser bezüglich Jobangebot
Verfasst: Di 27. Jul 2010, 16:39
Registriert: Fr 14. Mai 2010, 11:35 Beiträge: 490 Postleitzahl: 6116 Branche: Edelstahlspülen inkl. Ablaufgarnituren, Armaturen für Bad und Küche, Tiernahrung und Zubehör
5 Tage x 6 Std. x 4 Wochen = 120 13.000 / 120 = 10,83 €/h ?????? Da gibt es ja wohl nicht allzuviel zu überlegen. (Als Angestellter - vielleicht, aber als "Selbstständiger" Unsinn)
Da er nur einen Auftraggeber hat, wird Er sehr schnell als Scheinselbstständiger Probleme bekommen. (Oder - wenn es eine große Firma ist, wird die verknackt Ihn einzustellen und die Sozialabgaben nachzuzahlen) Ja - ich träume Nachts auch noch
Betreff des Beitrags: Re: Breuchte mal den Rat der Forenuser bezüglich Jobangebot
Verfasst: Di 27. Jul 2010, 16:42
Registriert: Mi 17. Okt 2007, 14:18 Beiträge: 16
also ich gehe eher davon aus das es 4 Stunden pro tag wären. Wie gesagt könnte man sicher noch einiges automatisieren. Aber schonmal danke für die Antwort.
Betreff des Beitrags: Re: Breuchte mal den Rat der Forenuser bezüglich Jobangebot
Verfasst: Di 27. Jul 2010, 17:04
Registriert: Di 15. Jun 2010, 18:10 Beiträge: 740 Postleitzahl: 0 Land: Deutschland
xullu hat geschrieben:
... Das Angebot umfaßt 13% vom Umsatz der in den letzten Monaten bei 10000 Euro lag. (Wurde nachgewiesen und ist Glaubhaft) Sprich er würde 1300 Euro netto für "seine Dienste" bekommen. ...
Das ewige Problem der ebay Händler: Brutto/Netto
Natürlich ist das, was er da bekommt "BRUTTO", denn er zahlt davon Steuern und wahrscheinlich auch Kosten (Home-Office).
D.h. bei 22 Arbeitstagen (realistisch mindestens 25) x 5 (!) Stunden = 110 Std. entspricht dies einem Bruttoerlös aus selbständiger Arbeit in höhe von 11,82 € (Vor Steuern und Kosten).
Friseusen geht es schlechter! - aber es ist nicht wirklich der Bringer für die Selbständigkeit!
Betreff des Beitrags: Re: Breuchte mal den Rat der Forenuser bezüglich Jobangebot
Verfasst: Di 27. Jul 2010, 17:07
Registriert: Mo 28. Jun 2010, 14:42 Beiträge: 148 Postleitzahl: 0 Land: Deutschland
Meiner Bekannten wurde vor kurzem so etwas ähnliches angeboten. Die Firma selber war in Asien und es ging um den Vertrieb von Markenprodukte über ebäy. Tätigkeitsumfeld war das gleiche Produkte einpflegen, Bestellungen bearbeiten, Geldabwicklung und was sonst noch alles anfällt. Arbeitszeit ca. 3 h pro Tag. 4 Tage nach dem Anfordern der Verträge stand die Polizei vor der Türe. Muss ja nicht bei dem Angebot so sein, aber ich würde das auf Herz und Niere prüfen. 1300 Euro netto ist für einen Selbstständigen zu wenig. Da bleibt nicht mehr viel übrig.
Betreff des Beitrags: Re: Breuchte mal den Rat der Forenuser bezüglich Jobangebot
Verfasst: Di 27. Jul 2010, 19:07
Registriert: Sa 6. Jun 2009, 10:50 Beiträge: 755 Postleitzahl: 0 Land: Deutschland
Naja wenn die Firma zB Afterbuy bezahlt, dann kann man mit etwas Übung 30 Bestellungen pro Tag mit allem drum und dran in 1h gut abhandeln. Hängt halt davon ab, wie oft neue Angebote erstellt werden müssen - da brauch man schon mehr Zeit.
- durchschnittliche Bearbeitungszeit der E-Mail-Beantwortung berechnen, da sehe ich den größten Arbeitsbedarf - welcher Aufwand ist für neue Produkte notwendig? - wie sieht der Status Quo aus? (Markt, Wettbewerber, Design)
Je nach Antworten liegt das größte Problem vielleicht lediglich im Anfangspensum für die "Afterbuy-Vollautomatisierung".
Als Zusatzdingens könnte ich mir sowas sogar durchaus vorstellen. Heutzutage baut man allerdings nicht mehr auf Ebay. Dann wäre noch das Problem der Vertragsgestaltung/Webshopausbau, etc.
WIe gesagt - es kommt auf die Rahmenbedingungen drauf an. Wenn ich als Grundlage aber 4-5 STunden und Verkaufsmanager lese, kann man das Pensum bestimmt über 2/3 senken...
_________________ Du bist Mövenpick: Für generell 7% 0% Mehrwertsteuer im Onlinehandel. Damit sich Leistung wieder lohnt.
Betreff des Beitrags: Re: Breuchte mal den Rat der Forenuser bezüglich Jobangebot
Verfasst: Di 27. Jul 2010, 19:13
Registriert: So 17. Aug 2008, 10:44 Beiträge: 315 Postleitzahl: 17291 Land: Deutschland
Zitat:
Versand würde über die passieren.
Kann ich nur von abraten. Stell dir mal vor: Der Kollege macht 10.000 Euro Umsatz im ersten Monat. Ende des Monats möchte die Firma gern Ihr Geld überwiesen haben.(abzüglich Provision (Gehalt) natürlich). Und dann? Wer bleibt auf 10.000 Euro Schaden sitzen wenn die Firma untertaucht?
Selbst wenn es nicht von Anfang an auf Betrug angelegt ist, kann deinem Kollegen, durch eine Pleite oder Lieferengpässen, ganz schnell das Wasser bis zum Hals stehen, da er der Verantwortliche ist.
Also wenn, dann nur als Angestellter über einen Firmenaccount.
Betreff des Beitrags: Re: Breuchte mal den Rat der Forenuser bezüglich Jobangebot
Verfasst: Di 27. Jul 2010, 20:12
Registriert: Sa 6. Jun 2009, 10:50 Beiträge: 755 Postleitzahl: 0 Land: Deutschland
Na, wenn ich das richtig verstanden hab, dann läuft der Shop über die Firma und er soll nur die Verwaltung machen. Theoretisch müsste er als Person dabei garnicht in Erscheinung treten.
Betreff des Beitrags: Re: Breuchte mal den Rat der Forenuser bezüglich Jobangebot
Verfasst: Di 27. Jul 2010, 23:47
Registriert: Sa 19. Jan 2008, 21:01 Beiträge: 287 Wohnort: Petershagen-Schlüsselburg Postleitzahl: 32469 Land: Deutschland
Zitat:
Sprich er würde 1300 Euro netto für "seine Dienste" bekommen.
Die Firma würde 1.300 Euro für seine Dienste abdrücken. Gemessen an der allgemeinen Kalkulation Bruttoverdienst des AN mal 2 ergibt Firmenkosten bedeutet das: die Firma würde 650 Euro brutto zahlen, wenn der Job innerhalb der Firma getan werden müßte. Das bedeutet, der Firma ist der Job 5,91 Euro brutto in der Stunde wert. Und das toppt sogar noch die Minimal-Löhne im Osten unserer Republik.
Dazu kommt, dass ein Job wie dieser die Firma von allen wettbewerbsrechtlichen Sorgen befreit und sie trotzdem alles tun kann, was ihr in den Sinn kommt mit dem Wissen, dass sie nicht dafür belangt werden kann, weil als Verkäufer der Gallionstrottel haftbar ist.
Den Einwand, dass es als eine Scheinselbständigkeit gelten könnte und die Firma möglicherweise die Folgen davon zu tragen hätte, kann man -Rechtsverständnis der Firma vorrausgesetzt- abhaken. Anders als im Handwerk kann man im Handel durchaus nur einen Lieferanten haben, ohne Scheinselbständiger zu sein. Wie sonst sollten die Franchise-Unternehmen funktionieren.
Wichtiger erscheint mir, dass die Firma eine Steigerung der Kosten oder ein Absacken des Umsatzes auf einen Externen abwälzen will. Warum sonst sollte sie sich von Geld trennen, dass mit Praktikanten für lau und schlimmstenfalls mit Azubis für kleines Geld zu verdienen wäre. Möglich wäre auch, dass die Firma schon wettbewerbsrechtliche Probs mit ihrem Auftritt hatte und jetzt versucht zu retten, was zu retten ist.
Aber selbst wenn ich das alles viel zu düster sehe: 5,91 Euro die Stunde sind selbst zum Hof kehren zu wenig. Und das einzigste Risiko, dass ich dabei tragen würde ist der Bruch des Besenstiels beim Drauflehnen, während ich der guten alten Zeit nachsinniere. Eine eindeutig bessere Variante, H4 als Option der Gehaltsaufstockung zu betrachten.
Betreff des Beitrags: Re: Breuchte mal den Rat der Forenuser bezüglich Jobangebot
Verfasst: Mi 28. Jul 2010, 03:50
Forenklugscheisser
Registriert: Di 27. Jan 2009, 09:53 Beiträge: 2165 Wohnort: Kaunas/Litauen Postleitzahl: 0 Branche: Einzel-/Großhandel Seide
Ich denke da immer ganz schnell an:
Warum will das eine Firma auslagern? Die könnten sich nen ewigen Praktikannten einstellen für weniger Geld und hätten die Sache auch besser unter Kontrolle. Ausserdem sind 1.300 EUR schlicht zu wenig. Krankenkasse, Sozialabgaben, div. Versicherungen, Rücklagen... was will der dann noch essen?
_________________ Man ist kein schlechter Mensch, nur weil man Magento nutzt | http://www.youtube.com/watch?v=RO7Q1tMG ... re=channel Habe ich schon erwähnt, das ich Forstandsforsitzender bin und auch so angesprochen werden möchte?
Betreff des Beitrags: Re: Breuchte mal den Rat der Forenuser bezüglich Jobangebot
Verfasst: Mi 28. Jul 2010, 08:24
Registriert: Mo 22. Mär 2010, 10:58 Beiträge: 72 Postleitzahl: 38527 Land: Deutschland Firmenname: cashregisterstore Branche: Registrierkassen, Zubehör
Ich bin hinsichtlich der Qualität einiger Antworten etwas überrascht, sollte man doch davon ausgehen, dass hier Kaufleute am Werk sind.
Zum einen sind 3 Monate exakt 13 Wochen. Also würde man rechnen: 6 Stunden * 5 Tage * 13 Wochen / 3 Monate =130 Stunden. 1.300 EUR / 130 Stunden sind dann 10 EUR je Stunde oder bei niedrigerem Zeiteinsatz entsprechend mehr, z.B. 15 EUR bei täglich 4 Stunden. Wenn man an dieser Stelle mit 4 Wochen je Monat rechnet liegt man schon um 8,3% falsch.
Ob man das nun machen sollte oder nicht, hängt dabei auch weniger vom zu erzielenden Stundenlohn ab, sondern von der Frage, ob man in der Zeit mit anderen Aufträgen mehr Geld verdienen würde. Stehen pro Monat also 130 (oder 86,66h Stunden bei 4 Stunden pro Tag) Stunden Arbeitszeit zur Verfügung, hätte man also 1.300 EUR mehr Nettoumsatz, die mangels aus dem Umsatz entstehender weiterer variabler Kosten (es wird nur die eigene Arbeitszeit benötigt) komplett als Deckungsbeitrag zur Verfügung stehen.
Spricht man bei Unternehmen von einem Nettobetrag, so ist da stets der Nettoumsatz, also ohne Umsatzsteuer gemeint.
Betreff des Beitrags: Re: Breuchte mal den Rat der Forenuser bezüglich Jobangebot
Verfasst: Mi 28. Jul 2010, 08:49
Registriert: Fr 14. Mai 2010, 11:35 Beiträge: 490 Postleitzahl: 6116 Branche: Edelstahlspülen inkl. Ablaufgarnituren, Armaturen für Bad und Küche, Tiernahrung und Zubehör
cashregister hat geschrieben:
Ich bin hinsichtlich der Qualität einiger Antworten etwas überrascht, sollte man doch davon ausgehen, dass hier Kaufleute am Werk sind. Zum einen sind 3 Monate exakt 13 Wochen. Also würde man rechnen: 6 Stunden * 5 Tage * 13 Wochen / 3 Monate =130 Stunden. 1.300 EUR / 130 Stunden sind dann 10 EUR je Stunde
Da lag ich doch mit meiner "Pi-mal-Daumen" Rechnung nicht so weit weg. 10,83 €
Aus eigener Erfahrung: Wenn mir einer sagt ca. 4-6 Std. Arbeit pro Tag, dann sind es wohl eher 6-8 Std.
Wichtiger scheinen mir die aufgeführten Bedenken in Richtung Haftung und Risiko!
Betreff des Beitrags: Re: Breuchte mal den Rat der Forenuser bezüglich Jobangebot
Verfasst: Mi 28. Jul 2010, 09:12
Registriert: So 11. Nov 2007, 13:29 Beiträge: 1511 Postleitzahl: 0 Land: Deutschland
Entscheidend wäre doch: Wer tritt nach aussen auf (tritt dein Freund überhaupt öffentlich in Erscheinung) Wie viel freie Hand hat er? - Sprich Abwicklungstool optimieren... Bleiben die 13% auch, wenn er dafür nur noch ne Stunde braucht? Also bei 30 Paketen ist die meiste Zeit die draufgeht immer noch das verpacken und versandfertig machen.... Rechnungen sind in einem Rutsch ausgespuckt.... Arbeitsaufwand... geschätzte 10 Minuten ... Muß er da in der Firma arbeiten oder wie läuft dann der Versand? Weil... wenn die merken, das sowas auch schneller geht, ist der Job (der dann ja gut bezahlt ist) wieder futsch....
Daher kommt es ja so auf die Einzelheiten (Branche, Beratungsintensität, Einstellintensität) und eine entsprechende vertragliche Vereinbarung (wer trägt die Risiken, längerfristig bindende Vertriebspartnerschaft, etc.) drauf an.
Nicht zuletzt müsste darauf geachtet werden, dass geleistete Vorarbeiten zur Rationalisierung (Afterbuy-Umstellung o.ä.) nicht an den Auftraggeber gehen, sobald dieser merkt, dass eine Umsatzverdoppelung drin ist...
Dann braucht es umfassende Schutzklauseln und Abfindungssummen, Regelungen für Krankheit/Vertretung. Sowas macht glaube ich auch der freundliche Geier.
Ohne Details ist aber schlicht und ergreifend nichts dazu zu sagen. Das kann von morgens kurz mal in 5 Minuten Rechnungen und Lieferadress-CSV per E-Mail rüberschieben und 1x/Woche 50 Artikel in einer halben Stunde nachbestellen bis vier Stunden täglich intensive telefonische Beratung gehen.
Und die Versandabteilung muss natürlich auch fit sein.
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Betreff des Beitrags: Re: Breuchte mal den Rat der Forenuser bezüglich Jobangebot
Verfasst: Mi 28. Jul 2010, 13:57
Registriert: Mi 17. Okt 2007, 14:18 Beiträge: 16
Puuuhhh das sind ja echt viele Antworten schonmal. Ich werde nicht auf jede Antwort im einzelnen eingehen aber ein paar Punkte klarstellen die dann einige Sachen schonmal ausschliessen.
Es ist eine grosse bekannte Firma. ich denke mal wenn ich den Namen nennen würde dann kennen viele diese. Den Namen und die Branche möchte ich aber nicht preisgeben,da ja auch einige interne Informationen meinerseits preisgegeben wurden. Aber: es ist keine China Firma und 100%ig seriös.
Wie ich schon geschrieben habe stimme ich zu das man einiges verändern kann um das ganze zu automatisieren. Afterbuy käme mir da auch in den Sinn und entsprechende Erfahrungen zur Umsetzung wären vorhanden.
Je nach Antworten liegt das größte Problem vielleicht lediglich im Anfangspensum für die "Afterbuy-Vollautomatisierung". So sehe ich es auch. Gerade wenn man noch ein CRM mit dazu bucht.
- durchschnittliche Bearbeitungszeit der E-Mail-Beantwortung berechnen, da sehe ich den größten Arbeitsbedarf schwer zu sagen aber es sind halt keine Ersatzteile für Auto die hier und da passen müßten. Ich denke mal das 80-90% der Mails mit Standartantworten beantwortet werden können (Wo bleibt meine Ware / Ist das Geld schon da / wie lauteten die Kontodaten bla bla bla) Ohne es genau abschätzen zu können sage ich mal 1 bis 1,5 Std. pro Tag und für schierige Fragen gibt es halt Spezis die einem mit Rat und Tat zur Seite stehen. Und die können 100%ig Produktspezifische Fragen beantworten.
- welcher Aufwand ist für neue Produkte notwendig? naja Fotos und Beschreibungen werden gestellt. Ich denke mal sogar in Form von .csv oder dergleichen. Es werden ja auch Kataloge usw. gedruckt also müssen die Daten ja irgendwie auch als Export vorliegen. man könnte mit viel Glück ja sogar ein Script schreiben / lassen das die Auktionen soweit Afterbuy Import Konform macht.
- wie sieht der Status Quo aus? (Markt, Wettbewerber, Design) Markt - laut deren Auskunft Ebay Markt 80% ausgeschöpft. Ich denke aber das man mit Templateanpassung / Galerie und Crosseling den Umsatz trotzdem steigern kann. Für deren Produkte ist der Ebay Markt recht klein und daher auch begrenzt was die Steigerung nach oben aussieht.
Na, wenn ich das richtig verstanden hab, dann läuft der Shop über die Firma und er soll nur die Verwaltung machen. Theoretisch müsste er als Person dabei garnicht in Erscheinung treten. Richtig - Konto usw. läuft auf deren Namen. Also kein Betrug so möglich das er der dafür gerade stehen muss. Und ich kann auch 100%ig sagen das es von deren Seite aus auch nicht so kommen wird. Mal abgesehen von ner Insolvenz oder Ölkatastrope Davon gehen wir mal nicht aus und es brauch in die Richtung nicht spekuliert werden.
Warum will das eine Firma auslagern? Weil die wie viele Firmen z.B. nicht dieses Forum lesen und garnicht wissen was möglich ist und was man einfacher/schneller/effektiver machen kann. Also aus Sicht eines erfahrenen Onlinehändlers stellen die sich halt zu doof an. Da würde ein Praktikant oder Azubi nur etwas bringen wenn jemand da wäre der dem dann alles beibringt und derjenige halt total fit ist in der Materie. Und da gibt es halt niemanden. Momentan machen diverse Abteilungen Teile des Jobs. Sprich die Buchhaltung verbucht die Zahlungseingänge. Die Kommunikationsabteilung beantwortet die eMails und der Versand verschickt die Pakete. Und somit sind halt viele Leute damit beschäftigt.Ebay ist halt nur ein winziger Vertriebskanal und wird dann nichtmal clever umgesetzt. Naja und eine externe Vergabe bringt halt viele Vorteile für die. Einige wurde ja schon angesprochen.
Aus eigener Erfahrung: Wenn mir einer sagt ca. 4-6 Std. Arbeit pro Tag, dann sind es wohl eher 6-8 Std. Das ist ja auch was mir ein bisschen an der Sache Bauchschmerzen macht. es ist schwer abzuschätzen wie gross der Aufwand wirklich ist.
Wie viel freie Hand hat er? - Sprich Abwicklungstool optimieren... Bleiben die 13% auch, wenn er dafür nur noch ne Stunde braucht? Also bei 30 Paketen ist die meiste Zeit die draufgeht immer noch das verpacken und versandfertig machen.... Rechnungen sind in einem Rutsch ausgespuckt.... Arbeitsaufwand... geschätzte 10 Minuten ... Muß er da in der Firma arbeiten oder wie läuft dann der Versand? Weil... wenn die merken, das sowas auch schneller geht, ist der Job (der dann ja gut bezahlt ist) wieder futsch....
Also Veränderungen sind möglich. Wer den nun z.B. Afterbuy bezahlt müßte natürlich geklärt werden. Auch wie und ob es dafür Zahlungen gibt und wie es später mit der weiteren nutzung der erbrachten Leistunfg und dergleich ist. 13% wären für das Erledigen der Tätigkeiten die im Vertrag stehen. Wenn er dafür nur 30 min / täglich braucht wäre das halt auch so. Versand ist kein Thema und würde von dehnen gemacht werden. Packstrasse und entsprechende Logistik vorhanden. Man müßte halt nur schauen wie die "Übergabe" der Versandaufträge funktioniert.So weit ist das Gespräch noch nicht gekommen. Im schlimmsten Fall fährt er da hin und packt die Rechnungen aufn Tisch Aber deren Warenwirtschaft wird sich schon irgendwie füttern lassen sage ich mal.Aber ich denke das ist nicht das Problem. Arbeiten ist von zu Hause / extern angedacht. Kleines Büro / Computer kann da aber genutzt werden wenn benötigt. Also sage ich mal merken die garnicht wie lange die Arbeit dauern würde. Ausser einer petzt es Aber wie gesagt kann weder er noch ich genau abschätzen wie hoch der Aufwand wird. Ich habe gesagt er könnte da ja mal nen Tag Praktikum machen und sich alles anschauen in den jeweiligen Abteilungen und gerade bei den womöglich Arbeitsintensiven Bereichen. Also angedacht ist von Ihm dann sich noch was dazu zu suchen und die Sache erstmal als Basis zu nutzen.
Schonmal vielen Dank für die bisherigen Antworten. Das hat eine Entscheidung schonmal ein bisschen erleichtert. Wenn es soweit ist werde ich seine Entgültige Entscheidung gerne hier posten
Betreff des Beitrags: Re: Breuchte mal den Rat der Forenuser bezüglich Jobangebot
Verfasst: Mi 28. Jul 2010, 16:20
Registriert: Sa 6. Jun 2009, 10:50 Beiträge: 755 Postleitzahl: 0 Land: Deutschland
Gut im Prinzip isser normaler Arbeitnehmer (mit Arbeitsvertrag), der halt sein Büro daheim hat. Damit ist der Risiko gleich 0 und es kommt eben nur drauf an, wie hoch der effektive Stundenlohn ist.
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