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Betreff des Beitrags: Produktvideo - selber machen oder machen lassen?
Verfasst: Do 3. Jun 2010, 00:57
Registriert: Fr 26. Feb 2010, 18:54 Beiträge: 40 Postleitzahl: 87435 Land: Deutschland
Wir sind schon seit einiger Zeit am überlegen, ob wir auf der Startseite unseres Shops ein Produktvideo einbinden, das die verschiedenen Eigenschaften der Knete zeigt.
Nun stellt sich uns die Frage, ob es sich lohnt, das Video von jemandem machen zu lassen, der Ahnung davon hat, oder ob wir das Ganze selber realisieren sollen.
Problem ist, dass die Kamera schnelle Bewegungen registrieren sollte, z.B. wenn die Knete hüpft, oder wenn man sie zerreißt. Wenn ich da im Video nur irgendwelche Schlieren sehe, macht das wenig Sinn. Außerdem sollte das Ganze einigermaßen professionell aussehen. Und wir haben leider überhaupt keine Erfahrung in dem Bereich, weder im Filmen, noch im Nachbearbeiten, Schneiden etc.
Also: Geld in eine gute Kamera stecken und sich einlernen, oder sich gleich nen Profi suchen?
Und wenn Profi, hat jemand schon Erfahrungen mit einem der gut, gleichzeitig aber auch nicht allzu teuer ist?
Ich hab halt gar keine Ahnung, was so ein Video kostet. Soll nicht moderiert sein, einfach nur zwei Hände und die Knete So in etwa http://www.youtube.com/watch?v=jJ6bpEifkew, nur eben professioneller
Gruß Melanie
_________________ Unser Shop: www.knete.de - Intelligente Knete alias Thinking Putty
Interessantes Thema. Könnte ich vielleicht auch mal für meine Hobby-Elektriker machen. Einen, der nach einem Stromschlag von der Leiter fliegt oder ein deftiker Kurzschluss oder ein abrauchender Kondensator in Slow Motion.
Betreff des Beitrags: Re: Produktvideo - selber machen oder machen lassen?
Verfasst: Do 3. Jun 2010, 09:33
Forenklugscheisser
Registriert: Di 27. Jan 2009, 09:53 Beiträge: 2165 Wohnort: Kaunas/Litauen Postleitzahl: 0 Branche: Einzel-/Großhandel Seide
Kommt natürlich auch auch drauf an, wieviele und wie oft Du neue Videos benötigst. Wenn Du viele und oft neue brauchst, würde ich das Equipement selbst anschaffen. Muss ja nicht gleich ein komplettes Studio sein... Aber Knete haste ja genug... ich wette, den Kalauer haste schon richtig satt
_________________ Man ist kein schlechter Mensch, nur weil man Magento nutzt | http://www.youtube.com/watch?v=RO7Q1tMG ... re=channel Habe ich schon erwähnt, das ich Forstandsforsitzender bin und auch so angesprochen werden möchte?
Betreff des Beitrags: Re: Produktvideo - selber machen oder machen lassen?
Verfasst: Do 3. Jun 2010, 11:59
Registriert: Mi 7. Apr 2010, 22:45 Beiträge: 264 Postleitzahl: 0 Land: Deutschland
Gibt es nicht auch schon normale Digitalkameras, die deutlich mehr als 30 fps schaffen? Das ist sicher nicht bildschirmfüllend aber fürs Internet sollte es doch reichen? Ob die Framerate schon ausreicht müsstest du ausprobieren.
Betreff des Beitrags: Re: Produktvideo - selber machen oder machen lassen?
Verfasst: Do 3. Jun 2010, 14:09
Registriert: Fr 26. Feb 2010, 18:54 Beiträge: 40 Postleitzahl: 87435 Land: Deutschland
@Vollstrom: SlowMotion ist ne super Idee! Wär toll um zu zeigen, wie sie zersplittert.
Zitat:
Kommt natürlich auch auch drauf an, wieviele und wie oft Du neue Videos benötigst. Wenn Du viele und oft neue brauchst, würde ich das Equipement selbst anschaffen. Muss ja nicht gleich ein komplettes Studio sein...
Da hast Du recht, aber so oft brauchen wir sie wahrscheinlich net. An der Knete ändert sich ja nix, außer dass es ab und zu mal ne neue Farbe gibt... Andererseits wollten wir in Zukunft auch immer mal wieder Videos von Experimenten auf unserem Blog veröffentlichen...
Zitat:
Aber Knete haste ja genug... ich wette, den Kalauer haste schon richtig satt
Du glaubst gar nicht, wie oft ich solche Wortspiele höre
Zitat:
Gibt es nicht auch schon normale Digitalkameras, die deutlich mehr als 30 fps schaffen? Das ist sicher nicht bildschirmfüllend aber fürs Internet sollte es doch reichen? Ob die Framerate schon ausreicht müsstest du ausprobieren.
Vielleicht läufts ja auf ein professionell gemachtes Produktvideo für die Startseite und Amateur-Videos für unseren Blog raus
_________________ Unser Shop: www.knete.de - Intelligente Knete alias Thinking Putty
Gibt es nicht auch schon normale Digitalkameras, die deutlich mehr als 30 fps schaffen? Das ist sicher nicht bildschirmfüllend aber fürs Internet sollte es doch reichen? Ob die Framerate schon ausreicht müsstest du ausprobieren.
Slow Motion liegt wohl eher bei 1000 fps.
Die Kameras sind aber auch erschwinglich. Eine ganz einfache gibt's sicher schon für 5.000 Euronen, einen gescheite für 100.000.
_________________ Wer aufhört zu werben, um Geld zu sparen, kann ebenso seine Uhr anhalten, um Zeit zu sparen. (Henry Ford)
Betreff des Beitrags: Re: Produktvideo - selber machen oder machen lassen?
Verfasst: Do 3. Jun 2010, 15:57
Registriert: Fr 28. Mai 2010, 10:50 Beiträge: 5 Postleitzahl: 31785 Land: Deutschland Firmenname: PIXXOMO
Also, für ein Video, wie z.B. das bei Youtube (nur professioneller), benötigt man sicher keine Hochgeschwindigkeitskamera. Hier wäre auch die Datenmenge bzw. Größe der Videodateien "Hochgeschwindigkeit". Normale, kleine HD-Videokameras zeichnen mit 25FPS (frames per second), die guten Modelle von Panasonic mit der doppelten Anzahl. Die kosten etwa um 1000€. Das A und O ist die korrekte Ausleuchtung und der Schnitt. Hier braucht man entweder Zeit und Talent oder jemanden der so etwas o.ä. schon mal realisiert hat.
Wenn du nur dieses eine Video planst, wäre das Geld und die Zeit, die man in ein eigenes System steckt, sicherlich zuviel - musst du wohl selbst am besten wissen.
Gruss PIXXOMO
_________________ http://www.pixxomo.de - Produktvideos und 360 Grad Videoanimationen
Betreff des Beitrags: Re: Produktvideo - selber machen oder machen lassen?
Verfasst: Fr 4. Jun 2010, 22:25
Registriert: Do 3. Jun 2010, 17:04 Beiträge: 4 Postleitzahl: 25474 Land: Deutschland Firmenname: Fahrrad-Mobilservice Branche: Mobiler Fahrrad-Service bei den Kunden vor Ort. Handel mit Fahrrädern- Fahrradteilen und Zubehör.
Seitdem die Consumerkameras immer mehr Möglichkeiten haben, denken alle Inhaber kleiner und mittlerer Unternehmen, sie machen mal eben einen Image- oder Produktfilm selbst. Das geht dann schon irgendwie. Das Erstaunliche dabei ist, das bei Einigen wirklich gute Ergebnisse dabei rauskommen. Der überwiegende Anteil der selbstproduzierten Filme ist jedoch nicht nur grauenhaft sondern auch schädlich für das Unternehmen/Produkt. Das beste Beispiel ist mein Nachbar, der meinte seine Hochdruckreiniger-Firma (die echt gut läuft) mittels 400,-Euro-Kamera, seines 18-jährigen Neffen und eines dadurch resultierenden Produktvideos auf einer Messe präsentieren zu müssen. Ich konnte ihm das gerade noch ausreden.
Nicht falsch verstehen, es geht nicht um Technik oder Kameras für 250 Euro oder 75.000. Bei Filmen geht es um Emotionen, das heißt in erster Linie um die Story. Ist die gut, einfach, unterhaltend ist es scheißegal ob auf 35mm-Film oder Handykamera gedreht. Ich weiß wovon ich rede, habe als Producer über 700 Werbespots gedreht.
Im Fall der Knete denke ich erstmal folgendes. Slow-Motion ist ne schöne Idee wenn das Zeug durch die Gegend hüpft (und z. Bp. ein Hund die fangen will). Geht mit Consumer-Kameras zwar, aber damit es richtig geil aussieht braucht man etwa 150 - 300 Bilder pro Sekunde, kenne keine Consumerkamera die das macht. Was übrig bleibt ist entweder ne Story erfinden oder Product in Use zeigen. Für das erste braucht man einen kreativen Profi (teuer), das zweite habt ihr als Beispiel aus Japan ja gezeigt. Mein Tipp aus dem Bauch: Kleine Consumer-Kamera kaufen oder leihen, Euer Beispiel etwas besser nachmachen (nicht nur von oben), kürzer, paar andere Perspektiven und nicht so komische Titel-Schrift-Laieneffekte- und Überblendungen. Knapp, gerade, pur, max. 45 sec. Und vorsicht mit der Musik. Auch wenn Ihr es selbst komponiert, beim Veröffentlichen - egal wo - ist Gema fällig. Wenn Sie Euch denn erwischen. Es gibt bei Veröffentlichungen jeglicher Art keine Gema-freie Musik auf dieser Welt (auch wenn Archivmusikverkäufer immer gerne was anderes behaupten), nur eventuell rechtefreie, aber das ist was Anderes. Kann Euch da gerne unter Kollegen weiter beraten, keine Angst kost nix.
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