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 Betreff des Beitrags: Adidas verbietet Verkauf auf Ebay
BeitragVerfasst: Mi 13. Juni 2012, 11:55 
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BeitragVerfasst: Mi 13. Juni 2012, 11:57 
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...und amazon :durchdreh:

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Christian


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BeitragVerfasst: Mi 13. Juni 2012, 12:12 
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ich habs euch gesagt und mir hat es keiner gelaubt

es werden noch viele diesen Weg folgen


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BeitragVerfasst: Mi 13. Juni 2012, 12:17 
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Richtig so! Auch wenn da leider einige "gute" Händler über die Klinge springen, aber wahrscheinlich kann man nur durch GENERELLE Verbote Plagiaten, Preisdumpern usw. entgegenwirken. Das neue Adidas System zieht ja richtig große Kreise - hab diesen Artikel nicht gelesen aber es ist ja schon seit einigen Wochen in diversen Medien. U.a. auch die Regelung des Weiterverkaufs an andere Händler usw. Hat alles seine Schattenseiten, klar - ich würde mir eine strengere Politik bei anderen Firmen ebenso wünschen, da würde der seriöse und gute Fachhandel wieder gestärkt werden und nicht mehr "König Preis" gewinnen.


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BeitragVerfasst: Mi 13. Juni 2012, 12:20 
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nur weil ich die Rechtschreibung nicht richtig beherrrsche, höre ich nicht auf mich einzumischen....
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BeitragVerfasst: Mi 13. Juni 2012, 12:21 
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BeitragVerfasst: Mi 13. Juni 2012, 12:24 
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Leider ist am Ende des Textes auch das zu lesen:

Bereits 2009 hatte der Schulranzenhersteller Scout seinen Händlern verboten, die Markenware über Ebay zu vertreiben. Das Berliner Landgericht entschied damals, dass eine Belieferung nicht abgelehnt werden kann, weil ein Artikel anschließend über Ebay verkauft wird. Eine solche Vorgabe sei wettbewerbswidrig.

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BeitragVerfasst: Mi 13. Juni 2012, 12:27 
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boxensport hat geschrieben:
Leider ist am Ende des Textes auch das zu lesen:

Bereits 2009 hatte der Schulranzenhersteller Scout seinen Händlern verboten, die Markenware über Ebay zu vertreiben. Das Berliner Landgericht entschied damals, dass eine Belieferung nicht abgelehnt werden kann, weil ein Artikel anschließend über Ebay verkauft wird. Eine solche Vorgabe sei wettbewerbswidrig.


Dann wird nicht die Belieferung eingestellt sondern aufgrund höherer Herstellungspreise der Preis drastisch erhöht. Sitzen ja keine Vollidioten bei Adidas...hoffe ich.


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BeitragVerfasst: Mi 13. Juni 2012, 12:30 
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BeitragVerfasst: Mi 13. Juni 2012, 12:31 
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BeitragVerfasst: Mi 13. Juni 2012, 12:41 
miezekatze hat geschrieben:
Sitzen ja keine Vollidioten bei Adidas...hoffe ich.


So wie die anderen Hersteller ihre eigene Marke bei eBay verramschen würde es mich nicht wundern... :D


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BeitragVerfasst: Mi 13. Juni 2012, 15:16 
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boxensport hat geschrieben:
Leider ist am Ende des Textes auch das zu lesen:

Bereits 2009 hatte der Schulranzenhersteller Scout seinen Händlern verboten, die Markenware über Ebay zu vertreiben. Das Berliner Landgericht entschied damals, dass eine Belieferung nicht abgelehnt werden kann, weil ein Artikel anschließend über Ebay verkauft wird. Eine solche Vorgabe sei wettbewerbswidrig.
Soweit ich mich erinnere unterlag zwar Scout Anfang 2009 - bekam aber dann in dem Berufungsverfahren doch Recht ((AZ: 6 U 47/08 Kart. – Urteil vom 25.11.2009)) http://openjur.de/u/31744.html#


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BeitragVerfasst: Mi 13. Juni 2012, 15:22 
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gemeinnützigerVerein hat geschrieben:
ich habs euch gesagt und mir hat es keiner gelaubt

es werden noch viele diesen Weg folgen
Ich habe daran gewisse Zweifel.
Denn weder das Pricedumping noch die Plagiate (die man auch recht einfach anders bekämpfen kann) können als Argument gegen den Online-vertrieb dienen.

Ich glaube, es wird bei selektive Vertriebssystemen nur schwer zu argumentieren sein, wer die "guten" und wer die "schlechten" Online Händler sind. Somit müssen sich die marktbeherrschenden Marken überlegen, ob sie grundsätzlich nicht online vertrieben werden möchten.

Umso mehr Marktanteile der stationäre Handel verliert, umso größer wird auch das Interesse an einer online Vermarktung.

Sicherlich wird es viele Produkte und Marken geben, die sich trotzdem gegen eine Onlinevermarktung stellen und sehr erfolgreich über den stationären Handel ihre Produkte vertreiben werden.
Aber ich bezweifle, dass es die Mehrheit sein wird...


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BeitragVerfasst: Mi 13. Juni 2012, 16:50 
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RE-D hat geschrieben:
Umso mehr Marktanteile der stationäre Handel verliert, umso größer wird auch das Interesse an einer online Vermarktung.

Sicherlich wird es viele Produkte und Marken geben, die sich trotzdem gegen eine Onlinevermarktung stellen und sehr erfolgreich über den stationären Handel ihre Produkte vertreiben werden.
Aber ich bezweifle, dass es die Mehrheit sein wird...


hier geht es nicht rein um den Online-Vertrieb - hier werden ganz klar die Marke gestärkt und durch Ventillösungen der Verkaufskanäle gesteuert.
Als ich damals dies erwähnte das einige große Hersteller dies vorhaben haben mich sicherlich manche belächelt. Es werden noch viele dies so umsetzen und das weiß ich auch sicheren Quellen.

Die Hersteller haben nichts dagegen das der Verkauf auf eigenen Marktplätzen vollzogen wird. Es geht rein darum das die Veramscherei aufhört und viele Hersteller ebay schon lange ein Dorn im Auge ist.


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BeitragVerfasst: Mi 13. Juni 2012, 17:02 
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gemeinnützigerVerein hat geschrieben:
RE-D hat geschrieben:
Umso mehr Marktanteile der stationäre Handel verliert, umso größer wird auch das Interesse an einer online Vermarktung.

Sicherlich wird es viele Produkte und Marken geben, die sich trotzdem gegen eine Onlinevermarktung stellen und sehr erfolgreich über den stationären Handel ihre Produkte vertreiben werden.
Aber ich bezweifle, dass es die Mehrheit sein wird...


hier geht es nicht rein um den Online-Vertrieb - hier werden ganz klar die Marke gestärkt und durch Ventillösungen der Verkaufskanäle gesteuert.
Als ich damals dies erwähnte das einige große Hersteller dies vorhaben haben mich sicherlich manche belächelt. Es werden noch viele dies so umsetzen und das weiß ich auch sicheren Quellen.

Die Hersteller haben nichts dagegen das der Verkauf auf eigenen Marktplätzen vollzogen wird. Es geht rein darum das die Veramscherei aufhört und viele Hersteller ebay schon lange ein Dorn im Auge ist.
Das den Herstellern die Verramscherei missfällt ist zwar nachvollziehbar aber dies ist gerade kein Argument (da gegen geltendes Recht) für einen selektiven Vertrieb.

Also müssen die Hersteller Argumente "konstruieren".
Ich persönlich glaube, dass sie sich auf sehr dünnem - juristischem - Eis bewegen, sofern sie ernsthaft behaupten, dass eine Selektion durch den Service bei unterschiedlichen Online-Plattformen erfolgen kann. Hier müssten dann ja sehr konkrete und vergleichbare Maßstäbe gezogen werden.

Es ist dann eigentlich eher damit zu rechnen, dass Hersteller sich grundsätzlich für oder gegen den Online-Vertrieb entscheiden müssten.

Aber hierzu wird es sicherlich noch viele Prozesse geben und letztendlich wird es wohl auf EU-Ebene entschieden werden.
(Trotzdem wird sicherlich nie offiziell der zu niedrige Preis (Verramscherei) als Argument seitens der Hersteller genannt werden)


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BeitragVerfasst: Mi 13. Juni 2012, 17:09 
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Adidas sind ja nicht die ersten, die das versuchen. Die gleiche Idee hatte WMF vor zwei Jahren, ein Blick nach eBay und Amazon zeigt, dass dies nicht durchsetzbar ist. Übrigens war die WMF-Strategie identisch zu der von Adidas: Kein eBay, kein Amazon, nur noch Onlineshops von Premium-Partnern und der eigene Onlineshop.

Einer meiner Hersteller hat es dieses Jahr auch versucht. Nach zwei Tagen gab es eine Rundmail an alle Händler, dass man natürlich den Händlern die Vertriebswege und Preise nicht vorschreiben könne. Eine große Hamburger Anwaltskanzlei und ein Mitarbeiter des Bundeskartellamts waren auf CC.

Meiner Meinung ist das nur eine Alibiaktion, um die stationären Händler zu beruhigen (für dumm zu verkaufen). Sie werden demnächst wegen rechtlicher Gründe zurückrudern und können dann zu den stationären Händlern sagen: "Wir wollten ja, aber wir durften nicht".

Spätestens seit dem Scout-Urteil weiß doch jeder Hersteller, dass Vertriebsbeschränkungen nicht durchsetzbar sind. Gerade bei Adidas ist das ganze eh ein Witz, die verkaufen doch ihre Produkte an jeden, solange er seine Rechnung bezahlt.


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BeitragVerfasst: Mi 13. Juni 2012, 17:22 
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@Merchant: Das mag alles sein. Dennoch wage ich mal zu behaupten, daß ein Konzern wie Adidas-Reebok Kenntnis von den bekannten Urteilen besitzt und gleichzeitig eine ordentliche Rechtsabteilung - die hauen sowas ja nicht ungeprüft und ohne doppelten Boden raus. Da sind sicher Klagen einkalkuliert, aber ich denke die rechnen sich da schon was aus - vor allem wenn sowas mal gesagt ist, haben sie ja immer noch die "dunklen Wege" um die Leute die Widerstand leisten rauszuhauen.


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BeitragVerfasst: Mi 13. Juni 2012, 23:28 
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Und diese Schnapsidee will Adidas weltweit durchsetzen? Dass ich nicht lache. Ich glaube, das haben sich ein paar durchgeknallte Jungmanager ausgedacht, um sich zu profilieren. Und ich bin sicher, dass der Schuss nach hinten los geht und dass dieses Vorhaben spätestens auf europäischer Ebene gerichtlich gekippt wird.
Das hier ist ein freies Land mit einer freien Marktwirtschaft ohne Preis- und Marktdiktat. Und das ist auch gut so!

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BeitragVerfasst: Do 14. Juni 2012, 06:02 
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Vielleicht hilft adidas:
die EK Preise erhöhen (Spanne verringern) und gleichzeitig den gewünschten Händler "Zuschüsse" für Werbung, Ladenausstattung, Regalmiete etc. zu geben.
Das ist im Handel bei den Großen sowieso gang und gäbe.

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BeitragVerfasst: Do 14. Juni 2012, 10:50 
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dance hat geschrieben:
die EK Preise erhöhen (Spanne verringern) und gleichzeitig den gewünschten Händler "Zuschüsse" für Werbung, Ladenausstattung, Regalmiete etc. zu geben.
Den Weg gehen inzwischen einige bekannte Mode-Markenanbieter, um die Preisdumper los zu werden.
Im Fahrradbereich scheint auch so eine Bereinigung stattgefunden zu haben - meine Schwiegertochter sucht aktuell ein Trekkingrad, im Netz gibt's die Räder nur noch zur UVP, vor zwei Jahren waren noch bis zu 30% Abschlag drin.

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