gemeinnützigerVerein hat geschrieben:
RE-D hat geschrieben:
Umso mehr Marktanteile der stationäre Handel verliert, umso größer wird auch das Interesse an einer online Vermarktung.
Sicherlich wird es viele Produkte und Marken geben, die sich trotzdem gegen eine Onlinevermarktung stellen und sehr erfolgreich über den stationären Handel ihre Produkte vertreiben werden.
Aber ich bezweifle, dass es die Mehrheit sein wird...
hier geht es nicht rein um den Online-Vertrieb - hier werden ganz klar die Marke gestärkt und durch Ventillösungen der Verkaufskanäle gesteuert.
Als ich damals dies erwähnte das einige große Hersteller dies vorhaben haben mich sicherlich manche belächelt. Es werden noch viele dies so umsetzen und das weiß ich auch sicheren Quellen.
Die Hersteller haben nichts dagegen das der Verkauf auf eigenen Marktplätzen vollzogen wird. Es geht rein darum das die Veramscherei aufhört und viele Hersteller ebay schon lange ein Dorn im Auge ist.
Das den Herstellern die Verramscherei missfällt ist zwar nachvollziehbar aber dies ist gerade kein Argument (da gegen geltendes Recht) für einen selektiven Vertrieb.
Also müssen die Hersteller Argumente "konstruieren".
Ich persönlich glaube, dass sie sich auf sehr dünnem - juristischem - Eis bewegen, sofern sie ernsthaft behaupten, dass eine Selektion durch den Service bei unterschiedlichen Online-Plattformen erfolgen kann. Hier müssten dann ja sehr konkrete und vergleichbare Maßstäbe gezogen werden.
Es ist dann eigentlich eher damit zu rechnen, dass Hersteller sich grundsätzlich für oder gegen den Online-Vertrieb entscheiden müssten.
Aber hierzu wird es sicherlich noch viele Prozesse geben und letztendlich wird es wohl auf EU-Ebene entschieden werden.
(Trotzdem wird sicherlich nie offiziell der zu niedrige Preis (Verramscherei) als Argument seitens der Hersteller genannt werden)