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BeitragVerfasst: Do 5. Juli 2018, 14:36 
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trendbox24 hat geschrieben:
Polen bietet PL & EN an, aber sobald man die IT verlässt, gibt es nur noch PL.

Damit meinst Du, dass PL & EN nur auf der Website angeboten wird, oder?
Dies kl√§rt aber noch nicht die Frage, ob man das E-Portal und die dort angebotenen Formulare auch auf EN finden sollte. Beides ist ja ebenfalls IT gest√ľtzt.


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BeitragVerfasst: Do 5. Juli 2018, 19:50 
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du wirst auch keine antwort bekommen. kommunizieren tun sie alle nur in landessprache.

das was PL auf englisch anbietet ist so falsch √ľbersetzt, da kommst du auf keinen gr√ľnen zweig. da fehlen auch zwischendrin einfach sachen die auf polnisch dastehen, aber wenn du auf englisch umschaltest ist da gar nix.

es ist den √§rger nicht wert, nimm dir eine steuerberatung die das f√ľr dich abwickelt...


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BeitragVerfasst: Fr 6. Juli 2018, 09:10 
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schwitzen_com hat geschrieben:
neimles hat geschrieben:
die CZ portale dunktionieren recht gut in EN, die polnischen kannst du vergessen. das ist eher fahrl√§ssig √ľbersetzt....

Danke. Aber gibt es auch die Steuerformulare in EN?
Innerhalb der EU könnte man dies ja zumindest langsam mal vermuten.

Typisch deutscher Hochmut?

Bevor du in einem Land Gesch√§fte machst, die √ľber den gelegentlichen Warenversand hinaus gehen, solltest du die Sprache lernen, einen 2 sprachigen Mitarbeiter einstellen oder dich an eine Agentur wenden die auf die Abwicklung spezialisiert ist.

Ich sehe keinen Grund warum ein polnisches Finanzamt auf Englisch kommunizieren sollte.
(Rechtsunsicherheit bei eventuellen Streitigkeiten usw.)
Gleichzeitig w√ľrde eine nationale Beh√∂rde damit ja eigenen darauf spezialisierten Agenturen das Wasser abgraben.
In 9 Monaten mit Brexit ist Englisch nicht einmal mehr Amtssprache in der EU.

Und noch am Rande, das polnische FA ist bei ausl√§ndischen H√§ndlern nicht so eine "Schlaftablette" wie das deutsche FA. Da kommen fix saftige Nachzahlungen, die √ľbrigens wiederum auch nur in ZŇāoty akzeptiert werden. Nix $ oder ‚ā¨. Also brauchst du schonmal eine Filialbank, da einige Online-Banken keine √úberweisungen mit vorheriger Konvertierung in ZŇāoty anbieten.
Zumindest war es vor 2 Jahren noch so, ob sich etwas daran geändert hat, ich vermute nicht.


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BeitragVerfasst: Fr 6. Juli 2018, 09:17 
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Rex hat geschrieben:
In 9 Monaten mit Brexit ist Englisch nicht einmal mehr Amtssprache in der EU.


Sag das mal Irland und Malta ;-)

_________________
Lou mi sa.


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BeitragVerfasst: Fr 6. Juli 2018, 09:28 
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knoge hat geschrieben:
Rex hat geschrieben:
In 9 Monaten mit Brexit ist Englisch nicht einmal mehr Amtssprache in der EU.

Sag das mal Irland und Malta ;-)

Malta und Irland haben Maltesisch und Irisch bei der EU als Amtssprache registriert.
Englisch ist und kann ja in diesen Ländern gleichberechtigte 2 Amtssprache sein.
Auf EU Ebene ist Stand aktuell Englisch in 9 Monaten keine Amtssprache mehr.


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BeitragVerfasst: Fr 6. Juli 2018, 09:38 
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Zitat:
Bevor du in einem Land Gesch√§fte machst, die √ľber den gelegentlichen Warenversand hinaus gehen, solltest du die Sprache lernen, einen 2 sprachigen Mitarbeiter einstellen oder dich an eine Agentur wenden die auf die Abwicklung spezialisiert ist.

Ich sehe keinen Grund warum ein polnisches Finanzamt auf Englisch kommunizieren sollte.

Ich hab in Finnland mich selbst angemeldet und geb dort jeden Monat meine Steuererkl√§rungen ab. Und das in einer Sprache die sehr an Englisch erinnert. Dort ist das √Ąquivalent zu ElsterOnline komplett englischsprachig verf√ľgbar.
Ich hab dort sogar schon mal angerufen. Und die haben mit mir auf Englisch kommuniziert. Geht also. Wenn man will.
Im √ľbrigen bin ich der Meinung, dass es ein Land den Leuten m√∂glichst einfach machen sollte, beim Finanzamt Geld abzuliefern. Von daher find ichs eher peinlich, dass es gro√üe L√§nder wie Deutschland oder Polen nicht hinbekommen das man die Steuer auch auf Englisch machen kann.
Da wird auf eine Menge Geld verzichtet nur weil man zu arrogant ist ein paar Formulare auf Englisch zu √ľbersetzen und ein paar Mitarbeiter einzustellen die gut Englisch k√∂nnen. Folge: Leute aus dem Ausland deklarieren ihre Steuer nicht. Das ist zwar dann nicht legal aber nun mal Fakt und realistisch. Da kann man sich dann hinsetzen und √ľber Steuerhinterziehung heulen - oder man kann der Realit√§t mal ins Auge sehen und ein bisschen Geld investieren um noch mehr Geld einzunehmen.


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BeitragVerfasst: Fr 6. Juli 2018, 09:51 
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koshop hat geschrieben:
Zitat:
Bevor du in einem Land Gesch√§fte machst, die √ľber den gelegentlichen Warenversand hinaus gehen, solltest du die Sprache lernen, einen 2 sprachigen Mitarbeiter einstellen oder dich an eine Agentur wenden die auf die Abwicklung spezialisiert ist.

Ich sehe keinen Grund warum ein polnisches Finanzamt auf Englisch kommunizieren sollte.

Ich hab in Finnland mich selbst angemeldet und geb dort jeden Monat meine Steuererkl√§rungen ab. Und das in einer Sprache die sehr an Englisch erinnert. Dort ist das √Ąquivalent zu ElsterOnline komplett englischsprachig verf√ľgbar.
Ich hab dort sogar schon mal angerufen. Und die haben mit mir auf Englisch kommuniziert. Geht also. Wenn man will.
Im √ľbrigen bin ich der Meinung, dass es ein Land den Leuten m√∂glichst einfach machen sollte, beim Finanzamt Geld abzuliefern. Von daher find ichs eher peinlich, dass es gro√üe L√§nder wie Deutschland oder Polen nicht hinbekommen das man die Steuer auch auf Englisch machen kann.
Da wird auf eine Menge Geld verzichtet nur weil man zu arrogant ist ein paar Formulare auf Englisch zu √ľbersetzen und ein paar Mitarbeiter einzustellen die gut Englisch k√∂nnen. Folge: Leute aus dem Ausland deklarieren ihre Steuer nicht. Das ist zwar dann nicht legal aber nun mal Fakt und realistisch. Da kann man sich dann hinsetzen und √ľber Steuerhinterziehung heulen - oder man kann der Realit√§t mal ins Auge sehen und ein bisschen Geld investieren um noch mehr Geld einzunehmen.


Ein bisschen Geld? F√ľr die paar Ausl√§nder, die keinen deutschen Steuerberater haben?
Wenn man alle ~ 80.000 Steuergesetze rechtlich sicher √ľbersetzen m√∂chte, kostet das... wie viel? Mehrere Millionen Euro.
Es spielt immer auch eine Rolle, wie groß und komplex ein Land ist. Und wie die Steuergesetze dort sind. Je kleiner und je ärmer/schwächer ein Land ist, umso leichter lässt es sich auch auf Englisch anbieten.
Außerdem ist die Idee des 1-Shop doch am Horizont. Dann braucht man als polnischer Bauer mit Verkaufsstand in Deutschland auch nicht noch Englisch lernen, etc.


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BeitragVerfasst: Fr 6. Juli 2018, 10:03 
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Zitat:
Wenn man alle ~ 80.000 Steuergesetze rechtlich sicher √ľbersetzen m√∂chte, kostet das... wie viel? Mehrere Millionen Euro.
Es spielt immer auch eine Rolle, wie groß und komplex ein Land ist. Und wie die Steuergesetze dort sind. Je kleiner und je ärmer/schwächer ein Land ist, umso leichter lässt es sich auch auf Englisch anbieten.

Naja, so teuer wird das √ľbersetzen hoffentlich nicht gewesen sein.
https://www.gesetze-im-internet.de/englisch_ao/

Da h√§tte man das bisschen Geld f√ľr die Formulare und Elster auf Englisch auch noch investieren k√∂nnen.
Im √ľbrigen ist das auch nicht n√∂tig jedes Gesetz zu √ľbersetzten. Als ob man als Deutscher der seine Steuererkl√§rung selbst macht sich erstmal hinsetzt und die Gesetzesb√ľcher w√§lzt. Man f√ľllt die Formulare aus, ggf. liest man noch die Ausf√ľllhilfe.


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BeitragVerfasst: Fr 6. Juli 2018, 10:11 
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koshop hat geschrieben:
Zitat:
Wenn man alle ~ 80.000 Steuergesetze rechtlich sicher √ľbersetzen m√∂chte, kostet das... wie viel? Mehrere Millionen Euro.
Es spielt immer auch eine Rolle, wie groß und komplex ein Land ist. Und wie die Steuergesetze dort sind. Je kleiner und je ärmer/schwächer ein Land ist, umso leichter lässt es sich auch auf Englisch anbieten.

Naja, so teuer wird das √ľbersetzen hoffentlich nicht gewesen sein.
https://www.gesetze-im-internet.de/englisch_ao/

Da h√§tte man das bisschen Geld f√ľr die Formulare und Elster auf Englisch auch noch investieren k√∂nnen.
Im √ľbrigen ist das auch nicht n√∂tig jedes Gesetz zu √ľbersetzten. Als ob ich als Deutscher der seine Steuererkl√§rung selbst macht sich erstmal hinsetzt und die Gesetzesb√ľcher w√§lzt. Man f√ľllt die Formulare aus, ggf. liest man noch die Ausf√ľllhilfe.


Mit dem Hinweis, dass diese √úbersetzungen veraltet sein k√∂nnen und rechtlich nicht bindend sind. Ist also "g√ľnstig" gewesen. Tolingo veranschlagt f√ľr die √úbersetzung des Deutschen ins Englische: 14.000 ‚ā¨ mit Liefertermin Oktober. Ist aber auch nur die Abgabenverordnung.


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BeitragVerfasst: Fr 6. Juli 2018, 10:41 
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Zitat:
Tolingo veranschlagt f√ľr die √úbersetzung des Deutschen ins Englische: 14.000 ‚ā¨ mit Liefertermin Oktober. Ist aber auch nur die Abgabenverordnung.

Das ist weniger als ich alleine in einem Jahr in Finnland an Umsatzsteuern zahle. Und wie gesagt - um seine Umsatzsteuererkl√§rung abzugeben brauch man keine Komplett√ľbersetzung aller Steuergesetze.

Eine √úbersetzung des Registrierungsbogens f√ľr die Umsatzsteuer w√ľrde vermutlich grade mal 100 EUR kosten. Das Formular f√ľr die Umsatzsteuermeldung auch maximal 3-400 EUR.
D.h. wenn ich durch eine √úbersetzung nur einen Kleinunternehmer dazu bringe sich zu registrieren und seine Steuern anzumelden hab ich die Kohle also locker wieder drin. Was hab ich stattdessen: Tausende von Unternehmern die sich gar nicht registrieren und die Steuern nicht abf√ľhren oder den Handel mit dem Zielland einstellen. Enormer volkswirtschaftlicher Schaden - durch "in Deutschland hat man Deutsch zu sprechen" oder in "Polen muss man polnisch k√∂nnen" Arroganz.


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BeitragVerfasst: Fr 6. Juli 2018, 12:32 
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Die Steuerbehörden wollen gar nicht, dass man selbst die Steuererklärungen macht. Diese Erfahrung habe ich gerade in Frankreich gemacht. Ich war mit meinem franz. Steuerberater nicht mehr zufrieden und da die USt in Frankreich eigentlich einfach ist und ich aufgrund franz. Verwandtschaft leidlich die Sprache kann, dachte ich mir, dass ich das einfach selbst mache.

Nur hat sich das zust√§ndige franz. Finanzamt einfach tot gestellt. Die Ummeldung des Online-Zugangs vom Steuerberater auf mich wurde nie bearbeitet, da der Steuerberater mich auch noch von der Steuer abgemeldet hat, musste ich die Reaktivierung der Steuernummer beantragen. Wie man das macht, wurde mir noch mitgeteilt, der Antrag aber 9 Monate nicht bearbeitet. Diverse eMails zum Thema wurden auch ignoriert. Erst als ich das ganze an KPMG √ľbergeben hatte, ging es dann pl√∂tzlich. Der aktuelle Sachbearbeiter beim FA ist √ľbrigens der gleiche, wie der, der mir das Formular f√ľr die Reaktivierung geschickt hat und dem ich auch diverse eMails geschickt hatte.

Mit Ausl√§ndern zusammenzuarbeiten ist denen einfach zu kompliziert. Die wollen, dass man die Dienstleister nutzt, die ihre eigenen Schnittstellen haben und wo die Sachbearbeiter in den √Ąmtern nichts damit zu tun haben.


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