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BeitragVerfasst: Mo 25. Juni 2018, 19:21 
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Hallo


Habe heute folgenden Artikel auf Wortfilter gelesen:

https://www.wortfilter.de/wp/amazon-bra ... tsmonopol/


Hat hier noch jemand Erfahrungen mit diesem Brandgating gemacht ?

In unserem Bereich wurde auch der Verkauf der Marke Lacoste verboten.
Nur mit Zustimmung des Herstellers ist der Verkauf möglich.

Ich dachte das wäre eine Ausnahme.

Wenn ich aber diesen Artikel lese dann scheint es so, als wird es in Zukunft noch mehr Marken betreffen.


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BeitragVerfasst: Di 26. Juni 2018, 08:19 
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Ich glaube, da werden für viele Amazon-Händler, die Markenprodukte anbieten, ganz ganz schwere Zeiten anbrechen. Die Markenhersteller werden versuchen den Markt zu beschränken wie es nur möglich ist um den Graumarkt auszutrocknen.


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BeitragVerfasst: Di 26. Juni 2018, 10:05 
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Da werden sich dann aber Plattformen wie Ebay freuen. :daumenhoch:

Im Endefekt suchen die meisten Kunden zuerst nach bekannten Marken. Wenn die Kunden dann auf der Plattform sind dann kann man denen natürlich auch alle möglichen No-Name Produkte anbieten.

Wenn alle externen Markenartikel Anbieter von Amazon weggehen würden, dann bin ich mir sicher das viele Kunden der Plattform den Rücken kehren würden. Das würden dann auch die Private-Label Anbieter spüren.

Wir haben ca. 5500 einzelne ASIN`s auf Amazon gelistet. Davon hat Amazon nur ca. 1500 ASIN´s.
Bei ca. 2500 ASIN`S sind wir überhaupt einziger Anbieter.


Und ich denke da gibt es noch viele andere Markenanbieter bei denen es ähnlich ist.


Und noch zum Graumarkt. Wenn die Ware frei verkäuflich innerhalb der EU ist, dann können die Hersteller nichts dagegen machen. z.B. Adidas, Puma usw.. die wollten zuerst den Handel über die Plattformen verbieten und haben dadurch sogar einige Händler (Vertragshändler) in die Insolvenz getrieben. Jetzt verkaufen diese Marken selber direkt bei Ebay. :gruebel:


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BeitragVerfasst: Di 26. Juni 2018, 10:56 
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Das Brandgating kommt nicht von den Markeninhabern, sondern von Amazon.
Back to the roots: Auf den Schultern von Marketplace-Händlern groß geworden und Marktanteil ausgebaut, nun wird wieder alleine verkauft und abkassiert.
Diese Entwicklung sollte aber niemanden überraschen.

_________________
Sei Wachsam


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BeitragVerfasst: Di 26. Juni 2018, 14:20 
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Zitat:
Das Brandgating kommt nicht von den Markeninhabern, sondern von Amazon.



Ich glaube teilweise entscheidet Amazon darüber welche Marken sie nur noch alleine verkaufen wollen und teilweise in Verbindung mit den Herstellern.

So wie derzeit bei Lacoste.
Wenn man eine Genehmigung von Lacoste erhält darf man verkaufen, sonst nicht.

Viele Modelle von Lacoste gibt es deswegen nicht mehr auf Amazon, speziell ältere Kollektionen die wir meistens verkaufen.


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BeitragVerfasst: Mi 27. Juni 2018, 23:01 
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Ich hab in einem anderen Thread schon darauf verwiesen, Amazon hat ein riesen großes Kostenproblem.
Trotz 15% VK-Gebühr verdient Amazon unterm Strich kaum Geld.

Dieses einst inovative Amazon Modell: Eigenhandel und Marktplatz zugleich drückt mega auf die eigene Verkaufsmarge.

Warum soll Amazon bei Produkten die es selber zu höheren Preisen verkaufen kann, Marketplacehändlerkonkurrenz dulden?
Das macht keinen Sinn.
Also fängt Amazon an bei Markenprodukten die sich dafür besonders eignen die lästige Marketplacehändlerkonkurrenz auszusortieren. Unter dem Vorwand Herstellergenehmigung.

Macht doch jeder Offlineladen, der Verkaufsfläche für Fremdanbieter bereitstellt genauso.
Man holt sich ergänzendes Sortiment ins Haus, aber doch keine Konkurrenz.

Hersteller win = Preise werden nicht verrammscht
Amazon win = höhere Marge im Eigenverkauf


Zuletzt geändert von Rex am Mi 27. Juni 2018, 23:11, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Mi 27. Juni 2018, 23:09 
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Rex hat geschrieben:
Ich hab in einem anderen Thread schon darauf verwiesen, Amazon hat ein riesen großes Kostenproblem.
Trotz 15% VK-Gebühr verdient Amazon unterm Strich kaum Geld.



lol


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BeitragVerfasst: Mi 27. Juni 2018, 23:17 
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welpe hat geschrieben:
Rex hat geschrieben:
Ich hab in einem anderen Thread schon darauf verwiesen, Amazon hat ein riesen großes Kostenproblem.
Trotz 15% VK-Gebühr verdient Amazon unterm Strich kaum Geld.



lol

Was lol?
Alle Fundamentaldaten von Amazon Umsatzrendite, Eigenkapitalquote, Eigenkapitalrendite von Amazon sind sehr Bescheiden.
Nach 20 Jahren nur Wachstum wollen die Investoren langsam Gewinne sehen.
Wird sich zeigen wie Amazon diese Transformation schafft.

Marketplacehändler rausdrücken welche bei gewissen Produkten lästige Konkurrenz sind wird erst der Anfang sein.


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BeitragVerfasst: Do 28. Juni 2018, 00:07 
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Rex hat geschrieben:
Nach 20 Jahren nur Wachstum wollen die Investoren langsam Gewinne sehen.


Lol!
Wenn ich mir den Kursgewinn anschaue, sieht der mir nicht ganz verkehrt aus. Allerdings bin ich auch kein rechtschaffener deutscher Diplom-Betriebswirtschaftler, der keine Geheimnisse hat.

Sorry, jetzt kriegst kurz eine Breitseite: Nachdem Du Dich als überaus intelligent und aufnahmefähig beschrieben hast, bist Du beim ersten eher nicht so schwierigen technischen eBay-Problem gar nicht gedanklich erst eingestiegen. Jammerst aber kurz danach, dass der Online-Handel so langweilig sei.

Dabei sind es gerade die langweiligen Pausen, die Zeit ergeben, um sich um die wahrlich unzähligen Baustellen zu kümmern, die sich eigentlich in Deiner kurzen Historie ergeben haben sollten! Vorausgesetzt Deine Selbstdarstellung stimmt mit der Realität überein.

Ich halte Dich schlichtweg für einen Menschen, der Aufmerksamkeit und Lob sucht. Wahrscheinlich irgendwie durch einen geerbten Betrieb gesellschaftlich anerkannt, aber nie aus eigener Leistung. Man akzeptiert den Buben halt, weil seine Familie ein Standing hat. Die Post kennt ihn, das Dorf kennt ihn.
Deswegen glaubt er auch, dass dort DHL nach seinem Willen funktioniert - und er den nötigen Biss hat.

Du bist ein total zahnloses Weichei, wenn Du den Online-Handel schon nach ein paar Wochen langweilig findest und für Dich keine Brandherde entdeckt hast, die Du löschen musst.

Ich hoffe ich habe Dich so sauer gemacht, dass Du einen wirklichen Biss entwickelst, und das affektierte Gehabe mit den Unterstreichungen und Fettungen - als wären Deine Gegenüber blöde - bleiben lässt.


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BeitragVerfasst: Do 28. Juni 2018, 00:38 
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Kursgewinne preisen immer den Ausblick in die Zukunft ein. Klar denken viele das Amazon seine Marktmacht in Gewinne ummünzen kann. Aber zeigen muss Amazon es erstmal.
Wir haben jetzt absolute Hochkonjunktur und trotzdem macht Amazon kaum Gewinne.

Die direkte Konkurrenz z.B. Alibaba schafft es zu investieren und dick Gewinne zu machen.
Technokrat hat geschrieben:
Ich hoffe ich habe Dich so sauer gemacht, dass Du einen wirklichen Biss entwickelst, und das affektierte Gehabe mit den Unterstreichungen und Fettungen - als wären Deine Gegenüber blöde - bleiben lässt.
Dein Ernst?
In jeder Zeitung haben die Artikel oft 1 Hauptüberschrift, 1 kleinere Unterüberschrift und dann ist meist noch der "Ort" und die wichtigsten Facts am Anfang kurz fett hervorgehoben.

Das erhöht einfach die Übersichtlichkeit und liest sich deutlich angenehmer als 20 Zeilen nur Blocktext.
Wenn man deiner Logik folgt hält also jede Zeitung ihre Leser für blöde?
Ich finde eine gute Formatierung erhöht auch bei Forenartikeln die Lesbarkeit.

Wenn du es Anders siehst schreib halt deine Beiträge in Blocktext.
Aber sei etwas tolerant und greife niemand deswegen an nur weil man sich die Mühe macht der besseren Lesbarkeit halber Formatierungen zu verwenden.

Finde allgemein deine "Breiteseite" unangemessen und werde nicht weiter darauf eingehen.
Ich habe meine Meinung kundgetan warum Amazon 1 Interesse daran haben könnte die Marketplacehändler im Markenbereich rauszudrängen.

Steht dir ja frei dies anders zu sehen.

Fakt ist aber in klassischen Medien und Börsenforen ist Amazon längst nicht nur das goldene Kalb um das alle tanzen und Jeff Bezos nicht der neue Jesus.


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BeitragVerfasst: Do 28. Juni 2018, 00:50 
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Rex hat geschrieben:
Die direkte Konkurrenz z.B. Alibaba schafft es zu investieren und dick Gewinne zu machen.

https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_Amazon_locations

Glaub mir, solche Versandzentren zu bauen kostet einiges an Geld.

Mal abgesehen von Scherzen wie AWS und so.


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BeitragVerfasst: Do 28. Juni 2018, 00:55 
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Ja, es ist mein Ernst. Schreibe was Schlaues, es werden auch alle außer Dir verstehen.

Ich habe mit dem Typo-Zeugs bissle Erfahrung und dachte eigentlich, dass Du wegen Deiner Aufnahmefähigkeit selbst drauf kommst.


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BeitragVerfasst: Do 28. Juni 2018, 11:06 
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Vielleicht bin ich ja auch zu blöd, das richtig zu interpretieren, weil ich mich mit der Börse nie richtig ernsthaft auseinander gesetzt habe, aber ein Aktienkurs, der sich in den letzten 5 Jahren von 213 Euro auf 1484 Euro erhöht hat, mit einem kleinen Bauch in der Mitte, was auf exponentielles Wachstum schließen lässt, sieht für mich nach einem erfolgreichen Unternehmen aus.

Bei Statista hab ich mir mal den Umsatz über 10 Jahre angesehen. Von ca. 6 Mrd. USD 2007 Q4 auf 60 Mrd. USD Q4 2017 und auch hier steigt die Kurve jedes Jahr schneller an, richtig stark seit 2016.

Gewinn ist für den Erfolg eines Unternehmens in meinen Augen bei Weitem nicht der wichtiste Indikator. Für ein solches exponentielles Wachstum muss man Gewinne zügig reinvestieren, um immer schneller noch mehr wachsen zu können, was im Kapitalismus halt irgendwie ziemlich gefragt zu sein scheint.

Gibt es eine Quelle dafür, dass die Investoren sich Gewinne wünschen? Warum sollten sie das, wenn die Kurse seit langem exponentiell steigen? Hätten Sie das, würden sie die Aktien nicht kaufen und der Kurs würde nicht so schnell steigen. Verstehe ich nicht.
Mit dem unschönen KGV und den nicht vorhandenen Dividenden scheinen die Anleger kein größeres Problem zu haben, bei dem Wachstum, auch wenn das ganz sicher nicht ewig anhalten wird, aber ich denke nicht, dass es darauf in den nächsten 3 oder 5 Jahren schon ankommt.

Wie ich es drehe und wende, ich komme einfach nicht zu dem Schluss, dass Amazon irgendein finanzielles Problem hat. Wie gesagt, ich bin, was sowas betrifft, Laie. Wenn es mir jemand sinnvoll erklären kann, bitte ich darum.


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BeitragVerfasst: Do 28. Juni 2018, 14:33 
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Zitat:
Ich hab in einem anderen Thread schon darauf verwiesen, Amazon hat ein riesen großes Kostenproblem.
Trotz 15% VK-Gebühr verdient Amazon unterm Strich kaum Geld.



Meiner Meinung nach verdient Amazon mit dem Marketplace richtig Geld und diese Gewinne wurden wieder investiert um noch mehr Marktanteile zu erlangen.

Die 15% VK-Gebühr sind doch reiner Gewinn (großteils). Die meistens Kosten mit der Plattform usw. hätte Amazon auch so, ohne Marketplace. Schau mal bei Ebay was die für Gewinne gemacht haben über viele Jahre nur mit dem Marketplace.


Ehrlich gesagt verstehe ich nicht wieso Amazon nicht noch mehr auf den Marketplace setzt. :-)

Kein Warenrisiko, und sichere Gewinne, egal wie hoch der Preisdruck im Markt ist.


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BeitragVerfasst: Do 5. Juli 2018, 21:59 
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Hö? Wo man doch letztens errechnet hat, dass der reichste Mann der Welt in der Stunde umgerechnet ca. 11 Mio. USD verdient.
Natürlich lässt sich mit AWS richtig fett Kohe verdienen! Nach jedem Jahr kann man die Hardware upgraden und im gleichen RZ doppelt so viele Kunden mit coolen Services bedienen. Da muss man nur kreativ sein und das sind sie. Man kann mit AWS alles mögliche machen. Selbst Netflix lässt darüber seine Filmchen abspielen. Derzeit ist ja die Videoüberwachung sehr interessant. Pro Minute für ca. 50 cent automatisiert Bildmaterial auswerten lohnt sich scheinbar. Sind 30 € pro Stunde und damit wohl günstiger als ein Polizeibeamter und auch noch 24/7 fast fehlerfrei verfügbar.

Und da ist der Marketplace bzw. der Versandhandel natürlich viel träger. Man braucht unglaublich viel mehr Platz als der reguläre Einzelhändler. Man ist ja quasi das Lager direkt nach der Fabrik. Das kostet Geld. Und die Produkte gehen nur einzeln und nicht massig pro Kunde über die Theke.
Trotzdem verdient Amazon damit richtig viel Geld. Es wird halt einfach alles sofort wieder reinvestiert. Wurde ja schon gesagt.

Jeff sagte auch in einem Interview dieses Jahr ganz offen (sinngemäß) wozu man denn langfristig überhaupt noch Marketplace Händler braucht. Amazon bietet doch schon alles an und wird mit jedem Jahr größer (monopolistischer).
Deren AWS ist ja bereits jetzt schon dabei, die Social Media Kanäle nach Trends zu scannen und dies zeitnah in die eigene Produkte umzusetzen (Mode zum Beispiel).

Das einzige, was mich wundert, ist, dass die Monopolkommission scheinbar schläft. Wenn jeder zweite Euro im Onlinehandel bei Amazon erwirtschaftet wird... ist das alleine schon ein Warnsignal.
Deren PPC-Werbung alleine ist ja auch eine Goldgrube und intransparent bzw. teilweise manipulierbar.


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BeitragVerfasst: Fr 6. Juli 2018, 16:23 
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Hach Leute, herrlich zu lesen, dabei einen Dank an technokrat! Versteift Euch nicht so sehr auf die Amazon Marktplätze, sondern schwenkt Euere Blicke auf weitere Dienstleistungen von Amazon - da wird das Geld gescheffelt :)

Soviel dazu, ein angenehmes Wochenende wünsche ich!

Edit sagt: Ganz vergessen, das Brand Gating ist übrigens ein Service für Markeninhaber in den USA. In EU wird es sicherlich noch folgen, große Marken werden insebsondere durch Amazon geschützt.


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BeitragVerfasst: So 8. Juli 2018, 11:32 
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Wir haben schon Erfahrung damit gemacht.

Eine unserer Marken hat vor einigen Jahren den Verkauf auf Amazon komplett verboten. Wir haben uns auch daran gehalten und dann nur im Ladengeschäft und im eigenen Onlineshop verkauft. Von der Marke wurde dann nach einiger Zeit auch nicht mehr viel auf AM angeboten.
Plötzlich war dann der Verkauf doch wieder erlaubt und kurz darauf (denke vor einem Jahr) kam die Einschränkung von AM. Wir mussten dann eine sinnlose Markenseite auf Amazon einrichten um die Richtlinien der Marke für Onlineverkauf zu erfüllen. Es hat dann einige Monate gebraucht bis wir die Genehmigung hatten um die Marke wieder auf AM verkaufe zu können.

degraf hat geschrieben:
Das Brandgating kommt nicht von den Markeninhabern, sondern von Amazon.

Das kann ich mir wirklich nicht vorstellen. Ich denke es wird so sein dass Marken welche die Preisschlacht auf Amazon nicht wollen, Amazon vor die Wahl stellen das entweder allen Händlern verboten wird auf AM zu verkaufen (was zwar nie 100% funktioniert, aber das Angebot auf Am doch empfindlich verringert) oder eben zu den Bedingungen der Marke. Für die Marke ist dies natürlich sehr viel leichter durchzusetzen und kann dann schwarze Schafe bei den Händlern aussortieren.

Ich führe übrigens einige Marken welche den Verkauf auf AM nicht wollen und dies auch groß teils geschafft haben, aber ohne Mithilfe von AM. Drei Marken welche wir im Ladengeschäft führen erlauben überhaupt keinen Onlineverkauf.


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