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BeitragVerfasst: So 15. Juli 2012, 00:15 
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Hallo Leute,

gibt es Erfahrungen mit dem Mauve-Shopsystem? Mir wurde das von einem alten Bekannten empfohlen, und der Vertriebsmensch macht einen guten ersten Eindruck, und das System scheint für unsere Bedürfnisse zu passen.

Link zu Mauve: http://www.mauve.eu/

Link zu einem Mauve-Shop: http://www.dogsfinest.de/

Es wäre echt hilfreich, falls schon jemand Erfahrungen hat, positiv oder negativ!

Danke und freundliche Grüße

HHkontor - Christoph


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BeitragVerfasst: So 15. Juli 2012, 06:46 
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viel zu teuer.


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BeitragVerfasst: So 15. Juli 2012, 20:04 
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boden-piloten hat geschrieben:
viel zu teuer.


Vielen Dank für Deinen Kommentar. Könntest Du diesen bitte etwas präzisieren, denn so kann ich damit nichts anfangen.

"viel zu teuer, " ....

... weil es Anbieter gibt, die vergleichbares günstiger anbieten --> wen empfiehlst Du, sollte ich mir näher anschauen?
... weil man eine vergleichbare Funktionalität aus Freeware selbst zusammenbauen kann --> mit welchem Zeitaufwand?
... in Bezug auf welche Umsatzgröße?

Danke!


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BeitragVerfasst: So 15. Juli 2012, 20:18 
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einfach mal ins forum hier einlesen?!


faulheit muß man ja nicht noch belohnen.


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BeitragVerfasst: So 15. Juli 2012, 20:54 
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@ hhkontor
Ich vermute, Du findest in diesem Forum Niemanden, der mit diesem System arbeitet (zumindest ist eine ähnliche Anfrage hier vor ein paar Monaten unbeantwortet geblieben, und meine Antwort hat den TE wahrscheinlich damals nicht weiter gebracht.
Ich habe mal einen tollen Schuh-Online-Shop kennen gelernt, der mit dieser Software gearbeitet hat (allerdings Pleite ging).
Dies hat aber sicherlich weniger mit der Shop-Software zu tun gehabt, als mit der Geschäftsidee und/oder dem Konzept.
So weit ich es noch weiß, ist diese Software mehr für den Apotheken-Bereich entwickelt worden und hat ein brauchbares ERP-System im Hintergrund.(Halbwissen!)
Meine Vermutung und Tipp: hier wird Dir Keiner vernünftig weiter helfen können. Prüfe Deine Anforderungen, und wenn es tatsächlich auf dieses System hinauslaufen sollte, besuche doch mal eine Referenzadresse und schau Dir die Praxis vorort an.

@ Boden-Piloten

Ich fand eigentlich, dass der TE eine vernünftige Frage gestellt und nach Erfahrung gefragt hat. Auch seine Nachfragen fand ich sinnvoll.
Deine Antworten dagegen nicht. Oder kannst Du bei der Suche im Forum etwas Vernünftiges finden?
Entweder man hat Erfahrung oder keine. (danach wurde gefragt)
Wenn man keine hat, kann man ja ruhig versuchen, einen vernünftigen Hinweis oder Tipp zu geben.
[Seitenhieb]'Zu teuer' finde ich ähnlich klug, wie 'Schrott-Software'(/Seitenhieb] :lol2: , da man alle anderen Relationen ausblendet.

Es wäre in meinen Augen sinnvoller, Zusammenhänge und Vergleiche an zu führen, um allen Forenteilnehmern Transparenz zu verschaffen.


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BeitragVerfasst: So 15. Juli 2012, 21:55 
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@ boden-piloten: Sorry, aber wenn Du nicht helfen kannst oder willst, dann lass es doch einfach. Aber bitte nicht pöbeln.

Schade, dass ich hier bei meinem ersten Post gleich so eine unschöne Reaktion losgetreten habe, das war nicht meine Absicht! Ich hoffe, dass sich beim nächsten Versuch (an anderer Stelle) eine konstruktive, für alle Beteiligten fruchtvolle Diskussion ergibt. Ich bin zwar in manchen Bereichen tatsächlich ein Newbie, aber ich denke, dafür habe ich in anderen Bereichen wertvolle Erfahrungen, die ich bei Gelegenheit auch gerne teilen möchte.

@ ist-gegangen: Danke für Deinen Beitrag.

In der Tat habe ich zum Thema "Mauve" zunächst die Suchfunktion genutzt und bin zum genannten, nicht hilfreichen Ergebnis gekommen. Da dachte ich mir, versuche ich es doch noch einmal, schließlich könnte sich ja inzwischen jemand mit entsprechenden Erfahrungen unter den Teilnehmern befinden. (Vielleicht liest ja noch jemand den Thread später und kann helfen!)


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BeitragVerfasst: Sa 21. Juli 2012, 14:44 
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Rückfrage: was spricht _für_ dieses Mauve-Shop-System und was spricht _gegen_ die "Klassiker" wie Shopware oder Oxid oder Magento, die alle 3 auch im Rahmen der opensource- bzw. community-Editionen kostenfrei zu Verfügung gestellt werden?
;)


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BeitragVerfasst: Mo 23. Juli 2012, 13:38 
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Es liegt in der Natur des Menschen, schlauer sein zu wollen als alle anderen und ein besonders geiles Nischenprodukt zu finden. Das kann auch gelingen, aber die Big Player sind meistens nicht umsonst die Big Player.


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BeitragVerfasst: Mo 23. Juli 2012, 13:44 
Wenn du über das nötige Kleingeld verfügst kauf dir lieber die Shopware Software, damit fährst du definitiv besser.

CE Version ist Kostenlos allerdings kann ich dir empfehlen Module und Plugins zu Kaufen um deinen Shop wirklich Optimal zu präsentieren.

Hoffe ich konnte dir minimal weiterhelfen.


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BeitragVerfasst: Mo 23. Juli 2012, 18:23 
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Danke für die Kommentare! Um das klar zu stellen: Ich habe mich noch für keine Lösung entschieden, sondern suche völlig offen nach dem "passenden" Ansatz für uns, und auch die "üblichen Verdächtigen" schaue ich mir an.

cm@madgeniuses.net hat geschrieben:
Rückfrage: was spricht _für_ dieses Mauve-Shop-System und was spricht _gegen_ die "Klassiker" wie Shopware oder Oxid oder Magento, die alle 3 auch im Rahmen der opensource- bzw. community-Editionen kostenfrei zu Verfügung gestellt werden?
;)


FÜR dieses Shop-System spricht, dass ein Bekannter von mir seine zwei Shops in diesem System betreibt und mir ebendieses, "sein" System, empfohlen hat, als ich ihn zunächst um Rat fragte. Weiterhin spricht dafür, dass die Warenwirtschaft und die Kundenverwaltung und die Webshops ein integriertes System sind (mit Schnittstellen zu allem, was man jemals brauchen könnte). Das System ist modular aufgebaut, d.h. ich kaufe Schnittstellen oder Komponenten nur dann, wenn ich sie brauche. Das Ganze wird mir für meine Bedürfnisse eingerichtet inkl. Shop-Design und Schulungen und ich bekomme unbegrenzt Support, und das für was ich meine eine überschaubare Summe ist.

Vermeintliche Vorteile (gerne widersprechen!):

Ich vermute, dass ich im kompletten Eigenbau MINDESTENS zwei bis drei Monate bräuchte und dann ist da noch die Sache mit dem Support, der wohl bei Magento 25 Tausend Dollar kostet?
Außerdem ist das System von der Auftragsabwicklung, Buchhaltung, Datev-Schnittstelle, WAWI, telefonische Auftragsannahme, usw. komplett integriert, d.h. wenn wir dann unser Ziel von 200+ Bestellungen am Tag erreicht haben, kommen wir nicht in Schwierigkeiten mit der Abwicklung.


wolle hat geschrieben:
Und ein Hinweis:

Es liegt in der Natur des Menschen, schlauer sein zu wollen als alle anderen und ein besonders geiles Nischenprodukt zu finden. Das kann auch gelingen, aber die Big Player sind meistens nicht umsonst die Big Player.


Mein Ansatz ist gar nicht, hier "cleverer" sein zu wollen als der Rest. Das ist nämlich überhaupt der Punkt: Ich habe ein absolut rundes Konzept für einen Internetversandhandel, aber nicht das nötige technische Know-How, das selbst zusammen zu klöppeln. Bei meiner Suche nach Anbietern, die mir einen "schlüsselfertigen Shop" zusammenbauen und mir dann beibringen, wie ich den weiter pflegen kann, bin ich zunächst bei Anbietern gelandet, die mal so 25 - 50 Tausend Euro veranschlagt haben. Ein anderer wollte sage und schreibe 5.600 Euro für die Erstellung des ANGEBOTES... (-S

Seller24 hat geschrieben:
Wenn du über das nötige Kleingeld verfügst kauf dir lieber die Shopware Software, damit fährst du definitiv besser.

CE Version ist Kostenlos allerdings kann ich dir empfehlen Module und Plugins zu Kaufen um deinen Shop wirklich Optimal zu präsentieren.

Hoffe ich konnte dir minimal weiterhelfen.


Jedes bisschen hilft, danke! Ich werde mir gleich mal Shopware näher anschauen. Hast Du Erfahrungen mit Einrichtung und Support? Kannst Du da Dienstleister empfehlen, die das für "kleines Geld" einrichten?


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BeitragVerfasst: Mo 23. Juli 2012, 19:20 
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hhkontor hat geschrieben:
Jedes bisschen hilft, danke! Ich werde mir gleich mal Shopware näher anschauen. Hast Du Erfahrungen mit Einrichtung und Support? Kannst Du da Dienstleister empfehlen, die das für "kleines Geld" einrichten?

Wird er wohl nicht können:
verbesserungsvorschlaege-bugreport-f10/freundlichkeit-t28465.html


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BeitragVerfasst: Mo 23. Juli 2012, 19:35 
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Danke für's Feedback, die Argumentation für das System spricht für sich: ein modulares System eines Anbieters, das derzeit deine Wünsche erfüllen möchte und dabei in einem gewissen Umfang skalierbar ist. Nachvollziehbar und eigentlich schlüssig.

Vielleicht wäre es nun an der Zeit, dass du Detailanforderungen, die du aus anderen Shops kennst und magst, notierst und mit dem bestehenden Funktionsumfang vergleichst. Dies betrifft das Frontend, also die Shop-Funktionalität. Gibt es beispielsweise 'ne vernünftige, schöne Ajax-Suche? Wie einfach kannst du selbst die Darstellung der Produkte ändern? Wie einfach kannst du Bestellprozesse selbst ändern? Gibt es Up- und Cross-Selling-Funktionen ("andere Kunden kauften auch.."), so, wie du es dir wünschst? Verzeiht die Suche-Funktion auch Rechtschreibfehler oder lassen sich entsprechende inhouse- oder 3rd-Party-Module dafür einbauen?

In zweiter Instanz prüfe auch, ob alle Backend-Funktionen vorhanden sind und eine Kompatibilität verschiedener Dienstleister gewährleistet ist und wie automatisch die Schnittstellen oder wie manuell oder semi-automatisch sie funktionieren, um damit zu prüfen, wie hoch der verbleibende Aufwand damit sein wird. Ich denke hier beispielsweise an Zahlungsanbieter für die Abwicklung von Kreditkarten, ist das System mit dem Anbieter _deiner_ Wahl kompatibel? Oder ich denke an Versanddienstleister: ist das System mit dem Anbieter _deiner_ Wahl nahtlos kompatibel? Mit oder ohne manuellem Im- und Export von Datensätzen? Dies nur als Beispiele. Erfüllt das System auch (steuer-)rechtliche Anforderungen an den _deutschen_ Markt?

Du siehst, jetzt geht's also um's Detail.

Richtig ist, dass 'kostenlose' Shop-Systeme natürlich an anderer Stelle Kosten verursachen können, wenn man sich nicht alleine und selbst damit auseinandersetzen will, eben durch entsprechende Agenturleistungen. Für ein Angebot die von dir genannte Summe auszurufen, ist frech und eigentlich auch unüblich.

Dennoch will ich noch einen Aspekt nicht unerwähnt lassen: nicht ohne Grund haben sich einige Anbieter von Shop-Systemen darauf spezialisiert, denn hier haben sie ihre Kernkompetenz und erfüllen diese entsprechend vorrangig - wer die eierlegende Wollmilchsau ausbrütet und pflegen muss, hat an vielen Stellen sehr viel zu tun und je nach Anbieter kann dann die Qualität der einzelnen Produkte - kann, muss nicht - leiden, was man vielleicht erst auf den zweiten oder dritten Blick bemerkt, wenn man's vielleicht schon im Einsatz hat. 'Alles aus einer Hand' klingt sehr bequem, kann auch die richtige Entscheidung sein, erfordert aber dann eine sehr, sehr exakte und detaillierte Prüfung der eigenen Wünsche und der Erfüllbarkeit. Das wäre an dieser Stelle mein wichtiger, abschließender Ratschlag: benenne also deine Wünsche und Anforderungen wirklich im Detail und lass sie dir dann - schriftlich - beantworten und fixieren, damit du genau weisst, was du später vielleicht vermissen wirst.


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BeitragVerfasst: Mo 23. Juli 2012, 20:16 
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al-k-seltzer hat geschrieben:
hhkontor hat geschrieben:
...

Wird er wohl nicht können:
verbesserungsvorschlaege-bugreport-f10/freundlichkeit-t28465.html

Oups, na wie gut, dass ich immer einen freundlichen Umgang pflege! :-y

cm@madgeniuses.net hat geschrieben:
Gibt es beispielsweise 'ne vernünftige, schöne Ajax-Suche? Wie einfach kannst du selbst die Darstellung der Produkte ändern? Wie einfach kannst du Bestellprozesse selbst ändern? Gibt es Up- und Cross-Selling-Funktionen ("andere Kunden kauften auch.."), so, wie du es dir wünschst? Verzeiht die Suche-Funktion auch Rechtschreibfehler oder lassen sich entsprechende inhouse- oder 3rd-Party-Module dafür einbauen?

Danke! Die Punkte werde ich schon bald in der nächsten Runde des Verkaufsgespräches abfragen!

cm@madgeniuses.net hat geschrieben:
In zweiter Instanz prüfe auch, ob alle Backend-Funktionen vorhanden sind und eine Kompatibilität verschiedener Dienstleister gewährleistet ist und wie automatisch die Schnittstellen oder wie manuell oder semi-automatisch sie funktionieren, um damit zu prüfen, wie hoch der verbleibende Aufwand damit sein wird. Ich denke hier beispielsweise an Zahlungsanbieter für die Abwicklung von Kreditkarten, ist das System mit dem Anbieter _deiner_ Wahl kompatibel? Oder ich denke an Versanddienstleister: ist das System mit dem Anbieter _deiner_ Wahl nahtlos kompatibel? Mit oder ohne manuellem Im- und Export von Datensätzen? Dies nur als Beispiele. Erfüllt das System auch (steuer-)rechtliche Anforderungen an den _deutschen_ Markt?

Das ist meines Wissens alles in vorbildlicher Weise gewährleistet.

cm@madgeniuses.net hat geschrieben:
Du siehst, jetzt geht's also um's Detail.

... wo sich in der Regel die gemeinsten Teufel verstecken!

cm@madgeniuses.net hat geschrieben:
Für ein Angebot die von dir genannte Summe auszurufen, ist frech und eigentlich auch unüblich.

Das habe ich denen auch gesagt, ich glaube, das Wort "frech" könnte gefallen sein... danke für die Bestätigung! :wink:

cm@madgeniuses.net hat geschrieben:
... nicht ohne Grund haben sich einige Anbieter von Shop-Systemen darauf spezialisiert, denn hier haben sie ihre Kernkompetenz und erfüllen diese entsprechend vorrangig... ...benenne also deine Wünsche und Anforderungen wirklich im Detail und lass sie dir dann - schriftlich - beantworten und fixieren...

Ich suche einerseits eine Basis, eine Software-Grundausstattung, die alle Anforderungen erfüllt - da ist o.g. eben in der engeren Wahl - die Anforderungen haben wir schon in etlichen internen Workshops und Brainstorms ziemlich weit definiert und das passt m.E., aber danke für den Hinweis, das noch einmal als eine Art von Pflichtenheft aufzuschreiben und von denen bestätigen zu lassen, könnte späteren Ärger vermeiden helfen.

cm@madgeniuses.net hat geschrieben:
... 'Alles aus einer Hand' klingt sehr bequem ...

... will ich in dem ganz engen Sinne auch gar nicht: also das Software-Paket schon, aber das Web-Design der späteren Shops (ich habe eine Strategie für mehrere Shops, die jeweils spezielle Kundengruppen ansprechen sollen und sich insbesondere im Design von der allgemeinen Masse abheben sollen) soll dann durch "Dritte", also kreative Designer, erstellt und durch eigene Mitarbeiter gepflegt und weiterentwickelt werden.


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BeitragVerfasst: Di 24. Juli 2012, 19:55 
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update:

Heute habe ich mit einer (Mitarbeiterin, höheres Level, einer größeren) Webagentur telefoniert, die mir vom Vertrieb wieder einer anderen (namhaften) Agentur empfohlen wurde: großer Laden, werben auf ihrer Website mit großen Kunden und damit, dass sie alles auf Basis von magento, oxid-esales und xt-commerce bereitstellen.

Anfangs hieß es ganz nett, klar, wir können alles. Meine freundliche Gesprächspartnerin wollte mir dann den vielseitigen Standardfragebogen zumailen, wo ich dann vorschlug, kurz das Pflichtenheft in den wichtigsten Punkten zu referieren. Nachdem ich in wenigen Sätzen meine Anforderungen auf den Punkt gebracht hatte ("lassen Sie mich das kurz zusammenfassen, was wir wirklich brauchen, das habe ich im letzten halben Jahr gelernt, in eine Nussschale zu packen"), war sie sichtlich beeindruckt.

Dann habe ich ihr die Webadresse von Mauve genannt und sie gebeten, vor dem Hintergrund meiner Anforderungen kurz zu schildern, welche Vorteile meine Zusammenarbeit mit ihrer Agentur gegenüber Mauve hätte, da es sich hier um ein Angebot handele, das ich in die engere Wahl ziehen würde.

Während sie sich die Mauve Website anschaute, fragte ich sie, was denn die von ihrer Firma erstellten Shops für eine Conversion-Rate hätten. (Ok, war ne Fangfrage, die man ohne die Branche oder die Bewerbung des Shops in Betracht zu ziehen, ja gar nicht beantworten kann. ---wie hier alle außer mir schon lange wissen---)
Sie meinte jedenfalls gleich spontan "70%". Auf meine *höchst* interessierte Nachfrage hin schränkte sie dann ein, es handele sich um ein B2B-Portal für die Nachbestellung von Ersatzteilen von angeschlossenen Vertragswerkstätten. (Hm, schlechte Conversion-Rate dann, oder... lol)
Dann führte sie aber noch ein weiteres Beispiel an (Spezialkleidung, normaler Webshop) wo sie meinte, da seien es immerhin 15%. (Ohne ein Wort über die Art der Positionierung des Shops.) Hmmm...

Schließlich sagte sie, sie glaube, wir wären bei dem Mauve-Shop schon recht gut aufgehoben.

:oops:

Bin ich wirklich so furchtbar, dass man mich kampflos dem Wettbewerb überlässt?
:?


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BeitragVerfasst: Di 24. Juli 2012, 20:37 
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hhkontor hat geschrieben:
update:
:oops:
Bin ich wirklich so furchtbar, dass man mich kampflos dem Wettbewerb überlässt?
:?


Quark. Ich glaube, die Frage hatte sie einfach überfordert, vielleicht war die Dame keine Expertin und hat einfach Anfragen aufgenommen, um sie dann weiter zu reichen? Da es ja Agenturen wie Sand am Meer gibt, gibt es hier natürlich auch sehr immense Unterschiede bei der Qualität der Beratung und der Umsetzung. Regulär punkten Agenturen beispielsweise mit einem Full-Service, d.h. nicht nur mit dem Aufsetzen des Shops, auch mit SEO, Kampagnen-Management und der Auswahl der geeigneten WaWi. Darüber hinaus gibt es auch Agenturen, die sehr spezielle Änderungen am Look&Feel vornehmen, adäquat zum Sortiment, denn auch ein einzigartiges Look&Feel und eine passende, eigene CI können Alleinstellungsmerkmale für den Shop darstellen. Andererseits kann es auch für eine Agentur sprechen, nach Prüfung des Anforderungsprofils und nach Kenntnis des Budgets auf ein konkurrierendes Unternehmen oder eine Standardlösung zu verweisen:

Das scheint am Markt wirklich sehr untypisch zu sein und ich bemerkeerstaunte Reaktionen, wenn ich nach Prüfung von Anforderungen sowie dem Budget auch nach langer, intensiver Beratung ehrlich und offen auf ein mit unserem System mehr oder minder konkurrierendes Produkt verweise und die entsprechenden Benefits nenne. Nein, ich gebe nicht 'kampflos' auf, ich zeige dadurch vielmehr, wie wichtig es mir ist, dass die Bedürfnisse bestmöglichst gestillt werden. Vielleicht war's auch so eine Agentur, bei der du gelandet bist?

Wenn du weiterhin der festen Überzeugung bist, dass Mauve passt - warum auch nicht? Wir hatten ja darüber gesprochen, dass du in jedem Fall die Details schriftlich fixieren und dir beantworten lassen solltest. Auf der anderen Seite kannst du die Zeit natürlich auch noch weiter nutzen, mit weiteren Agenturen oder direkt mit Shop-Herstellern zu sprechen: nach meinem Ermessen spricht nichts dagegen, beispielsweise die Vertriebsmitarbeiter von Shopware, Oxid, ePages oder beispielsweise auch Websale in einem kurzen Telefonat einfach direkt damit zu konfrontieren, warum du dort besser aufgehoben wärest. Im Idealfall kennen die Ansprechpartner Mauve so gut, dass sie dir nicht nur durch die Blume ein paar Sachen nennen konnten, an die hier noch niemand dachte und die für dich wichtig sein könnten. Ich vermute bereits jetzt, dass eine gewisse, mangelnde Flexibilität genannt wird, was beispielsweise die von mir eingangs genannten Schnittstellen und die Kompatibilität mit Anbietern von Drittprodukten betrifft. ;)

Solltest du auch nach der Entscheidung für Mauve und der späteren, produktiver Inbetriebnahme unschlüssig sein, ob du die richtige Wahl getroffen hat, sichere dich zumindest vorhergehend soweit ab, ob du die Daten aus Mauve im 'worst case' exportieren, aufbereiten und in ein anderes Shop-System importieren kannst, auch wenn das technisch i.d.R. kniffelig ist und die Frage nicht gerne gesehen wird - aber es gibt beispielsweise ja Importer von xt:c auf oxid.
;)

Weiterhin viel Erfolg, in der Hoffnung, dir den ein oder anderen, ganz kleinen Denkanstoss jeweils mitgegeben zu haben. Viele Grüße,
chris

P.S. Ops, ganz vergessen. Ich wollte ja auch nicht kampflos aufgeben: Äh, lass das mit Mauve einfach, nimm' Oxid und kauf' dir unser pixi*. Jetzt. Sofort. Ohne lange nachzudenken. Ohne stichhaltige Argumente zu kennen. Einfach aus dem Bauch heraus.
;)


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BeitragVerfasst: Di 24. Juli 2012, 21:44 
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Hehe.... :-}
cm@madgeniuses.net hat geschrieben:
... ehrlich und offen auf ein mit unserem System mehr oder minder konkurrierendes Produkt verweise und die entsprechenden Benefits nenne. Nein, ich gebe nicht 'kampflos' auf, ich zeige dadurch vielmehr, wie wichtig es mir ist, dass die Bedürfnisse bestmöglichst gestillt werden. Vielleicht war's auch so eine Agentur, bei der du gelandet bist?

Ich hatte etwas spöttisch geschrieben, was aber nicht böse gemeint war, ich hoffe, die Dame verzeiht mir, falls Sie sich einmal zufällig in diesem Thread wiedererkennen sollte! :oops: Nein, ganz im Ernst, ich glaube auch, dass sie es einerseits ehrlich meinte, andererseits aber auch klar keinen "profitablen" Kunden in mir sah. Das ist aber absolut ok! Ein weiteres Rum-ge-eier hätte ja auf beiden Seiten Zeit verplempert.
cm@madgeniuses.net hat geschrieben:
..., dass du in jedem Fall die Details schriftlich fixieren und dir beantworten lassen solltest.

Habe hier heute übrigens Deine Anregungen aus dem letzten Post als Fragenkatalog vor der Nase gehabt beim Telefonat mit dem Vertriebler... und es wurden alle Punkte einerseits als vorhanden bestätigt, andererseits kam gleich der Vorschlag, mir noch einmal ALLES schriftlich zu bestätigen...
:shock: Liest er vielleicht mit? :lol: Würde ich tun, wenn ich seinen Job hätte! :lol:
cm@madgeniuses.net hat geschrieben:
Auf der anderen Seite kannst du die Zeit natürlich auch noch weiter nutzen, mit weiteren Agenturen oder direkt mit Shop-Herstellern zu sprechen: nach meinem Ermessen spricht nichts dagegen, beispielsweise die Vertriebsmitarbeiter von Shopware, Oxid, ePages oder beispielsweise auch Websale in einem kurzen Telefonat einfach direkt damit zu konfrontieren, warum du dort besser aufgehoben wärest. Im Idealfall kennen die Ansprechpartner Mauve so gut, dass sie dir nicht nur durch die Blume ein paar Sachen nennen konnten, an die hier noch niemand dachte und die für dich wichtig sein könnten. Ich vermute bereits jetzt, dass eine gewisse, mangelnde Flexibilität genannt wird, was beispielsweise die von mir eingangs genannten Schnittstellen und die Kompatibilität mit Anbietern von Drittprodukten betrifft. ;)

Jepp, sinnvoller Vorschlag. Andererseits hatte ich schon etliche solcher Gespräche, die ziemlich fruchtlos verlaufen sind. Ich bin anscheinend einfach nicht attraktiv genug für viele Agenturen. Du verstehst die ganz feine sarkastische Note in dieser Aussage. (Attraktiver wäre da sicherlich ein anderer, supernetter Bekannter, der einfach mit anderern Budgets in seinem Unternehmen arbeitet und dann mal eben für ein "Internetprojekt" 300 T EUR ausgeben kann - für die Startphase. :kaffeesmily Ich bin da eher der Pfeffersack. :wink: )
cm@madgeniuses.net hat geschrieben:
Solltest du auch nach der Entscheidung für Mauve und der späteren, produktiver Inbetriebnahme unschlüssig sein, ob du die richtige Wahl getroffen hat, sichere dich zumindest vorhergehend soweit ab, ob du die Daten aus Mauve im 'worst case' exportieren, aufbereiten und in ein anderes Shop-System importieren kannst, auch wenn das technisch i.d.R. kniffelig ist und die Frage nicht gerne gesehen wird - aber es gibt beispielsweise ja Importer von xt:c auf oxid.
;)

Guter Hinweis. Ich glaube zwar nicht an die Notwendigkeit eines "exit-scenarios", aber der Zeitpunkt, darüber zu reden, ist sicher am besten gewählt VOR der Unterschrift. Herr G., das könnten Sie dann morgen eigentlich schon mal vorbereiten! :)
cm@madgeniuses.net hat geschrieben:
Weiterhin viel Erfolg, in der Hoffnung, dir den ein oder anderen, ganz kleinen Denkanstoss jeweils mitgegeben zu haben. Viele Grüße,
chris

DANKE!!!
cm@madgeniuses.net hat geschrieben:
P.S. Ops, ganz vergessen. Ich wollte ja auch nicht kampflos aufgeben: Äh, lass das mit Mauve einfach, nimm' Oxid und kauf' dir unser pixi*. Jetzt. Sofort. Ohne lange nachzudenken. Ohne stichhaltige Argumente zu kennen. Einfach aus dem Bauch heraus.
;)

Ach ja, ich habe auch mal http://www.madgeniuses.net angesehen... ich würde ja niemals auf die Idee kommen, Du wolltest mir irgendwas verkaufen... ich finde es einfach so nett, mit Dir zu chatten... :-y
Ernsthaft: Euer Werbevideo auf Eurer Website "ohne Pixi ..." ist echt klasse gemacht! Es wird wirklich supply-chain-management auf verständlichste Weise erklärt! Super gelungen!
Als wir uns vor einem halben Jahr zunächst zusammengesetzt haben und in kreativen Workshops das Konzept für unseren Internetversandhandel entwickelt haben, hatte keiner von uns jegliche Branchenerfahrung. Wir waren VÖLLIG ahnungslos. Wir haben aber ein Anforderungsprofil entwickelt, von dem wir später festgestellt haben, dass es eigentlich branchenüblich ist. HAHA! Klasse, dass wir selbst drauf gekommen sind, bevor wir eine teure Agentur eingeschaltet haben! (Noch kein Cent unnütz verplempert!) Recherche im Internet, z.B. hier im Forum, hat dann auch sehr viel geholfen, einen Überblick zu gewinnen. Deine Kommentare, Fragen und Anregungen haben wiederum weiter geholfen, und morgen werde ich dem Mauve-Vertriebler noch ein paar Fragen zum Thema: wo kann Pixie mehr als wir? stellen. Aber ich denke, ein Großteil des SCM ist vorhanden, und wenn wir so groß werden, dass wir ohne Pixie nicht mehr können - dann lernen wir uns vielleicht mal persönlich kennen ;-) bis dahin sind wir dann auch ein "attraktiver" Kunde applaus
Also, nochmal: vielen Dank für die hilfreichen Kommentare!


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